Beiträge von BHC06-JST

    Dass die, die in die Röhre gucken, sich hinterher beschweren ist jetzt nichts ganz Neues… letztlich hat Italien nur gegen Lettland gewonnen, das statistisch schlechteste Team der gesamten Qualifikation. Ja, sie hatten eine schwere Gruppe und ja, Ungarn hat sicherlich im letzten Spiel nicht 100 Prozent gegeben, aber für gute Auftritte und knappe Niederlagen konnte man sich noch nie was kaufen. Man kann nicht jedes Mal noch irgendwelche Extra-Turniere veranstalten, nur weil am Ende immer einer meint, er wäre ganz besonders ungerecht behandelt worden. Und wenn so ein Turnier auf den Färöern stattgefunden hätte, wäre es den Italienern wahrscheinlich zu kalt gewesen. Irgendwas lässt sich immer finden.

    Es gab eben auch nicht nur "Betroffene" in der DDR. Es gab auch zufriedene Menschen. Das will ja anscheinend nicht in jede Rübe rein. Umgekehrt war auch in der DDR nicht jeder, der in Konflikt mit der Staatsmacht gekommen ist, automatisch ein "Betroffener".

    Kannst du lesen? Ich habe nirgendwo geleugnet, dass es zufriedene Menschen gab. Es ging darum, dass für Leute, die sich in der DDR ein schönes Leben gemacht haben, die Bezeichnung Betroffener, Anführungszeichen hin oder her, deplatziert ist. Betroffene waren in der DDR andere. Wenn man das nicht verstehen will, wird das wohl seine Gründe haben.

    Völliger Offenbarungseid. Ladefoged leider auch mit dem schlechtesten Auftritt der Saison ausgerechnet als Nikolaisen fehlt. Ich kann es auch nicht auf die Verletzten schieben, da liefen noch genug rum. Diese Art der Niederlagen gegen eigentlich gleichwertige Teams ist schon auffällig. Die Fragen danach wird Naji, wenn das so weitergeht, öfter hören.

    Wenn man "auf Linie war". Das reicht schon, um Dich in der Diskussion zu disqualifizieren.

    Man musste nicht unbedingt auf Linie gewesen sein, um keinerlei Vorbehalte gegen die damaligen Verhältnisse gehabt zu haben. Sicherlich gab es genügend Unzufriedene... es gab jedoch auch genügend Leute, die mit dem Leben, so wie es war, auch zufrieden waren.

    Sich hinterher hinzustellen als sonstwie schlau macht es jedenfalls nicht besser. Die DDR, das war eben nicht nur Mauerbau, Prager Frühling und dann 88 / 89 / 90. Auch wenn das wiederum - und hierbei wieder - von einigen Außenstehenden gern so dargestellt wird.

    Und Du kannst mir glauben, dass es nicht nur Kleinkindern von damals bzw. Säuglingen so geht, mit dem lockeren Blick zurück... nee... auch die oder gerade die haben durch Freunde und Familie genügend Einblicke in die Meinung anderer. Und es wird Dich vielleicht überraschen... aber es saß bspw. eben nicht jeder zweite DDR - Bürger in Bautzen ein.

    Solche Beiträge sind meistens das, worauf es von entsprechender Seite am Ende hinausläuft. Damit wär das Thema für mich dann auch durch. Den Gefallen, eine Diskussion heraufzubeschwören, hab ich ihnen getan, von daher, Glückwunsch. Man hatte so mancherorts mit DRHV-Anhängern ja auch schon andere Probleme als nur Fahnen, von daher, alles entspannt. Nur wie gesagt, die, die nie in Konflikt mit der Staatsmacht gekommen sind, sind ganz sicher nicht die Betroffenen der DDR. Das ist eine dreiste Verhöhnung.

    Das wäre ja auch verboten.

    Oh, schöne Grundlage für die nächste Diskussion darüber, welche Flaggen man verbieten sollte… *duckweg* :lol:

    Und selbst wenn... Du sagtest, Du hast auch "nur" Ostverwandschaft, also auch keine Einblicke in das Leben in der DDR. Auf dem Bild erkenne ich zumindest nicht, wer dieser Fan ist und schon gar nicht, wie alt derjenige ist, welcher die Fahne hochhält. Und nichtsdestotrotz... auch ich hab nur wenige Kindheitserinnerungen, diese sind allerdings recht schöne, an die DDR. Aus Erzählungen Älterer hört man aber auch, dass abseits des Politischen der Alltag nun auch nicht der allerschlechteste war.

    In Oschersleben gibt es beispielsweise eine Ostalgie - Kantine. Die wird von jung und alt gern besucht, auch da hat niemand (politische) Probleme damit, man sieht es augenzwinkernd und nostalgisch. Ich empfehle Dir dort einen Besuch. Hier wird gewertet, ohne zu wissen, es wird gemutmaßt. Und auf Basis dieser Mutmaßungen verurteilt. Man muss das nicht mögen, zweifellos. Aber man braucht es auch nicht zu übertreiben. Einfach mal ein bisschen Gelassenheit zeigen, damit wäre schon geholfen.

