Beiträge von Rentner

    Fuß gerettet
    Francois-Xavier Houlet geht es besser


    LUDWIGSHAFEN > Zimmer 723 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen-Oggersheim: Die Sicht auf das nahe gelegene Landschaftsschutzgebiet „Maudacher Bruch" ist an diesem Vormittag durch die vielen Nebelfelder getrübt. Stattdessen blättert Francois-Xavier Houlet in einem französischen Handball-Magazin. Der 85-fache französische Handball-Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft 2003 in Portugal die Bronzemedaille für das Tricolore-Team holte, wirkt nachdenklich, ein wenig traurig. Der Grund: Der langjährige Mannschaftskapitän des deutschen Rekordmeisters VfL Gummersbach musste sich in diesen Tagen erneut einem operativen Eingriff am rechten Fuß unterziehen, nachdem die zuvor erfolgten Eingriffe in Köln und Gummersbach zu schwerwiegenden Komplikationen führten. Nach der Entfernung eines Fibroms entzündete sich die Narbe, das Hautgewerbe starb ab, so dass die Sehnen des Fußes in der offenen Wunde zu sehen waren. „Das war fürchterlich", erinnert sich der Vater dreier Töchter im Alter von zehn, acht und drei Jahren. So folgte auch die Überweisung zu Professor Dr. Günter Germann, dem Chefarzt der plastischen Chirurgie einer Spezialklinik in Ludwigshafen. Nicht nur seine Karriere als Handball-Profi stand auf Messerschneide, sondern ob der Fuß gerettet werden kann. „Handball ist mein Beruf, aber wichtiger ist, dass ich meinen rechten Fuß noch habe", meinte der 37-jährige mit Blick auf die Wunde, die der Mediziner gerade öffnet. „Das ist ganz ordentlich", zeigt sich der Chefarzt mit dem Heilungsverlauf zufrieden und kündigte schon in den nächsten Tagen erste Bewegungsübungen und Gehversuche an.

    Mehrstündige Operation

    „Wären die Sehnen ausgetrocknet, wäre der Fuß auch kaputt gewesen", erklärte Professor Germann. In meiner mehrstündigen Operation gelang es ihm mit einer mikro-chirurgischen Gewebetransplantation einen Hautblock mit eigener Gefäßversorgung am linken Arm des Handball-Profis zu entnehmen und an der betreffenden Stelle am rechten Fuß zu verbinden. „Das war sicherlich kerne einfache Sache, aber sie war notwendig", meinte der Franzose, der sein Krankenbett kaum verlassen kann, „Ich hoffe, dass die Heilung weiter voranschreitet und ich vielleicht im Januar oder Februar wieder Handball spielen kann“, gibt er sich zuversichtlich und freut sich über die vielen Genesungswünsche.


    (Quelle:Handballwoche vom 03.10.2006)

    03.10.2006
    BLOSS KEINE OP
    Abwehrchef Sverre Jakobsson bangt

    Gummersbach – In Leverkusen steht am Donnerstag der erste Heimauftritt des VfL Gummersbach an. „Dieses Spiel müssen wir gewinnen, schließlich geht es für uns um den Gruppensieg“, sagt VfL-Boss Hans-Peter Krämer, der in der erstmals als Spielort genutzten Wilhelm-Dopatka-Halle (20.30 Uhr, live auf Eurosport) auf möglichst viele Zuschauer hofft.

    Eine wichtige Entscheidung fällt allerdings schon heute: Abwehrchef Sverre Jakobsson bekommt seinen Gips ab. Dann wird geschaut, ob der Syndesmoseriss verheilt ist. „Ich bete darum“, sagt der sympathische Isländer. „Wenn nicht, muss ich operiert werden. Dann falle ich noch viel länger aus.“

    (Quelle:http://www.express.de)

    Siegeszug durch die Königsklasse
    Gummersbach empfängt nach Sieg in Island den TIF Sandefjord

