Hierzu passt ein Interview mit H.-P. Krämer aus dem VfL-Magazin zum Spiel VfL Gummersbach gegen MT Melsungen.
Schaust Du hier:
http://www.vfl-gummersbach.de/downloads/vfl_…_03_kraemer.pdf
Hierzu passt ein Interview mit H.-P. Krämer aus dem VfL-Magazin zum Spiel VfL Gummersbach gegen MT Melsungen.
Schaust Du hier:
http://www.vfl-gummersbach.de/downloads/vfl_…_03_kraemer.pdf
Interview mit Bennet Wiegert
„Ich will einfach nur der Mannschaft helfen"
Bennet, mit 24 Jahren bist du jetzt kaum noch ein Nachwuchsspieler.
Nein, das ist jetzt vorbei. Ich will auch nicht als ewiges Talent enden, sondern mich in der Bundesliga beweisen.
Welche Entwicklung stellst du derzeit bei dir selbst fest?
Ich bin in einem Umbruch, Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich fühle mich gut. In der jetzigen Konstellation beim VfL Summersbach habe ich auch nicht so viel Druck in Sachen Tore werfen. Viele lassen sich daran messen, aber das Ist Quatsch, Ich freue mich jetzt viel mehr über zehn schöne Pässe als früher über zehn Tore.
Stärken kann man schon mal Stärken sein lassen, man muss In erster Linie an den Schwächen arbeiten -was steht bet dir Im Moment Im Vordergrund?
Man wird nie alles richtig machen und perfekt sein. Darüber rnuss man sich im Klaren sein. Für mich ist wichtig, dass ich da bin, wenn Alfred mich, egal auf welcher Position, reinwirft. Ich will einfach nur der Mannschaft helfen.
Wenn du auf der Mitte eingesetzt wirst, Ist es deine Aufgabe, das Spiel zu dirigieren. Dazu gehören auch Anweisungen an einige sehr renommierte Spieler, die „Stars".
Damit habe ich kein Problem, das kenne ich noch aiis Magdeburg. Für mich zählen auch nicht die Namen, sondern die Typen, Außerdem gibt es bei uns keine „Stars", Die, die das Recht hätten, als solche aufzutreten, tun es nicht. Ganz im Gegenteil.
Alle sagen, die Stimmung in der Mannschaft sei hervorragend - das findest du also auch?
Ja. Jeder kann sehen, welchen Spaß wir am Handball haben. Das sagt eigentlich alles.
Du bist beim VfL nicht der einzige Spieler, der Alfred G Islason schon von der Jugend an kennt. Was bedeutet dieses Verhältnis für dich?
Ich bin Alfred wirklich dankbar. Er hat sich nach zwei Jahren wieder an mich eriinnert,das macht mich schon stoiz. Ich schätze ihn als Trainer und als Mensch unheimlich, als Mensch wohl sogar am allermeisten. Und ich kenne ihn, ich weiß, wie alles abtäuft, was den Einstieg hier beim VfL Gummersbach zusatzlich erleichtert hat.
Was müsst Ihr alle gemeinsam und du mit deinen Nebenleuten noch erarbeiten?
Erst einmal ist die Person Bennet Wiegert egal, nur der VfL ist wichtig - und das sieht im Moment auch gut aus. Manche Mannschaftert brauchen drei Jahre, bis alle die Laufwege der anderen Spieler kennen. Da finde ich es ganz erstaunlich, was wir nach ein paar Spielen schon erjreicht haben.
Die Champions League Ist für dich nicht neu, du hast sie 2002 mit dem SCM sogar gewonnen. Einer der Gegner war Celje.
Celje haben wir im Viertelfinale besiegt, und an dieses Erlebnis erinnere ich mich gerne zurück. Wir hatten nicht damit gerechnet so weit zu kommen und spielten iin Berlin ; in der Max-Schmeling-Halle. Dort haben wir mit zwei Toren knapp verloren. Dann haben wir es geschafft, das Rückspiel in Celje mit drei Toren zu gewinnen. Die hatten Spieler wie Peric und Vugrinec in ihren Reihen — und die Halle ist ein absoluter Hexenkessel, das war wirklich der Wahnsinn. Das war ein ganz entscheidender Sieg, am Ende waren wir mit einer Differenz von einem Tor weiter.
Und die aktuelle Champlons-League-Sai-son mit dem VfL?
