Beiträge von HansMeiser

    Naja selbst 3 Siege in diesen Spielen reichen ja nicht für die Tabellenführung. Es bekommen ja nicht die SG UND der THW Minuspunkte für die einzelnen Siege. Da keine weiteren Niederlagen genannt sind, würden die THW-Fans das Szenario sicher begrüßen :hi:

    Ich fand der THW wirkte gestern müde. Sie haben alles gegeben, aber die letzten Wochen scheinen doch Spuren hinterlassen zu haben. Daher ein verdienter Sieg der SG, mental voll auf der Höhe, mit richtig Bock auf Handball. Scheint sich dann als Vorteil heraus gestellt zu haben 3 Wochen kein Pflichtspiel gehabt zu haben, quasi auf "Entzug" gewesen zu sein :)

    Die englische Wikipedia-Seite der CL-Saison ist übersichtlich was das angeht. EHF checke ich nicht wie das nummerieren.


    Danke! So einfach kann das sein. Und shame on me! Ich bin den ganzen Tag englisch sprechend jobtechnisch unterwegs, aber auf das englische WIKI bin ich nicht gekommen.... :smokin: Da wird immer von Professionalität geredet. Leider scheitert das bereits am Bereitstellen von einfachen Informationen.

    Aber nun verstehe ich die Flensburger Euphorie in seinem vollen Umfang :)

    Glückwunsch nach Flensburg :hi: Ich konnte kaum aufhören vor Lachen als sich Kielce da bei gefühlt 1 Minute lang angezeigtem Zeitspiel von Flensburg und dem gefühlten 5. Mal Freiwurf mit letztem Pass die Zeitstrafe abgeholt hat. Das wurde tatsächlich noch davon getoppt, wie der Talant einfach nicht glauben konnte was da gerade passiert :lol: (mir fehlt hier der Tränen lachende Smiley!).
    Gibt es irgendwo einen einfach verständlichen Spielplan (KO-Runde natürlich) für den "neuen" Modus?

    Was ich finde, leider wie immer, ist eine Vollkatasthrophe, sogar auf ehfcl.eurohandball.com.

    Ich finde das Thema Statistiken auch sehr spannend und meinte auch mehr generell im Profi-Bereich.

    Schön das ich einige zumindest zum Schmunzeln bringen konnte und nur einen putziger Beutel-Säuger für ein kurzes Grummeln aus seinem gewöhnlichen Habität gelockt habe :hi:
    Ingesamt wollte ich nur verdeutlichen, dass das alles subjektive Wahlen sind und eine Untermauerung der subjektiven Meinung anhand einer einzelnen Statistik, diese nicht wirklich objektiver macht.

    Das sollte kein Plädoyer für Landin sein. Tatsächlich dachte ich, der wäre gewählt worden. Man ersetze also gerne Landin mit Palicka in meinem Statement. Ebenso wenig sollte es ein Verweis auf einen SCM-Keeper sein. Wobei ich im Nachhinein auch Schmunzeln musste.

    Mir fehlen halt bei den einfachen Statistiken einfach die negativen Aktionen und die Einordnung der Aktionen in der Crunch-Time sowie die Bedeutung des Spiels. Letzteres werte ich persönlich schon deutlich höher. 15/15 in einem (eher) unwichtigem Spiel, dass hoch gewonnen wird, ist das eine. Ein 1/6 in einem KO-Spiel das mit -1 verloren geht etwas anderes. Ingesamt 16/21 sieht dann aber gut bis sehr gut aus.

    Es wird einfach alles Außen vor gelassen, wie z.B. Ballverluste oder auch Tore der Gegenspieler auf der Position. Vielleicht stellt sich heraus, dass jemand in der Abwehr seine Gegenspieler überwiegend unter ihrem normalen Tore-Schnitt hält. Oder besser noch immer unter seinem eigenen. Was hilft mir ein Spieler der 10 Tore erzielt, der aber auf seiner Position immer 15 kassiert.
    Ich hätte Landin gewählt, da ich persönlich die Crunch-Time sehr hoch bewerte. Ich habe aber auch viel zu wenig Spiele gesehen, und schon gar nicht alle Teams um da "objektiv" sein zu können.
    Zur Frage was das alles bringt (& wodurch ich zu dem Thema kam) sei dieser Film ans Herz gelegt (keine Fiktion):
    Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

