Beiträge von Rentner

    "Dreistigkeit, Egoismus und Unwissenheit"

    OVZ-Interview mit Bundestrainer Heiner Brand über die WM und den deutschen Handball

    Vom 19. Januar bis 4. Februar steigt die Handball-WM in Deutschland. Über die Aussichten der deutschen Mannschaft und über den deutschen Handball generell sprach Dieter Lange mit Bundestrainer Heiner Brand.

    Frage: Herr Brand, am 3. Januar beginnt die heiße Phase der WM-Vorbereitung. Wie verbringen Sie persönlich die letzten Tage davor?

    Brand: Wo das verrate ich nicht. Ich brauche aber nach den überaus hektischen letzten Monaten einfach ein paar Tage Ruhe. Fast drei Monate bin ich von einem PR-oder Pressetermin zum anderen gehechelt, da war mein Terminkalender von morgens bis abends mit Handball gefüllt. Jetzt brauche ich nicht nur etwas Ruhe, sondern ich muss mich auch mental und körperlich auf die WM vorbereiten. Ich werde aber nicht in Gummersbach sein, und telefonisch auch nicht erreichbar sein - auch das Handy bleibt aus.

    Frage: Wo schlagen Sie das WM-Trainingslager auf?

    Brand: Ich hatte mir eigentlich ein Domizil in Österreich oder der Schweiz vorgestellt, um etwas mehr Ruhe zu haben. Aber dort haben wir nichts passendes gefunden. Jetzt werden wir uns in Herrsching am Ammersee vorbereiten. Dort haben wir ideale Bedingungen gefunden: ein kleines Hotel, eine Sporthalle in unmittelbarer Nähe und auch Gelegenheit zum Laufen.

    Frage: Und der weitere Zeitplan?

    Brand: Am 13. Januar steht in München noch ein Länderspiel an. Dann können die Spieler noch einmal für eineinhalb Tage nach Hause, bevor wir am 18. Januar nach Berlin fahren.

    Frage: Haben Sie den Film "Deutschland ein Sommermärchen" gesehen? Und könnten Sie sich vorstellen, dass ein Filmteam Ihre Mannschaft wochenlang auf Schritt und Tritt mit der Kamera verfolgt?

    Brand: Von dem Film habe ich bisher nur Ausschnitte gesehen, aber natürlich viel gehört. Grundsätzlich wäre es eine gute Sache für den Handball, wenn ein solcher Film auch von unserem Sport gedreht würde. Ich hätte auch nichts dagegen. Schließlich hat es auch bei uns schon ein Filmteam gegeben, das bei zwei Länderspielen gegen Spanien hinter die Kulissen der Nationalmannschaft geschaut hat. Aber ein Film wie "Deutschland ein Sommermärchen" ist sicherlich bei uns nicht machbar, weil der Handball nun mal nicht so zu vermarkten ist wie Fußball.

    Frage: Die Fußball-WM war in der Tat ein Sommermärchen, hat für eine kaum für möglich gehaltene Euphorie und positive Stimmung in ganz Deutschland gesorgt. Was erwarten Sie von der Handball-WM im eigenen Land?

    Brand: Um es klar zu sagen: Diese WM wird alles bisher Dagewesene im Handball in den Schatten stellen, eine solche WM hat es noch nicht gegeben und ist auch mit der von 1982 in Deutschland nicht vergleichbar. Dafür sprechen allein die großen Arenen: 1982 gab es mit der Dortmunder Westfalenhalle nur eine Großarena, heute ist die Wetzlarer Halle mit einer Zuschauerkapazität von 5000 die kleinste WM-Halle. Wir haben jetzt schon über 260 000 Eintrittskarten verkauft, darunter sind viele für Mehrfachspiele. Man kann also schon jetzt sagen, dass rund 700 000 Zuschauer garantiert sind. Auf jeden Fall sind das für den Handball unvorstellbare Zahlen.

    Frage: Und mit welchen sportlichen Erwartungen gehen Sie in die Heim-WM?

    Brand: Natürlich liegt auf meiner Mannschaft ein hoher Erwartungsdruck, das ist bei einer WM im eigenen Land ganz natürlich. Meine Aufgabe in der Vorbereitung wird es sein, die Mannschaft vom Kopf darauf einzustellen. Der Heimvorteil durch die Zuschauer ist sicherlich da, aber wir müssen auch lernen, die Euphorie von außen in bestimmten Situationen auf dem Spielfeld in unseren Vorteil umzumünzen.

