Beiträge von BHC06-JST

    Sicher, weil es auf gar keinen Fall (auch) um Profisport gehen soll, spricht Schweikardt auch davon. Und wenn der eine Verein, bei dem es 10 nach 12 ist, von der Stadt Geld kriegt und sich dadurch rettet, der andere aber nicht und dann Insolvenz anmelden muss, ist es keine Wettbewerbsverzerrung. Ok, verstanden.

    BHC06-JST: Bisher hat man für Veranstaltungen mit Zuschauern immer eine Obergrenze festgelegt, z.B. 1.000 Zuschauer. Würde man pauschal 1/3 der Hallenkapazität genehmigen, dann wären das z. T. deutlich mehr. Eben je nach Kapazität.


    Ok, verstanden. Sich verändernde Kriterien muss man der Wissenschaft bei sowas aber auch zugestehen, so gar keine Erkenntnisse wären deutlich schlimmer. Es ist halt die Frage, ab welchem Zeitpunkt der Corona-Infektionsschutz nicht mehr das Ende jeglicher Profiligen (außer Fußball) rechtfertigt. Denn der hat seine alles dominierende Rolle angesichts des regelrechten Lockerungs-Wettbewerbs ja ohnehin schon wieder verloren...


    Das Pendel schlägt doch jetzt erst um. Obwohl ich fürchte, dass diese Mail in China mitgelesen wird, würde mich die Entstehung des Virus am allermeisten interessieren. So langsam keimen auch hierzulande zarte Pflänzchen der Nachfrage. Die Haftungsfrage wäre ggf. ja anhängig.


    China hat das Virus verbrochen? Vermutlich nein. China hat nach Ausbruch bzw. Entdeckung nicht so gehandelt wie es zu tun gewesen wäre und daher vermutlich einige Menschenleben auf dem Gewissen? Vermutlich ja (aber mit den Menschenrechten ist es da ja eh nicht so weit her). Andererseits: Welches Land hat das nicht?


    Okay, dann hatte ich das schon richtig vermutet und abgesehen davon, dass ich nicht deine Geduld mit the german Jammerlappen habe, bin ich selbstredend auch ganz froh, dass wir als Land ganz gut dastehen im internationalen Vergleich. Mein Bundesland steht sogar ausnahmsweise mal richtig gut da und mein Landkreis ist praktisch coronafrei.
    Trotzdem sollte man m.M.n. jetzt nicht die Geduld verlieren und sich vielleicht noch ein wenig beherrschen und wie man so ein Charakterschwein sein kann und wegen infektionsschutzbedingter Einschränkungen die Abschaffung seiner GR befürchtet, erschließt sich mir halt gar nicht. Für mich sind das egozentrische Ar...löcher.
    Noch weiter will ich bei den Protestlern gar nicht gehen, weil danach wird es dann erst richtig bescheuert. Auch das Wissen, dass die laute und bekloppte Minderheit eben eine solche ist, tröstet mich da nicht so richtig, weil man ja auch immer diese Bilder serviert bekommt und das jetzt auch schon TV-Teams verprügeln zum neuen Protestsport geworden ist, macht mich regelrecht sauer.


    Nein, also bitte, da bin ich was die Pseudo-Grundrechtsaktivisten angeht vollkommen bei dir. Ich bezog mich eher auf die Art Grundgemecker der „normalen“ Bevölkerung, was eigentlich eh immer da ist und ich jetzt nicht übermäßig schlimm finde.


    Ich kann dir sagen was ich meine: Lieber höre ich mir - vergleichsweise -grundloses Gemecker (und damit meine ich keine Verschwörungstheoretiker, das ist nämlich kein Gemecker mehr, sondern Schwachsinn) an, als einen wirklichen Grund für das Gemecker zu haben, sprich noch mal zigtausend Tote mehr. Ansonsten bin ich aber komplett bei dir.


    Jaaa, das ist nicht schön, auch unvernünftig, aber dieses permanente Rumgeunke von der 2. Welle, die uns überrollen wird nervt genauso tierisch wie das permanente Verkünden des wirtschaftlichen Untergangs.
    Ist das die oft zitierte german Angst und dieses ständige jämmerliche Rumgeflenne wie furchtbar schlimm doch alles ist? Und das natürlich, obwohl Schland mal wieder den geringsten Grund hat für diese Jammerei. Wieso hat man nur immer den Eindruck, dass Länder die viel mehr gebeutelt sind, ihr Schicksal mit zig-mal mehr Würde tragen als wir Jammerlappen hier. Es ist zum kotzen, ehrlich gesagt.


    Ehrlich gesagt, lieber höre ich mir das Meckern an als irgendein Schicksal „mit Würde“ zu tragen. Ich weiß natürlich was du meinst, aber darauf, (im Gegensatz zu anderen) keinen derart großen Grund zur Beschwerde zu haben, kann man auch durchaus stolz sein.

    LKs sind ja nicht der einzige Kram der ansteht, nicht einmal für die Prüfungen. 13 bzw. Jahrgang sind schließlich noch einmal ein normales Schuljahr mit entsprechendem Stoff. Zumal gerade wer in p3 so etwas wie Mathe hat und eventuell kein Naturtalent ist, braucht dringend Unterricht.

