Beiträge von Unterland

    In Neckarsulm haben Licht und Schatten gewechselt.
    Am Anfang tat sich Irene sehr schwer, zeigte Abwehrschwäche und
    machte den ein oder anderen Abspielfehler zuviel. Sie hat sich dann
    aber deutlich gesteigert und warf für die NSU die meisten Feldtore.
    Nach der wenig glücklichen Saison in Dortmund tat es ihr sehr gut,
    dass Sie viel Spielpraxis bekam. Für den derzeitigen Tabellenstand
    kann man Sie nicht verantwortlich machen. Hätte Neckarsulm in dieser
    Runde nicht die vielen langwierig Verletzten, wäre der Verbleib in Liga 1
    wahrscheinlich schon sicher.

    Kuriose Situation in der Württembergliga. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wird der Ball aufs Tor
    geworfen und von der Abwehr geblockt. Der Schiedsrichter zeigt Tor ab an, als einige Zuschauer
    lachen, erkennt er den Fehler. Zwischenzeitlich ist aber die Uhr heruntergelaufen und der Halbzeitpfiff
    Bereits ertönt. Der Schiedsrichter lässt darauf hin, den Eckball nach Abpfiff noch direkt ausführen.
    Dass der direkte Wurf aufs Tor nichts brachte, sei am Rande erwähnt.

    Da kann man sicher nicht widersprechen. Realistisch gesehen gibt es jedoch
    nur drei Möglichkeiten:
    Man findet noch eine Verstärkung, oder
    Maike Daniels muss doch nochmals zum Ball greifen, oder
    man plant ab sofort für die nächste Saison zweigleisig.
    Die entscheidenden Spiele gegen Wildungen, Nellingen und Bensheim stehen
    bereits in Kürze an.

    Roter Teufel: Man sollte nicht spekulieren, dass nur eine Mannschaft aufsteigen möchte.
    Ketsch ist sicher, aber auch der 3. darf noch nach oben. Waiblingen möchte in die erste
    Liga, Mainz weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist derzeit nicht sicher, dass Beyeroede den
    3. Platz belegt.

    http://nsuhandball.sitemodify.com/erneute-neckar…g-ueberschattet


    wie bereits vor einer Woche, verschenkt die Sportunion wichtige Punkte im Abstiegskampf. Schwächen im Abschluss,
    zu viele Abspielfehler und einige unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter lassen zum Ende Leverkusen mit
    3 Toren gewinnen. So hat Neckarsulm in den letzten zwei Spielen 4 Punkte liegen lassen. Noch bitterer ist allerdings
    die schwere Verletzung von Louisa Wolf. Man kann nur die Daumen drücken, dass es doch nicht ganz so schlimm ist.
    So wie die Scene in der Halle aussah, befürchte ich allerdings dass man vom Schlimmsten ausgehen muss. Mit Louisa
    ist nun die 3. Rückraumspielerin verletzt, die als Stammkraft für diese Saison vorgesehen war. Der Kader ist jetzt so
    ausgedünnt, dass es sehr schwer werden wird, die Rückrunde halbwegs vernünftig zu überstehen. Aus heutiger Sicht haben
    sich die Möglichkeiten die Klasse zu halten dramatisch verschlechtert.

    nach dem blutleeren Auftritt gegen Göppingen zeigte sich
    Neckarsulm deutlich verbessert. Nicole Roth im Tor zeigte
    eine sehr gute Leistung, auch die Abwehrleistung in der
    ersten Hälfte war deutlich verbessert. Sieht man von der
    frühen Anfangsphase des Spiels ab, ging Buxtehude in der
    58. Minute erstmals in Führung. Daher muss der Sieg als glücklich
    bezeichnet werden. Unverdient war er allerdings nicht, weil die Gäste
    ab der 55. Minute einfach die besseren Nerven hatten. Zu diesem Zeitpunkt
    lag die NSU noch mit zwei Toren in Führung und dann ging überhaupt nichts
    mehr. Technische- und Abspielfehler häuften sich massiv, es gelang überhaupt
    nichts mehr. Insgesamt ließen beide Mannschaften viele Chancen liegen
    und zeigten wiederholt technische Fehler. Vor allem in der ersten Hälfte lud
    Buxtehude die NSU immer wieder zu einer Vorentscheidung die Spiels ein,
    was die NSU leider durch eigene Fehler nicht nutzte. So sahen die 1100
    Zuschauer dennoch ein attraktives, spannendes Spiel. Neckarsulm ließ zum
    wiederholten Mal die Chance liegen im Abstiegskampf wichtige Punkte zu
    holen.

