a) Wieso sollte ein Foul an der 9-Meter-Linie einen Strafwurf zur Folge haben?
b) Der Arm des Verteidigers ging gegen die Brust ging und nicht ins Gesicht. (So unerheblich die von Dir geforderte Zeitstrafe für den Spielausgang ohnehin gewesen wäre)
c) Eine solche 50/50-Entscheidung bzgl. einer Zeitstrafe mit einem klaren Tor bei freier Sicht des Schiedsrichters zu vergleichen, ist nicht einmal mehr wie Äpfel und Birnen zu vergleichen.
Nach Ansehen des TGV-Bilder gebe ich dir Recht, es war bei 9m. Das die Hand klar im Gesicht war, ist im TV nicht so leicht zu erkennen, war aber so und das hätte der Schiedsrichter an der Linie ebenso sehen müssen, da er den gleichen Blick hatte wie ich und eine Menge anderer. Wo bei dir die Brust ist, ist bei mir das obere Ende der Schulter bzw. der Hals und danach kann der Arm gar nicht anders als durch Gesicht wischen. Aber ja, es war konsequent die Linie dieser Schiedsrichter solche Aktionen nicht zu bestrafen und da haben sie sich eben mal wieder dran gehalten. Grundsätzlich ist das aber nicht meine Regelaufassung.
Es ging mir letztlich gar nicht um die einzelne Entscheidung, die ich im übrigen aus ca. 10-12m Entfernung bestens sehen konnte und trotzdem ohne deinen Beitrag unkommentiert gelassen hätte, sondern um deinen leicht schizophrenen Beitrag zur Schiedsrichterdiskussion. Einerseits übst du durchaus zu Recht Kritik an den ständigen Schiedsrichterdiskussionen aber trotzdem hebst du den Zeigefinger gibst zwei Beispiele (wovon natürlich eines zum Vorteile des SCM ist der so mal wieder übervorteilt wird) wo solche Fehlentscheidungen gravierende Auswirkungen haben (können).
Ich bin froh, das am Ende alles offen für das Rückspiel ist. Der SCM hatte in mancherlei Hinsicht nicht seinen besten Tag, deshalb glaube ich dass in Ungarn vieles möglich ist.