Das Matschke während eines Spiels herumturnt und die Schiedsrichterentscheidungen teilweise kritisiert, ist durchaus korrekt. Aber man darf schon die Frage stellen, ob solch ein Verhalten grundsätzlich verwerflich ist und ob er damit ein Alleinstellungsmerkmal aufzuweisen hat. Hier würde ich zweimal mit Nein antworten. Ich kann mich nicht erinnern, dass Matschke den Bogen überspannt und jegliches Maß missachtet hat. Darüber hinaus sind die Zuschreibungen "herumturnen" und "Schiedsrichterentscheidungen diskutieren" bestimmt auch auf einen ganz großen Teil seiner Trainerkollegen zu übertragen. Also kein Alleinstellungsmerkmal. Ich muss aber auch hinzufügen, dass ich bei Auswärtsspielen schon lange nicht mehr dabei gewesen bin, mein letztes war in Leutershausen 2016, und nur die Heimspiele beurteilen kann. Dementsprechend kann ich mich auch zu dem Vorwurf des Streitgesprächs mit gegnerischen Anhängern nicht äußern. Das Matschke mit dem Publikum via Gestiken kommuniziert habe ich auch schon wahrgenommen, allerdings waren hierbei keine obszönen dabei, die jetzt zu verurteilen sind. Vielmehr versucht er die eigenen Fans zu pushen.Schlimm finde ich das jetzt nicht.
Keine obszönen Gesten, nein, aber Schiedsrichterentscheidungen mit dem Publikum zu diskutieren (verbal, nicht nonverbal!) fand ich zumindest mal merkwürdig. Was ich sagen will ist, dass ich mir durch das sehr emotionale Auftreten der Eulen (Spieler, Verantwortliche etc.) vorstellen kann, dass da auch mal weit übers Ziel hinausgeschossen wird und es dann zu solchen Dingen kommt.