    Frage: Und Ihre sportlichen Ziele?

    Brand: Als Trainer will man natürlich jedes Spiel gewinnen. Aber auch die Mannschaft setzt sich selbst hohe Ziele. Wir wollen natürlich die Vorrunde gut, nach Möglichkeit ohne Minuspunkt, überstehen. Meine Mannschaft hat sicherlich das Zeug, jedes Team zu schlagen, aber ab dem Viertelfinale ist im K.o.-System alles möglich. Meine Aufgabe wird sein, von Spiel zu Spiel denken - und die Mannschaft entsprechend darauf einzustellen.

    Frage: Ab welchem Platz ist die WM für Sie sportlich ein Erfolg?

    Brand: Um es vorweg zu sagen: Wir sind nicht die großen Favoriten, dazu zähle ich vielmehr Spanien, Kroatien, Frankreich und Dänemark. Sollten wir das Halbfinale erreichen, wäre das ein riesiger Erfolg für meine Mannschaft und den deutschen Handball.

    Frage: Personell hat Sie ja in den letzten Wochen und Monaten eine Hiobsbotschaft nach der anderen erreicht. Wie sieht denn derzeit Ihr Lazarett aus?

    Brand: Zunächst muss ich erst noch die letzten Bundesligaspiele in diesem Jahr abwarten. Da kann noch viel passieren, wie man im Fall von Pascal Hens im Spiel in der Kölnarena gesehen hat. Aber schon jetzt kann ich sagen, dass mit Abwehrchef Frank von Behren und dem Magdeburger Rechtsaußen Christian Sprenger zwei Stammspieler definitiv ausfallen.

    Frage: Aber die Liste der angeschlagenen Spieler ist noch viel länger, oder?

    Brand: Das ist richtig. Neben Pascal Hens bange ich um Florian Kehrmann und Michael Kraus, die im Augenblick noch nicht trainieren können, und - wenn überhaupt - erst kurz vor der WM zur Mannschaft stoßen. Hinzu kommen Holger Glandorf, der nur mit einer Gesichtsmaske spielen kann, Christian Zeitz, der immer noch an seiner Hüftverletzung laboriert und Thorsten Jansen, der nach langer Verletzungspause auch noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.

    Frage: Unter diesen Voraussetzungen ist erstaunlicherweise von Ihnen noch kein Wehklagen zu hören.

    Brand: Natürlich sieht eine optimale Vorbereitung anders aus. Schließlich habe ich noch nie mit meiner Wunschformation spielen können. Aber die Fans interessiert das weniger, sie haben an die WM im eigenen Land hohe Erwartungen.

    Frage: Welche Bedeutung hat die WM für den Handball in Deutschland?

    Brand: Ein sehr großen. Ich bin überzeugt, dass nicht nur die Bundesliga davon profitieren wird, auch der Handball als Breitensport. Wenn die deutsche Mannschaft sportlich einigermaßen abschneidet, dann wird dies an der Basis einen großen Schub geben.

    Frage: Stichwort Bundesliga: Wird die WM vielleicht auch dazu führen, dass die Bundesliga deutschen Spielern mehr Spielanteile einräumt?

    Brand: So bitter es klingen mag - das glaube ich nicht. In dieser Beziehung bin ich leider desillusioniert. Die Bundesliga ist in diesem Punkt nicht lernbereit.

    Frage: Harte Worte. Warum?

    Brand: Erst vor einigen Wochen war ich zu einer Tagung der Bundesligavereine eingeladen, um ein Zukunftskonzept für den deutschen Handball vorzulegen. Da wurde mein Vorschlag, per Beschluss vier deutsche Spieler pro Team auf dem Spielbericht einzutragen, abgeschmettert.

    Frage: Von einer Solidargemeinschaft kann also zwischen Bundesliga und Bundestrainer keine Rede sein, oder?

    Brand: Genau das Gegenteil ist der Fall: Ich bin erschrocken, mit welcher Mischung aus Dreistigkeit, unverantwortlichem Egoismus und Unwissenheit die Selbstbeschränkung abgewehrt wurde - und das in meiner Anwesenheit.

    Frage: Sind da andere Sportarten dem Handball voraus?

