Beiträge von Rentner

    Oliver Köhrmann, Spielmacher beim WHV, fällt 14 Tage aus. Er hat eine Einblutung im Knie. Die Verletzung zog er sich bei einem Zusammenprall am Samstag im Auftaktspiel gegen den TUS N-Lübbecke zu.

    Geleitet wird das Spiel von den Schiedsrichtern Christopher Biaesch und Frank Sattler aus Bad Soden/Oberursel.

    Eintracht Hildesheim - SG Kronau/Östringen
    HSV Hamburg - THW Kiel
    SC Magdeburg - TuS N-Lübbecke
    HSG Düsseldorf - TBV Lemgo
    HBW Balingen-Weilstetten - HSG Nordhorn
    SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen
    TV Großwallstadt - HSG Wetzlar
    Wilhelmshavener HV - VfL Gummersbach
    GWD Minden - FA Göppingen

    Zitat

    Original von Wieland
    Schon gewagt so ein Statement zu bringen. Alvanos hatte sich im letzten Spiel die Mittelhand gebrochen. Vielleicht rührt daher die problematische Vorbereitung? Alexis ist ja sicher alles andere als ein Faulpelz im Training.

    Ich sprach nicht von Faulpelzen, sondern von unprofessioneller Vorbereitung. Ein gewaltiger Unterschied.

    „Das ist ganz schön heftig“

    ERSTELLT 25.08.06, 21:03h, AKTUALISIERT 25.08.06, 22:41h

    Der Isländer muss als neuer Trainer mit einer neu zusammengestellten Mannschaft zurecht kommen.

    KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Gislason, Sie stammen aus Akureyri, Island. Reykjavik, die Hauptstadt, kennt jeder. Aber wo liegt Akureyri?

    ALFRED GISLASON: Ganz im Norden, 430 Kilometer weg von Reykjavik, ein Ort von ungefähr 16 000 Einwohnern. Mit den umliegenden Dörfern vielleicht 25 000.

    Sind Sie Fachmann für Fisch?

    GISLASON: Wieso?

    Es heißt, Sie hätten Mitte der 90er Jahre nicht nur als Manager einen Sportkomplex geführt und als Trainer gearbeitet, sondern auch Fische nach Spanien geliefert.

    GISLASON: (lacht) Das stimmt nicht. Das beruht wahrscheinlich darauf, dass ich mal für einige baskische Geschäftsleute aus Irun, wo ich zwei Jahre als Profi gespielt habe, einen Kontakt zum isländischen Fischkartell hergestellt habe. Ich habe aber eine Gastronomie aufgebaut, gemeinsam mit einem Freund. Das war ein ganz altes, 1500-Quadratmeter-Haus am Hafen. Das habe ich als komplette Ruine gekauft, saniert und ein Restaurant daraus gemacht.

    Lohnt sich das denn - bei 16 000 Einwohnern?

    GISLASON: Jetzt ja. Für mich leider damals nicht. Während meines ersten Trainerjahres in Deutschland habe ich mit dieser Gastronomie mehr Geld verloren, als ich in Hameln verdient habe (lacht). Irgendwann habe ich mit Verlust verkauft. Aber unter dem Strich steht: Ich habe dieses historische Fachwerkhaus aus dem Jahr 1874 gerettet. Das wäre sonst abgerissen worden.

    Nicht nur der VfL hat drei Isländer - Sigurdsson, Gunnarsson, Jakobsson - in seinem Kader, viele Isländer verdienen ihr Geld als Handballprofi im Ausland. Warum bringt das kleine Island so viele starke Handballer heraus?

    GISLASON: Es gibt wohl viele Erklärungen. Erstens haben wir acht Monate Winter, ein großer Vorteil für den Hallensport. Und weil die meisten Profis aus dem Ausland wieder zurückkommen, ist das Niveau des Trainings sehr hoch. Ein Vorteil ist auch die methodische Steuerung, die einfacher ist bei nur 40 Klubs. Es gibt keinen Isländer, der nicht dieses Handballsystem durchläuft. Es gibt aber noch eine gefährliche These.

    Welche?

