Beiträge von Ortenauer

    Wie sieht es denn generell mit dem verbliebenen Rest aus?

    Degenhardt (angeblich Göppingen)

    Leuchter (??? mal was von Odense gelesen)

    Kudlacz-Gloc (evtl. Karriereende)

    Hvenfelt (bleibt)

    Nestaker (angeblich Dortmund)

    Carlson (??? mMn zu gut, um zu bleiben)

    Faluvegi (??? evtl. derzeit Krankengeld)

    Mala (???)

    „… Unser Ziel ist es, eine spielfähige Mannschaft für die Bundesliga zu stellen …“

    Sustanzlose Aussage

    Kurz nach dem Insolvenzantrag hieß es ja auch noch, man werde nicht zu lassen, dass das Team auseinander fällt.

    Selbst wenn man antritt:

    wird man die Saison zu Ende spielen oder durch einen Rückzug während der Saison nur weiteren Ärger produzieren?

    Wo sieht man sich mittelfristig?

    Das bisherige Umfeld ist anderes gewöhnt.

    BR_98

    Das stimmt.

    Außer man haut morgen tatsächlich irgendetwas Endgültiges raus.

    Sollte man aber tatsächlich irgendwie am Spielbetrieb teilnehmen wollen, dann sollte man auch mal anfangen, Tickets zu verkaufen.

    Weder der Ticketshop noch der Fanshop ist derzeit erreichbar.

    Vielleicht weil er als Sportdirektor nicht für die Finanzen verantwortlich ist, sondern mit dem genehmigten Budget wirtschaftet?

    Warum er sich allerdings jetzt trotzdem äußert, weiß nur er selbst. Bisher waren ja Götz und Köhle im Fokus.

    Aber unabhängig davon was die echten Zahlen sind, bleibt doch immer noch die Tatsache, dass es eine Finanzierungslücke gibt für die man weiterhin keinen Plan hat, wie man diese schließen soll.

    Ja, das könnte dann sogar aufgehen.

    Die Frage ist nur, ob nicht trotzdem die ein oder andere Spielerin des Restkaders wechselt, weil ihr das Teamniveau dann zu niedrig ist.

    Dass aber angeblich voreilig gehandelt wurde, halte ich für Wunschdenken bzw. Schönfärberei. Da ist schon eine deutliche finanzielle Schieflage vorhanden.

    Und bevor wieder jemand fragt, woher ich das wissen will: Das leite ich aus den Reaktionen des Insolvenzverwalters ab.

    Sogar so verrückt, dass ein neutraler Außenstehender wie der Insolvenzverwalter es für unzumutbar hält, auf die Vertragsbindung zu pochen.

    Wenn er auch nur ansatzweise eine Chance gesehen hätte, die bestehenden Verträge ordentlich bedienen zu können, dann hätte er garantiert nicht so reagiert.

    Selbst die regionale Bedeutung stelle ich bei diesem "Produkt" in Frage.
    Sehr oft ist da zu hören: Bietigheim ist doch sowieso nur Olymp.
    Und mit Neckarsulm, Göppingen, Waiblingen und Nürtingen gibt es allein schon im Großraum Stuttgart genug andere Vereine mit denen man bei Bedarf sympathisieren kann.

    Die Formel mehr Erfolg = mehr Zuschauer/Sponsoren passt jedenfalls nicht zwangsläufig.

    Das Interview ist von Anfang bis Ende eine reine Werbeveranstaltung.

    Da setzt man sich nicht eine Sekunde kritisch mit der Situation auseinander, sondern jammert nur über die Geringschätzung des Frauen-Handballs.

    Dabei ignoriert man anscheinend die Tatsache, dass dies den anderen Teams auch so geht und diese eben nur mit den daraus resultierenden Budget wirtschaften und keine solche Anträge stellen müssen.

    Dortmund sollte sich evtl um Mala bemühen, auch Smits könnte ich mir dort vorstellen.

    Eine Allrounderin wie Smits tut jeder Mannschaft gut

    Als Kapitänin wird Smits bestimmt erst als eine der Letzten von Bord gehen.

    Nach all den Jahren und Erfolgen hat sie eine andere emotionale Bindung an den Verein als z.B. Bundsen.

    Und finanziell wird sie sich es bestimmt auch leisten können, vorübergehend mit 20% weniger Gehalt klar zu kommen bis der Laden dann evtl. ganz zu sein sollte (die 20% sind von mir frei erfunden ohne fundierte Infos).

    Mit Ludwigsburg sieht man national (bis auf wenige Ausnahmen) keine spannenden Spiele.
    Das nutzt sich auch unter den Heimfans ab und generiert keine nachhaltigen Zuschauerzuwachs.

    Noch ist der Aufstieg in Reichweite das sollte man auch versuchen mit allen Kräften, das ist man den Fans und der Region schuldig …

    Rein sportlich sollte es das Ziel sein und ich kann mir auch vorstellen, dass Eure Gesellschafter das fordern.

    Da aber der Kader für nächste Saison schon so gut wie fix ist (ich unterstelle mal, dass auch Bierfreund „hochgezogen“ wird) und für mich bei Weitem nicht das Niveau der Abstiegssaison hat, wäre es perspektivisch doch besser, diesen jungen Kader in einem angemessenem Liga-Niveau (HBL2) weiter zu entwickeln, anstatt auf- und dann gleich wieder abzusteigen.

    Da gebe ich Dir absolut Recht!

    Es erinnert mich ein wenig an den TuS Schutterwald der 90er Jahre. Auch ein kleiner Verein vom Land mit guter Jugendarbeit. Und irgendwann gibt es dann halt mal eine goldene Generation bei der alles passt. Davon zehrt man 10-15 Jahre, denn nach und nach verabschieden sich diese Spieler. Entscheidend ist, wie nachhaltig man diese Zeit gestalten kann. Aber da sind Euch in Balingen allein schon aufgrund der Halle jegliche Möglichkeiten genommen worden.