    Brand: Auf jeden Fall. Im Fußball fordert beispielsweise Fifa-Präsident Sepp Blatter nicht grundlos ein "6 zu 5"-Modell. Andere Mannschaftssportarten wie Basketball und Eishockey beschränken sich ebenfalls - nur wir hinken hinterher. Dabei haben wir durchaus Talente, schließlich waren die DHB-Junioren zweimal in Folge Europameister.

    Frage: Abschließende Frage: Was machen Sie nach der WM 2007?

    Brand: Ich habe noch einen Vertrag als Bundestrainer bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking - und Verträge pflege ich einzuhalten. Was dann kommt, ist noch alles offen. An meiner persönlichen Planung, dann eventuell ins Ausland zu gehen, oder in Deutschland in einer großen Stadt was aufzubauen, hat sich nichts geändert. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass ich nach 2008 weiter beim DHB bleibe - ein entsprechendes Angebot habe ich schon.

    (Quelle:OVZ vom 28.12.2006)

    Von Trainerseite wurde einiges experimentiert. 6:0 Deckung in unterschiedlicher Formation: zuerst Benno Wiegert, dann Zou Zou Houlet im Wechsel mit Gugjon Valur Sigurdsson auf der Mittelposition und einige andere Sachen mehr.

    SG Kronau/Östringen - HBW Balingen-Weilstetten
    TBV Lemgo - HSV Hamburg
    THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt
    MT Melsungen - Eintracht Hildesheim
    VfL Gummersbach - GWD Minden
    TuS N-Lübbecke - HSG Düsseldorf
    TV Großwallstadt - SC Magdeburg
    FA Göppingen - HSG Nordhorn
    HSG Wetzlar -
    Wilhelmshavener HV

    (Das wären meine Wünsche, aber....)

    Zitat

    Original von Meikel

    Junger Mann....dann aber bitte auch dasselbe für Sie! Nicht immer, wenn Gislasson sich aufregte, lagen die Schiris falsch...

    Danke für den "jungen Mann". Es geht nicht darum, ob Gislason (übrigens nur mit "s", Dank deshalb noch einmal an Celje 2002) sich aufregt, sondern dass die "Regelauslegung" der Schiris beiden Seiten Probleme bereitete. Verstanden?

    Zitat

    Original von Meikel

    Oder auf den Rängen die Brillen putzen! Nur weil Gislasson an der Linie einen Veitstanz aufführt, handelt es sich nicht automatatisch um eine Fehlentscheidung....

    Erst einmal lesen, was ich geschrieben habe. Hier steht es nur für Dich noch einmal:
    Nur mit der "Regelauslegungen" des "Schirigespannes" Becker, Hack hatten wohl alle auf beiden Seiten ihre Probleme.

    19.12.2006
    EXPRESS-INTERVIEW
    Ballermann Yoon heiß auf Köln-Rückkehr

    Köln – Mit dem Hamburger SV hat er seinen Ex-Klub VfL Gummersbach in der Tabelle klammheimlich überholt. Doch am Mittwoch in der Kölnarena (20 Uhr) will Kyung-Shin Yoon noch mehr. Das EXPRESS-Interview:

    Heute erwarten Sie 18.500 Fans in der Arena, nervös?

    Kyung-Shin Yoon: Ach was, ich habe so lange in Gummersbach gespielt. Mich erwarten viele Freunde. Ich bekomme sogar noch Fan-Post nach Hamburg geschickt.

    In Hamburg klommen Sie immer besser zurecht, was kann der VfL erwarten?

    Wir haben ein wirklich gutes Team. Ich denke, Gummersbach muss heute dran glauben. Ich will unbedingt gewinnen, das ist doch klar. Aber entscheidend ist die Tagesform.

    Was machen Sie nach dem Spiel?

    Ich muss leider sofort nach Hause, weil wir schon am 23. Dezember in Lemgo ran müssen. Außerdem ist mein Bruder Kyung Min aus Italien zu Besuch. Wir feiern in Hamburg gemeinsam Weihnachten.

    Fühlen Sie sich mittlerweile wohl in Hamburg?

    Am Anfang war es schwer, die Menschen hier sind kühler. Aber hier leben insgesamt 3000 Koreaner, ich habe viele Freunde gefunden und bin wirklich glücklich.

    Vor wem warnen Sie Ihre Kollegen?

    Vor Daniel Narcisse. Der ist nach meinem Weggang überragend.