    VON ERIK EGGERS

    Köln - Rekorde, sagt Gudjon Valur Sigurdsson, zumal Rekorde einzelner Spieler, seien uninteressant im Mannschaftssport Handball. "Damit beschäftige ich mich gar nicht", sagt der 27-jährige Linksaußen vom VfL Gummersbach. Aber dass jemand in einem Champions-League-Spiel 16 Tore aus dem Feld erzielt (bei nur zwei Fehlversuchen), wie es der Isländer beim souveränen 38:26 (14:13)-Auswärtssieg im Auftaktspiel der seit 1993 existierenden Königsklasse bei Fram Reykjavik getan hat, daran kann sich freilich niemand erinnern - der Veranstalter, die Europäische Handball-Föderation in Wien, führt für diese Rubrik keine Statistiken. Die Reise in seine nordatlantische Heimat hat Sigurdsson, Rekord hin oder her, jedenfalls gefallen: "Das war schön, in Island zu spielen."
    Blieb als einziger Schönheitsfleck jene erste Halbzeit, die VfL-Trainer Alfred Gislason hernach "eine Katastrophe" nannte, weil die Einstellung nicht stimmte. "Da haben wir nicht richtig gekämpft und nicht konzentriert genug unsere Taktiken gespielt", weiß auch Sigurdsson. Aber in der Phase nach der Pause, als der VfL mit einer konzentrierten Abwehrleistung Tempogegenstoß auf Tempogegenstoß lief und innerhalb von 14 Minuten auf zehn Tore Vorsprung erhöhte, hatte sich die Mannschaft "entschieden, wieder Spaß am Handball zu haben". Wenn's denn immer so leicht ginge im Profisport.
    Schon am Donnerstag, wenn in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle die Heimpremiere gegen TIF Sandefjord ansteht (20.30 Uhr, Eurosport), wollen die VfL-Profis diesen Spaß verlängern und den neunten Sieg im zehnten Pflichtspiel der Saison feiern - dann ist auch wieder Kreisläufer Robert Gunnarsson dabei, der wegen der Geburt seiner Tochter in Deutschland geblieben war. Hoch favorisiert sind die Oberberger allemal, unterlag der norwegische Meister doch am Wochenende zu Hause gegen die Slowenen von Pivovarna Lasko Celje klar mit 26:37 (12:20) Toren.
    Sigurdsson hat zwar noch keine Videoaufnahmen vom kommenden Gegner gesehen. "Aber das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen." Einige Namen des Gegners immerhin sind ihm geläufig, so der kernige Aufbauspieler Preben Vildalen, der in der Bundesliga in Eisenach und Schwerin spielte. "Der norwegische Handball ist uns bekannt", sagt Sigurdsson. Dort spielt man nämlich sehr physisch und sehr kampfbetont. Allerdings: Wo tut man das nicht?

    (Quelle:http://www.ksta.de)

    VfL muss auf Stojanovic verzichten

    Der VfL Gummersbach muss mehrere Wochen auf Torwart Goran Sojanovic verzichten. Der 29-jährige Slowene zog sich beim 38:26-Sieg im Champions-League-Spiel bei Fram Reykjavik einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu.
    VfL-Teamarzt Dr. Thomas Koppelberg erklärte nach der Rückkehr aus Island Sport1.de: "Wir müssen jetzt erst noch eine Kernspin-Tomografie bei ihm machen."
    Der Mediziner rechnet aber für Stojanovic mit einer "zwei bis dreiwöchigen Pause"
    (Quelle:http://www.sport1.de)

    01.10.2006
    Endet Houlets Karriere auf dem Krankenbett?

    Von ALEXANDER HAUBRICHS

    Ludwigshafen – Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen. Hier kommen all jene hin, denen anderswo nicht mehr geholfen werden kann. Wie Francois-Xavier Houlet. Der Kapitän des VfL Gummersbach hat hier eine Hauttransplantation vornehmen lassen.

    Der Grund: Nach der Entfernung eines harmlosen Fibroms am Sprunggelenk entzündete sich die operierte Stelle (EXPRESS berichtete). Hilflos sah der Regisseur des VfL zu, wie immer mehr Haut am Fuß abstarb.

    Die Ärzte zogen die Notbremse und verlegten ihn in die rheinland-pfälzische Klinik. Dort wurde Haut vom Unterarm entnommen und am Fuß wieder eingesetzt.

    „Es scheint alles gut zu verlaufen. Die Haut verheilt, er darf bald zumindest mal in den Rollstuhl und sich ein bisschen bewegen“, sagt Hans-Peter Krämer. Der VfL-Boss hofft, dass Houlet in der Rückrunde doch nochmal für Gummersbach spielen kann – schließlich soll die große Karriere nicht auf dem Krankenbett enden.

    In zwei Wochen wird Houlet die ersten Schritte machen können. Aber mit der Transplantation ist die Sache nicht abgeschlossen. „Wir müssen das eingehender untersuchen“, sagt VfL-Doc Thomas Koppelberg.

    „Es ist jetzt das dritte Mal, dass sich bei ihm eine scheinbar harmlose Verletzung dermaßen heftig entzündet. Das ist nicht normal. Wir müssen dem auf den Grund gehen.“ Die Ärzte vermuten beim Franzosen einen Immundefekt. Koppelberg: „Irgendetwas ist nicht in Ordnung. Es scheint, dass dem Organismus eine Eigenschaft fehlt, um mit normalen Verletzungen fertig zu werden. Bis jetzt ging ja alles halbwegs glimpflich aus. Aber was ist, wenn mal richtig was passiert?“

    Deshalb wird Houlet bei seiner Rückkehr von Spezialisten untersucht. Koppelberg: „Das ist mir nicht geheuer. Zouzou muss zu einem Immunologen. Wenn man nichts tut, ist das viel zu gefährlich.“

    Quelle:http://www.express.de)

    Halbzeit In Reykjavik

    FRAM : VfL Gummersbach 13:14

    Sigursson mit 7 Toren zu Halbzeit.

