Wieso Wettbewerbsvorteil „Zuschauer“?
Der Profisport wurde erfunden, um Zuschauer in den Sportstätten zu unterhalten, daraus ergibt sich, dass eigentlich jeder Proficlub verpflichtet ist, für Zuschauer zu kämpfen. Das haben die Körperkulturellen seit Monaten und allererstem HBL-Vertreter konsequent getan, sich demnach den „Wettbewerbsvorteil“ selbst geschaffen.
Wenn Verein A gegen Verein B zuhause ohne Zuschauer spielen muss während Verein B vor Zuschauern spielen darf ist das kein Wettbewerbsvorteil? Wettbewerbsvorteil selbst geschaffen, sorry, was ein Schwachsinn. Wohl eher Glück gehabt, dass das eigene Heimspiel in eine Phase der zunehmenden Öffnungen gefallen ist. Was hätten wir beim Heimspiel machen sollen? Die behördlichen Vorgaben missachten?
Wieso „Hauskommentator“?
Ich könnte einige Aussagen des Mikrofonmannes aufzählen, die diese Einschätzung ad absurdum führt, das heißt, dass ein Hauskommentator was anderes gesagt hätte. Allerdings: Ein Kommentar ist grundsätzlich subjektiv. Ein Kommentator bringt immer eigene Einstellungen und Gedanken mit, er soll seinen Kopf nämlich nicht abspalten ... und deswegen finde ich’s ehrlicher, wenn der Kommentator seine Sympathien nennt, wenn er gleichzeitig die sportlichen Situationen auf der Platte richtig einschätzt. Zugegeben, dass es da Mängel gab.
War mein - sicher nicht neutraler, ich geb’s zu - Eindruck. Wenn deiner ein anderer war, gut.
Wieso „wie man Maske nicht trägt“?
Alle Zuschauer waren (nachweislich) getestet, geimpft oder genesen. Da sollte die Betrachtung nicht relevant sein...
Und? Die Zuschauer waren unter bestimmten Vorgaben zugelassen. Und wenn Günther sich dann live im Fernsehen für jeden sichtbar mit Zuschauern unterhält, die die Maske falsch aufhaben, ist das nunmal peinlich für alle Beteiligten. Ansonsten, siehe den Beitrag von Selbär. 100 % Zustimmung.