Sicher, weil es auf gar keinen Fall (auch) um Profisport gehen soll, spricht Schweikardt auch davon. Und wenn der eine Verein, bei dem es 10 nach 12 ist, von der Stadt Geld kriegt und sich dadurch rettet, der andere aber nicht und dann Insolvenz anmelden muss, ist es keine Wettbewerbsverzerrung. Ok, verstanden.
Beiträge von BHC06-JST
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Und? Selbst bei 2,50€ wäre das streng genommen Wettbewerbsverzerrung. Und es wird sicherlich mehr sein, denn mit sehr kleinen Beträgen kommt kein Verein weit, dann könnte man sich das auch sparen.
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Jetzt stelle man sich mal vor, manche Vereine bekommen Kohle von der Stadt (wohl vor allem in Süddeutschland), andere nicht. Das ließe sich wie genau mit Chancengleichheit verbinden?
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Ja, weil der Spitzensport unter der aktuellen Situation („keine Zuschauer“) besonders leidet. Dass sich andere Vereine auch über Geld freuen würden ist klar. Aber darum geht es aktuell ja nicht.
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Das was ihr schreibt ist richtig, ganz klar. Es ist alles nicht das Wahre.
Ich bin eigentlich kein Freund davon, hier kommentarlos Links reinzustellen, aber der Artikel spricht denke ich für sich. -
BHC06-JST: Bisher hat man für Veranstaltungen mit Zuschauern immer eine Obergrenze festgelegt, z.B. 1.000 Zuschauer. Würde man pauschal 1/3 der Hallenkapazität genehmigen, dann wären das z. T. deutlich mehr. Eben je nach Kapazität.
Ok, verstanden. Sich verändernde Kriterien muss man der Wissenschaft bei sowas aber auch zugestehen, so gar keine Erkenntnisse wären deutlich schlimmer. Es ist halt die Frage, ab welchem Zeitpunkt der Corona-Infektionsschutz nicht mehr das Ende jeglicher Profiligen (außer Fußball) rechtfertigt. Denn der hat seine alles dominierende Rolle angesichts des regelrechten Lockerungs-Wettbewerbs ja ohnehin schon wieder verloren... -
Ja, aber es geht um Abstandsregelungen. Da ist die Gesamtkapazität eigentlich relativ egal, deswegen verstehe ich deinen Punkt mit den absoluten Zahlen ehrlich gesagt nicht wirklich. Problematisch könnte wohl eher der Einlass werden.
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Und das die Klimapolitik auf ein gesundes Maß reduziert wird. Ich empfand einige Diskussionen vor der Krise als Luxusprobleme.
Luxusprobleme, ja, ganz richtig, genau das sind sie...
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Das Pendel schlägt doch jetzt erst um. Obwohl ich fürchte, dass diese Mail in China mitgelesen wird, würde mich die Entstehung des Virus am allermeisten interessieren. So langsam keimen auch hierzulande zarte Pflänzchen der Nachfrage. Die Haftungsfrage wäre ggf. ja anhängig.
China hat das Virus verbrochen? Vermutlich nein. China hat nach Ausbruch bzw. Entdeckung nicht so gehandelt wie es zu tun gewesen wäre und daher vermutlich einige Menschenleben auf dem Gewissen? Vermutlich ja (aber mit den Menschenrechten ist es da ja eh nicht so weit her). Andererseits: Welches Land hat das nicht? -
wird uns corona irgendwann
gewaltig zum hals heraushängen
Irgendwann erst? Ich kann dieses Wort seit anderthalb Monaten schon nicht mehr hören.
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Okay, dann hatte ich das schon richtig vermutet und abgesehen davon, dass ich nicht deine Geduld mit the german Jammerlappen habe, bin ich selbstredend auch ganz froh, dass wir als Land ganz gut dastehen im internationalen Vergleich. Mein Bundesland steht sogar ausnahmsweise mal richtig gut da und mein Landkreis ist praktisch coronafrei.
Trotzdem sollte man m.M.n. jetzt nicht die Geduld verlieren und sich vielleicht noch ein wenig beherrschen und wie man so ein Charakterschwein sein kann und wegen infektionsschutzbedingter Einschränkungen die Abschaffung seiner GR befürchtet, erschließt sich mir halt gar nicht. Für mich sind das egozentrische Ar...löcher.