Da kann man noch nicht viel zu sagen, rnan muss es von Spiel zu Spiel angehen, wie in der Bundesliga auch. Ich finde aber, wir haben eine gute Gruppe erwischt. Da wollen wir natürlich das Beste draus machen.
(Quelle:VfL Magazin zum Spiel VfL:Melsungen)
ZitatOriginal von Bundesbibo
Er ist gebürtiger Bosnier *klugscheiß* Sonst würde er ja auch nicht für Melsungen spielen...
Habe ich etwas verpasst? Spielen jetzt alle die in Bosnien geboren sind in Melsungen? ![]()
Aber das alles ist doch eigentlich nicht Thema!
ZitatOriginal von ALI
naja - inwieweit die 4,5 mio vom vfl stimmen mag man auch bezweifeln - 14 - 15 spieler + trainer + manager + 2-3 angestellte da kommt schon n ordentlicher batzen zusammen * dann noch hallenmiete und fahrtkosten und der ganze kleinkram drumherum
ich denk mal, dass jeder verein sich arm rechnet, um n euro mehr oder weniger am finanzamt oder bei den versicherungen vorbeizuschleusen
Dann bestehen wohl her Zweifel am Etat von 3.5 Mille des SCM bei 20 Spielern + Trainer + Manager + 32-3 Angestellte da kommt schon n ordentlicher batzen zusammen * dann noch hallenmiete und fahrtkosten und der ganze kleinkram drumherum
05.10.2006
36:25-SIEG
VfL versenkt die Wikinger
Von ALEXANDER HAUBRICHS
Leverkusen – Es sah am Ende aus wie ein Spaziergang – und war doch ein hartes Stück Arbeit.
Im ersten Heimspiel in der Königsklasse versenkte der VfL Gummersbach die Winkinger von Sandefjord TIF, setzte sich am Ende deutlich mit 36:25 (15:15) durch.
Trotzdem war Coach Alfred Gislason sauer. Vor allem über die erste Hälfte: Nix wars mit Tempohandball, es schien, als müsste der VfL den vielen Spielen der letzten Wochen Tribut zollen. Immer wieder führten die Außenseiter aus Skandinavien vor den 1745 Fans in der Wilhelm-Dopatka-Halle, während der VfL verkrampfte. „Es kommt nichts aus dem Rückraum, einige wirken, als wären sie gar nicht da“, schimpfte Boss Hans-Peter Krämer zur Pause.
Das sah Gislason ganz ähnlich. Beim 6:9 nahm er die erste Auszeit (14.), doch Sandefjord ging noch zweimal in Führung (22., 29.). Der Coach wand sich an der Seitenlinie, haderte mit seinen Spielern und den Schiris – und verbrachte die letzten Minuten der ersten Hälfte schmollend auf einem Stuhl.
Kein Tempogegenstoß saß, fatale Stellungsfehler entblößten immer wieder die Abwehr – mit Mühe und Not rettete man das Remis in die Kabinen. Kreisläufer Robert Gunnarsson: „Das Ergebnis ist o.k.. Aber wir haben unglaublich schlecht gespielt.“
Hatte der VfL auf der langen Reise nach Island zuviel Kraft gelassen? Offenbar nicht. Denn wieder reichte eine Kabinenpredigt von Gislason, um seine Stars zu wecken.
In 18 Minuten zogen sie mit einem 15:5-Lauf davon. Den Coach besänftigt hatten sie nicht: Als Gunnarsson ein Kabinettsstückchen misslang, gab es finstere Blicke von der Bank. Kapitän Gudjon Sigurdsson: „Wir haben uns sehr schwer getan. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis.“
(Quelle:http://www.express.de)
Prämien gibt es nur noch beim Titelgewinn
Manager Stefan Hecker über ehrliche Zahlen und das Erfolgsrezept des VfL Gummersbach
Sportlich befindet sich der VfL Gummersbach derzeit auf einem Höhenflug. Finanziell sieht Stefan Hecker den VfL auf Dauer aber nicht konkurrenzfähig. Über dieses Thema sprach Dieter Lange mit dem VfL-Manager.
Frage:
Herr Hecker, der VfL Gummersbach hat den Saisonetat in dieser Saison von 5 auf 4,5 Millionen Euro heruntergefahren. Und trotzdem ist er sportlich so erfolgreich wie lange nicht mehr. Wie heißt das Erfolgsrezept?