    Ende in Reykjavik

    FRAM : VfL Gummersbach 26:38

    Sigursson mit 17 Toren.

    Der VfL nach dem 1. Spieltag Tabellenführer in Gruppe F, da Celje in Sandefjort mit 37:26 gewann.

    29.09.2006

    VFL-BOSS VERSPRICHT

    Gislason kriegt Rentenvertrag


    Von ALEX HAUBRICHS

    Reykjavík – Aufbruch in die Heimat: Am Freitagnachmittag landete der VfL „Island“ zum Auswärtstrip bei Fram Reykjavík.

    Für den erfolgreichsten Handball-Klub der Welt ist es ein historisches Spiel: Zum ersten Mal spielt Gummersbach in der 1993 gegründeten Königsklasse.

    Viele Spieler haben auch noch nie Champions League gespielt. Alfred Gislason aber ist ein alter Hase im wichtigsten Wettbewerb des Klubhandballs. Den SC Magdeburg führte der Trainer 2002 zum bisher einzigen Sieg in der Königsklasse.

    Jetzt soll er den VfL zurück in die europäische Spitze führen. „Es gibt bei uns nicht den geringsten Zweifel, dass er das schafft“, sagt Gummersbachs Boss Hans-Peter Krämer. „Uns überrascht eigentlich nur die Geschwindigkeit unserer Entwicklung. Alfred ist der Kopf einer jungen, hungrigen Mannschaft. Unser Vertrauen ist grenzenlos.“

    Deshalb will er Nägel mit Köpfen machen. „Solange ich hier bin, wird es keine Trainerentlassung geben. Selbst wenn wir auf Rang 15 stehen würden, wäre ich sicher: An ihm liegt es nicht.“

    Bis jetzt läuft Gislasons Vertrag bis 2010. Aber Krämer geht weiter: „Er kann hier arbeiten, so lange er will. Ich biete ihm einen Rentenvertrag an.“

    Der Star-Coach ist ein begnadeter Taktiker, ein großartiger Motivator, ein Kumpel-Typ. „Er hat zudem einen Blick für Talente, zieht aber auch die Stars zum VfL – und er ist nicht nur auf den Handball beschränkt“, sagt Krämer.

    So liebt es der ehemalige Kreisparkassen-Vorsitzende, mit dem studierten Historiker Gislason und seiner Frau Kara durch Köln zu schlendern und über sein Faible, die romanischen Kirchen, zu diskutieren.

    Doch am liebsten schaut er Gislasons Mannschaft beim Handballspielen zu. „Ganz ehrlich: Das hier hat noch nie so viel Spaß gemacht wie mit Alfred und seiner Mannschaft. Diese Jungs werden noch viel erreichen.“


    (Quelle:http://www.express.de)

    Vater Gunnarsson reist nach

    Handballer des VfL Gummersbach seit gestern in Reykjavik

    von ANDREA KNITTER

    REYKJAVIK. Der erste Weg der Handballer des VfL Gummersbach führte gestern zur Blauen Lagune zum Entspannungsbad im hellblauen warmen Wasser. Ein gut dreistündiger Flug nach Reykjavik lag da hinter den Handballern um Trainer Alfred Gislason. Begleitet werden sie von 21 Fans aus Gummersbach und Umgebung, die mit dem Bus der Handballfrauen des Bundesligisten TSV Bayer Leverkusen unterwegs waren und im Konvoi mit dem Bus des VfL Gummersbach schon auf der Autobahn Richtung Frankfurt für Aufsehen sorgten. Morgen tritt die Mannschaft im ersten Spiel der Champions League gegen den isländischen Meister Fram Reykjavik an. Das Bad in der Lagune wäre gar nicht nötig, denn die Stimmung in der Mannschaft ist entspannt nach den Leistungen der vergangenen Wochen.

    Für den Trainer und drei seiner Spieler ist es ein Heimspiel. Und doch fehlte gestern Kreisläufer Robert Gunnarsson. Er ist zum ersten Mal Vater geworden und durfte noch bei Frau und Tochter in Gummersbach bleiben. Er wird heute in Reykjavik erwartet.

    Während seine Mannschaftskollegen im warmen Wasser trieben, schaute VfL-Abwehrchef Sverri Jacobsson traurig zu. Er ist verletzt und begleitete sein Team auf Krücken. Dabei hätte er besonders gerne gegen seine alte Mannschaft gespielt. "Vor einem halben Jahr hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mit dem VfL Gummersbach in der Champions League spiele und jetzt muss ich gerade in meiner Heimat zuschauen", machte er sich Mut, "vielleicht klappt es im nächsten Jahr."

    Das warme Wasser würde angenehm müde machen, hatte die Reiseleiterin im Bus erklärt. Für die VfL-Spieler gab es anschließend nur eine kurze Pause, dann waren sie bei den Eltern von VfL-Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson zum Essen eingeladen. Er stammt aus einem kleinen Stadtteil von Reykjavik. "Meine Eltern kochen für uns", erzählte Sigurdsson. Was auf dem Speiseplan stand, wollte er nicht verraten. Auf jeden Fall sei es kein Hai, wie er in verschiedenen Interviews spaßeshalber gesagt hatte. "Das wäre gemein, denn Hai schmeckt scheußlich."