    Wenn man das nächste Schuljahr so durchführen wollen würde, ist man verpflichtet die Prüfungen entsprechend anzupassen. Wird keine Leistung angeboten, kann man auch nicht die gleiche Leistung an Prüfung verlangen.


    Da bin ich bei Paul Jonas. Schon darüber, die Prüfungen dieses Jahr normal durchzuführen, kann man streiten. Die Prüfungen nächstes Jahr regulär (in Bezug auf Inhalt) durchzuführen wäre (Stand jetzt) eigentlich schlicht und ergreifend unfair, denn den vermeintlichen Vorteil, den der jetzige Jahrgang durch die Situation trotz allem hat (längere Vorbereitungszeit zwischen Ende des Unterrichts und den Prüfungen) hat der Jahrgang 2021 nicht mehr, dafür fällt das Problem mit dem Unterrichtsausfall noch schwerer ins Gewicht... Aber wir sollten das hier nicht zu einem Forum über Probleme der Schulen und des Schulsystems machen. :lol:


    Alles keine großen Überraschungen ehrlich gesagt... Darauf, wie das Abitur nächstes Jahr ablaufen soll, bin ich ehrlich gesagt gespannt. Ich glaube nicht, dass man den Stoff zeitlich und didaktisch wieder so reinkriegt, dass es mit den anderen Jahrgängen vergleichbar wäre. Online-Unterricht ist halt keine gleichwertige Alternative. Die gefunden Regelungen sind ja nett, aber für mein Gefühl kein Vergleich zu z. B. fünf (Schul-)Stunden die Woche in den LKs. Die jetzigen Abiturienten verlassen das sinkende Schiff, die die 2021 Abitur machen gehen wenn sie Pech haben mit unter...

    Die Frage ist ja ob es überhaupt neutrale Medien gibt. Hat ja jede seine Agenda. Ich lese von links Zeit bis rechts tichy, achgut. Und daraus bilde ich mir einen Teil meiner Meinung. Dazu kommen noch subjektive Dinge wie Gespräche, Erfahrungen und so altmodische Sachen wie Bücher, nein kein Kopp-Verlag etc.

    Im übrigen finde ich (im Gegensatz zu Büchern) selten Quellenangaben.....

    Wo bekommst Du Deine Infos neutral her?


    Gut, sagen wir eher objektiv. Ändert an der Grundaussage aber nicht wirklich viel. Es gibt genug Medien, die objektiver berichten. Um mir eine ausgewogene Meinung zu bilden muss ich nicht auf populistischen Seiten rumturnen, wo die Hälfte eh nicht stimmt.

    Wir halten fest: Statt auf - zumindest in den allermeisten Fällen - neutrale Berichterstattung zu setzen, liest Cicero lieber seine teils rechtspopulistischen Medien Tichy und Achgut, weil er da weiß, woran er ist. Ah ja.

    Wenn hier jemand wieder mit Tichy und Achgut um die Ecke kommt... Ich sag nur soviel: Bei Wikipedia steht nicht immer die Wahrheit, aber um Publikationen einordnen zu können, eignet es sich dank einer Zusammenstellung von Beurteilungen inklusive Quellenangaben (!) ganz gut. Das kann sich jeder der will durchlesen. Aber natürlich weiß keiner, ob die ganzen Autoren, die diese Publikationen im rechtspopulistischen Spektrum oder zumindest in dessen Nähe verordnen, nicht doch nur obrigkeitshörige Sozialisten sind. Mag sein, dass da zwischendurch auch mal was Vernünftiges bei rumkommt (das blinde Huhn und so), aber sich über tendenziöse Berichterstattung zu beschweren und dann mit sowas um die Ecke zu kommen, fände ich fast schon amüsant, wenn es nicht so traurig wäre. Zu diesem Bericht: Wenn ich meine private Meinung - mehr oder weniger rechtswidrig - über öffentliche Kanäle hinausposaune und sie von der gängigen Meinung abweicht - ist sie dann automatisch richtig? Ich glaube nicht.

    Nicht den Faschismus mit einer Diktatur verwechseln.
    Natürlich kann eine faschistische Bewegung in einem Parlament sitzen und dort Entscheidungen voranbringen.
    In der Vergangenheit wurde aus faschistischen Bewegungen in Italien und Deutschland jeweils eine Diktatur, wobei die Nazis den Begriff des Faschismus für sich zumindest Anfangs wohl ablehnenden. Im engeren Sinne aber durchaus faschistisch war.

    Ein Parlament, das also eine faschistische Mehrheit hat, kann entsprechend demokratisch legitimiert sein (vgl. Italien 1920er Jahre und Deutschland 1932 - 38).
    Das sollte und muss keinem gefallen, ist aber trotzdem möglich.

    Der Faschismus hatte aber in beiden Ländern das Ziel, die parlamentarische Demokratie zu beenden, was auch jeweils gelang und dafür die Diktatur zu installieren.


    Über „demokratische Legitimierung“ in Zusammenhang mit den letzten Jahren der Weimarer Republik müsste man aber auch nochmal reden... Das Parlament an sich ja, aber das ganze Drumherum - naja...