    GISLASON: Es könnte genetisch bedingt sein. Wenn ein Volk im Mittelalter von 140 000 Menschen auf 70 000 schrumpft, durch Naturkatastrophen und weil es abgegrenzt ist vom Handel, dann kann man also sagen: Die mit der richtigen kämpferischen Einstellung und dem richtigen Gemeinschaftssinn haben überlebt. Und ihre Nachfahren können sich jetzt im Handball, wo diese Mentalität und der Zusammenhalt wichtig sind, durchsetzen.

    Der VfL geht mit acht neuen Spielern in die Saison, Sie folgen als Coach Velko Kljaic. Standen Sie als Trainer oder Spieler jemals vor einer ähnlichen Situation?

    GISLASON: Nein, das ist ganz schön heftig.

    Sie sollten erst 2007 kommen, haben aber den Kader gemeinsam mit ihrem Vorgänger Velko Kljaic zusammengestellt. Wie lief das?

    GISLASON: Velko hat Spieler vorgeschlagen, und ich habe das manchmal akzeptiert, manchmal auch nicht. Natürlich ist das eine eigenartige Situation. Aber ich kann ja nicht kommen und am ersten Tag der Klubführung sagen: Entschuldigung, aber jetzt müsst Ihr erst mal zehn Spieler austauschen. Jetzt ist kein Spieler dabei, wo ich gesagt habe: Das kommt gar nicht in Frage. Grundsätzlich gilt: Die Transferpolitik habe ich mit den Verantwortlichen, mit Stefan Hecker und Hans-Peter Krämer, immer gemeinsam abgesprochen.

    Sie sind also auch mit Momir Ilic und Vedran Zrnic, die Kljaic unbedingt wollte, einverstanden?

    GISLASON: Ja. Ilic ist jetzt für uns ein extrem wichtiger Spieler, auch für die Abwehr. Zrnic ist auch ein sehr guter Mann. Und als Torwart Stojanovic frei wurde, als Pfullingen pleiteging, habe ich auch gesagt: Holt den sofort, wenn es geht.

    In der Aufbauposition hingegen fehlt eine Ergänzung zu Houlet.

    GISLASON: Ja, aber es gab keinen. Ich hätte gern Raúl Entrerrios von Ademar Leon geholt, aber der war sehr teuer, und der schien sich auch nicht zu trauen. Aber Bennet Wiegert spielt hier gegen offensive Verteidigungen schon sehr gut. Und Daniel Narcisse ist auch auf dieser Position eine Granate. Der hat eine riesige Übersicht, der kann der weltbeste Mittelmann werden. Von dem bin ich wirklich begeistert.

    Probleme macht Denis Sacharow, der Yoon-Nachfolger. Er hat sich noch nicht richtig eingelebt und immer noch Probleme mit der deutschen Sprache.

    GISLASON: Vieles erinnert mich an meine frühe Zeit beim SC Magdeburg, wo wir auch Spieler aus vielen Ländern hatten. Da habe ich im Jahr 2000 das Gefühl gehabt, meine Spieler verstehen mich gar nicht oder falsch. Irgendwann habe ich einfach gesagt: So, jetzt stellt sich hier jeder Spieler vor das Team und erklärt das in seinen Worten. Ich war geschockt, wie wenig die Spieler wussten von dem, was sie da taten.

    Haben Sie das beim VfL jetzt auch gemacht?

    GISLASON: Ja, beim Vorbereitungsturnier in Berlin, auch schon vorher in der Vorbereitung. Da stellt sich heraus, dass ein Spieler wie Sacharow ein einfaches Kreuzen nicht erklären kann, weil es einfach an der Sprache hapert. Eigentlich müsste er eine Stunde am Tag Kinderfernsehen gucken. Spieler wie Zrnic oder Ilic sind da schon viel weiter.

    Mit Alfred Gislason
    sprach Erik Eggers.
    (Quelle:Kölner-Stadtanzeiger http://www.ksta.de)

    Der Geschmack des Hais

    VfL-Kapitän Sigurdsson gibt Einblick in Heimisches

    Gudjon Valur Sigurdsson führt den VfL Gummersbach am Samstag (18.30 Uhr) als Kapitän durch das erste Saisonspiel. Aufsteiger Hildesheim ist in der Eugen-Haas-Halle zu Gast. Nicole Stötzel sprach mit dem Isländer.