    Bei allem Respekt für Halle, die mit Sicherheit besser spielen
    können, als es der derzeitige Punktestand in der Bundesliga
    vermuten lässt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das
    Pokalfinale erreichen oder gar den Pokal gewinnen. Trotzdem
    Respekt für den Einzug unter die letzten vier.

    Neckarsulm mit dem letzten Aufgebot kann Metzingen 42 Minuten lang
    ärgern, dann setzt sich letztendlich Metzingen als hoher Favorit durch.
    Erstmals in dieser Saison musste Neckarsulm seinen Kader mit Spielerinnen
    aus der 5. Liga auffüllen, da nach dem Halle Spiel 3 Spielerinnen stark
    angeschlagen waren und 5 weitere verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden
    könnten. Dafür war die gezeigte Leistung sehr positiv, bis ab Mitte der zweiten
    Halbzeit dann dir Kräfte schwanden. Vor allem in der ersten Halbzeit wurde
    guter Handball gezeigt, die Abwehr stand im gesamten Spiel gut und Nicole
    Roth überzeugte im Tor. Glückwunsch an Metzingen, das verdient ins
    Final Tour einzieht.

    Nochmals zum Kellerderby: Neckarsulm war in der ersten Hälfte erschreckend
    nervös. Die Abwehr löchrig ohne Torhüterleistung und im Angriff hektisch und
    unkonzentriert. Zusätzlich wurden noch einige 100%-ige Torchancen vergeben.
    Halle führte daher verdient zur Halbzeit. Nach der Pause waren die ersten 6 Minuten
    für mich spielentscheidend. NSU kam bis auf 1 Tor heran. Die bislang schwachen Nele
    Reimer und Irene Perez wurden mit zunehmender Spieldauer sicherer, auch Nicole Roth
    und die Abwehr steigerten sich. Trotzdem ging Halle immer wieder mit ein bis zwei Toren in
    Führung. erst ab der 53. Minute folgte mit einem 6 Torelauf der KO. Halle war mit zunehmender
    Spieldauer eine zunehmende Nervosität und die Angst das Spiel noch zu verlieren anzumerken.
    Das einige Spielerinnen lustlos spielten oder die Leistung verweigerten kann ich nicht nachvollziehen.
    Beide Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft, wobei die NSU am Ende mannschaftlich
    geschlossener war und die Punkte nicht unverdient mit nahm. Einen Schönheitspreis gab es nicht zu gewinnen.

    Zunächst finde ich es auch ärgerlich, dass man den Livestream nicht
    mehr ordentlich hinbekommt. Ich bin aber zuversichtlich, dass es bei
    den nächsten Spielen besser wird.

    Zum Spiel: Neckarsulm hat sich gegenüber dem Bloomberg Spiel nochmals steigern
    können und dennoch besteht noch Luft nach oben. Insbesondere die Abwehr sollte
    sich noch stabilisieren. Nicht jeder Gegner lässt es unbestraft, wenn man in den
    ersten 15 Minuten hier keinen Zugriff hat. Dass Oldenburg Neckarsulm diesbezüglich
    in Nichts nachstand, sorgte für den am Anfang ausgeglichenen Verlauf. Spielentscheidend
    war dann der Umstand, dass sich die NSU stabilisierte und Oldenburg den Neckarsulmer
    Rückraum zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekam. Erstmals bestand auch permanente Gefahr
    am Kreis und durch die Außenpositionen. Sicher auch darauf begründet, dass Louisa Wolf als
    Spielmacherin ihr bestes Spiel in dieser Runde zeigte. Überrascht hat mich auch, dass der
    NSU Rückraum zum zweiten Mal 60 Minuten durchspielte und der Gegner keine konditionellen Vorteile
    hatte. Die Mannschaft ist also körperlich topfit. Dennoch ist es wichtig, dass man
    für den weiteren Saisonverlauf noch eine starke Spielerin für den Rückraum gewinnt,
    um hier für Entlastung zu sorgen. Von den verletzten Spielerinnen ist für diesen Bereich
    für die restliche Runde keine Verstärkung zu erwarten.

    Insgesamt haben die zurückliegenden zwei Spieltage doch einige Überraschungen gebracht und
    der Abstiegskampf dürfte noch sehr spannend werden. Zwischen Platz 7 und Platz 13 liegen
    gerade zwei Punkte und auch Halle-Neustadt besitzt durchaus noch Chancen.