Beiträge von Rentner

    WM2007-Koelnarena.de bietet Informationen und News zur WM in der Kölnarena

    (Red./12.1.2007-12:50) Köln - Eine Woche vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland präsentiert der Standort Köln einen eigens für die WM-Spiele in der Kölnarena eingerichteten Internet-Auftritt.

    Unter http://www.WM2007-Koelnarena.de finden sich schon jetzt viele Informationen zur Handball-Weltmeisterschaft, die am 30. Januar erstmals in der Kölnarena gastiert. Neun WM-Spiele finden in Europas führender Arena statt, darunter zwei Viertelfinals, ein Halbfinale und am 4. Februar das große Endspiel. Auf den Internet-Seiten findet der Besucher alles Wissenswerte über die Arena, den Austragungsort Köln und über die noch verfügbaren Tickets.

    Im Laufe des Turniers wird das Angebot täglich um News und Hintergrundberichte erweitert, sodass sich ein buntes Bild der WM ergibt. In der Rubrik "Spielplan" werden demnächst Informationen über alle beteiligten Mannschaften und die Hallen angeboten. Auch dürfen sich die Besucher der Seite insbesondere über Reportagen und Fotos zu den Spielen und dem gesamten Geschehen in der Kölnarena freuen.

    2.01.2007 - Champions League: Verschiebung der Anwurfzeit

    Die Anwurfzeit des Hinspiels im Champions League Viertelfinale CBM Valladolid gegen den VfL Gummersbach wurde von 18:30 Uhr auf jetzt 18:00 Uhr geändert.

    Das Spiel findet weiterhin am 24. Februar 2007 in Valladolid statt.

    Lemgo will Kaufmann
    München/Lemgo - Der TBV Lemgo steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Nationalspieler Lars Kaufmann.

    Manager Fynn Holpert bestätigte am Donnerstag gegenüber Sport1.de das Interesse des Ex-Meisters an dem wurfgewaltigen Rechtshänder:
    "Wir buhlen um ihn wie einige andere auch. Ich hoffe auf eine schnelle Entscheidung. Ich habe von einer Liebeserklärung an Lemgo gelesen. Das macht mich zuversichtlich."
    Die "Neue Westfälische" berichtete am Donnerstag über Kaufmanns (Interesse, nach Ostwestfalen zu wechseln.
    "Bei einem Wechsel ist Lemgo für mich die erste Adresse. Ich kenne fast die halbe Mannschaft aus dem Nationalteam und hätte keine Integrationsprobleme. Außerdem kann ich beim TBV international spielen", wird Kaufmann zitiert.
    Auch Kronau/Östringen ist dran
    Zurzeit bereitet sich der Torjäger mit der Nationalmannschaft auf die WM vor (WM ab 20. Januar live im DSF). Sein Vertrag läuft nach der Saison aus. Mit Wetzlar steckt Kaufmann, der seit 2005 für die Hessen spielt, mitten im Abstiegskampf. Größter Erfolg war der Aufstieg in die Bundesliga 2005 mit Delitzsch.
    Dem Vernehmen nach hat auch die SG Kronau/Östringen Interesse an dem Rückraumspieler.
    "Lars muss zu Spitzenverein gehen"
    Holpert hofft jedoch, dass sich der 24-Jährige für den TBV entscheidet. Bereits vor Kaufmanns Wechsel nach Wetzlar hatte der TBV die Fühler nach dem Rechtshänder ausgestreckt.
    "Er ist zu einem Talent mit internationaler Perspektive gereift", sagt Holpert. "Lars muss nun zu einem Spitzenverein gehen, um auch in der Nationalmannschaft den endgültigen Durchbruch zu schaffen."

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    04.01.2007 - Änderung der Anwurfzeit gegen Großwallstadt

    Die Anwurfzeit des Bundesligaspiels TV Großwallstadt gegen den VfL Gummersbach in der Unterfrankenhalle Aschaffenburg wird von 20 Uhr auf 20:30 Uhr verschoben. Das Spiel findet am 7. März 2007 statt.

