Beiträge von Lustinger

    Mohr hat meiner Meinung nach im Angriff bisher schon seine Leistung gebracht, bin überzeugt, dass er hier sich der Form von Corak annähern wird. Sein Manko liegt in der Abwehr. Da wirkt er doch sehr hölzern, seine vielen Zeitstrafen sind durchaus berechtigt. Hier entsteht für den TVG die größte Lücke, da war Corak der absolute Leistungsträger.

    Ich hab sowieso das Gefühl die Spielaufsichten sind zum großen Teil gemachte Jöbchen für altgediente Funktionäre. Mir hat mal ein altgedienter Zeitnehmer gesagt: „Wir brauchen die nicht“. Und gestern war die Dame auch überflüssig am Tisch.

    Es war eigentlich klar, dass das Team die Abwehrleistung der ersten 10 Minuten nicht kräftemässig durchstehen kann. Trotz der dünnen Spielerdecke im Rückraum hat man aber gut mitgehalten, Potsdam hat eine Klasse Mannschaft.

    Zu den Schiedsrichtern: sie haben dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt, sehr kleinlich und oft falsch gepfiffen. Mehrere schnelle Anwürfe abgepfiffen, einen aber, bei dem Akpopo schon 5 m in der Wallstädter Hälfte war und erfolgreich abschloss, laufen gelassen. Zu Sauter: Stark hat ihn zwar nicht im Gesicht getroffen, aber das Klatschen hat man bis auf die Tribünen gehört, Zeitstrafe berechtigt. Und Eisenträger stößt ihn in der Luft um, das war kein „ körperliches Begleiten“, Rot kann man da auch geben. Und Mohr, auffällig bei ihm ist halt die Häufigkeit seiner Strafen. Er steht in der Abwehr sehr breitbeinig, greift halt sehr unbeholfen hin und hat dann den Gegner am Hals!

    Trotzdem, dieses Spiel hat bessere Schiedsrichter verdient, ich nehme an, das hat auch Herr Zacharias gesehen.

    Ganz schwache Leistung heute vom TVG!

    Abwehr gegen einen wirklich nicht starken Gegner katastrophal, im Angriff viel zu viele technische Fehler. Am Schluss vorne Wildwest, das wurde bestraft, also eine verdiente Niederlage! Die Leistung heute steht in keinem Verhältnis zu den letzten Heimspielen.

    Ein Wort zu den Schiedsrichterinnen:

    Souveräne Spielleitung, unauffällig, ließen das Spiel laufen, so soll es sein!

    https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-63-155847.html

    Das im obigen Artikel ausgerechnet zwei ausgewiesene Regelallergiker für sich in Anpruch nehmen, die besten Schiedsrichter zu sein, zeigt mal wieder den Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Nur weil man meint, Situation besser einschätzen zu können, heißt das noch lange nicht, dass man die Regeln auch entsprechend anwenden kann. Gerade die zwei Rumpelstilzchen, die Entscheidungen nur akzeptieren, wenn sie ihnen auch gefallen, die bei jedem Spiel wie gedopt an der Linie auf- und abspringen und selbst klarste Entscheidungen nicht verstehen, hauen so einen Klotz raus.

    Rumpelstilzchen, korrekter hätte man es nicht ausdrücken können!!

    Regeltest vor zig Jahren, hat sich sehr viel geändert! Hab das in meiner aktiven Schiedsrichterzeit selbst gemerkt, man muss das Regelwerk und die Fallbeispiele ständig durcharbeiten, sonst haperte in gewissen Situationen. Und Naji und Siewert haben auch nicht behauptet, die besseren Schiedsrichter zu sein.

    Und um ein Spiel von 2x30 Minuten hochkonzentriert zu leiten, ist eine exzellente Kondition notwendig!

    Wenn man manche Statements hier liest, auch die Äußerungen von Schorle, könnte man meinen, sämtliche Schiris hätten noch nie einen Ball in der Hand gehabt. Ich behaupte, Schorle würde

    a) den Regeltest nicht bestehen

    b) sowieso durch den Konditionstest rauschen

    was bewirken würde, dass er

    c) niemals ein Spiel über 2x 30 Minuten leiten könnte.

    Möglich, dass er eventuell einzelne Situationen anders (auch richtiger) als Schiedsrichter sehen kann, weil er halt näher und andauernder an den Spielern ist. Bedeutet aber auf keinen Fall, dass er ein besserer Schiedsrichter ist!

    Zu beachten ist, dass die Bank zuerst eine 2 Minutenstrafe erhalten hat, Roth später die gelbe Karte, die hätte er vermeiden sollen. Es hat sich im Gegensatz zu früher einiges in Sachen Fairness und Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern zum Positiven verändert, das stelle ich gerne als Ex-Schiri fest. Allerdings bezieht sich diese Feststellung von mir nur auf die Spieler!

    Roth steht da nicht alleine da: eine Vielzahl der Trainer steht von Anfang an wild gestikulierend vor der Bank und fängt schon bei geringsten Berührungen an, eine Diskussion mit den Schiedsrichtern zu führen, teilweise gehen nach 45 Sekunden die Arme hoch, und es wird Zeitspiel gefordert. Und es gab früher schon Kollegen, die hatten als Schiedsrichter immer ein Ohr Richtung Auswechselbänke gerichtet.

    Ich bleibe dabei, die beiden Schiedsrichter hatten einen schwarzen Tag erwischt, ist uns früher auch mal passiert.

    Gleichzeitig hat Obernburg gespielt, das hat den TVG bestimmt auch noch einige Zuschauer gekostet. Es lohnt sich, nach Elsenfeld zu fahren, beste und spannende Unterhaltung. Wirklich eine starke kämpferische Leistung des TVG, alle Achtung.