Hecker:
Wir haben bekanntlich Ende vergangener Saison mit acht Abgängen einen personellen Schnitt gemacht. Damit ging einher, dass wir einige teure Spieler nicht mehr auf der Gehaltsliste haben. Einmal zahlen wir jetzt keine überhöhten Gehälter mehr, aber auch die Prämienzahlungen haben wir drastisch zusammengestrichen. Heute werden nur Prämien gezahlt, wenn ich dafür auch höhere Sponsorengelder bekomme. Ein Beispiel: Bei einem Titel sehen die meisten Sponsorenverträge zusätzliche Zahlungen vor, die kann ich dann an die Spieler weitergeben. Aber nicht, wenn ich aber nur, wie in den letzten zwei Jahren, das Halbfinale im EHF-Cup erreiche, dann habe ich keinen Cent von den Sponsoren mehr erhalten.
Frage:
Also hat der VfL bisher überhöhte Gehälter gezahlt?
Hecker:
Die Spieler versuchen natürlich, immer das Optimale für sich herauszuholen. Ich kenne das Geschäft auch von der anderen Seite, schließlich war ich 23 Jahre Profi, davon allein 21 Jahre bei TuSEM Essen. Die VfL-Spieler werden gut und leistungsgerecht bezahlt, es gibt aber keine Extraprämien mehr.
Frage:
Mit 4,5 Millionen Euro Saisonetat liegt der VfL in der Spitzengruppe. Warum soll er dann auf Dauer finanziell nicht konkurrenzfähig sein?
Hecker:
Wir haben ehrliche Zahlen veröffentlicht. Ich habe aber den begründeten Eindruck, dass es andere Vereine bei der Veröffentlichung ihrer Etathöhe mit der Wahrheit nicht so genau genommen haben. In einigen Fällen dürften die Etats erheblich höher liegen. Das kann ich mir leicht ausrechnen, denn ich weiß, was die meisten Spieler verdienen.
Frage:
Wie hoch ist der Anteil , der durch Zuschauereinnahmen gedeckt wird?
Hecker:
Vielleicht 20 Prozent - aber hier liegt noch ein großes Steigerungspotenzial. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass wir in der Kölnarena einen guten Zuschauerschnitt haben, aber die Arena auch sehr teuer ist.
Frage:
Und dennoch, ohne Kölnarena hat der VfL keine Zukunft, oder?
Hecker:
Das ist absolut richtig: Einmal ist der VfL durch die Kölnarena in aller Munde, außerdem ist sie bei allen Vertragsgesprächen mit den Spielern ein Trumpf für uns. Das Wichtigste ist allerdings: Ohne die Kölnarena hätten wir wahrscheinlich keinen unserer zwölf Premium-Partner an Land gezogen.
Frage:
Stichwort Partner: Ihr Verdienst ist es, sich ganz intensiv um den Business-Club, also die kleineren und mittleren Sponsoren, gekümmert zu haben. Können Sie da Zahlen nennen?
Hecker:
Als ich am 1. Juni 2004 angefangen habe, hatten wir 20 Mitglieder im Business-Club, heute sind es über 140 - Tendenz steigend. Und dieser Kreis zahlt immerhin mehr als eine Millionen Euro.
Frage:
Was erhalten die Business-Club-Partner als Gegenleistung vom VfL?
Hecker:
Auf jeden Fall zu jedem Heimspiel zwei VIP-Karten, ihre Visitenkarte steht im Programmheft und erscheint auf dem Monitor in der Kölnarena, und sie dürfen für Werbezwecke das VfL-Logo verwenden. Natürlich sind wir für Zusatzgeschäfte immer offen.
Frage:
Stichwort VIP-Zelt in Gummersbach. Warum ist dies erforderlich, zumal es da zuletzt noch Diskussionen um angebliche Lärmbelästigung gegeben hat?
Hecker:
Da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Das Zelt bauen wir vor jedem Heimspiel für viel Geld ja nicht zum Spaß auf, sondern weil der kleine VIP-Raum in der Eugen-Haas-Halle schon lange nicht mehr ausreicht. Wir haben dadurch deutlich höhere Kosten, aber dazu keine Alternative. Die Leute zahlen viel Geld, dafür wollen sie zumindest in Ruhe ein paar Bierchen trinken und etwas Essen. Auch ein wichtiger Grund, warum Hans Peter Krämer so vehement für eine neue Halle in Gummersbach kämpft.
Frage:
Überspannt er mit seiner Kritik an der Stadt Gummersbach nicht manchmal den Bogen?