    Einmal so und einmal so!? ?(


    „Gesundheit geht jetzt vor“

    VON JOACHIM SCHMIDT UND DIETER LANGE, 03.01.07, 20:15h

    KÖLN / GUMMERSBACH. Für erhebliche Aufregung hat gestern beim VfL Gummersbach die Rücktrittserklärung von Hans-Peter Krämer gesorgt, der den Vorsitz des vierköpfigen Aufsichtsrates des einst erfolgreichsten Handballvereins der Welt niederlegte. „Aus vornehmlich gesundheitlichen Gründen habe ich mein Amt am 27. Dezember niedergelegt. Ich bleibe vorläufig normales Aufsichtsratsmitglied, um die überwiegend von mir akquirierten Premiumsponsoren und Geldgeber zu betreuen und zu beraten“, ließ der starke Mann des Clubs gestern schriftlich verbreiten.

    Erst knapp sechs Stunden später meldete auch der Verein den Rücktritt seiner Galionsfigur. Außerdem wurde mitgeteilt, dass die übrigen drei Aufsichtsratsmitglieder (Ex-Nationalspieler und Unternehmer Gerd Rosendahl, Unternehmensberater Jochen Kienbaum, VereinsvorsitzenderGerhard Breidenbach) für die nächsten Tage eine Sitzung planen, um über die Nachfolge des Vorsitzes zu entscheiden.

    Wie zu erfahren war, erlitt Hans-Peter Krämer am zweiten Weihnachtstag einen Kreislaufzusammenbruch. Derzeit hält sich der 65-Jährige für die nächsten zwei Wochen in einer Kurklinik nahe Oberstdorf auf. Im Gespräch mit der Rundschau sagte er: „Das war die richtige Zäsur. Meine Gesundheit geht jetzt vor. Es war in den letzten Monaten einfach zu viel, was ich mir aufgebürdet habe.“

    Neben seinen vielfältigen Aufgaben im sportlichen und finanziellen Bereich des VfL Gummersbach engagiert sich Krämer vor allem auch als Vizepräsident Finanzen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie im Stiftungsrat der Max-Ernst-Stiftung in Brühl. „In wieweit ich nach meiner Erholungszeit meinen Aufgaben beim DOSB wieder nachkommen kann, weiß ich derzeit nicht“, deutete Krämer die Schwere seiner gesundheitlichen Probleme an.

    Gleichzeitig ließ er durchblicken, wie stark aber sein Herz am VfL hängt. „Ich habe angeboten, mich weiter für den Verein einzubringen. Wenn das gewünscht wird, stehe ich zur Verfügung.“

    Darauf hofft VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker, der von dem Rücktritt überrascht war. Auch Ex-Mannschaftskapitän und designierter Sportdirektor François-Xavier Houlet zeigte sich geschockt: „Ich wusste von den gesundheitlichen Problemen, aber dass es so massiv war, wusste ich nicht.“

    Als der VfL Gummersbach vor fünf Jahren vor dem Ruin stand, war es Hans-Peter Krämer, der finanzstarke Sponsoren anwarb und ein wirtschaftliches Erfolgskonzept aufstellte. Damit kehrte auch der sportliche Erfolg zurück. Derzeit steht der Verein in der Spitzengruppe der Bundesliga und im Viertelfinale der Champions League. Dass sich der Finanzexperte mit seiner Vorgehensweise nicht nur Freunde machte, gibt er zu: „In jedem Unternehmen gibt es unterschiedliche Meinungen. Außerdem bin ich nie ein guter Diplomat gewesen. Wenn ich jemanden für einen Provinzpolitiker gehalten habe, habe ich es ihm gesagt.“

    Gegenwind im Aufsichtsrat bekam Hans-Peter Krämer in jüngster Zeit vor allem wegen der auf seine Initiative hin in der Kölnarena ausgerichteten Vereins-Europameisterschaft. Sie soll zu einem finanziellen Minus von mehr als 100 000 Euro geführt haben.

    http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1162484292977


    Rücktritt nach Machtkampf

    VON ERIK EGGERS, 03.01.07, 19:49h

    Nach Kritik und Konflikten im Aufsichtsrat macht der Handball-Visionär „vornehmlich gesundheitliche Gründe“ geltend.

