Beiträge von BHC06-JST

    Ich weiß nicht ob das BHC06 etwas anderes sagt...aber..

    meinst du das Ernst? Deine Identität bei Busfahrt oder Hallenbesuch nachweisen zu müssen inklusive damit eine Aussage über deine Gesundheitsdaten machen zu müssen? Das ist Faschismus.

    Ich habe viel Verständnis für alle Maßnahmen die bisher getroffen werden mussten. Ich halte die Gesundheit akut für wichtiger als demokratische und freiheitliche Werte....aber nicht auf Dauer. Dann muss man mir oder uns eine andere Gesellschaftsform präsentieren in der das dauerhaft okay ist. Dann können wir ja drüber abstimmen. Ein Parlament hat mit einfacher Bundestagsmehrheit aus meiner Perspektive nicht die Befugnis so etwas zu beschließen.


    Das hast du grandios falsch verstanden, wahrscheinlich war es auch schlecht formuliert. Ich wollte eher seine Meinung dazu wissen, als das in irgendeiner Weise zu bewerten, geschweige denn positiv.

    Die Anpassung im Infektionsschutzgesetz, die gerade besprochen wird lautet:


    Sollen die verhängten Schutzmaßnahmen für Dich nicht gelten, musst Du Immunität oder Impfung nachweisen. In Südkorea (ich bin mir nicht ganz sicher, kann auch ein anderes asiatisches Land sein) ist es heute schon so: Hat deine health-App keinen grünen Haken, steigst Du nicht in den Bus ein. Das ist kein krudes Aluhutgefasel. Das kann jeder der will auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums nachlesen.


    Und was soll uns das deiner Meinung nach sagen (außer der Tatsache an sich)?

    Ich glaube allerdings nicht, dass ich meinen Impfausweis vorzeigen muss, wenn ich zum Handball in die Halle will. Ich bin kein Impfgegner, aber daran kann ich doch nicht glauben. Und ich glaube auch nicht, dass wir bis zum Lebensende Bahn und Bus mit Maske fahren müssen. Ich halte dieses ganze Maskengedöns zwar für übertrieben (im März/April konnten wir dem Virus ohne Maske trotzen, plötzlich nicht mehr... :pillepalle: ), aber damit kann ich mich zur Not in einem begrenzten Zeitraum arrangieren.

    Beim Essen und Trinken in der Gaststätte wirds allerdings schwierig... :D


    Nein nein, das habe ich auch alles nicht behauptet. Mir ging es am ehesten darum, dass ich das Gefühl hatte, du würdest der zitierten Aussage widersprechen wollen, aber du halt eigentlich genau das Gleiche nochmal geschrieben hast. So hatte ich es zumindest irgendwie aufgefasst, alles gut.


    So würde es der Mensch mit gesundem Verstand sehen und so hat es die Menschheit bis heute geschafft zu überleben. Es wird anders kommen: Wer am normalen Leben teilnehmen will, wird gezwungen, Schutzmaßnahmen umzusetzen (impfen), sonst musst Du leider draußen bleiben (aus dem Bus, der Bahn, dem Flugzeug, dem Kino, Theater oder Stadion...)


    Richtig, wer am normalen Leben teilhaben will wird sich an Regeln zu halten haben, und wer das nicht will, wird nicht teilnehmen. Falls du der Aussage in irgendeiner Form widersprechen wolltest, dann scheint mir die Formulierung irgendwie falsch. Und es braucht hier keiner mit irgendeiner Impfgegner-Scheiße und Gates hier und Gates da ankommen, denn was da verbreitet wird ist zu 99% Schwachsinn.

    Vor noch nicht allzu langer Zeit, da war es hier im Forum für einige Tage ja fast schon entspannt... Leider weiß ich nicht genau, womit das zu tun gehabt haben könnte.. ;)

    Sommer: Der Spieler hat auf seinem privaten Account öffentlich gemacht, dass sein Vertrag nicht verlängert wurde. Seine Bereitschaft dazu bestand. Der Verein dies also nicht wollte und ihn das jetzt natürlich vor Probleme stellt. Eher emotional.
    Der Verein sagte dazu via Presse: Sommer sei nach dem Abstieg der erste gewesen, der seine Wechselabsicht bekundet hätte und sei aktuell der einzige Spieler, der der Kurzarbeit nicht zugestimmt hätte und noch volles Gehalt bekäme.


