Montagabend veröffentlichten die Krefelder die nächste Pressemitteilung. Darin stehen Vorwürfe, die die im Fall Nordhorn gelebte Praxis der Lizenzvergabe sehr infrage stellen. Der Zweitliga-Absteiger formuliert unter anderem einen knallharten Vorwurf – den Verdacht auf Lizenzbetrug!
„Nach Einschätzung der von der HSG Krefeld Niederrhein beauftragten Experten liegen schwerwiegende Indizien vor, die auf eine Täuschung der HSG Nordhorn-Lingen zum Zweck der Lizenzerteilung hindeuten.“
Kommende Woche wird nun im Landgericht Dortmund verhandelt. Den Vorsitz wird nach aktuellem Stand Richter Prof. Dr. Gerhard Klumpe haben. Der Richter entschied 2023, die FIFA in Sachen Honorarobergrenzen für Spielervermittler (AZ: 8 O 1/23 (Kart)) in die Schranken zu verweisen. Entscheidet er pro Krefeld, steht die 2. Liga plötzlich mit 19 Klubs da. Wenn nicht, ist Krefelds Streit-Weg trotzdem noch nicht beendet.
Schicks: „Das sind wir unserer Mannschaft, den Sponsoren, Fans und unserem gesamten Umfeld in Anbetracht der besonderen Umstände schuldig.“