    Köln - Gerade noch hatte der VfL den letzten Siebenmeter verworfen, aber Hans-Peter Krämer war trotzdem außer sich vor Freude. Während über 10 000 verstummte Zuschauer die Kieler Ostseehalle verließen, hüpfte der VfL-Aufsichtsratschef völlig entrückt aufs Spielfeld, umarmte die Spieler und Trainer, er herzte überhaupt jeden, der ihm in die Quere kam. An diesem Abend des 6. September 2006, als der VfL im Duell der Rekordmeister mit 39:37 triumphiert hatte, das erste Mal seit über zwölf Jahren in Kiel, dazu mit modernem und hochattraktivem Hochgeschwindigkeitshandball, wirkte Hans-Peter Krämer glücklich. Keine vier Monate später ist dieser Mann konsterniert, gesundheitlich angeschlagen. Es ist von Herz-Rhythmus-Störungen und Kreislaufproblemen die Rede - und er hat gestern, offenbar nach Auseinandersetzungen in den Führungsgremien, seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef bekannt gegeben. „Ich habe lange Zeit wirklich alles für diesen Verein gegeben“, sagte Krämer, bevor er einen zweiwöchigen Erholungsurlaub antrat. Als „Schock“ bezeichnet Alfred Gislason, der isländische Trainer, die Demission des Vereinspatrons, „das ist ein Schock für mich und die ganze Mannschaft“.

    Die dürren Zeilen der Pressemitteilung lassen viel Raum für Spekulationen. „Aus vornehmlich gesundheitlichen Gründen habe ich mein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der VfL Handball Gummersbach GmbH am 27. 12. 2006 niedergelegt“, ließ Krämer wissen, aber auch, dass er „vorläufig normales Aufsichtsratsmitglied“ bleibe, „um die überwiegend von mir akquirierten Premiumsponsoren und Geldgeber zu betreuen und zu beraten.“ Über Krämers Nachfolge wird der Aufsichtsrat „in den nächsten Tagen“ befinden, hieß es in einer noch knapper gehaltenen Mitteilung des Klubs.

    Die Leistungen, die Krämer seit über fünf Jahren erbracht hat, gehen über den VfL Gummersbach hinaus. Vor einem Jahr nannte Uwe Schwenker, der Manager des Branchenführers THW Kiel, Krämer in dieser Zeitung einen „Glücksfall für den VfL“ und schrieb ihm sogar historische Verdienste zu. Denn als die Blau-Weißen im November 2001 erstmals in der Kölnarena auftraten und über 18 000 Zuschauer dem Handballspiel gegen Kiel beiwohnten, da wusste Schwenker: „Das ist der Schritt in eine neue Dimension, in eine neue Zukunft.“ Und die Vision dazu hatte Krämer entwickelt.

    Diese ganze Renaissance des Rekordmeisters, der 1991 seine letzte deutsche Meisterschaft gefeiert und, wegen einer finanziell existenzbedrohenden Lage, im Sommer 2001 nur durch einen Gnadenakt des DHB-Präsidiums die Lizenz erhalten hatte, wirkte wie an einem Reißbrett vorgezeichnet. Durch die Events in der Kölnarena angelockt, akquirierte Krämer mit den glänzenden Kontakten, die er als Vorstandschef der Kölner Kreissparkasse hatte, viele potente Sponsoren, unter anderem mit TUI den einzigen DAX-Wert in der Handball-Bundesliga. Und er modernisierte die Strukturen, gliederte die Profi-Abteilung aus dem Gesamtverein aus. Auf dieser Grundlage erfüllte die Mannschaft stets die sportlichen Vorgaben, zuletzt gelang mit Platz drei erstmals der Sprung in die Champions League. Hier steht man sensationell im Viertelfinale, und in der Meisterschaft liegen die Oberberger auf Platz fünf, Tabellenführer Kiel ist nur zwei Punkte entfernt. „Er hat den Verein von null auf hundert gebracht“, sagt VfL-Manager Stefan Hecker. Umso spektakulärer dieser Rücktritt.

    Die wahren Gründe dafür liegen in schon länger schwelenden Konflikten zwischen Krämer und Aufsichtsratsmitglied Jochen Kienbaum - jener Mann, der Krämer im Jahr 2001 zu einem Engagement überredet hatte. Kienbaum kritisierte Krämer zuletzt wegen seines Führungsstils („Es wird zu wenig geredet“), und auch VfL-Manager Hecker war sich nach Lage der Dinge über den Kurs des Klubs nicht mehr mit Krämer einig und distanzierte sich von ihm. „Zu den Gründen des Rücktritts kann ich mich nicht äußern, das ist seine Sache“, sagte Hecker gestern zurückhaltend. Aber dass er und Kienbaum schon Alternativen im Ärmel haben für den Fall, dass Krämer ganz aussteigen sollte, scheint sicher: „Falls Krämer geht, müssen wir das Ganze halt anders aufziehen“, so Hecker. Wie der Klub unter den neuen Vorzeichen weiterarbeitet, steht im Moment noch in den Sternen.