    Ok, danke dir, gibt’s zu der Sache mit dem Gehaltsverzicht irgendwo einen Link?

    Naja, also der Vorwurf der mangelnden Kommunikation war ja nie so ganz unberechtigt, und sie wird auf den offiziellen Kanälen wahrscheinlich auch eher kühl bleiben. Kann man finden, wie man will, gibt aber Schlimmeres. Jetzt gerade verstehe ich aber nicht ganz, was du hören willst. Man hat doch klar gesagt, so und soviel Geld geht uns durch die Lappen (bei der Finanztransparenz sind wir im Gegensatz zur Kommunikation im Übrigen sehr weit oben dabei) und das und das machen wir (Gesellschafter- und KfW-Darlehen, um auf Nummer sicher zu gehen). Darüber hinaus hat man die Aktion mit der Dauerkarte auf Lebenszeit (wenn man denn will) bzw. „Stammblatt“, wobei der Begriff etwas irreführend ist, weil bei anderen Vereinen so ein Stammblatt teilweise Voraussetzung ist, um überhaupt eine Dauerkarte kaufen zu können. Ob man jetzt schon seriös was zum restlichen Ticketing sagen kann, wage ich zu bezweifeln.

    Du meine Güte. Was ist denn hier los ?
    Drei Seiten gelöscht ?
    Die Mods haben bestimmt auch besseres zu tun.
    Wenn das nicht hilft, zumal ja immer die gleichen Namen vor "gelöscht" stehen, würd ich einfach mal User auf die Strafbank schicken.


    Ey, aber bitte nicht jeden, mein Beitrag war in dem Gewirr auch drin, aber ich hab nichts getan, ich schwöre! :hi: Ich war nur ehrlicher Makler in bismarckscher Manier, um das Forum mal geschichtlich etwas zu bereichern. ;)
    Um (hoffentlich?) zum Thema zurückzukehren, hier 301 Moved ein Artikel aus ein Artikel aus der Hamburger Morgenpost. Die Impfgegner treffen anscheinend schon präventive Maßnahmen... Was sagt ihr, Impfpflicht, ja, nein? Ich für meinen Teil bin bei ja, aber manche wissen wahrscheinlich wieder mehr...

    Wäre es andersherum, hätten wir die gleiche Diskussion mit umgekehrten Rollen... so ehrlich sollte man schon sein können, dass man bei der Bewertung der Entscheidung eine ganz dicke Vereinsbrille aufhat. Aber in diesen Zeiten keine anderen Probleme zu haben ist ja immerhin auch etwas. :hi:

    Ich hatte das hier gar nicht gepostet, aber meinen Tabellentipp aus der privaten Runde will ich nicht vorenthalten.

    Tipp.....Abschlusstabelle
    1.THW - THW 0
    2.SGF - SGF 0
    3.RNL - SCM 1
    4.SCM - HAN 6
    5.BER - RNL 2
    6.MEL - BER 1
    7.GÖP - MEL 1
    8.BHC - LEI 1
    9.LEI - WET 4
    10.HAN - TBV 2
    11.ERL - GÖP 4
    12.TBV - TVB 3
    13.WET - BHC 5
    14.GWD - ERL 3
    15.TVB - GWD 1
    16.HBW - HBW 0
    17.LUD - LUD 0
    18.NOL - NOL 0
    =34

    Glaub mir BHC.

    Die Lehrerschaft, so wie ich sie kenne, wird sehr wohlwollend korrigieren. Wir schauen auf richtige und gute Gedankengänge und suchen nicht krampfhaft nach Fehlern. Unsere Abiturienten ärgern sich am meisten darüber, dass es nicht längst losgegangen ist. Einzelfälle (ein Diabetiker etc) haben wir im Blick. Da würden ja mündliche Prüfungen risikoloser sein, aber wer fragt schon uns Lehrer nach Alternativen. Wir werden diesem Schüler wahlweise einen Einzelraum zur Verfügung stellen. Man hätte die leeren Schulen zzgl. Sporthallen etc jetzt nutzen sollen mit vielen Lehrern für ein hygieneoptimiertes Abitur.

    Chance verpasst! Typisch!