    Ob ich diejenigen dann als Oberlehrer, Besserwessi oder einfach nur Humorbefreite oder Stocksteife tituliere... es macht dann keinen großen Unterschied mehr. Aber oh weh... dann wiederum wird sich ja empört.

    Stört es Dich eigentlich auch so sehr, dass bspw. die DDR - Titel oder Errungenschaften mancher Teams eher stiefmütterlich behandelt werden oder ist dies nicht so von Belang? Denn das würde mich in einem Handballforum - wenn ich es denn so mit der Korrektheit halte - weitaus mehr stören als irgendein einzelner Fan oder Scherzbold, der es tatsächlich wagt, mit einer DDR - Fahne auf das Siegerfoto eines ostdeutschen Clubs zu gelangen. Ich habe glatt das Gefühl, Außenstehende hätten mit der Vergangenheit bzw. der Bewältigung derselben bezüglich der DDR mehr Probleme als die eigentlich Betroffenen.

    Ich habe durch diese „Ostverwandtschaft“ doch einige Einblicke in das Leben der DDR. Dieses „Abseits des Politischen war es ja gar nicht so schlecht“-Gerede hört man ja öfter, nicht nur wenn es um die DDR geht, und hat mit einer sachlichen Betrachtung - so verständlich der subjektive Einfluss ist - nichts zu tun. Wenn man auf Linie war, hatte man sicher die Möglichkeit, sich dort ein schönes Leben zu machen, vielleicht in gewissen Punkten auch ein besseres als im Westen. Wie es abseits davon aussah, ist bekannt. Dafür empfehle ich wiederum im Anschluss an den Abstecher nach Oschersleben einen Besuch in Hohenschönhausen.

    Zum letzten Absatz: Ja, stört mich, weil Teile der Verwandtschaft da gar nicht so unerfolgreich waren. Hat aber mit dieser Diskussion nüscht zu tun.

    Zum letzten Satz: Die „Betroffenen“ der DDR sind ganz sicher nicht diejenigen, die die DDR maximal als Kleinkind erlebt haben und jetzt - mit Augenzwinkern, schon klar - die DDR-Fahne spazieren fahren.

    Unterstell doch den Leuten nicht immer gleich politische Botschaften. Mensch, der Verein wurde nun mal in der DDR gegründet, vielleicht sieht derjenige mit der Flagge es auch eher augenzwinkernd. Kannst Du alles nicht wissen. Aber Hauptsache, den Oberlehrer geben. Und sich dann über Klischees wundern bzw. aufregen.

    Ich kann doch auf dem Bild erkennen, wer die Fahne hält. Der wird die DDR allerhöchstens noch als Säugling mitbekommen haben. Gut für ihn. Es ist aber doch scheinheilig, wenn nachher gesagt wird, man solle die Politik raushalten, wenn man genau diese Diskussion mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit provozieren will. Ja, das ist eine Unterstellung, völlig richtig. Nochmal, der soll halten was auch immer er meint und ihn glücklich macht, die Beurteilung obliegt dann unter Umständen anderen. Aber dann muss man auch damit leben können, dass es genug Leute gibt, die das aus guten Gründen nicht so witzig finden. Wenn das für dich alles Oberlehrer sind, joa, ok.

    Manche scheinen echt keine anderen Sorgen zu haben.

    Naja, die DDR-Fahne in die Kamera zu halten und dann anderen Leuten zu sagen, sie sollten die Politik außen vor lassen, ist schon ein ziemlicher Widerspruch. Ich kann dich aber beruhigen, ich habe genug Verwandtschaft im Osten. Mit dem Unterschied, dass der Großteil von denen sich im Klaren darüber wäre, dass man in dem Land, zu dem diese Fahne gehörte, zB schwerlich so einfach nach Balingen gekommen wäre. :hi:

    Laß ihn, der BHC Mensch kann den SCM nicht ab, er schreibt immer so, ist bestimmt mit Heiner verwandt

    Da hast du anscheinend so einige Beiträge verwechselt, aber wenn du im Moment was zum Abreagieren brauchst, alles gut.

    Du meinst, es könnte am Bergischen Wasser liegen?

    Das hätte Smits gebraucht, so klar wie das ist, hätte er damit beim entscheidenden Siebenmeter den Durchblick gehabt. 8o

    Im dritten Spiel in Folge einen deutlichen Vorsprung weggeworfen, und jetzt hat man endgültig die Quittung bekommen. Schlechte Quote von Außen und keine gute Überzahl. An sich eine verdiente Niederlage, leider haben die Schiedsrichter dieses Spiel aber durch die nicht gegebene Rote Karte maßgeblich mitentschieden. In der ersten Hälfte fand ich die Spielleitung gut, aber in Halbzeit zwei, oha… Molenaar war da nur das negative Highlight. Nicht das erste Mal bei Völkening und Zollitsch. Trotz der schlechten Bilanz der letzen Spiele hat man angesichts des Restprogramms eigentlich immer noch alle Chancen…

    Ist Darmoul nicht schon in Spielen, die in die Fastenzeit fielen, „ernsthaft“ eingesetzt worden? Zuhause gegen Göppingen zum Beispiel? Oder in Wetzlar? Wüsste auch nicht warum nicht, gibt logischerweise etliche Profisportler die fasten.