    (Quelle:http://www.rundschau-online.de)

    Letzte Meldung auf der VfL-Seite:

    30.09.2006 - In Reykjavik muss der VfL auf Robert Gunnarsson verzichten.

    Der VfL Gummersbach ist gestern ohne seinen Kreisläufer Robert Gunnarsson nach Reykjavik geflogen und wird sein erstes Champions-League-Spiel ohne ihn bestreiten müssen.

    Gunnarsson ist am Donnerstag zum ersten Mal Vater geworden. Da seine Frau und das Baby noch sehr geschwächt von der Geburt waren hat Robert Gunnarsson den VfL gebeten bei seiner Familie bleiben zu dürfen. Selbstverständlich hat der VfL dieser Bitte entsprochen.

    Der VfL gratuliert Robbie und seiner Frau auf diesem Wege herzlich zur Geburt seiner Tochter und wünscht der jungen Familie für die Zukunft alles Gute.

    03. Oktober 2006, Di.:
    HSG Nordhorn - SC Magdeburg

    04. Oktober 2006, Mi.:
    FA Göppingen - SG Flensburg-Handewitt
    HSV Hamburg - Wilhelmshavener HV

    06. Oktober 2006, Fr.:
    HBW Balingen-Weilstetten - Eintracht Hildesheim

    07. Oktober 2006, Sa.:
    TBV Lemgo - TV Großwallstadt
    SG Kronau/Östringen - HSG Wetzlar

    08. Oktober 2006, So.:
    THW Kiel - TuS N-Lübbecke
    VfL Gummersbach - MT Melsungen
    GWD Minden - HSG Düsseldorf

    Zitat

    Original von block-o
    Die SG Flensburg-Handewitt hat im Moment das Glück nicht auf ihrer Seite.

    Nachdem Frank von Behren für viel Monate ausfällt, hat sich heute Blazenko Lackovic , beim Campiongs-League Spiel gegen Zagreb, das Nasenbein gebrochen.

    Wie ich es gesehen habe wurde ihm das Nasenbein gebrochen!

    Narcisse: Derzeit bester Handballer der Welt

    20.09.2006


    Der VfL Gummersbach befindet sich derzeit auf einem Höhenflug. Großen Anteil daran hat Spielmacher Daniel Narcisse. "Er ist der derzeit beste Handballer der Welt", sagt Kapitän Gudjon Sigurdsson.

    "Ein Phänomen" nennt ihn Kreisläufer Robert Gunnarsson. Und Trainer Alfred Gislason, dessen Maßnahme, ihn zum Mittelmann umzufunktionieren, voll ins Schwarze traf, schwärmt: "Er ist mein Anführer. Das ganze Spiel ist auf ihn ausgerichtet."

    Aber noch droht sein Abgang zum Saisonende. Der Franzose hat Chamberry seine Zusage gegeben – doch der VfL kämpft um seinen Superstar. Manager Stephan Hecker gab dem Nationalspieler eine Superofferte mit in die Länderspielpause.
    Die Details: Der VfL bietet einen Vertrag über fünf Jahre. Zudem wird sein Gehalt deutlich verbessert. „Wir werden seine Bezüge deutlich anheben“, sagt VfL-Boss Hans-Peter Krämer. „Daniel ist ein Genie. Er ist Führungsspieler, trägt Verantwortung. Das werden wir honorieren.“

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Trainerstimmen:

    Michael Roth (TV Großwallstadt):
    Das war ein famoser Sieg des VfL. Wir sind zu einem so genannten Spitzenspiel gefahren und hatten uns vorgenommen, die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage fortzusetzen. Aber wir haben heute nur eine Spitzenmannschaft gesehen. Die Art und Weise der Niederlage war deprimierend. Wir waren von Anfang an nicht in der Lage, das Tempo in der Rückwärtsbewegung mitzugehen.

    Der VfL spielte sich dann in einen Rausch. Nach der Pause wollten wir das Ergebnis im Rahmen halten. Vielleicht hat uns das Mittwochspiel gegen Kronau-Östringen zu viel Kraft gekostet, jedenfalls konnten unsere Leistungsträger heute nicht Paroli bieten. Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen und wir wissen, wo wir stehen.

    Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir waren auf ein knallhartes Spiel vorbereitet, ich hatte eigentlich eine Entscheidung in den letzten Sekunden erwartet. Wir haben den Druck nach vorne super umgesetzt, die Abwehr stand super und der Gegenstoß klappte ebenfalls, heute ist einfach alles gelungen. In dieser tollen Mannschaft einen einzelnen Spieler zu loben, ist nicht einfach, denn alle haben gut gespielt. Aber Nandor Fazekas hat ein Superspiel gemacht, er kann so jede Woche Vater werden. Dazu haben wir einen großartigen Daniel Narcisse gesehen.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Zitat

    Original von Jever
    Quelle? ;)

    VfL-Magazin(2) unter http://www.vfl-gummersbach.de

    Wie auch das Interview mit Gudjon Valur Sigurdsson:

    Interview mit Mannschaftskapitän Gudjon Valur Sigurdsson

    „Man muss selbstkritisch sein“

    Der Mannschaftsrat, in dem schon François-Xavier Houlet, Christian Ramota und du waren, wurde in der Sommerpause um Goran Stojanovic und Daniel Narcisse erweitert. Wie verlief das?

    Letztes Jahr waren im Mannschaftsrat vier Spieler. Mit dem Weggang von Steinar Ege sollte dann die Lücke gefüllt werden. Alfred Gislason hat Daniel und Goran vorgeschlagen, und das war für uns okay.

    Welche Aufgaben habt ihr?

    Wir haben nicht wirklich Pflichten. Es ist eher so, dass wir alle Probleme, die möglicherweise auftauschen könnten, lösen wollen. Wenn irgend etwas ist, können die anderen Spieler immer zu uns kommen, und wir wenden uns dann z.B. an den Aufsichtsrat, wenn es nötig ist.

    Und du bist jetzt Manschaftskapitän geworden – zum ersten Mal?

    Nein, ich war ein paar Spiele bei der Nationalmannschaft Kapitän und in Essen Vize.

    Musst du jetzt mehr Autorität zur Geltung bringen?

    Es geht nicht darum, dass einer sich hinstellt und die anderen zurechtweist. Wir müssen als Mannschaft funktionieren, das kann nicht einer alleine machen. Jeder hat mal gute und mal schlechte Tage, das wissen wir, und so verhalten wir uns auch.

    Wie läuft es mit den Neuzugängen?

    Die Neuen haben viel für die Integration getan und sehr schnell Deutsch gelernt. Bis bis jetzt hat das gut funktioniert, und ich habe keinen Grund zu erwarten, dass sich das ändern wird.

    Nun gibt es als größte Gruppen die Jugoslawen und die Isländer...

    „Gruppenbildung“ ist ein Wort, das meist im negativen Sinn verwendet wird, und wir haben sie auch nicht. Klar wendet sich jemand, der neu ist, erst mal seinen Landsleuten zu, das ist ja normal. Aber wenn wir im Hotel sind, geht jeder zu allen anderen aufs Zimmer und unterhält sich mit den Kollegen.

    Wie beurteilst du den Übergang von der Vorbereitung in den Saisonstart?

    In der Vorbereitung wussten wir nicht immer, wo wir standen, weil wir auch nicht immer komplett waren. Aber wir helfen uns gegenseitig. Wenn ein Spieler verletzt ist, übernehmen andere die Verantwortung.

    Ihr habt bis jetzt die Erwartungen Vieler übertroffen.

    Wir haben auf jeden Fall genug Selbstvertrauen. Und wir spielen nicht besser oder schlechter als wir erwartet haben. Aber ich bin nicht überrascht, dass wir so spielen können, wie wir das tun. Wir wissen auch alle, dass wir vieles noch besser machen können. Ich habe aber bisher nichts vorausgesagt und werde das auch weiterhin nicht tun. Es zählt immer nur das nächte Spiel.

    Über Daniel Narcisse wurde in letzter Zeit nicht nur viel gesprochen, weil er den Spielmacher-Posten übernommen hat.

    Daniel ist für mich zurzeit einfach der beste Spieler der Welt. Der kann alles: werfen, spielen und decken. Eins gegen eins ist er kaum zu stoppen. Der Gegner muss einfach hoffen, dass er einen schlechten Tag hat. Er ist jetzt auch lauter als in der Vergangenheit und äußert seine Meinung. Die Mannschaft hat Respekt vor ihm. Das ist alles schön zu sehen. Daniel ist einfach phänomenal.

    Alexis Alvanos ist neu beim VfL im rechten Rückraum, der hier ja eine besondere Vergangenheit hat.

    Die Leute haben natürlich Yoon im Hinterkopf, aber das ist nicht zu vergleichen. Alexis ist in jeder Hinsicht ein ganz anderer Typ. Er ist richtig dynamisch, hat ein gutes Auge und einen guten Wurf. Er kann uns sehr weiter helfen. Wenn nur dieses Verletzungspech nicht wäre. Gerade als er kam, als er fitter wurde und zeigte was für ein guter Spieler er ist, hat es ihn wieder erwischt.

    Sverre Jakobsson war fast ein Unbekannter, jetzt macht er schon von sich reden.