    PS: Der Turn Beutlin, wäre eh nichts für euch liebe SCM-Fans. Der wird nämlich mal ein ganz Großer :P

    taugt halt nicht viel um eine MVP oder All-Star Wahl zu verargumentieren.
    Turn Beutlin aus dem Auenland ins All-Star Team wäre auch eher merkwürdig, nur weil am Ende vom Turnier 2-3% mehr als bei Landin an gehaltenen Bällen zu Buche stehen. Alles andere wird ja nicht betrachtet (Tore, Assists, Spielstand, Wichtigkeit des Spiels, Wichtigkeit der Situation, etc.)
    Solange im (Welt-)Handball die Statistiken auf Grundschul-Niveau sind, wird es immer eine große "gefühlte" Komponente bei solchen Wahlen geben. Ebenso bei der Spielerauswahl, auch für Vereine.
    Über ein rein statistische Auswahl kann man nachdenken, so bald man Statistiken wie im US Sport führt, wie z.B. das Player Efficiency Rating (PER) im Basketball oder z.B. das Quarterback Rating im American Football. Vereinfacht formuliert werden alle positiven und negativen Aktionen in Offensive und Defensive zur Berechnung herangezogen um eine bessere Vergleichbarkeit zu haben. Mittlerweile wird auch mit Modellen gerechnet, die z.B. Faktoren wie die Crunch-Time heranziehen. Oder Folgen der eigenen Aktion. So ist z.B. ein Block nichts wert, wenn im Anschluss der Gegner immer den Ball direkt hat und noch ein Tor erzielt. Sieht aber anders aus, wenn aus dem Block ein eigenes Gegenstoß-Tor erzielt wird.

    Alles hoch komplex. Und muss natürlich auch entsprechend finanziert werden.

    Und was gäbe es sonst zu diskutieren ;)
    Man kann ja mehr Einzelpreise verteilen als die Torjägerkanone für die führenden in einzelnen isolierten Statistiken. Ich finde die Auswahl völlig in Ordnung.

    Hast du auch Argumente oder willst du nur stänkern?

    Naja, im vorherigen Post sehe ich auch keine wirklichen Argumente. Der Zustimmung zur akt. Situation folgt eine These zu Großstädten verbunden mit der Hoffnung, dass die Löwen diesen nutzen können (grob zusammen gefasst), was sie seit vielen vielen Jahren nicht in einem Maße geschafft um einen Etat aufstellen zu können, der dieser These gerecht werden würde.

    Nach Wikipedia sind Großstädte ab 100.000 Einwohnern definiert. Dann wäre Kiel eine und Flensburg keine. Großstädte haben einfach auch eine extreme Konkurrenz Situation. Und ich glaube in der Region Mannheim ist die mindestens so groß wie in Berlin (Eishockey, Basketball, Volleyball und eine große Dichte an ambinitionierten Fussballvereinen). Hinzu kommen in den Metropol-Regionen Sportarten wie American Football, die mit viel finanzieller Power versuchen einen Stück vom Kuchen abzubekommen. Es wurde doch kürzlich erst die Gründung einer neuen Europe-League oder so im American Football verkündet.

    Für den THW könnte sicherlich Holstein zu einen Problem werden, wenn sie weiter so konstant und scheinbar seit einigen Jahren sehr stabil arbeiten und beim THW der ganz große Erfolg ausbleibt (und die aktuelle Generation an Dauerkarten-Besitzern nicht mehr kommen kann).
    Auf der anderen Seite gibt es seit so vielen Jahren ambitioniert formulierte Ziele von den Teams hinter Flensburg und Kiel (wenn man einen längeren Zeitraum betrachtet), was ja auch völlig verständlich ist. Man will sich ja vorwärts entwickeln (weiter bedeutet ja nicht zwingend vorwärts ;-)) Aber viel dabei rumgekommen ist noch nicht.
    Aktuell hat der SV Polizei Hamburg mehr Meisterschaften errungen als alle aktuellen Bundesliga Teams außer Kiel und Göppingen.

    Kretzsche meinte in seinem Talk heute, es sei die gleiche Verletzung bei Sagosen, die er im Herbst auch schon hatte.,


    Es war Hens, der das sagte, und sofort ergänzte, dass es eine reine Vermutung seinerseits ist, also dem keine Bedeutung beigemessern werden soll.
    Hoffentlich nichts Ernstes und er kann bald wieder ohne Probleme spielen!

    Vor allem haben Knorr und Michakczik Spielintelligenz. Dem deutschen Spiel fehlt es seit Jahren an Raffinesse. Bis auf Wiede haben wir solche Spieler in den letzten Jahren nicht mehr herausgebracht. Knorr ist ein großes Versprechen für die Zukunft, da haben wir im Optimalfall (wenn er sich normal entwickelt und verletzungsfrei bleibt) wieder einen Mittelmann, der dem Spiel Struktur geben kann. Dann kannst du dir daneben auch mal relativ "eindimensionale" Spieler erlauben.