    Klar ist nur: Es bricht eine neue Ära an beim VfL Gummersbach.

    (Quelle:http://www.ksta.de)

    02.01.2007 - „Ich hoffe, dass ich nach Deutschland zurückkomme“ - Interview zum Abschied von Gudlaugur Arnarsson

    Nach dem Spiel gegen Hildesheim in Hannover hieß es Abschied nehmen von Gudlaugur Arnarsson. Der Isländer war von Fylkir Reykjavik ausgeliehen, um in der Abwehr den verletzten Sverre Andreas Jakobsson zu ersetzen. Er ist jetzt schon wieder in Reykjavik, und wir rufen noch einmal: „Danke, Gulli, mach’s gut!“ Nach seinem letzten Spiel für den VfL blieben noch einige Minuten Zeit für ein Interview:

    Gulli, dein letztes VfL-Spiel ist vorbei – was empfindest du jetzt?

    Ich bedauere es, dass ich jetzt gehe. Wäre dies eine „perfekte Welt“, würde ich bleiben. Ich habe tolle Jungs in der Mannschaft eines großartigen Clubs kennen gelernt.

    Welches waren deine unvergesslichen Erlebnisse mit dem VfL Gummersbach?

    Natürlich mein erstes Champions-League-Spiel gegen Reykjavik, aber ganz besonders das auswärts in Celje. Was das Publikum da veranstaltet hat, war einfach unglaublich. Und wir haben zwar verloren, konnten aber dennoch einen großen Triumph feiern. Die Fahrt nach Russland war dann auch etwas, das man nicht alle Tage erlebt, so wie ich auch nie vergessen werde wie es war, in der Kölnarena zu spielen.

    Wie geht es bei dir jetzt unmittelbar weiter?

    Am Sonntag fliege ich zurück nach Island, meine Familie ist schon am 27. Dezember geflogen. Am 3. Januar trainiere ich wieder mit meinem Club, Fylkir Reykjavik. Die haben, seit ich nicht dabei war, nur drei Punkte geholt.

    Also wirst du auf diesem Wege kaum zurück in die Champions League kommen.

    Meister können wir vielleicht nicht mehr werden, aber ich hoffe, dass es noch für einen anderen europäischen Wettbewerb reicht. Die Saison mit Fylkir geht im Februar wieder los.

    Und wie sieht es aus mit der isländischen Nationalmannschaft und der WM?

    Ich bin im erweiterten Kader und kann einspringen, falls jemand anderes ausfallen sollte. Ich werde mich auf jeden Fall bereithalten.

    Hast du dich hier als Spieler weiterentwickelt?

    Ja, und wie! Ich habe viel von Alfred gelernt und auch von den großen Spielern und Nationalspielern in der Mannschaft. Ich habe mich an jedem einzelnen Tag weiterentwickelt – in der Abwehr und im Angriff.

    In welcher Erinnerung wirst du deinen Aufenthalt in Deutschland behalten?

    Das war eine sehr, sehr gute Erfahrung, ein herausragendes Erlebnis. Ich selbst bin, wie gesagt, immer besser geworden, und der Handball in Deutschland insgesamt ist großartig. Auch, wie die Fans hier bei der Sache sind und ihre Mannschaften unterstützen.

    Werden wir dich in absehbarer Zeit in der Bundesliga wieder sehen?

    Ich habe noch keine Gespräche geführt, aber ich werde versuchen, da etwas in Gang zu setzen. Ich hoffe, dass ich nach Deutschland zurückkomme.
    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Zitat

    Original von Tester

    Du nervst langsam mit Deinem ach so tollen VfL!

    Hier geht es immernoch um den HSV!

    zu 1.) Ich kann auch nichts dafür, dass die HSG es gegen einen dezimierten und fußlahmen VfL nicht geschafft hat,

    und

    2. es geht hier um den HSV-Handball (Handball-Sport-Verein Hamburg) und nicht um den HSV (Hamburger Sport-Verein)!