    (Quelle:http://www.express.de)

    "Es tut mir weh, gegen den VfL zu spielen"

    Gummersbachs ehemaliges Handball-Idol Kyung-Shin Yoon kommt als Gegner in die Kölnarena

    Wenn morgen der HSV Hamburg in der Kölnarena beim VfL Gummersbach zu Gast ist, wird Kyung-Shin Yoon im Blickpunkt des Interesses stehen. Vor dem ersten Duell gegen seinen Ex-Club sprach Martin Sauerborn mit dem früheren Welthandballer.

    Herr Yoon, wie gefällt es Ihnen in Hamburg?

    Es ist schon ein großer Unterschied zu Gummersbach. Hamburg ist eine sehr schöne und eine sehr große Stadt. Ohne mein Navigationssystem wäre ich hier wohl aufgeschmissen. In Gummersbach habe ich das nie gebraucht.

    Aber Sie finden sich zurecht?

    Probleme bereitet mir noch etwas die kühle nordische Art der Menschen. Diese Mentalität habe ich so in Gummersbach nicht kennen gelernt. Aber sonst leben wir uns langsam ein, was auch daran liegt, dass 3000 Koreaner hier leben. Wir wohnen im Stadtteil Uhlenhorst, das ist nicht weit von der Innenstadt. Und Hamburg hat ja einiges zu bieten.

    Auch sportlich gesehen?

    Ja, der HSV hat eine sehr gute Mannschaft und wir stehen ja im Moment in der Tabelle einen Platz vor dem VfL. Das Spiel in der Kölnarena ist sportlich gesehen ein ganz wichtiges für meinen Club.

    Und für Sie persönlich? Was für ein Gefühl überkommt Sie, wenn Sie erstmals gegen den Verein spielen, für den Sie zehn Jahre lang ein Erfolgsgarant waren?

    Ganz ehrlich: Es tut weh und es ist schwierig für mich. Gummersbach ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich habe viele Freunde dort und ein enges und gutes Verhältnis zu den Fans. Das ist aber auch ein Grund dafür, dass ich mich auf dieses Spiel besonders freue.

    Gibt es denn noch Kontakt zur Mannschaft, zu einzelnen Spielern?

    Eher weniger, die Entfernung ist schon sehr weit. Außerdem habe ich mit den meisten aktuellen Spielern des VfL ja gar nicht zusammen gespielt und der Trainer ist auch neu. Zu Daniel Narcisse und Michael Spatz habe ich ab und zu telefonischen Kontakt.

    Sie sagen es, der VfL ist runderneuert. Wie gefällt Ihnen das neue Team?

    Es ist besser als in der vergangenen Saison. Der Tempohandball beeindruckt mich und auch die Abwehr mit drei Torleuten hat an Substanz gewonnen. Und Alfred Gislason ist natürlich ein gewiefter Trainer.

    Das heißt, dass Sie und der HSV als Außenseiter in die Kölnarena kommen?

    Keineswegs, wir haben auch keine schlechte Mannschaft. Es wird ein enges Spiel, bei dem wie immer die Tagesform entscheidet. Und ich bin natürlich besonders motiviert.

    (Quelle:http://www.rundschau-online.de)

    Zitat

    Original von Moose

    Lieber einen ehrlichen Zuschauerschnitt bei ca 6500,
    als tausende verschenkter Freikarten und darauf stolz sein...

    Es sind immerhin zum Mittwochspiel über 10000 (in Worten:Zehntausend) Differenz.
    Seh ich in Deinen Augen etwa Neid blitzen, oder was sollen sonst diese ulkigen Bemerkungen deinersets?

    Zitat

    Original von horny01
    naja, nur weil Moskau gegen Flense gewonnen hat, ist sie ja nun keine Übermannschaft.

    Und die Erfolge sind ja gut und schön, aber was ist in der neuesten Zeit mal aus GM gekommen ?? Da wird es dann schon dünn.

    Immerhin hatten wir den 20 Dezember 2005, oder? :baeh:

    8.12.2006 - dpa
    Gesichtsverletzung: Nationalspieler Glandorf droht Pause

    Bundesligist HSG Nordhorn muss in den letzten drei Spielen des Jahres wahrscheinlich auf Holger Glandorf verzichten. Der Nationalspieler zog sich beim 38:33-Erfolg des Tabellendritten gegen den TBV Lemgo eine ernsthafte Gesichtsverletzung zu. HSG-Manager Bernd Rigterink sprach von "mehreren kleineren Brüchen" im Bereich der Augenhöhle, der Stirnhöhle und des Jochbeins. Glandorfs Einsatz bei der WM soll aber nicht gefährdet sein.