    Die Hoffnung habe ich auch. Für mich schon seit Jahren ein Problem der Nachwuchsförderung des DHB und der HBL. Hochinteressant in dem Zusammenhang ist der Podcast "Hand aufs Harz" in der Folge mit Juri Knorr. Er äußert sich da ziemlich offen zu seinem Werdegang und des Für und Widers der Möglichkeiten eines sehr talentierten Nachwuchs-Manns. Und ich finde er tut dies sehr reflektiert und erwachsen. Vermutlich ist er deshalb den Weg gegangen den er gegangen ist :hi:

    sehe ich das auch gar nicht mehr so schwarz. Als Kreisläufer sind Figueras, Guardiola und Marchan für Spanien gelistet. Da sehe ich doch bessere Chancen als gestern für die Abwehr. Ingesamt auch langsamer unterwegs, was Abwehr und damit Torhütern helfen kann.

    Und vielleicht gar nicht schlecht, das erste Spiel gegen Spanien zu haben und nicht nach 1-2 knallharten Spielen (BRA,POL) gegen ESP nach deren Spiel gegen Uruguay zu spielen. Spanien musste sich auch mehr Strecken in der Vorrunde als GER.


    Steht doch da. Dann gibt es unten im sensiblen Fußgelenkbereich keinen Kontakt. Ist doch wirklich klar formuliert gewesen. Dann erübrigt sich auch die Diskussion über rote Karten in diesem Deckungsbereich. Macht das denn Sinn??

    Ja das ist klar formuliert gewesen. Aber ich kann das nach wie vor nicht nachvollziehen wie das funktionieren soll. Den Sprung nach dem letzten Schritt anzusetzen ist völlig unnatürlich. Es ist schwierig, weil der Körpder nach Vorne drückt. Es hat für die Abwehr keinen Wert, man nimmt sich die alle Möglichkeiten zu irgendeiner Reaktion und mann muss nicht Blocken. Zudem ist die Gefahr mehr oder weniger unkontrolliert mit dem Gegner zu kollidieren deutlich erhöht.

    Ich verstehe ja die Diskussion um solche Situationen, aber hoch Springen? Das wäre eine völlig unnatürliche und nachteilige (Re-)Aktion in dieser Situation. Wenn man da springt, nimmt man sich jedwede Möglichkeit in eine andere Richtung zu agieren und das Hoch springen ergibt einfach keinen Sinn. Was soll man damit bewirken?

    Bob "„Ich weiß nicht, woher wir die Arroganz nehmen, dass wir das alles besser können als andere Länder. Damit tue ich mich sehr schwer“ Hanning haut so etwas heraus.


    Genau mein Humor  ;)

    Ich wünschte ich wäre auch so ein "stable genius".

    Darauf, dass Verbände nun mal privatrechtliche Organisationen sind (in Deutschland vereinsrechtlich nach BGB, was auch privatrechtlich ist), und vor allem darauf, dass die teilnehmenden Spieler nicht Angestellte der dieses Turnier austragenden Verbände sind, sondern von diesen eingeladen werden, an der Veranstaltung teilzunehmen. Somit kommen die Spieler nicht arbeitsrechtlichen Verpflichtungen nach wie im Vereinsbetrieb, sondern nehmen aus freien Stücken und in ihrer Freizeit an einer Veranstaltung teil, auf die sie auch ohne rechtliche Konsequenzen verzichten könnten. Auf hauptamtliche Funktionäre/Staff des DHB mag das nicht zutreffen, aber die Spieler sind privat dort.

    Und dementsprechend müssen sie bei ihrer Wiedereinreise auch mit den selben Maßstäben gemessen werden wie andere Privatreisende. Insbesondere, weil diese Veranstaltung unter den gegenwärtigen Bedingungen (acht Auswahlmannschaften plus Staff und Personal im selben Hotel) aus Sicht aller in Deutschland geltenden Schutzverordnungen wohl als Hochrisikoereignis gelten dürfte. Es wäre aus meiner Sicht grob fahrlässig gegenüber der Bevölkerung, bei den Rückkehrern von dieser Veranstaltung auf die Quarantäne zu verzichten.