    Ein letztes Mal durchmogeln
    VON ERIK EGGERS, 28.12.06, 20:18h


    Düsseldorf / Köln - Gestern flog Gudjon Valur Sigurdsson außerplanmäßig nach Island. Anlass war aber keine Hiobsbotschaft: Der 27-jährige Kapitän des VfL Gummersbach, den seine Kollegen als besten Spieler der Bundesliga-Saison 2005 / 06 gewählt hatten, wurde am Abend in der Heimat als „Sportler des Jahres“ geehrt. „Das hat er sich wirklich verdient“, freute sich VfL-Coach Alfred Gislason mit seinem Linksaußen, und mit Genugtuung nahm er auch zur Kenntnis, dass der Handball dem Fußball im Nordatlantik weiterhin überlegen ist. Nur Zweiter wurde nämlich Eidur Gudjohnson, der Stürmer des großen Fußballklubs FC Barcelona. „Eine Bestätigung dafür, wie populär unser Sport in unserer Heimat ist“, findet Gislason. Allein Fußballprofi Asgeir Sigurvinsson (früher VfB Stuttgart) durchbrach zweimal (1974, 1984) die Phalanx der Handballer.

    Eine willkommene Abwechslung stellt die Auszeichnung für Sigurdsson dar. Noch am Abend zuvor, beim mühsamen 28:27-Sieg in Düsseldorf, hatten sich im 30. Pflichtspiel der Saison auch beim Anführer der Mannschaft Verschleißerscheinungen bemerkbar gemacht. „Der Körper machte nicht, was der Kopf befahl“, berichtete der Linksaußen, der derzeit als Halblinker im Rückraum aushelfen muss. Sie alle haben die psychischen und physischen Grenzen erreicht.

    Für Sigurdsson hat das letzte Bundesligaspiel vor der WM-Pause daher „einen Charakter wie ein Endspiel“. Am Samstag (18 Uhr) tritt der Rekordmeister in Hannover gegen das Tabellenschlusslicht Hildesheim (4:28-Punkte) an, das zuletzt zwei Heimpleiten gegen Wetzlar (31:32) und Lübbecke (29:33) einstecken musste. „Dass wir uns mit nur sieben Minuspunkten in der Bundesliga so weit durchmogeln konnten, sehe ich als Riesenerfolg“, sagt Gislason. Kompliziert macht die Aufgabe in Hannover, dass der serbische Rückraumspieler Momir Ilic in Düsseldorf tatsächlich den befürchteten Mittelhandbruch erlitt und sechs bis acht Wochen lang ausfällt. Da Daniel Narcisse (Zehenbruch) weiterhin geschont wird, ist plötzlich der lange malade Francois-Xavier Houlet „unser Haupttorschütze im Rückraum“, konstatiert Gislason. Daher kündigt er für einen Sieg eine Party während der Rückfahrt an: „Sollten wir Hildesheim auch noch packen, wird erst mal ordentlich gefeiert.“

    Quelle:http://www.ksta.de)

    Zitat

    Original von Jonny Cash

    ...vorallem, weil 100 % Torchancen einfach nicht genutzt werden...

    Wenn man aber die kämpferische Leistung von gestern abend im Spiel gegen Kronau bestätigt und vielleicht einige Male etwas besser die Angriffe abschliesst, sollte ein Sieg - hoffentlich vor ähnlicher Kulisse - möglich sein...

    Ich schätze einmal, dass aber über 300 Gummersbach Fans in der Halle waren.

    Medung leider bestätigt worden :wall:

    Gute Besserung Momir!!!


    Ilic erleidet Mittelhandbruch

    ERSTELLT 28.12.06, 11:04h, AKTUALISIERT 28.12.06, 11:16h

    Gummersbach - Der deutsche Handball-Rekordmeister VfL Gummersbach muss vorläufig auf Momir Ilic verzichten. Der 25 Jahre alte Serbe zog sich am Mittwoch im Bundesligaspiel bei der HSG Düsseldorf (28:27) einen Mittelhandbruch zu. Das bestätigte ein VfL- Sprecher am Donnerstag. Rückraumspieler Ilic war in der 35. Minute der Partie ausgeschieden. Wie lange er seinem Club nicht zur Verfügung steht, ist unklar. (dpa)

    (Quelle:http://www.ksta.de)

    Der VfL meldet:

    28.12.2006 - Mittelhandbruch bei Momir Ilic

    Im gestrigen Spiel bei der HSG Düsseldorf hat sich Momir Ilic einen Mittelhandbruch in der Wurfhand zugezogen. Diese Diagnose wurde bereits gestern Abend in der Unfallchirurgie des Gummersbacher Kreiskrankenhauses gestellt.