    Aber leider wurde dieses Spiel auch von einer sehr schwachen Schiedsrichterleistung geprägt, diese Gespann war heute maßlos überfordert.

    Bicer und Corak in Topform, Mario Stark darf aber nicht vergessen werden. Schön zu sehen, dass er das Tief der letzten Runde überwunden hat. Eine Augenweide, wie es ihm immer wieder gelingt, Corak in Szene zu setzen, die Beiden harmonieren vorbildlich miteinander! Und in der entscheidenden Phase erzielte er dann noch, bei drohendem Zeitspiel, einen ganz wichtigen Treffer!

    Starke Leistung, sowohl vom TVG als auch von den Schiedsrichtern. M. E. erwähnenswert ist, dass auch die „2. Reihe“ Strakeljahn und Schauer überzeugt hat.

    Ich hoffe, das diese Form andauert ( und es dem TVG gelingt, von Anfang an einen 2. Wischer zu verpflichten, das einzige Manko heute 😊)

    Was hat Dir an den Schiedsrichtern nicht gepasst? Ich fand sie unauffällig, konsequent und nicht theatralisch, haben ihre Linie beibehalten. Absolut fehlerlos pfeift niemand, die Situationen, bei denen man geteilter Meinung sein kann, waren selten.

    Zur Halle, in Elsenfeld ist man einfach näher dran, zwei leere Tribünen hinter den Toren lassen einfach keine richtige Stimmung aufkommen.

    Mit seiner heutigen Leistung wurde er eindeutig zu spät gebracht! So auch Klenk, der wesentlich effektiver ist als Eisenträger. Aber eine verdiente Niederlage mit dieser Leistung für den TVG. Wenn Boukovinas mit seiner Glanzleistung in HZ 1 nicht so gehalten hätte, wäre der Drops da schon gelutscht gewesen!

    Freundschaft!

    Als ich mir vor vielen Jahren die einzelnen Spielpositionen des Kaders zusammen suchen musste, habe ich erst gedacht, dass die ein oder andere Information wohl falsch sein müsse, weil da ein Linkshänder nach dem anderen dabei war. Als ich dann die Geschichte von Karlheinz Rost gehört hatte, passte das alles ins Bild. Mein Opa war 1970 bei der Armee in Leipzig. Der SC Leipzig muss wohl da in einer Sporthalle in der Kaserne trainiert haben. Man Opa hat erzählt, wie Rost die Wände zerbombt hat.

    Gibt ja ein paar sehr prominente Spieler, die beidhändig gespielt haben. Hansi Schmidt war mit beiden Händen top. Ebenso Radivoje Krivokapic, der den weltbesten Wurfarm Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre hatte. Er hat nach einer Verletzung am rechten Arm auch den linken trainiert und wenn ich mich nicht komplett irre, im WM-Finale 1982 mit beiden Händen Tore gemacht. Beide Spieler war absolute Weltklasse und haben das nicht aus Verlegenheit machen müssen, sondern hatten das halt als Extra drauf. (Krivokapic' Neffen waren sinnigerweise auch einer Rechtshänder [Marko] und einer Linkshänder [Milorad].)

    Dann fällt mir noch Marcello Schmidt-Ricci ein. Ein Argentinier, der für 1997 & 1998 für Italien gespielt hat, als sie bei WM & EM dabei waren. Der hat anders als die anderen beiden standardmäßig halbrechts gespielt. Mal mit rechts, mal mit links geworfen, wobei wohl eher der rechte sein normaler Wurfarm war.

    Bei Ellefsen habe ich es nur gehört, aber noch nie bewusst gesehen. Kann ich nichts zu sagen, in welcher Qualität er das kann.

    Freundschaft!

    Als ich mir vor vielen Jahren die einzelnen Spielpositionen des Kaders zusammen suchen musste, habe ich erst gedacht, dass die ein oder andere Information wohl falsch sein müsse, weil da ein Linkshänder nach dem anderen dabei war. Als ich dann die Geschichte von Karlheinz Rost gehört hatte, passte das alles ins Bild. Mein Opa war 1970 bei der Armee in Leipzig. Der SC Leipzig muss wohl da in einer Sporthalle in der Kaserne trainiert haben. Man Opa hat erzählt, wie Rost die Wände zerbombt hat.

    Gibt ja ein paar sehr prominente Spieler, die beidhändig gespielt haben. Hansi Schmidt war mit beiden Händen top. Ebenso Radivoje Krivokapic, der den weltbesten Wurfarm Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre hatte. Er hat nach einer Verletzung am rechten Arm auch den linken trainiert und wenn ich mich nicht komplett irre, im WM-Finale 1982 mit beiden Händen Tore gemacht. Beide Spieler war absolute Weltklasse und haben das nicht aus Verlegenheit machen müssen, sondern hatten das halt als Extra drauf. (Krivokapic' Neffen waren sinnigerweise auch einer Rechtshänder [Marko] und einer Linkshänder [Milorad].)

    Dann fällt mir noch Marcello Schmidt-Ricci ein. Ein Argentinier, der für 1997 & 1998 für Italien gespielt hat, als sie bei WM & EM dabei waren. Der hat anders als die anderen beiden standardmäßig halbrechts gespielt. Mal mit rechts, mal mit links geworfen, wobei wohl eher der rechte sein normaler Wurfarm war.

    Bei Ellefsen habe ich es nur gehört, aber noch nie bewusst gesehen. Kann ich nichts zu sagen, in welcher Qualität er das kann.