    "Ich muss nicht operiert werden, das ist positiv", sagte der 23 Jahre alte Glandorf, mit elf Toren gegen Lemgo der herausragende Werfer des Spiels. Sollte der mit 104 Saisontoren derzeit beste Bundesliga-Torschütze gegen Göppingen, Kiel und Hamburg ausfallen, wäre das ein herber Verlust für die HSG. Ganz hat der Rückraumspieler die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, in diesem Jahr doch noch zum Einsatz zu kommen: "Wir müssen diese Woche abwarten. Dann sehen wir weiter."

    Zitat

    Original von horny01
    Man, man "die Ausnahmetruppe Medvedi Moskau" und "An Popularität sucht man im Handball seinesgleichen". da merkt man gleich den fundierten Sachverstand des Autors....ist ja schlimmer als die Mopoartikel. :rolleyes:


    Na ja, ich weiss nicht wie gut Dein Gedächtnis ist, aber vielleicht hast Du mit Deinen 27 Lenzen ja schon "Altersheimer"? ;)

    Zu 1.) Chehovskie Medvedi : SG Flensburg-Handewitt 33:27 (18:17)

    Zu 2.)Die Erfolge des VfLs
    12x Deutscher Meister
    5x Deutscher Pokalsieger
    5x Europapokalsieger der Landesmeister
    2x Europapokalsieger der Pokalsieger
    1x IHF Pokalsiegerv
    2x Europameister für Vereinsmannschaften

    1966
    Deutsche Meisterschaft

    1967
    Europacupsieger der Landesmeister & Deutsche Meisterschaft

    1968
    Deutscher Vizemeister

    1969
    Deutsche Meisterschaft

    1970
    Europacupsieger der Landesmeister & Deutscher Vizemeister

    1971
    Europacupsieger der Landesmeister

    1972
    Vize Eurocup der Landesmeister & Deutscher Vizemeister

    1973
    Deutsche Meisterschaft

    1974
    Eurocupsieger der Landesmeister & Deutsche Meisterschaft

    1975
    Deutsche Meisterschaft

    1976
    Deutsche Meisterschaft

    1978
    Europacupsieger der Pokalsieger / Deutscher Pokalsieger /
    Deutscher Vizemeister

    1979
    Europacupsieger der Pokalsieger / Europameister der Vereine /
    Deutscher Pokalsieger

    1980
    Vize beim Europacup der Pokalsieger & Deutscher Vizemeister

    1981
    Deutscher Vizemeister

    1982
    Gewinner des IHF-Pokals / Deutsche Meisterschaft / Deutscher Pokalsieger

    1983
    Europacupsieger der Landesmeister / Europameister der Vereine /
    Deutsche Meisterschaft / Deutscher Pokalsieger

    1985
    Deutsche Meisterschaft / Deutscher Pokalsieger

    1988
    Deutsche Meisterschaft

    1991
    Erste Gesamtdeutsche Meisterschaft

    Da kann die SG Flensdorf natürlich nicht mithalten! :hi:

    17.12.2006
    IRRER PLAN

    Gummersbach buhlt um Gazprom


    Von ALEXANDER HAUBRICHS


    Gummersbach – Der VfL Gummersbach auf dem Weg zurück zur nationalen und internationalen Spitze. Während die Konkurrenz – vor allem der nächste Kölnarena-Gegner HSV Hamburg (Mittwoch, 20 Uhr) – im Geld schwimmt, müssen die Oberbergischen kleine Brötchen backen.

    Noch. Denn EXPRESS erfuhr: Bei den Blau-Weißen gibt es einen irren Plan. Der VfL buhlt um Gazprom als strategischen Partner!

    Der russische Energie-Riese wird schon in der Rückrunde auf dem Schalker Trikot werben und steckt rund 100 Mio € in fünf Jahren in die königsblauen Meisterpläne.

    Gazprom in Gummersbach. Unmöglich? Zumindest hat der VfL gute Argumente. „Wir sind immer noch der bekannteste Verein der Welt“, nennt Aufsichtsratsboss Hans-Peter Krämer das Pfund der Oberbergischen.

    Der ehemalige Kreissparkassen-Boss ist Gummersbachs großer Trumpf. Als rechte Hand von Thomas Bach im Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes hat er Kontakte bis in die höchsten politischen Kreise.