    VfL-Mannschaftsarzt Dr. Thomas Koppelberg erklärt: "Es handelt sich um einen unverschobenen Bruch des rechten Mittelfingers, der zunächst nur mit einem Gips ruhig gestellt wird. Am Samstag wird eine Röntgenaufnahme gemacht. Ist dann der Bruch nach wie vor nicht verschoben, werden wir Momir Ilic nicht operativ, sondern konservativ behandeln."

    Dr. Koppelberg geht davon aus, dass das Ilic, unabhängig davon, ob eine Operation erfolgt oder nicht, erst in acht Wochen wieder einsatzbereit ist.

    Zitat

    Original von owen66


    Die sind denen so wichtig, dass sie sie im Internet komplett verschweigen.
    Wahrscheinlich irgendwann mal unter http://vflgummersbach.net/ zu finden ...

    Diese Seiten werden momentan überarbeitet.
    owen66 Deine Ironie hättest Du Dir sparen können.Es existiert in Gummersbach ein Handball-Internat für die A- sowie für die B-Jugendmannschaft. Aber in Hamburg weiss man vielleicht gar nicht was so ist und etwas kostet.

    Hier nur ein Artikel Zeitungsartikel vom 22.11.2006

    Als einer von nur zwei Handballvereinen wurde der VfL Gummersbach mit dem "Grünen Band" und einer Förderprämie von 5000 Euro für seine "hervorragende Arbeit im Nachwuchsleistungssport" von der Dresdner Bank ausgezeichnet. Insgesamt wurden 32 Sportvereine aus 24 Verbänden ausgezeichnet. Im Handball war das neben dem VfL der Thüringer HC. Die Jury des "Grünen Bandes" betonte, durch die Bewerbungen sei deutlich geworden, dass beim Deutschen Skiverband, dem Deutschen Basketball-Bund und dem Deutschen Handballbund (DHB) sehr viel Wert auf die Talentsuche und -förderung gelegt werde. Zu den Auswählkriterien der Jury gehörten unter anderem die Kooperation mit Schulen, die Nutzung von Verbandsmaßnahmen, die Sichtung von Talenten und die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Trainer. Die siegreichen Vereine hätten diese Kriterien in vorbildlicher Weise umgesetzt, so die Jury. (r)

    (Quelle:OVZ vom 22.11.2006)

    27.12.2006
    GUMMERSBACH

    VfL siegt, aber Drama um Ilic

    Momo Ilic brach sich die Hand.

    Düsseldorf – Nachdenklich stand Alfred Gislason nach dem 28:27-Zittersieg im VIP-Raum. Der Trainer des VfL Gummersbach konnte sich nur wenig über den wichtigen Auswärtserfolg freuen, denn womöglich hat der VfL die beiden Punkte sehr teuer erkauft.

    In der 46. Minute verletzte sich Momir Ilic bei einem Angriffsversuch schwer an der linken Hand und konnte nicht weitermachen. Die erste bittere Diagnose: Der Serbe hat sich wohl die Hand gebrochen und wird wochenlang ausfallen. „Ich werde abwarten und keine Vorurteile fällen. Aber die Hand sah nicht gut aus“, meinte Gislason enttäuscht.

    Zumindest seine Jungs konnten sich nach der Schlusssirene über den Sieg freuen und feierten Goran Stojanovic als Matchwinner. Der Torwart rettete 14 Sekunden vor dem Ende mit einer Parade gegen Düsseldorfs Robert Runge den hauchdünnen Erfolg des VfL und lässt die Gummersbacher Meisterträume weiterleben.

    „Am Ende haben unsere Abwehr und Goran den Ausschlag gegeben. Es war ein ganz enges Spiel, und wir waren der glückliche Sieger“, so Gislason.

    Lob erhielt Stojanovic auch von HSG-Manager Frank Flatten: „Man hat gesehen, wie wichtig ein Torwart in der Endphase ist. Und Stojanovic ist einfach ein Weltklassemann.“

    Dabei sah es vor 2750 Fans in der Reisholzer Sporthalle zunächst nach einem Spaziergang der Gäste aus. Die Mannschaft spielte konzentriert und druckvoll.