Noch weiter will ich bei den Protestlern gar nicht gehen, weil danach wird es dann erst richtig bescheuert. Auch das Wissen, dass die laute und bekloppte Minderheit eben eine solche ist, tröstet mich da nicht so richtig, weil man ja auch immer diese Bilder serviert bekommt und das jetzt auch schon TV-Teams verprügeln zum neuen Protestsport geworden ist, macht mich regelrecht sauer.
Nein, also bitte, da bin ich was die Pseudo-Grundrechtsaktivisten angeht vollkommen bei dir. Ich bezog mich eher auf die Art Grundgemecker der „normalen“ Bevölkerung, was eigentlich eh immer da ist und ich jetzt nicht übermäßig schlimm finde. -
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Ich weiß nicht so richtig was du meinst, ich habe eine Vermutung, aber ich sags mal so.
Grund zum meckern haben für mich vor allem die, auf die wir vielleicht am ehesten stolz sein sollten, nämlich die Menschen des Gesundheitswesens und der karitativen Einrichtungen der unterschiedlichen Träger mit ihren oft freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern.
Grund zum meckern haben auch Leute, die ihren Job verloren haben oder gerade massive Einkommensverluste erleiden oder zwangsweise von ihren Lieben getrennt sind.
Ich wüsste auch mal gern wie hoch der Prozentsatz der Menschen mit echten Problemen unter den Protestlern gerade ist. Es würde mich nicht wundern, wenn da die meisten Kopfschmerzen vom Handymast oder Windrad haben oder nur müde sind, weil sie vor Angst zwangsgeimpft und gechipt zu werden nicht mehr schlafen können.
Auf ganz Deutschland kann ich nicht stolz sein, warum auch, dazu gefällt mir eben auch vieles nicht. Vor allem gefällt mir die gesellschaftliche Grundstimmung nicht.
Vieles läuft ganz gut, sogar überraschend gut, aber ich würde mich eben auch überhaupt nicht wundern, wenn Corona viel mehr dazu führt an vielen Stellen die Uhren wieder zurück zu drehen als das es mal vorwärts gehen würde. Ich kann mir komischerweise die nächste Abwrackprämie für Autos eher vorstellen als bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal und Sklavenarbeiter in Ernte und Fleischindustrie. Die werden wohl weiter von Applaus leben müssen und im Akkord schuften und/oder in räudigen Massenunterkünften zusammengepfercht bleiben. Vielleicht wird auch noch Glyphosat verlängert und der Kohleausstieg, egal, auf jeden Fall alles Dinge auf die ich nicht stolz bin und davon kann ich mir mehr vorstellen als es positives gäbe.
Ich kann dir sagen was ich meine: Lieber höre ich mir - vergleichsweise -grundloses Gemecker (und damit meine ich keine Verschwörungstheoretiker, das ist nämlich kein Gemecker mehr, sondern Schwachsinn) an, als einen wirklichen Grund für das Gemecker zu haben, sprich noch mal zigtausend Tote mehr. Ansonsten bin ich aber komplett bei dir. -
Jaaa, das ist nicht schön, auch unvernünftig, aber dieses permanente Rumgeunke von der 2. Welle, die uns überrollen wird nervt genauso tierisch wie das permanente Verkünden des wirtschaftlichen Untergangs.
Ist das die oft zitierte german Angst und dieses ständige jämmerliche Rumgeflenne wie furchtbar schlimm doch alles ist? Und das natürlich, obwohl Schland mal wieder den geringsten Grund hat für diese Jammerei. Wieso hat man nur immer den Eindruck, dass Länder die viel mehr gebeutelt sind, ihr Schicksal mit zig-mal mehr Würde tragen als wir Jammerlappen hier. Es ist zum kotzen, ehrlich gesagt.