    Frage:

    Herr Sigurdsson, die Handball-Fans erwarten viel von dem wertvollsten Spieler der Bundesliga-Saison 2005/ 2006 . . .

    Sigurdsson:

    Mit ist es ganz lieb, dass die Leute was von mir verlangen. Ich mache mir ja auch selber Druck und habe viel Spaß daran, besser zu werden.

    Frage:

    Erfolge hängen jedoch nicht nur von Einzelspielern ab. Hat die Mannschaft schon zusammen gefunden?

    Sigurdsson:

    Bei so vielen neuen Spielern wissen wir noch nicht, wo wir stehen. Wir müssen abwarten, wie gut wir sind. In der Vorbereitung haben wir uns von Tag zu Tag gesteigert.

    Frage:

    Mit Hildesheim kommt ein Aufsteiger. Die kämpfen bekanntlich bis zum Umfallen. Was stellen Sie dagegen?

    Sigurdsson:

    Hildesheim ist zudem gut besetzt, aber auch wir werden zeigen, dass der VfL bis zum Umfallen kämpft. Das muss unsere Mentalität sein. Wenn man sich noch nicht so gut kennt, muss man vieles über die Einstellung schaffen. Taktisch schöne Spiele sind am Anfang nicht zu erwarten.

    Frage:

    Aufsichtsratschef Hans-Peter Krämer hat in einem Fachmagazin gesagt: "Isländer kämpfen so lange, bis der Fisch tot ist." Ein Klischee oder zutreffend?

    Sigurdsson:

    Oft wird gesagt, dass Isländer viel mit dem Herzen machen. So werden wir erzogen. Für uns ist es selbstverständlich zu kämpfen.

    Frage:

    Geben Sie das auch an Ihre Kinder weiter?

    Sigurdsson:

    Einiges ja, aber sie müssen nicht diese Härte lernen, die ich auf dem Feld zeige. Bei meinem Töchtern bin ich viel weicher als beim Handballspielen. Ich versuche, der liebe Papi zu sein.

    Frage:

    Im Sommer gab es Familienurlaub in der Heimat. Haben Sie dort ein wenig Ruhe gefunden?

    Sigurdsson:

    Das stellt man sich so vor. Aber erst einmal verabredet man sich mit Freunden, Familie. Und schafft gar nicht, alle zu treffen.

    Frage:

    Drei isländische Spieler plus ein Trainer aus Island. Haben Sie Ihre Mitspieler schon in die Bräuche Ihrer Heimat eingeführt?

    Sigurdsson:

    Noch nicht, aber in der Champions League spielen wir am 30. September in Island. Und da muss die Mannschaft probieren, wie Hai schmeckt.

    (Quelle:Kölnische Rundschau vom 25.08.206)

    Nachdem sich die Verletzung von Denis Zakharov heute nach einer Kernspinn-Untersuchung als Achillessehnenriß herausstellte, wird man entweder auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen oder auf den A-Jugendlichen, der gestern beim Trainigsspiel eingesetzt wurde, zurückgreifen.

    24.08.2006 - Achillessehnenriss bei Denis Zakharov

    Entgegen Meldungen von gestern Abend hat sich die Verletzung von Denis Zakharov nach eingehender Untersuchung nun doch als schlimm herausgestellt: Heute morgen wurde Zakharov in der Praxis des 1. Mannschaftsarztes beim VfL Gummersbach, Dr. Thomas Koppelberg, erneut untersucht. "Anhand einer Ultraschall-Untersuchung stellte ich fest, dass die Achillessehne doch komplett gerissen zu sein scheint", berichtet Dr. Koppelberg, "ich habe daraufhin eine Kernspin-Tomographie veranlasst, bei der sich dieser Verdacht bestätigte".