    13:7 hieß es nach 23 Minuten. „Da waren wir uns vielleicht ein wenig zu sicher, obwohl wir wussten, wie stark die HSG in eigener Halle ist“, meinte VfL-Kreisläufer Jörg Lützelberger.

    So kamen die Hausherren immer wieder heran, bis zur Pause schmolz die Gummersbacher Führung auf zwei Tore. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein dramatisches Spiel, in dem die Gäste am Ende das glücklichere Team waren. Denn die Düsseldorfer scheiterten an den eigenen Nerven oder an Stojanovic.

    Navarin verwarf 87 Sekunden vor Schluss einen Strafwurf, nachdem Lützelberger die Gäste in Front geworfen hatte.

    (Quelle:http://www.express.de)


    Der Tormann hält die Punkte fest

    Goran Stojanovic rettet dem VfL Gummersbach knappen 28:27-Erfolg in Düsseldorf

    von ULRICH KLEIN

    DÜSSELDORF. Letzten Endes war auch Alex machtlos. Das Maskottchen der HSG Düsseldorf tobte vor dem Anpfiff zwar wie Rumpelstilzchen durch die schicke neue Burgwächter Castello-Halle und gab auch während der Matches gegen den VfL Gummersbach alles. Doch das Engagement des Düsseldorfer Einheizers blieb ohne Erfolg. Als nach 60 Minuten die Schluss-Sirene ertönte, hatte der Handballrekordmeister mit 28:27 (16:14) gewonnen, zwei wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze eingesackt und einen schwer depressiven Alex zurück gelassen.

    Dass Alex am Ende Frust schob, hatte vor allem mit den letzten drei Minuten und in diesen insbesondere mit VfL-Torhüter Goran Stojanovic zu tun. Der VfL führte hauchzart mit einem Treffer, als zunächst Runge aus bester Position am linken Fuß des Gummersbacher Keepers scheiterte. Sekunden später durfte sich Navarin gar gänzlich unbehelligt vom Siebenmeterpunkt gegen Montenegriner versuchen und konnte den VfL-Torwart auch nicht bezwingen. Und elf Sekunden vor Ladenschluss kaufte Stojanovic dem traurigen Runge erneut einen "Hundertprozenter" ab.

    "Goran hat uns die Punkte gerettet", atmete VfL-Trainer Alfred Gislason hinterher tief durch. Der Isländer hatte an diesem emotionsträchtigen Abend allerdings auch mit extrem unangenehmen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Nachdem Regisseur Daniel Narcisse wegen eines gebrochenen Zehs schon hatte passen müssen, war auch Robert Gunnarsson ausgefallen. Den Kreisläufer hatte kurzfristig ein grippaler Infekt aufs Krankenlager geworfen. Damit nicht genug: Anfang der zweiten Halbzeit schied Momir Ilic mit einer Handverletzung aus.

    Trotz aller Widrigkeiten schien der VfL bei einer 13:7-Führung (23.) in sicherem Gewässer zu kreuzen. Doch weil die Gastgeber bis zur Pause auf 14:16 heran kamen, wurde der Abend noch heikel für die Blau-Weißen. Nachdem man zwischenzeitlich sogar mit 23:24 ins Hintertreffen geriet, war es ausgerechnet der so lange verletzte Spielmacher Françoise-Xavier Houlet, der mit drei tollen Toren im Endspurt die Weichen doch noch auf VfL-Sieg stellte.

    Auch die anderen Verfolger von Spitzenreiter und Meisterschaftsfavorit THW Kiel hielten sich gestern Abend schadlos. Die SG Flensburg-Handewitt gewann gegen den TV Großwallstadt mit 30:26, und auch der SC Magdeburg gab sich beim souveränen 38:27 gegen HSG D/M Wetzlar keine Blöße. Der HSV Hamburg bezwang Frisch Auf Göppingen mit 35:29 und blieb damit punktgleich mit dem VfL einen Tabellenrang vor den Oberbergischen, die weiterhin aussichtsreich auf Platz vier rangieren.

    Tore VfL:

    Zrnic (6/1), Lützelberger (4), Wiegert (4), Ilic (4), Houlet (3), Alvanos (3), Sigurdsson (3), Jakobsson (1).

    (Quelle:http://www.rundschau-online.de)