Aus dem Solinger Tageblatt. Das Ergebnis soll dann nächste Woche bekannt gegeben werden.
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In einer Telefonkonferenz am Donnerstagmorgen verständigten sich die Clubs der beiden höchsten deutschen Spielklassen auf eine Abstimmung per Umlaufverfahren. „Der Fragenkatalog wird gerade vorbereitet“, sagt Jörg Föste, Geschäftsführer vom Bergischen HC. „Über das Wochenende werden die Antworten schriftlich vorgenommen.“
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Geklärt wird neben der Frage der Saisonfortsetzung auch, wie im Falle eines Abbruchs verfahren würde. Sicher wäre bereits, dass niemand absteigen müsste. Wer aus der 2. Liga nach oben kommt, steht dabei genauso zur Debatte wie die künftige Reduzierung der Vereine in den dann aufgestockten Spielklassen. „Grundsätzlich ist es außerordentlich positiv, wie koordiniert man in diesen Tagen im Handball vorgeht“, lobt Föste.
Geisterspiele sind möglich, aber wohl eher unwahrscheinlich
Dass die HBL sich für Geister- beziehungsweise Medienspiele entscheidet, ist möglich, aber wohl eher unwahrscheinlich. Aus medizinischer Sicht sind die Bedenken groß, viele Teams können derzeit nicht mal in ihre Trainingshallen. Zudem haben einige Clubs Kurzarbeit für ihre Spieler beantragt. So könnte ein Ausfall auch wirtschaftlich lukrativer sein als Spiele vor leerer Kulisse.