Hecker:
Natürlich hat auch Herr Krämer Ecken und Kanten. Aber eins muss man ohne Wenn und Aber sagen: Ohne Herrn Krämer gäbe es den VfL nicht mehr, oder höchstens in der Verbandsliga. Und außerdem, wenn er die Brocken aus Verärgerung hinschmeißen würde, würden hier ebenfalls die Bundesliga-Lichter ausgehen. Um es ganz deutlich zu sagen: Herr Krämer hat und tut so ungemein viel für den VfL, da hat er auch schon mal das Recht, etwas zu fordern, auch von der Stadt Gummersbach.
Frage:
Ist es bei den derzeitigen Erfolgen des VfL leichter, ihn zu vermarkten?
Hecker
: Zunächst einmal, das ist ein Geschäft für Klinkenputzer. Aber es ist sicherlich richtig, dass man es heute leichter hat als vor einigen Jahren, als die unsägliche Maxima-Ära noch nachwirkte und auch die sportlichen Erfolge nicht so da waren.
Frage:
Wie steht die oberbergische Wirtschaft denn heute hinter dem VfL?
Hecker:
Natürlich ist ein Großteil der Business-Partner aus dem Oberbergischen Kreis, aber ich mache vor den Kreisgrenzen nicht Halt. Wichtig ist für mich, dass sich die Business-Partner auch untereinander kennen, eventuell sogar mit und über den VfL Geschäfte machen.
Frage:
War das immer so?
Hecker:
Nein: Früher gab es noch viele alte Seilschaften beim VfL, da bekamen Firmen Aufträge von uns, die noch nie etwas für den VfL getan haben. Das gibt es heute nicht mehr. Ich ertappe mich schon selbst dabei, dass ich privat nur noch Verträge mit Firmen oder Geschäften abschließe, die den VfL sponsern.
Frage:
Stimmt es, was einige Politiker in Gummersbach behaupten, dass sich der VfL insgeheim schon ganz in Richtung Köln verabschiedet hat?
Hecker:
Wenn ich so einen Blödsinn lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Man muss doch einmal die Realität sehen: Mit der Kölnarena haben wir die beste Halle in der Bundesliga, mit der Eugen-Haas-Halle aber auch die schlechteste. Rein mathematisch ergibt das Durchschnitt - und durchschnittlich kann und will der VfL nicht sein, sonst hat er auf Dauer keine Zukunft.
Frage:
Wie beurteilen Sie persönlich die Chancen auf eine neue Halle in Gummersbach?
Hecker:
Ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, obwohl die Zeit langsam drängt.
Frage:
Und was passiert mit dem VfL nach Hans-Peter Krämer?
Hecker:
Er ist ein absoluter Macher, der auch ohne den Posten Vorstandschef der Kreissparkasse Köln noch unglaubliche Beziehungen hat. Und ich denke, er wird die Weichen auch in die Nach-Krämer-Ära stellen. Aber das ist heute zum Glück noch kein Thema, im Gegenteil, die derzeitigen Erfolge und vor allem die tolle Truppe machen ihm viel Spaß. Und nicht zu vergessen der neue Trainer Alfred Gislason, der zweifellos ein Glücksfall für den VfL ist.
(Quelle:OVZ vom 06.01.2006)
Fuß gerettet
Francois-Xavier Houlet geht es besser
LUDWIGSHAFEN > Zimmer 723 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen-Oggersheim: Die Sicht auf das nahe gelegene Landschaftsschutzgebiet „Maudacher Bruch" ist an diesem Vormittag durch die vielen Nebelfelder getrübt. Stattdessen blättert Francois-Xavier Houlet in einem französischen Handball-Magazin. Der 85-fache französische Handball-Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft 2003 in Portugal die Bronzemedaille für das Tricolore-Team holte, wirkt nachdenklich, ein wenig traurig. Der Grund: Der langjährige Mannschaftskapitän des deutschen Rekordmeisters VfL Gummersbach musste sich in diesen Tagen erneut einem operativen Eingriff am rechten Fuß unterziehen, nachdem die zuvor erfolgten Eingriffe in Köln und Gummersbach zu schwerwiegenden Komplikationen führten. Nach der Entfernung eines Fibroms entzündete sich die Narbe, das Hautgewerbe starb ab, so dass die Sehnen des Fußes in der offenen Wunde zu sehen waren. „Das war fürchterlich", erinnert sich der Vater dreier Töchter im Alter von zehn, acht und drei Jahren. So folgte auch die Überweisung zu Professor Dr. Günter Germann, dem Chefarzt der plastischen Chirurgie einer Spezialklinik in Ludwigshafen. Nicht nur seine Karriere als Handball-Profi stand auf Messerschneide, sondern ob der Fuß gerettet werden kann. „Handball ist mein Beruf, aber wichtiger ist, dass ich meinen rechten Fuß noch habe", meinte der 37-jährige mit Blick auf die Wunde, die der Mediziner gerade öffnet. „Das ist ganz ordentlich", zeigt sich der Chefarzt mit dem Heilungsverlauf zufrieden und kündigte schon in den nächsten Tagen erste Bewegungsübungen und Gehversuche an.