    Ich kenne ihn, wir haben schon vor acht Jahren in Island zusammen gespielt. Früher hat er auch im Angriff gespielt, jetzt nur noch in der Deckung – und das richtig gut. Er hat relativ lange kein Handball gespielt, dann in Island, was schon noch ein Unterschied ist. Und jetzt kommt er her und zeigt, dass er was drauf hat. Er ist vom Willen und Charakter her ein sehr gesunder Typ. Er hat sich jetzt schon sehr gut gemacht in der Bundesliga. Es ist auch wichtig für die isländische Nationalmannschaft, dass er in der Bundesliga gut spielt.

    Auch du warst im Gespräch – als möglicher Mittelmann.

    Ja, aber ich selbst wollte diese Diskussion nicht und habe mich daran nicht beteiligt. Ich würde alles spielen. Wenn der Trainer sagt, ich soll ins Tor gehen, dann gehe ich ins Tor.

    Mit welcher Einstellung geht ihr die kommenden Aufgaben an?

    Man macht Fehler, und das wird auch weiterhin so sein. Man muss selbstkritisch sein. So wachsen wir als Mannschaft. Man kann immer noch etwas lernen, und diese Einstellung passt zu uns. Wir werden nie denken, dass wir alles können und alles erreicht haben.

    14.09.2006 - Das Traditionsduell ist das Schlagerspiel

    Der Blick auf die Tabelle der Handball-Bundesliga macht es deutlich. Am Samstag steigt in der Eugen-Haas-Halle (18.30 Uhr) das Schlagerspiel des fünften Spieltages. Der VfL erwartet als Spitzenreiter mit dem TV Großwallstadt eine noch ungeschlagene Mannschaft der laufenden Saison, die ihre Ambitionen mit einem überzeugenden Heimsieg gegen die SG Kronau-Östringen am Mittwoch bestätigte. Ein Unentschieden zum Auftakt beim THW Kiel war das erste Ausrufezeichen, das Trainer Michael Roth mit seinem Team in den letzten Wochen setzte. "Die Vorzeichen sind klar, der VfL ist Favorit und wir krasser Außenseiter", sagte Michael Roth, "wir kommen aber nicht nach Gummersbach, um zu verlieren, sondern wollen unsere Serie fortsetzen, auch wenn der Sieg gegen Kronau-Östringen sehr viel Kraft gekostet hat."

    In der vergangenen Saison war der TVG am Ende Siebter und begeisterte dabei zeitweise mit herrlichem Tempohandball. Zwar verlor das Team mit Dominik Klein einen der herausragenden Protagonisten des neuen Stils, aber personell schwächer besetzt ist das Aufgebot in Großwallstadt definitiv nicht. Mit dem 105-fachen Nationalspieler Jan-Olaf Immel kehrte zu Saisonbeginn ein wichtiger Baustein der Abwehr nach langer Verletzungspause zurück. Das gleiche Schicksal musste auch der Ukrainer Wjatscheslaw Lochmann verarbeiten, der sich ebenfalls fit zurückmeldete und getrost als weiterer "Neuzugang" angesehen werden kann. Fünf Spieler wurden dazu im Sommer neu verpflichtet, vor allem mit dem dänischen Nationalspieler Anders Oechsler dürfte sich die Qualität des Rückraums erhöhen. Die beiden Isländer Alexander Petersson und Einar Holmgeirsson haben ebenfalls internationale Erfahrung und bilden ein Gespann, das auf der rechten Angriffsseite zu den torgefährlichsten der Liga zählt. Erwähnt man auch noch die deutschen Nationalspieler Jens Tiedtke, Andreas Kunz, Heiko Grimm und Torwart Chrischa Hannawald, mutet es als künstliches Understatement an, wenn Michael Roth von einer Mannschaft ohne Stars spricht. Die gibt es inzwischen beim wieder erwachten TV Großwallstadt wie beschrieben im Dutzend. "Wir sind eine geschlossene Einheit und schlecht auszurechnen, das sieht man auch an der Torstatistik", sagte Michael Roth, "wir bauen auf Teamspirit." In der Vorbereitung trafen im Übrigen beide Mannschaften schon zweimal aufeinander.

    Der TV Großwallstadt gewann beide Spiele und bestätigte schon damals, dass das Erreichen eines Europapokal-Wettbewerbs kein unrealistisches Saisonziel sein muss. Der VfL Gummersbach ist also hinreichend gewarnt.

    Trainer Alfred Gislason (VfL Gummersbach):

    Wir werden am Samstag auf eine wirklich sehr starke Mannschaft treffen. Ich glaube, dass Großwallstadt seit zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr eine Mannschaft mit dieser Qualität hatte. Ich sehe sie in der Verfolgerrolle der Topklubs, denn sie haben sich in dieser Saison personell verstärkt.

    Jan Olaf Immel hat ja ein Jahr gar nicht gespielt, er ist aber jetzt in der Abwehr im Mittelblock mit Ulrich Wolf wieder ein ganz wichtiger Mann. Auch der Ukrainer Lochmann im linken Rückraum ist eine Bereicherung, das hat er schon mehrfach bewiesen. Meine Landsleute Petersson und Holmgeirsson sind ebenfalls sehr wichtig im System von Großwallstadt, dazu gibt es noch einige deutsche Nationalspieler. Michael Roth hat als Trainer sehr gute Arbeit
    geleistet, sie spielen einen modernen und sehr schnellen Handball.