    Ach übrigens BHC. Die größte Gefahr sehe ich vor und nach den Prüfungen, wenn die Meute sich trifft. Da muss man sie zur Vernunft anhalten und auseinander treiben. ;) Das ist mit Abstand die kniffligste Situation.


    Ja, darauf hoffe und vertraue ich auch. Nein, die Lehrer werden nicht gefragt, aber das die, die es betrifft, nicht gefragt werden, ist ja leider oft so. Treffen sind zu vermeiden, klar, aber man kann es ihnen ja eigentlich dann auch kaum verübeln... Danke dir für die Einblicke und ein sorry meinerseits für die Fehleinschätzung - ich hatte dich aufgrund deines Beitrages zu voreilig eher als einen notorischen „Auf die Jugend-Schimpfer“ eingeschätzt, was ja offensichtlich nicht der Fall ist. Sorry dafür und danke für deinen Einsatz, bring die Jungs und Mädels gut durch‘s Abitur und bleib gesund! :hi:

    @BHC
    Antwort auf deine Frage zu meiner Nähe zum Thema.

    Obwohl zur Risikogruppe gehörend, werde ich auf eigene Verantwortung meine Abiturienten nun noch etwas vorbereiten. Wer nicht kommen möchte, erhält Stundenprotokolle online. 99% des Mathestoffs ist längst durch. In großen Räumen mit notfalls von mir selbst desinfizierten Tischen und Stühlen werden diese wenigen Blöcke stattfinden. Sollte ich infiziert werden trotz sehr großer Abstände und Maske, hoffe ich nicht zu sterben. Das Abitur wird dann in vielen zusätzlichen Räumen mit sehr viel Platz und zusätzlichen Aufsichten organisiert sein. Die sofortige Desinfektion der Toiletten (Klobrille/Türgriffe) wird organisiert werden. Ob diesen Standard jeder im privaten Bereich einhält, wage ich zu bezweifeln.

    Meinetwegen könnte man ja die Abiturprüfung freiwillig machen. Wer die Prüfungen nicht macht, erhält dann eben ein Durchschnittsabitur.

    Das Durchschnittsabitur könnte man dann auf den Bildungsmarkt schmeißen. Wenn es sich dann durchsetzt, dann wäre das doch folgenlos und prima. Eine Aufwertung und Sicherstellung der Vergleichbarkeit von gymnasialen Abschlüssen würde so sicher nicht erfolgen. Das wäre der Nachteil.


    Die freiwillige Regelung war auch Thema - auch darauf ist keiner eingegangen, genau so wie auf die meisten anderen Argumente eigentlich auch nicht. Vergleichbarkeit haben wir ja ohnehin nicht. Keiner will ein Durchschnittsabitur auf den Bildungsmarkt schmeißen, es sei denn, wir haben jetzt jedes Jahr eine Pandemie...
    Das was du beschreibst ist natürlich vorbildlich, aber es ist nunmal so, dass es genug Schulen geben wird, wo das nicht so gut abläuft, sei es im Hinblick auf Hygiene, Online-Versorgung oder Sonstiges. Und den ohnehin schon Benachteiligten dann mit den Abiturprüfungen unter den derzeitigen Umständen nochmal eine massive Benachteiligung reinzudrücken - ich weiß nicht. Ohne oder zumindest mit freiwilligen Prüfungen könnte ich wenigstens eine Vergleichbarkeit zu anderen europäischen Ländern herstellen. Eine Vergleichbarkeit mit anderen Abiturjahrgängen zu schaffen geht schlicht und ergreifend nicht, da ist dann nur die Frage, ob ich die vorherigen oder den jetzigen Abiturjahrgang benachteilige.

    Die Abiturprüfungen sind nur ein Teil der Abitur-Gesamtwertung sozusagen. Das variert in den Ländern, aber meistens ist es das Ergebnis der letzten beiden Schuljahre die dabei einfließen. Die Prüfungen haben hier eine vergleichsweise hohe Gewichtung, aber wenn du wissen willst wie gut die Schüler in den Prüfungsfächern sind, hast du eine gute Möglichkeit das zu sehen.

    Da meiner Meinung nach die üblichen Möglichkeiten der Prüfungsvorbereitung, sei es nun nachbereiten in den Prüfungsfächern in der Schule, Lerngruppen, Nachhilfe usw. massiv erschwert worden sind bzw. nicht möglich waren, finde ich es schon schwierig zu argumentieren das die da durch müssen. Die Schüler der neunten, zehnten bzw. Abiturklassen die jetzt geprüft werden, sind klar benachteiligt und das sollte berücksichtigt werden.