Mehrstündige Operation
„Wären die Sehnen ausgetrocknet, wäre der Fuß auch kaputt gewesen", erklärte Professor Germann. In meiner mehrstündigen Operation gelang es ihm mit einer mikro-chirurgischen Gewebetransplantation einen Hautblock mit eigener Gefäßversorgung am linken Arm des Handball-Profis zu entnehmen und an der betreffenden Stelle am rechten Fuß zu verbinden. „Das war sicherlich kerne einfache Sache, aber sie war notwendig", meinte der Franzose, der sein Krankenbett kaum verlassen kann, „Ich hoffe, dass die Heilung weiter voranschreitet und ich vielleicht im Januar oder Februar wieder Handball spielen kann“, gibt er sich zuversichtlich und freut sich über die vielen Genesungswünsche.
(Quelle:Handballwoche vom 03.10.2006)
03.10.2006
BLOSS KEINE OP
Abwehrchef Sverre Jakobsson bangt
Gummersbach – In Leverkusen steht am Donnerstag der erste Heimauftritt des VfL Gummersbach an. „Dieses Spiel müssen wir gewinnen, schließlich geht es für uns um den Gruppensieg“, sagt VfL-Boss Hans-Peter Krämer, der in der erstmals als Spielort genutzten Wilhelm-Dopatka-Halle (20.30 Uhr, live auf Eurosport) auf möglichst viele Zuschauer hofft.
Eine wichtige Entscheidung fällt allerdings schon heute: Abwehrchef Sverre Jakobsson bekommt seinen Gips ab. Dann wird geschaut, ob der Syndesmoseriss verheilt ist. „Ich bete darum“, sagt der sympathische Isländer. „Wenn nicht, muss ich operiert werden. Dann falle ich noch viel länger aus.“
(Quelle:http://www.express.de)
Gratulation!
HSG Gentzel (mit 20 Paraden = einer Quto von 45 %) schlägt den SCM 29:24
Siegeszug durch die Königsklasse
Gummersbach empfängt nach Sieg in Island den TIF Sandefjord
VON ERIK EGGERS
Köln - Rekorde, sagt Gudjon Valur Sigurdsson, zumal Rekorde einzelner Spieler, seien uninteressant im Mannschaftssport Handball. "Damit beschäftige ich mich gar nicht", sagt der 27-jährige Linksaußen vom VfL Gummersbach. Aber dass jemand in einem Champions-League-Spiel 16 Tore aus dem Feld erzielt (bei nur zwei Fehlversuchen), wie es der Isländer beim souveränen 38:26 (14:13)-Auswärtssieg im Auftaktspiel der seit 1993 existierenden Königsklasse bei Fram Reykjavik getan hat, daran kann sich freilich niemand erinnern - der Veranstalter, die Europäische Handball-Föderation in Wien, führt für diese Rubrik keine Statistiken. Die Reise in seine nordatlantische Heimat hat Sigurdsson, Rekord hin oder her, jedenfalls gefallen: "Das war schön, in Island zu spielen."
Blieb als einziger Schönheitsfleck jene erste Halbzeit, die VfL-Trainer Alfred Gislason hernach "eine Katastrophe" nannte, weil die Einstellung nicht stimmte. "Da haben wir nicht richtig gekämpft und nicht konzentriert genug unsere Taktiken gespielt", weiß auch Sigurdsson. Aber in der Phase nach der Pause, als der VfL mit einer konzentrierten Abwehrleistung Tempogegenstoß auf Tempogegenstoß lief und innerhalb von 14 Minuten auf zehn Tore Vorsprung erhöhte, hatte sich die Mannschaft "entschieden, wieder Spaß am Handball zu haben". Wenn's denn immer so leicht ginge im Profisport.