Ehrlich gesagt, lieber höre ich mir das Meckern an als irgendein Schicksal „mit Würde“ zu tragen. Ich weiß natürlich was du meinst, aber darauf, (im Gegensatz zu anderen) keinen derart großen Grund zur Beschwerde zu haben, kann man auch durchaus stolz sein. -
LKs sind ja nicht der einzige Kram der ansteht, nicht einmal für die Prüfungen. 13 bzw. Jahrgang sind schließlich noch einmal ein normales Schuljahr mit entsprechendem Stoff. Zumal gerade wer in p3 so etwas wie Mathe hat und eventuell kein Naturtalent ist, braucht dringend Unterricht.
Wenn man das nächste Schuljahr so durchführen wollen würde, ist man verpflichtet die Prüfungen entsprechend anzupassen. Wird keine Leistung angeboten, kann man auch nicht die gleiche Leistung an Prüfung verlangen.
Da bin ich bei Paul Jonas. Schon darüber, die Prüfungen dieses Jahr normal durchzuführen, kann man streiten. Die Prüfungen nächstes Jahr regulär (in Bezug auf Inhalt) durchzuführen wäre (Stand jetzt) eigentlich schlicht und ergreifend unfair, denn den vermeintlichen Vorteil, den der jetzige Jahrgang durch die Situation trotz allem hat (längere Vorbereitungszeit zwischen Ende des Unterrichts und den Prüfungen) hat der Jahrgang 2021 nicht mehr, dafür fällt das Problem mit dem Unterrichtsausfall noch schwerer ins Gewicht... Aber wir sollten das hier nicht zu einem Forum über Probleme der Schulen und des Schulsystems machen.
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Nach dem Neustart des Unterrichts kann ich bisher folgendes Fazit ziehen
1. Die SchülerInnen (LK Mathe) sind froh, dass es weitergeht (schließlich machen sie in 11 Monaten ihrerseits Abitur) und halten weniger von Onlineunterricht als eine fortschrittsgläubige Klientel behauptet. Videokonferenzen ruckeln, buffern oder die Tonqualität lässt zu wünschen übrig. Das liegt an Leitungs-Netz-Problemen oder Endgerätproblemen aller Beteiligten. Andere flogen ständig aus den Konferenzen raus. Schulplattformen waren den Datenmengen nicht gewachsen. Uswusw. Internetausbau in Deutschland hat eben nicht!!! geklappt.
2. Erarbeitungsphasen im Schulunterricht und anschließend Übungsphasen online dürften machbar und zukünftig gut nutzbar sein. Das ist beruhigend. Die SchülerInnen werden in ihren Lerngruppen in 2 Gruppen unterteilt. Im 2-Wochenrhythmus wird jede Unterrichtswoche für beide Lerngruppen durchgeführt. Der einzelne Unterrichtstag findet an 2 aufeinander folgenden Schultagen statt. Die Lehrerschaft unterricht voll. Die SchülerInnen haben nur die halbe Wochenstundenzahl. Die Lerngruppen sind ungewöhnlich klein und das macht den Unterricht sehr effizient!
3. Schulen, die die DSGVO missachten und einfach über Whatsappgruppen mit Lerngruppen arbeiten, kommen am einfachsten zurecht. Die Handhabung ist wesentlich komfortabler und läuft nahezu problemlos. Hier fehlt die einfache genehmigungsfähige Alternative. Die SchülerInnen schlugen alternative Möglichkeiten vor. Sollten diese erlaubt sein, werde ich diese nutzen.
4. Hauptproblem sind die Pausen-Raumwechsel. Die Disziplin der SchülerInnen bezüglich der Abstandsregel tendiert gegen Null. Die Hormone kochen und die Köpfe werden zusammen gesteckt ohne Ende. Aber in der Kneipe gegenüber verhalten sich die Erwachsenen auch nicht vernünftiger. Zur Lösung dieses Problems halte ich ein Komplettbeaufsichtigung in den Pausen durch die LeherInnen für unabdingbar.