    Er könnte leicht Kontakt zu Altkanzler Gerhard Schröder knüpfen, der auch am Schalke-Deal entscheidend beteiligt war.

    Die VfL-Argumente: An Popularität sucht man im Handball seinesgleichen. Auch sportlich stimmt es wieder.

    Innerhalb kürzester Zeit gelang die Rückkehr in Europas Spitze. Gerade in Russland erfuhr man das schmerzhaft, als der VfL dort die Ausnahmetruppe Medvedi Moskau auseinandernahm.

    Zudem kann der VfL nicht nur die Brustfläche der Trikots anbieten. Vielmehr suchen die Oberbergischen einen strategischen Partner, bis zu 75 Prozent der Dachgesellschaft „Freunde und Förderer des VfL“ könnten die Russen erwerben – und sich so Einfluss sichern.

    Aber der VfL kämpft auch um andere große Fische. Eine große Brauerei steigt als Premium Partner ein und liebäugelt damit, Namensgeber beim Hallenneubau zu werden.

    Zudem kämpft man noch gegen den Ausstieg von TUI (EXPRESS berichtete exklusiv). Derzeit bemüht man sich um ein Spitzengespräch, um den Reise-Riesen in kleinerem Rahmen als Partner zu behalten.

    (Quelle:http://www.express.de)

    15.12.2006
    34:26-SIEG

    Müder VfL wieder auf Siegkurs

    Balingen – Ohne Daniel Narcisse tankte der „müde“ VfL bei Neuling Balingen neues Selbstvertrauen.

    34:26 (19:8), mit dem klaren Sieg ließen die Gummersbacher das Pokal-Aus in Magdeburg vergessen und kletterten vorerst auf Tabellenplatz drei.

    Der Spielmacher bekam nach drei Spielen innerhalb von acht Tagen mit gebrochenem Zeh von seinem Trainer Alfred Gislason eine Pause gegönnt. Für den Franzosen spielte Bennet Wiegert – und das nicht schlecht.Gummersbach legte los wie die Feuerwehr, spielte vom 8:5 bis zum19:8-Pausenstand wie aus einem Guss.

    Außerdem hielt Nandor Fazekas wie der Teufel: zehn Paraden in den ersten 30 Minuten! Die Partie war durch. Gislason konnte jetzt auch den immer noch angeschlagenen Alex Alvanos schonen.

    VfL: Fazekas 15/2 Paraden / Siebenmeter, Stojanovic 6/1 – Zrnic 8/5 Tore/Siebenmeter, Sigurdsson 6, Ilic 4, Wiegert 4, Gunnarsson 4, Vucicevic 3, Lützelberger 2, Alvanos 1, Spatz 1, Arnarsson 1, Jakobsson.

    (Quelle:http://www.express.de)



    Gummersbacher Spaziergang in Balingen

    15.12.2006

    Ohne Probleme hat der VfL Gummersbach in Balingen den erwarteten Auswärtssieg eingefahren. Auch ohne den verletzten Franzosen Daniel Narcisse gerieten die Gäste zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

    Der deutliche 36:26-Sieg spiegelte am Ende nicht einmal die klaren Verhältnisse wider. In den Schlussminuten ließen die Gummersbacher etwas die Zügel schleifen und gaben einen noch höheren Erfolg aus der Hand.

    Zu Beginn der Partie benötigte der haushohe Favorit einige Zeit, um Fuß zu fassen. Erst Mitte der ersten Hälfte zog der VfL unwiderstehlich davon. Zur Halbzeit führte Gummersbach bereits mit 19:8. Kein Wunder also, dass die Gäste danach einen Gang zurückschalteten.

    Bester Werfer bei Gummersbach war Verdan Zrnic mit acht Treffern, Gudjon Valur Sigurdsson traf sechsmal. Für Balingen waren Herth und Klüttermann sechsmal erfolgreich.

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)


    Welch unterschiedliche Darstellungen und Schlußfolgerungen. ?( :nein:

    34:26-Sieg in Balingen
    VfL spaziert locker auf Rang drei vor - auch ohne Regisseur Narcisse

    (pl/15.12.2006-21:15) GM/Tübingen – Die Bundesliga-Handballer des VfL Gummersbach erfüllten ihre Pflichtaufgabe beim Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit Bravour und feierten am Abend einen 34:26-Kantersieg – und dies ohne ihren Spielmacher Daniel Narcisse.