Schon am Donnerstag, wenn in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle die Heimpremiere gegen TIF Sandefjord ansteht (20.30 Uhr, Eurosport), wollen die VfL-Profis diesen Spaß verlängern und den neunten Sieg im zehnten Pflichtspiel der Saison feiern - dann ist auch wieder Kreisläufer Robert Gunnarsson dabei, der wegen der Geburt seiner Tochter in Deutschland geblieben war. Hoch favorisiert sind die Oberberger allemal, unterlag der norwegische Meister doch am Wochenende zu Hause gegen die Slowenen von Pivovarna Lasko Celje klar mit 26:37 (12:20) Toren.
Sigurdsson hat zwar noch keine Videoaufnahmen vom kommenden Gegner gesehen. "Aber das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen." Einige Namen des Gegners immerhin sind ihm geläufig, so der kernige Aufbauspieler Preben Vildalen, der in der Bundesliga in Eisenach und Schwerin spielte. "Der norwegische Handball ist uns bekannt", sagt Sigurdsson. Dort spielt man nämlich sehr physisch und sehr kampfbetont. Allerdings: Wo tut man das nicht?
(Quelle:http://www.ksta.de)
VfL muss auf Stojanovic verzichten
Der VfL Gummersbach muss mehrere Wochen auf Torwart Goran Sojanovic verzichten. Der 29-jährige Slowene zog sich beim 38:26-Sieg im Champions-League-Spiel bei Fram Reykjavik einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu.
VfL-Teamarzt Dr. Thomas Koppelberg erklärte nach der Rückkehr aus Island Sport1.de: "Wir müssen jetzt erst noch eine Kernspin-Tomografie bei ihm machen."
Der Mediziner rechnet aber für Stojanovic mit einer "zwei bis dreiwöchigen Pause"
(Quelle:http://www.sport1.de)
01.10.2006
Endet Houlets Karriere auf dem Krankenbett?
Von ALEXANDER HAUBRICHS
Ludwigshafen – Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen. Hier kommen all jene hin, denen anderswo nicht mehr geholfen werden kann. Wie Francois-Xavier Houlet. Der Kapitän des VfL Gummersbach hat hier eine Hauttransplantation vornehmen lassen.
Der Grund: Nach der Entfernung eines harmlosen Fibroms am Sprunggelenk entzündete sich die operierte Stelle (EXPRESS berichtete). Hilflos sah der Regisseur des VfL zu, wie immer mehr Haut am Fuß abstarb.
Die Ärzte zogen die Notbremse und verlegten ihn in die rheinland-pfälzische Klinik. Dort wurde Haut vom Unterarm entnommen und am Fuß wieder eingesetzt.
„Es scheint alles gut zu verlaufen. Die Haut verheilt, er darf bald zumindest mal in den Rollstuhl und sich ein bisschen bewegen“, sagt Hans-Peter Krämer. Der VfL-Boss hofft, dass Houlet in der Rückrunde doch nochmal für Gummersbach spielen kann – schließlich soll die große Karriere nicht auf dem Krankenbett enden.
In zwei Wochen wird Houlet die ersten Schritte machen können. Aber mit der Transplantation ist die Sache nicht abgeschlossen. „Wir müssen das eingehender untersuchen“, sagt VfL-Doc Thomas Koppelberg.
„Es ist jetzt das dritte Mal, dass sich bei ihm eine scheinbar harmlose Verletzung dermaßen heftig entzündet. Das ist nicht normal. Wir müssen dem auf den Grund gehen.“ Die Ärzte vermuten beim Franzosen einen Immundefekt. Koppelberg: „Irgendetwas ist nicht in Ordnung. Es scheint, dass dem Organismus eine Eigenschaft fehlt, um mit normalen Verletzungen fertig zu werden. Bis jetzt ging ja alles halbwegs glimpflich aus. Aber was ist, wenn mal richtig was passiert?“
Deshalb wird Houlet bei seiner Rückkehr von Spezialisten untersucht. Koppelberg: „Das ist mir nicht geheuer. Zouzou muss zu einem Immunologen. Wenn man nichts tut, ist das viel zu gefährlich.“
Quelle:http://www.express.de)
ZitatOriginal von Jasmin1986
Wahnsinn dieser Mann
Kann man (frau) so sagen; aber kein Erbarmen mit seinen Landsleuten?!