Ich hoffe, dass das jetzt erst mal stabil bleibt. Die SchülerInnen jedenfalls sind sich ihrer Lage bewusst und im Sinne des Rechts auf Bildung und auch für ihren beruflichen Werdegang hoffe ich, dass jetzt alles reibungslos läuft. Meinetwegen kürzt man die kommenden Ferien etwas. Aber mit dieser Meinung stehe ich etwas alleine da

Alles keine großen Überraschungen ehrlich gesagt... Darauf, wie das Abitur nächstes Jahr ablaufen soll, bin ich ehrlich gesagt gespannt. Ich glaube nicht, dass man den Stoff zeitlich und didaktisch wieder so reinkriegt, dass es mit den anderen Jahrgängen vergleichbar wäre. Online-Unterricht ist halt keine gleichwertige Alternative. Die gefunden Regelungen sind ja nett, aber für mein Gefühl kein Vergleich zu z. B. fünf (Schul-)Stunden die Woche in den LKs. Die jetzigen Abiturienten verlassen das sinkende Schiff, die die 2021 Abitur machen gehen wenn sie Pech haben mit unter... -
Die Frage ist ja ob es überhaupt neutrale Medien gibt. Hat ja jede seine Agenda. Ich lese von links Zeit bis rechts tichy, achgut. Und daraus bilde ich mir einen Teil meiner Meinung. Dazu kommen noch subjektive Dinge wie Gespräche, Erfahrungen und so altmodische Sachen wie Bücher, nein kein Kopp-Verlag etc.
Im übrigen finde ich (im Gegensatz zu Büchern) selten Quellenangaben.....
Wo bekommst Du Deine Infos neutral her?
Gut, sagen wir eher objektiv. Ändert an der Grundaussage aber nicht wirklich viel. Es gibt genug Medien, die objektiver berichten. Um mir eine ausgewogene Meinung zu bilden muss ich nicht auf populistischen Seiten rumturnen, wo die Hälfte eh nicht stimmt. -
Wir halten fest: Statt auf - zumindest in den allermeisten Fällen - neutrale Berichterstattung zu setzen, liest Cicero lieber seine teils rechtspopulistischen Medien Tichy und Achgut, weil er da weiß, woran er ist. Ah ja.
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Wenn hier jemand wieder mit Tichy und Achgut um die Ecke kommt... Ich sag nur soviel: Bei Wikipedia steht nicht immer die Wahrheit, aber um Publikationen einordnen zu können, eignet es sich dank einer Zusammenstellung von Beurteilungen inklusive Quellenangaben (!) ganz gut. Das kann sich jeder der will durchlesen. Aber natürlich weiß keiner, ob die ganzen Autoren, die diese Publikationen im rechtspopulistischen Spektrum oder zumindest in dessen Nähe verordnen, nicht doch nur obrigkeitshörige Sozialisten sind. Mag sein, dass da zwischendurch auch mal was Vernünftiges bei rumkommt (das blinde Huhn und so), aber sich über tendenziöse Berichterstattung zu beschweren und dann mit sowas um die Ecke zu kommen, fände ich fast schon amüsant, wenn es nicht so traurig wäre. Zu diesem Bericht: Wenn ich meine private Meinung - mehr oder weniger rechtswidrig - über öffentliche Kanäle hinausposaune und sie von der gängigen Meinung abweicht - ist sie dann automatisch richtig? Ich glaube nicht.
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Nicht den Faschismus mit einer Diktatur verwechseln.
Natürlich kann eine faschistische Bewegung in einem Parlament sitzen und dort Entscheidungen voranbringen.
In der Vergangenheit wurde aus faschistischen Bewegungen in Italien und Deutschland jeweils eine Diktatur, wobei die Nazis den Begriff des Faschismus für sich zumindest Anfangs wohl ablehnenden. Im engeren Sinne aber durchaus faschistisch war.Ein Parlament, das also eine faschistische Mehrheit hat, kann entsprechend demokratisch legitimiert sein (vgl. Italien 1920er Jahre und Deutschland 1932 - 38).
Das sollte und muss keinem gefallen, ist aber trotzdem möglich.Der Faschismus hatte aber in beiden Ländern das Ziel, die parlamentarische Demokratie zu beenden, was auch jeweils gelang und dafür die Diktatur zu installieren.
Über „demokratische Legitimierung“ in Zusammenhang mit den letzten Jahren der Weimarer Republik müsste man aber auch nochmal reden... Das Parlament an sich ja, aber das ganze Drumherum - naja...