    Durch den elften Sieg im 14. Saisonspiel verbesserte sich der VfL Gummersbach mit nunmehr 22:6 Punkten auf den dritten Tabellenplatz. Allerdings können die Konkurrenten am Wochenende noch nachlegen, denn nach Minus-Punkten liegen die Blau-Weißen „nur“ auf dem fünften Rang – drei Zähler hinter dem Primus THW Kiel. In einer zweiten Partie am Abend besiegte GWD Minden den TuS N-Lübbecke in eigener Halle mit 27:25.

    HBW Balingen-Weilstetten – VfL Gummersbach 26:34 (8:19).

    Nur kurz zeigten sich die Gummersbacher etwas irritiert aufgrund der Tatsache, dass sie ohne ihren etatmäßigen Spielmacher und Rückraum-Shooter Daniel Narcisse auskommen mussten. Der Franzose laboriert derzeit bekanntlich an einem Zehbruch, sodass ihm heute eine Pause gegönnt wurde – zumal er bereits beim letzten Auftritt in Magdeburg vor drei Tagen etwas „von der Rolle“ war.

    Bennet Wiegert bot heute eine ebenso überzeugende Vorstellung wie einmal mehr Keeper Nandor Fazekas, sodass beide nach dem Abpfiff allen Grund zur Freude hatten.

    Aber auch ohne „Air France“ nahmen die Mannen von VfL-Trainer Alfred Gislason beim Underdog in Tübingen schnell Fahrt auf: Ab dem 4:4 in der zwölften Minute legten Sigurdsson und Co. den Turbo ein und sorgten rasch für klare Verhältnisse. Hinten vernagelten Keeper Nandor Fazekas sein Gehäuse, und vorne trafen die Blau-Weißen mit Bennet Wiegert als Regisseur fast nach Belieben. Da konnten einem die „Nobodys“ aus Balingen um Coach Professor Dr. Rolf Brack fast schon Leid tun.

    Sei’s drum, die Gummersbacher hatten gewiss nichts zu verschenken, denn auch das Torverhältnis kann in der Saison-Endabrechnung wichtig sein. Folglich ließen die VfL-Profis zunächst keine Gnade vor Recht ergehen und hielten weiter das Tempo hoch. Die völlig überforderten Gastgeber hatten nicht den Hauch einer Chance, auch nur ansatzweise dem Klassespiel der Oberberger zu folgen. Über 11:6 (22.) bauten die VfL’ler den Vorsprung bis zur Pause auf elf (!) Tore aus – beim 19:8 wurden die Seiten gewechselt.

    Wohl schon die nächste schwere Aufgabe vor Augen, nämlich die Kölnarena-Partie kommende Woche Mittwoch gegen Hamburg, verordnete offenbar Trainer Gislason seiner Crew in Durchgang zwei eine etwas gemäßigte Gangart. Auch die „zweite Garde“ bekam nun ihre Spielanteile, und im Schongang wurde letztendlich locker und Kräfte sparend über 24:12 (41.) und 29:19 (51.) der 34:26-Sieg nach Hause gefahren.

    Erfreulich, dass sich außer Abwehrspezialist Sverri Jakobsson alle Gummersbacher in die Torschützenliste eintragen konnten. Überragend die Hundertprozent-Quoten bei Sigurdssons (sechs Treffer), Wiegert und Gunnarsson (je vier Tore). Aber auch Rechtsaußen Vedran Zrnic stach mit acht Treffern bei nur neun Würfen aus der Mannschaftsleistung heraus – fünf Tore allerdings von der Sieben-Meter-Marke.

    Unter dem Strich also eine klare Sache und ein guter Aufgalopp für die verbleibenden vier Partien bis Silvester gegen Hamburg und Minden sowie in Düsseldorf und Hildesheim.

    VfL Gummersbach

    Nándor Fazekas (1.-44. / 14 Paraden, darunter 2 Siebenmeter)
    Goran Stojanovic (44.-60. / 6 Paraden, darunter 1 Siebenmeter)

    Gudlaugur Arnarsson (1)
    Bennet Wiegert (4)
    Momir Ilic (4)
    Sverre A. Jakobsson
    Robert Gunnarsson (4)
    Michael Spatz (1)
    Alexis Alvanos (1)
    Gudjon Valur Sigurdsson (6)
    Milan Vucicevic (3)
    Jörg Lützelberger (2)
    Vedran Zrnic (8/5)


    (Quelle:http://www.oberberg-aktuell.de)