Halbzeit In Reykjavik
FRAM : VfL Gummersbach 13:14
Sigursson mit 7 Toren zu Halbzeit.
Ende in Reykjavik
FRAM : VfL Gummersbach 26:38
Sigursson mit 17 Toren.
Der VfL nach dem 1. Spieltag Tabellenführer in Gruppe F, da Celje in Sandefjort mit 37:26 gewann.
29.09.2006
VFL-BOSS VERSPRICHT
Gislason kriegt Rentenvertrag
Von ALEX HAUBRICHS
Reykjavík – Aufbruch in die Heimat: Am Freitagnachmittag landete der VfL „Island“ zum Auswärtstrip bei Fram Reykjavík.
Für den erfolgreichsten Handball-Klub der Welt ist es ein historisches Spiel: Zum ersten Mal spielt Gummersbach in der 1993 gegründeten Königsklasse.
Viele Spieler haben auch noch nie Champions League gespielt. Alfred Gislason aber ist ein alter Hase im wichtigsten Wettbewerb des Klubhandballs. Den SC Magdeburg führte der Trainer 2002 zum bisher einzigen Sieg in der Königsklasse.
Jetzt soll er den VfL zurück in die europäische Spitze führen. „Es gibt bei uns nicht den geringsten Zweifel, dass er das schafft“, sagt Gummersbachs Boss Hans-Peter Krämer. „Uns überrascht eigentlich nur die Geschwindigkeit unserer Entwicklung. Alfred ist der Kopf einer jungen, hungrigen Mannschaft. Unser Vertrauen ist grenzenlos.“
Deshalb will er Nägel mit Köpfen machen. „Solange ich hier bin, wird es keine Trainerentlassung geben. Selbst wenn wir auf Rang 15 stehen würden, wäre ich sicher: An ihm liegt es nicht.“
Bis jetzt läuft Gislasons Vertrag bis 2010. Aber Krämer geht weiter: „Er kann hier arbeiten, so lange er will. Ich biete ihm einen Rentenvertrag an.“
Der Star-Coach ist ein begnadeter Taktiker, ein großartiger Motivator, ein Kumpel-Typ. „Er hat zudem einen Blick für Talente, zieht aber auch die Stars zum VfL – und er ist nicht nur auf den Handball beschränkt“, sagt Krämer.
So liebt es der ehemalige Kreisparkassen-Vorsitzende, mit dem studierten Historiker Gislason und seiner Frau Kara durch Köln zu schlendern und über sein Faible, die romanischen Kirchen, zu diskutieren.
Doch am liebsten schaut er Gislasons Mannschaft beim Handballspielen zu. „Ganz ehrlich: Das hier hat noch nie so viel Spaß gemacht wie mit Alfred und seiner Mannschaft. Diese Jungs werden noch viel erreichen.“
(Quelle:http://www.express.de)
weiß jemand warum das Spiel vom THW in Gudme nicht bei Eurosport1/2 gezeigt wird? Ich dachte,dass mit diesem neuen Fernsehvertrag alle deutschen Spiele gezeigt werden!?
Schaust Du hier:
Vater Gunnarsson reist nach
Handballer des VfL Gummersbach seit gestern in Reykjavik
von ANDREA KNITTER
REYKJAVIK. Der erste Weg der Handballer des VfL Gummersbach führte gestern zur Blauen Lagune zum Entspannungsbad im hellblauen warmen Wasser. Ein gut dreistündiger Flug nach Reykjavik lag da hinter den Handballern um Trainer Alfred Gislason. Begleitet werden sie von 21 Fans aus Gummersbach und Umgebung, die mit dem Bus der Handballfrauen des Bundesligisten TSV Bayer Leverkusen unterwegs waren und im Konvoi mit dem Bus des VfL Gummersbach schon auf der Autobahn Richtung Frankfurt für Aufsehen sorgten. Morgen tritt die Mannschaft im ersten Spiel der Champions League gegen den isländischen Meister Fram Reykjavik an. Das Bad in der Lagune wäre gar nicht nötig, denn die Stimmung in der Mannschaft ist entspannt nach den Leistungen der vergangenen Wochen.
Für den Trainer und drei seiner Spieler ist es ein Heimspiel. Und doch fehlte gestern Kreisläufer Robert Gunnarsson. Er ist zum ersten Mal Vater geworden und durfte noch bei Frau und Tochter in Gummersbach bleiben. Er wird heute in Reykjavik erwartet.