    Nach Auskunft des Mediziners kann die erforderliche Operation nicht sofort erfolgen, da die bestehende Schwellung ein verstärktes Infektionsrisiko mit sich bringe - man müsse einige Tage warten, bis die Verletzung abgeschwollen sei. Der Eingriff in der Unfallchirurgischen Abteilung des Gummersbacher Kreiskrankenhauses wird also am kommenden Mittwoch vorgenommen. "Dort", so Dr. Koppelberg, "wendet man modernste Operationstechniken an. Früher wurde bei der Achillessehnen-Operation ein riesiger Schnitt gemacht, heute reicht ein kleinerer Eingriff".

    Dennoch ist die Verletzung so schwerwiegend, dass die Nr. 8 des VfL Gummersbach wohl vier bis sechs Monate ausfallen wird. Denn nach der rund zweimonatigen Heilungsphase folgen intensive Reha-Maßnahmen, gefolgt vom Training zum Aufbau der Muskulatur.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Gibt es sowas wie den Zustand gefühlter Deutscher"? Dann dürften Goran und auch Yoon dieses Prädikat nach zusammen gefühlten 40 Jahren Handball in der Bundesliga verdient haben...

    Na ja, Nick spielt seit 10 Jahren in der Buli, dann müßte nach Deiner Rechnung der Stojanovic schon über 50 Jahre alt sein oder bereits mit 10 jahren in der Buli gespielt haben.

    22.08.2006
    Lars Kaufmann erfolgreich operiert - 14 Tage Pause

    Aufatmen beim Bundesligisten HSG Wetzlar. Gestern wurde das lädierte Knie von Rückraumspieler Lars Kaufmann von Mannschaftsarzt Dr. Marco Kettrukat in Butzbach erfolgreich arthroskopiert. Unter Vollnarkose entfernte der Mediziner in einer knapp anderthalbstündigen Operation zwei freie Gelenkkörper aus dem rechten Knie des 24-jährigen. Diese hatten in den vergangenen Tagen dazu geführt, dass das Sprungbein des gebürtigen Görlitzers nach Belastung regelmäßig anschwoll und schmerzte.

    Während der Gelenkspiegelung stellte Kettrukat zudem fest, dass Kreuzband, Meniskus und Knorpel im rechten Knie des torgefährlichen Rückraumspielers völlig in Ordnung sind. Schon morgen wird Kaufmann mit den notwendigen Rehabilitionsmaßnahmen beim Physiotherapeuten der HSG Wetzlar, Reinhold Roth, beginnen, um eventuell bereits in zwei Wochen wieder für den Handball-Bundesligisten auf Torejagd gehen zu können.
    (Quelle:http://www.handball-welt.de)

    21.08.2006: Wetzlar im Pech

    Für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar ist der dreitägige Trip zum Bundesliga-Cup in Berlin auf den ersten Blick alles andere als erfolgreich verlaufen. Zum einen verloren die Mittelhessen alle drei Vorrundenspiele gegen das Nationalteam Ägyptens, den slowenischen Meister Celje und den Bundesliga Konkurrenten MT Melsungen und zum anderen stellte sich heraus, dass Nationalspieler Lars Kaufmann um eine Arthroskopie seines lädierten rechten Knies nicht herum kommt. "Das Knie ist direkt nach dem ersten Spiel gegen Ägypten wieder dick geworden. Im Sinne seiner Gesundheit wird Lars schon morgen früh von unseren Mannschaftsarzt Dr. Kettrukat in Butzbach operiert“, verrät HSG-Manager Rainer Dotzauer. "Dann werden wir sicherlich wissen, woher sein Bluterguss im Gelenk stammt. So wie es jetzt aussieht, wird uns Lars damit in den ersten drei Bundesliga-Spielen fehlen.“

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Zitat

    Original von Bundesbibo
    Sonderlich aktuell ist der Service nicht....

    Da muß ich Dir zustimmen. Wie kann man so etwas als LIVE bezeichnen?

    Der VfL Gummersbach hat in seinem ersten Spiel heute nachmittag um den Handballbundesliga-Cup mit 20:16 (8:9) gegen den dänischen Vertreter Fredericia gewonnen.