    Ich bin froh, dass unser Physiotherapeut zu Beginn dieser Woche einen so tollen Job gemacht hat und Alexis Alvanos bis Mittwoch spielfähig bekam. Jeder konnte in Wetzlar sehen, wie wichtig er für unser Spiel ist. Auch gegen die aggressive Abwehr, die wir von Großwallstadt kennen, ist er ein ganz wichtiger Mann. Es war gut zu sehen, wie Alexis mit aller Macht um seinen Einsatz kämpfte. Er hat auf die Zähne gebissen und bewiesen, dass er kein Weichei ist.

    Es wird am Samstag sicher ein ganz enges Spiel. Deshalb hoffe ich auch auf ein ausverkauftes Haus in Gummersbach, das uns den Rücken stärkt. Wir haben in Kiel gewonnen, sind Tabellenführer und jetzt kommt mit Großwallstadt der alte Rivale mit einer Topmannschaft. Mehr kann man nicht machen.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Interview mit Sverre Andreas Jakobsson
    „Es macht mir alles einen riesigen Spaß“

    Dir scheint es nichts auszumachen, jetzt einen reinen „Abwehrrecken“ zu geben.

    Nein, absolut nicht. Ich mag meine Rolle. Ich weiß, was da von mir erwartet wird, und ich konzentriere ich hundertprozentig darauf. Trotzdem – es ist nicht wichtig, aber es wäre schon ein Spaß, in dieser Saison wenigstens ein einziges Tor zu machen. Vielleicht ergibt sich diese Gelegenheit ja irgendwann mal.

    Du bist jetzt ganz unverhofft in die Bundesliga gekommen. Was sind die Unterschiede zu Island?

    In Island hat man viele junge, schnelle Spieler mit guter Technik, aber es gibt nicht viele Shooter-Typen, nicht viele, die auch körperlich richtig stark sind. Aber die meisten Clubs haben immer ein bis zwei Leute mit großem Potenzial.

    Das ist also eine Umstellung für dich.

    Ja, zu Hause war das Spiel schon etwas anders. Ich will nicht sagen man konnte sich ausruhen, aber du wurdest nicht für kleine Nachlässigkeiten so derbe bestraft wie in der Bundesliga. Wenn du hier einen Sekundenbruchteil nicht aufpasst, tricksen dich die Gegner gnadenlos aus.

    Du hast bei deinen ersten Auftritten in Deutschland schon großes Lob erfahren – wie zufrieden bist du selbst mit deiner Leistung?

    Es macht mir alles einen riesigen Spaß. Und ich bemühe mich immer, zu kämpfen und mein Bestes zu geben. Anfangs, in der Vorbereitung, war ich aber nicht immer zufrieden. Vielleicht fehlte mir noch die Spielpraxis, ich wusste jedenfalls, dass ich noch nicht die Leistung bringe, die bei mir möglich ist. Ich kam dann vom Training nach Hause und habe mir Gedanken gemacht, was ich verbessern könnte. Ich habe das auch mit Alfred besprochen, wir sind alles durchgegangen, wir haben uns Videos angesehen, und er hat mir wirklich viel beigebracht. Ich weiß, dass ich mich noch deutlich verbessern kann, wenn ich wirklich fit bin, im Moment werden aber noch die Bänder im Sprunggelenk behandelt.

    Wie läuft es mit Momir, deinem Nebenmann im zentralen Abwehrblock?

    Unser Verhältnis muss richtig gut sein, das ist ganz wichtig. Wir kommen auch super miteinander aus, nur haben wir noch eine kleine Sprachbarriere. So ist schon der eine oder andere Fehler aus Missverständnissen heraus entstanden. Im Stress der Situation brülle ich manchmal einfach etwas auf Isländisch heraus – und ihm geht es auch so. Aber wir haben schon eine Sprache mit Gesten und Signalen entwickelt. Das wird demnächst ganz eindeutig noch viel besser, wenn wir beide besser Deutsch können. Aber schon jetzt kämpfen wir zusammen wie ein Mann, wir bauen einander positiv auf, keiner schnauzt den anderen an, wenn mal was schief geht. Ich muss schon sagen: Wie das läuft, das gibt einem einen richtigen Extra-Schub.

    Der Dritte im Bunde bei euch ist der Torwart. Und Goran hat zuletzt überragende Leistungen gezeigt.

    Ein guter Torwart im Rücken macht viele Dinge einfacher. Und wir warten nicht, bis es zu spät und das Spiel gelaufen ist, sondern versuchen uns immer direkt abzustimmen, herauszufinden, wie wir am besten auf verschiedene Situationen reagieren. Goran ist schon ein großartiger Typ. Und ich weiß, auch das wird sogar noch besser.

    Manchmal reagierst du im Kontakt mit den Schiedsrichtern noch zu impulsiv und gerätst in die Gefahr, durch Debatten Strafen zu kassieren.