Während seine Mannschaftskollegen im warmen Wasser trieben, schaute VfL-Abwehrchef Sverri Jacobsson traurig zu. Er ist verletzt und begleitete sein Team auf Krücken. Dabei hätte er besonders gerne gegen seine alte Mannschaft gespielt. "Vor einem halben Jahr hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mit dem VfL Gummersbach in der Champions League spiele und jetzt muss ich gerade in meiner Heimat zuschauen", machte er sich Mut, "vielleicht klappt es im nächsten Jahr."
Das warme Wasser würde angenehm müde machen, hatte die Reiseleiterin im Bus erklärt. Für die VfL-Spieler gab es anschließend nur eine kurze Pause, dann waren sie bei den Eltern von VfL-Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson zum Essen eingeladen. Er stammt aus einem kleinen Stadtteil von Reykjavik. "Meine Eltern kochen für uns", erzählte Sigurdsson. Was auf dem Speiseplan stand, wollte er nicht verraten. Auf jeden Fall sei es kein Hai, wie er in verschiedenen Interviews spaßeshalber gesagt hatte. "Das wäre gemein, denn Hai schmeckt scheußlich."
(Quelle:http://www.rundschau-online.de)
Letzte Meldung auf der VfL-Seite:
30.09.2006 - In Reykjavik muss der VfL auf Robert Gunnarsson verzichten.
Der VfL Gummersbach ist gestern ohne seinen Kreisläufer Robert Gunnarsson nach Reykjavik geflogen und wird sein erstes Champions-League-Spiel ohne ihn bestreiten müssen.
Gunnarsson ist am Donnerstag zum ersten Mal Vater geworden. Da seine Frau und das Baby noch sehr geschwächt von der Geburt waren hat Robert Gunnarsson den VfL gebeten bei seiner Familie bleiben zu dürfen. Selbstverständlich hat der VfL dieser Bitte entsprochen.
Der VfL gratuliert Robbie und seiner Frau auf diesem Wege herzlich zur Geburt seiner Tochter und wünscht der jungen Familie für die Zukunft alles Gute.
03. Oktober 2006, Di.:
HSG Nordhorn - SC Magdeburg
04. Oktober 2006, Mi.:
FA Göppingen - SG Flensburg-Handewitt
HSV Hamburg - Wilhelmshavener HV
06. Oktober 2006, Fr.:
HBW Balingen-Weilstetten - Eintracht Hildesheim
07. Oktober 2006, Sa.:
TBV Lemgo - TV Großwallstadt
SG Kronau/Östringen - HSG Wetzlar
08. Oktober 2006, So.:
THW Kiel - TuS N-Lübbecke
VfL Gummersbach - MT Melsungen
GWD Minden - HSG Düsseldorf
ZitatOriginal von block-o
Die SG Flensburg-Handewitt hat im Moment das Glück nicht auf ihrer Seite.Nachdem Frank von Behren für viel Monate ausfällt, hat sich heute Blazenko Lackovic , beim Campiongs-League Spiel gegen Zagreb, das Nasenbein gebrochen.
Wie ich es gesehen habe wurde ihm das Nasenbein gebrochen!
Narcisse: Derzeit bester Handballer der Welt
20.09.2006
Der VfL Gummersbach befindet sich derzeit auf einem Höhenflug. Großen Anteil daran hat Spielmacher Daniel Narcisse. "Er ist der derzeit beste Handballer der Welt", sagt Kapitän Gudjon Sigurdsson.
"Ein Phänomen" nennt ihn Kreisläufer Robert Gunnarsson. Und Trainer Alfred Gislason, dessen Maßnahme, ihn zum Mittelmann umzufunktionieren, voll ins Schwarze traf, schwärmt: "Er ist mein Anführer. Das ganze Spiel ist auf ihn ausgerichtet."
Aber noch droht sein Abgang zum Saisonende. Der Franzose hat Chamberry seine Zusage gegeben – doch der VfL kämpft um seinen Superstar. Manager Stephan Hecker gab dem Nationalspieler eine Superofferte mit in die Länderspielpause.
Die Details: Der VfL bietet einen Vertrag über fünf Jahre. Zudem wird sein Gehalt deutlich verbessert. „Wir werden seine Bezüge deutlich anheben“, sagt VfL-Boss Hans-Peter Krämer. „Daniel ist ein Genie. Er ist Führungsspieler, trägt Verantwortung. Das werden wir honorieren.“
(Quelle:http://www.handballwoche.de)