Beiträge von Unterland

    Neckarsulm fährt in Göppingen einen sicheren 30:20 Sieg ein,
    obwohl verletzungsbedingt Lynn Knippenborg fehlte. Das Spiel war
    geprägt durch viele vergebenen Chancen und technische Fehler.
    Trotzdem war der NSU Sieg zu keiner Phase ernsthaft gefährdet.
    Ein typischer Arbeitssieg, bei dem 10 starke Minuten in der zweiten
    Hälfte reichten um für Klarheit zu sorgen. Göppingen muss sich steigern
    wenn der Klassenerhalt erreicht werden soll. Bei der NSU bekam
    Natalie Mann ihre erste Einsatzzeit in der Bundesliga.

    Gratulation an Dortmund zur Meisterschaft? 5 Punkte
    lässt sich die Mannschaft nicht mehr abnehmen, selbst
    wenn die eine oder andere Spielerin nicht immer 100%
    geben sollte.
    Der THC hat heute Bietigheim verdient geschlagen. Bietigheim
    hat mich trotz seines Rumpfkaders enttäuscht. Die Abwehr war
    unsicher, viele Chancen wurden fahrlässig vergeben, auch technische
    Fehler unterliefen immer wieder. Da war der THC heute wesentlich effektiver.
    Ich hätte auch gedacht, dass aufgrund des dünnen Kaders Nele Reimer
    mehr Spielanteile bekommt. Dem war nicht so und in der Zeit die Sie bekam
    konnte Sie auch nicht richtig überzeugen. Also insgesamt zwei verdiente
    Punkte für den THC. Typisch Müller auch, dass er bei zwei Toren Vorsprung
    noch 10 Sekunden vor Schluss eine Auszeit nimmt.

    Zwei völlig verschiedene Halbzeiten in Bad Wildungen. In Hälfte 1 gelingt
    den Vipers fast alles. Neckarsulm spielt ohne Abwehr und der Angriff vergibt
    rund 12 freie Würfe vor dem Tor, dazu gesellen sich noch einige technische
    Fehler und eine überragende Manuela Brütsch im Wildunger Tor. In der zweiten
    Hälfte dreht sich das Spiel schnell. Neckarsulm lässt in den ersten 14 Minuten nur
    noch noch zwei Treffer zu. Jetzt Isabel Gois sehr gut. Mit einem 9:2 Tore Lauf legt
    Neckarsulm den Grundstein zum Sieg. Bis zum Spielende fallen dann wieder die Tore
    auf beiden Seiten. Kompliment an die NSU, die mit unbändigem Willen das Spiel
    nach schwachen 30 Minuten noch drehte und einen verdienten Sieg einfuhr.

    Erster Sieg der NSU gegen den THC. Nach den 37 Toren gegen Buxtehude setzt
    Neckarsulm gegen Thüringen nochmals einen oben drauf. Mutig dass man beim
    Thüringer Spiel mit 7 Feldspielerinnen bei der eigenen 5:1 Deckung blieb. Erstmals
    auch keine längere Schwächephase, so dass man in der zweiten Hälfte den 4 bis 7
    Tore Vorsprung bis zum Ende hielt. Ein verdienter Sieg.

    Wolf ist mit Neckarsulm in die Bundesliga aufgestiegen
    und dann zurück nach Nellingen. Mit Pascal Morgant ging es dann
    wieder zur NSU. Unter Tanja Login bekam Sie kaum Spielanteile,
    daher ist ihr Wechselwunsch gut nachzuvollziehen. Dennoch ist das
    für die NSU etwas riskant. Da man mit Jojo Rhode in dieser Runde
    nicht mehr rechnen kann, stehen für die restlichen 16 Saisonspiele
    nur noch 10 Feldspielerinnen im Kader. Da darf sich keine mehr
    verletzen. Ich glaube nicht, dass nochmals nachgerüstet wird.

    Meines Erachtens ein verdienter Sieg für die NSU. In der ersten Halbzeit hatte
    man zum Teil den Eindruck es stünde bei beiden Mannschaften keine Abwehr
    auf dem Feld. Beide Mannschaften im Angriff allerdings effektiv, das zeigt schon
    der Zwischenstand von 22:19. In der zweiten Hälfte geht Neckarsulm schnell mit 5 Toren
    in Führung. Ab der 42. Minute fünf schwache Minuten, in denen man den Vorsprung fahrlässig
    herschenkt. Danach hatte man sich auf die offensive Abwehr von Buxtehude eingestellt
    und die Revanche für die überflüssige Niederlage im Hinspiel gelang.

    Württembergisches und Baden-Württembergisches Derby am
    heutigen Samstag. Metzingen schlägt Neckarsulm etwas glücklich,
    aber letztendlich nicht unverdient mit 24:22. Glücklich, da Sie zum
    ersten Mal in der 51. Minute in Führung gingen und in der 39. Minute NSU
    noch mit 19:13 führte. Für diese Führung sorgten eine sehr gute
    Sarah Wachter im Tor und eine stabile Abwehr. Doch danach funktionierte
    überhaupt nichts mehr im NSU Spiel. Metzingen kam viel zu schnell durch unkonzentrierte
    Neckarsulmer Würfe und technische Fehler bis auf zwei Tore heran und entschied
    das Spiel für sich. Lag es an der Kondition, der Konzentration, als Zuschauer war dies
    nicht zu entscheiden. Letztendlich hatte aber Metzingen den breiteren Kader und
    konnte in der spielentscheidenden Phase eindeutig zulegen.

    Im anderen Derby setzte Göppingen seine Talfahrt fort und Ketsch holte verdient die
    ersten Punkte. Zu Teamviewer noch die Anmerkung. Sie stellen zumindest soviel Geld
    zur Verfügung, dass Frischauf seine traditionelle Trikotfarbe in die Farbe des neuen
    Hauptsponsors änderte. Wenn dies keine erhebliche Summe ist, kann dem Verein keiner
    mehr helfen.

    Wenn man der Handballwoche glauben schenkt, ist es das
    Ziel von Teamviewer, beide Bundesligamannschaften in den
    europäischen Topbereich zu bringen. Da sollte man jetzt
    Taten folgen lassen. Sonst laufen die Frauen Gefahr dieses
    Ziel evtl. aus der 2. Liga in Angriff nehmen zu müssen.