    Ich bin juristischer Laie. Daher möge man mir nachsehen, dass ich folgende Punkte nicht in Einklang mit Privatreise bringen kann:
    - Abstellungspflicht der Vereine an die Verbände

    - Zahlung von Tagegeldern an die Teilnehmer der Abstellung
    - Untersagung des Pflichtspielbetriebes der Vereine in der Zeit der Austragung der WM
    - Ausschüttung von Leistungsprämien bei erreichen vereinbarter Ziele
    - Übernahme aller Kosten für die Zeit durch die die Verbände/den Veranstalter, inkl. der Versicherung für die Zeit der Abstellung

    Über eine Aufklärung wäre ich dankbar :)

    Nunja, wenn die Herren Weinhold, Pekeler und Wiencek nicht leben wie Gott in Frankreich, dann kommen sie mit ihrem Geld schon relativ weit im Leben nach dem Profisport. Die verdienen alle im sechsstelligen Netto-Bereich, und das seit Jahren. Das Häuschen muss sicherlich nicht bis Ende 50 abbezahlt werden. Ja, das erfordert Kompromisse, aber man führt ein mehr als nur sehr solides Leben.

    Reine Spekulationen, die hier als Argumentationsgrundlage genutzt werden. Und was soll überhaupt die Aussage sein? Einfach eine Nanny von der Straße Vollzeit einstellen und zu Hause einquartieren?

    Ich habe nicht gelesen, dass die Gehaltskürzung beim THW aufgehoben wurde. Lag die nicht bei 50%? Das kann ganz schön ins Kontor schlagen, vor allem bei hoher Tilgung, damit eine Immobilie nicht bis Ende 50 abbezahlt werden muss.... Von etwaigen anderen finanziellen Investitions-Verpflichtungen mal abgesehen (siehe Jicha).

    Und nicht jeder Profi-Sportler der nicht mehr in der Heimat spielt hat ein breit gefächertes Umfeld an Familie und Freunden, die die Kinderbetreuung übernehmen können.

    Rascar: Aufgrund des Wetters, auch wenn das verrückt erscheinen mag.

    Beuger: Nochmal frage ich, warum die Maßnahmen, also 20 Prozent Zuschauer, die Spieler und die Durchführung gefährden? Das ist doch auch nichts anderes als eine Vermutung Deinerseits und damit peinlich, um es mit Deinen eigenen Worten zu sagen. Dann hätten sich doch in der HBL auch gerade zu Beginn der Saison, als es teilweise noch Zuschauer gab, Spieler infizieren müssen, oder? Sind eigentlich Infektionen von Zuschauern bekannt, weil sie in der Halle waren? Oder haben Zuschauer andere Zuschauer in der Halle infiziert? Weiß man das? Mir ist davon
    nichts bekannt, mal so rein gar nichts.


    @Zuschauerdiskussion:

    Der Verweis was vor Monaten war, oder nicht war, ist für mich irrelevant. In den letzten Wochen wurden mindestens 2 Mutationen gefunden, die eine viel höhere Ansteckungsgefahr mit sich bringen sollen. Mittlerweile in mehreren Ländern Europas, Asiens und Afrika nachgewiesen.
    @NBA-Bubble-Verweise:
    Ebenso irrelevant für mich. Da kamen Profis aus 2 Ländern mit einer enstprechend langen Vorquarantäne ohne Zuschauer (!) zusammen. Jedes Vergehen wurde mit sofortigem Ausschluss bestraft (siehe Handball-EM der Frauen).

    Hier haben wir 32 Nationen. Ich weiß nicht, wieviele Amateure und Halbprofis dabei sind, aber das sind bestimmt nicht wenige. Noch vor kurzem las ich, dass wir auch in Deutschland noch Unis haben die Präsenz-Verstaltungen stur vorschreiben, es dürfte ja auch so manch offizieller Student teilnehmen.

    Hinzu kommen Teilnehmer aus Ländern, wo der Ober-Babo Corona zumindest runter spielt.
    Weiterhin betrug das Minimalgehalt in der NBA 2018 bereits 800.000+$. Da kann man natürlich 2 Wochen in Vorquarantäne mit gehen. Wer weiß denn schon, ob der ein oder andere Teilnehmer nicht noch bis zum Abflug in der örtlichen Fleischzerlegung seine Brötchen verdienen musste.

    Beim Fussball (GER-UKR) wurde anders gehandelt. Da ließen die DFB-Ärzte doch sogar sinngemäß verlauten, dass eine Ansteckung wenige Stunden nach negativen Tests unrealistisch ist. Und so wurde das Spiel dann ausgetragen, nachdem die letzte Testreihe negativ war beim Rest der Ukrainer. Eine Absage stand da allerdings bis wenige Stunden vor Anpfiff im Raum.

    Kann ich alles nicht beurteilen, und bin auch froh, dass ich das nicht entscheiden muss.