    Ja, ich weiß das. Daran muss ich arbeiten. Nach dem Spiel besinne ich mich oft genug drauf, dass die jeweilige Entscheidung vielleicht doch in Ordnung war, auch wenn ich die Meinung der Schiedsrichter in der aufgeheizten Situation zuerst vielleicht nicht geteilt habe. In Island hatte ich mir eine klare Regel auferlegt. Die hieß: Klappe halten. Ich werde mich wieder darauf besinnen. Vielleicht war ich einfach in den ersten Bundesliga-Spielen etwas aufgedreht.

    Gleich am Anfang deiner noch jungen Bundesliga-Karriere hast du in Kiel gewonnen. Konntest du für dich persönlich nachvollziehen, dass das eine Art historisches Ereignis war?

    Oh ja, das war etwas ganz Besonderes. Ich habe über Jahre alles über die Bundesliga gelesen – und plötzlich stand ich da selbst auf meiner Position in der Ostseehalle, sozusagen in den Schuhen all der Spieler, über die ich gelesen hatte. Man darf aber nicht vergessen, dass es trotzdem nicht mehr als zwei Punkte waren, die wir gewonnen haben.

    Dieses Spiel ist aber eines von denen, die die Handballwelt lange nicht vergessen wird.

    Gut, aber was hilft uns dieses Spiel, wenn wir ein anderes unnötig verlieren. Man muss sich auf das nächste Spiel konzentrieren, das ist immer eine neue Mission, ein neues Projekt. Einem wirklich guten Team gelingt es, das Niveau auf einem hohen Level zu halten.

    Du hast jetzt schon Spiele in der Gummersbacher Halle erlebt und in der Kölnarena, was sagst du dazu?

    In Island waren vielleicht 200 Leute in der Halle. Dagegen ist ja schon die Eugen-Haas-Halle mit 1 600 Zuschauern eine große Sache. Aber die Kölnarena, das sind Dimensionen wie die Titanic. Ich hatte wirklich eine Gänsehaut: die gute Atmosphäre insgesamt, wie die Zuschauer mit bei der Sache waren, wie man sich um die Teams und die Dinge drumherum gekümmert hat, das war alles perfekt.

    Du strahlst große Zufriedenheit aus.

    Ja, das ist wahr. Ich habe es meiner Freundin zu verdanken, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe. Und die Atmosphäre in der Mannschaft ist einmalig. Dazu tragen hier alle Spieler bei.

    Ganz schöne Sch...

    14.09.2006 - Aktueller Verletztenstand beim VfL

    Nach den aktuellesten Informationen von VfL-Mannschaftsarzt Dr. Thomas Koppelberg stellt sich die Situation der verletzten Spieler im Moment wie folgt dar:

    Alexis Alvanos konnte gestern mit einem starken Tape-Verband wieder spielen. Er hatte in Folge einer Spielsituation in Flensburg, bei der er umknickte, einen Außenbänderteilabriss mit Kapselriss erlitten. Die massive Schwellung, die noch am Sonntag festzustellen war, konnte sehr gut behandelt werden. Man kann davon ausgehen, dass die Verletzung von Alexis Alvanos folgenlos ausheilen wird.

    Ein Rückschlag ist jedoch im Falle von Sverre Andreas Jakobsson zu vermelden. Der Isländer trägt jetzt einen Unterschenkelgips. Nachdem er vor vier Wochen umgeknickt war, hatte die Kernspin-Tomographie ergeben, dass in der vorderen Syndesmose einzelne, wenige Fasern gerissen waren. Die Behandlung verlief gut, aber seit dem Spiel in Flensburg klagte Jakobsson über eine Zunahme der Beschwerden. Eine weitere Kernspin-Tomographie zeigte, dass die Syndesmose durch einen Teilriss weiter geschädigt war.
    Wegen der Gefahr eines kompletten Risses geht man jetzt den sicheren Weg, der Gips soll verhindern, dass weitere Schäden auftreten. Eine Kernspin-Tomographie in drei Wochen soll dann zeigen, ob Jakobsson wieder trainieren kann.

    Auch bei Francois-Xavier Houlet kann noch keine Besserung gemeldet werden. Seine Wunde am Fuß ist aufgeplatzt, die Strecksehne kam zum Vorschein. Eine Operation scheint unumgänglich. Heute stellt sich Houlet bei einem Spezialisten in Ludwigshafen vor, der prüft, welches Verfahren einer plastischen Hautabdeckungsoperation angewendet werden kann.

    Bei Denis Zakharov verläuft derzeit alles nach Plan. Er hat jetzt einen einen Spezialstiefel als Gipsersatz bekommen, der sich dem Fuß anpasst.

    Zitat

    Original von scrollan
    wie schon viel früher geschrieben. der weggang von yoon tut dem vfl gut....und schwupps ist man tabellenführer

    Das war der VfL mit Yoon vor einem Jahr auch!