    Zum Argument "Lektion fürs Leben" oder sowas...ich wüsste nicht was die Abschlussprüfungen mir gebracht hat. Ich finde sie im nachhinein äußerst unnatürlich und habe vorher und nachher nie mehr so etwas absolviert. Das ist nicht mit Herausforderungen im späteren Beruf vergleichbar. Nur mit diesem Argument könnte man meiner Meinung nach gerne auf die Prüfungen verzichten und zwar immer. ;)


    Dito! Aber unser Zuständigkeitsbereich ist das nicht. Wie gesagt, es ist zu hoffen, dass die Krise mehr Aufmerksamkeit für die zweifelsohne schon vorhandene Chancenungleichheit im Bereich Bildung schafft und alle Abiturienten und anderen Absolventen von etwaigen Abschlüssen gut durch ihre Prüfungen kommen! :hi:

    Dieser Eiertanz in der Bundesrepublik wegen der Maskenpflicht ist aktuell die Krönung im Coronatheater, ja, nein, vielleicht, eventuell, ja doch, unbedingt :wall:


    Die Krönung von der Krönung ist für mich noch, dass NRW als am zweitmeisten betroffenes Bundesland keine Maskenpflicht einführt.

    Ja ja die Bildungsgerechtigkeit...die gibt es nicht mit und auch nicht ohne Corona. Unterschiedliche Vorbereitungschancen wegen fehlender medialer Ausstattung, häuslicher oder familiärer Bedingungen sind doch an der Tagesordnung, nur juckt das im Normalfall nicht die Masse, weil die Benachteiligten eventuell nicht die Lobby haben? Bei diesen Gründen fällt mir unweigerlich ein alter weiser Professor ein, der mal sagte: Wer Gerechtigkeit fordert, der fordert nur mehr für sich selbst. Bei den Ausführungen zur Hygiene o.ä. sehe ich es so wie TCLIP. Wie gesagt über bestimmte Zugeständnisse kann man gern reden - konstruktiv.


    Vielleicht taugt die Krise ja dazu, dass diese Problematik mal mehr in den Fokus rückt. Das wäre wenigstens etwas. Eine grundsätzliche Absage der Abiturprüfungen habe ich hier ja auch nicht gefordert (warum sollte ich das auch?), Problem ist aber, dass im Schulwesen auch die Bereitschaft zu etwaigen Sonderregelungen - gerade bei der Koryphäe Abiturprüfungen - traditionell relativ gering ist. Ursprung war ja auch eigentlich nur der - mMn, und dazu stehe ich auch weiterhin - zumindest in der Formulierung und Verallgemeinerung bescheidend Beitrag von nuvolo. Eine Absage mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber es gibt für mich schon genug gute Gründe, die Prüfungen dieses Jahr nicht einfach genau so zu bewerten wie die vorherigen und zukünftigen.

    Was für Anpassungen & Zugeständnisse denn genau? Beim Wegfallen geb ich dir schon recht, aber das Problem ist, dass die Kultusminister auch für andere Optionen (dezentrale Aufgaben, geringere Gewichtung der Prüfungen etc.) in keinster Weise zugänglich sind. Und da kann ich jeden verstehen, der sich - auch im europäischen Vergleich, denn da ist die Risiko-Nutzen-Abwägung a la Arcosh anscheinend anders ausgefallen - unfair behandelt oder auf gut Deutsch gesagt verarscht fühlt.


    Ist das in der EU schon mal Thema gewesen? Wenn die Mehrheit der Länder keine Prüfungen macht, würde ich mich an der Mehrheit orientieren. Zwischen Spanien, Italien und Finnland ist zwar auch bei Corona ein Riesenunterschied, aber die Wissensstände hängen ja nicht an den Prüfungen, högschdens die nochmalige Überprüfung der Wissensstände "unter Wettkampfbedingungen".
    Also wenn schon falsch, dann wenigstens einheitlich und alle falsch.


    Keine Ahnung, aber da wird wohl kaum ein Entscheidungsträger in Deutschland für empfänglich sein. Ich habe das Gefühl, die Kultusminister sind auch - Pardon - einfach ziemlich abiturprüfungsgeil. :lol: