Beiträge von Rentner

    Zitat

    Original von ALI

    wenn vugrinec gehen sollte, dann wäre bedarf - wenn darüberhinaus kein nachfolger für stiebler verpflichtet wird, dann sollte auch geld da sein, weil stiebler als mannschaftskapitän und vugrinec als einer der "weltstars" werden sicher nicht wenig verdienen

    "Nick" nach Maedchenburg, ich glaube das wurde ihm kein Gummersbacher Fan verzeihen.

    Jetzt ist Schluss: Yoon verlässt definitiv den VfL

    (pl/26.1.2006-13:55) Gummersbach – Ernüchterung beim VfL Gummersbach: Kyung-Shin Yoon hat heute den Gummersbacher Verantwortlichen telefonisch mitgeteilt, dass er das Angebot für eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre ablehnt und definitiv den VfL zum Saisonende verlassen wird.

    Es war eingeschlagen wie eine Bombe: Genau vor einer Woche hatte der VfL Gummersbach in einer „Eilmeldung“ verkündet, dass Kyung-Shin Yoon den Verein nach zehn Jahren zum Saisonende verlassen wird. „Nick“ hatte das Angebot für eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre zu stark reduzierten Bezügen direkt abgelehnt. Eine Welle der Entrüstung – vor allem bei den VfL-Fans - war ausgebrochen.

    Nach einigen Turbulenzen und sicherlich etlichen schlaflosen Nächten bleibt der Welthandballer von 2001 dabei: „Ich gehe zum Saisonende.“ Damit wird also die Ära Yoon beim Rekordmeister im Sommer definitiv enden.

    Nach einem persönlichen Gespräch zwischen Yoon und Geschäftsführer Stefan Hecker vorgestern, bei dem Hecker das Angebot erneuerte, ohne aber von den Konditionen abzurücken, signalisierte Yoon, eventuell doch beim VfL zu bleiben, aber er brachte einen neuen Faktor ins Spiel: seinen Bruder Kyung-Min Yoon.

    Hecker: “Er fragte an, ob wir seinem Bruder einen Vertrag geben könnten. Diesen Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht erfüllen. Mit Momir Ilic und Daniel Narcisse sind wir künftig auf der halblinken Position bestens besetzt.“ Yoons jüngerer Bruder spielt bekanntlich zurzeit beim abstiegsgefährdeten Regionalligisten TuS Derschlag.

    Heute Mittag um 13 Uhr kam dann die telefonische Absage. „Ich bedauere das sehr, nicht zuletzt weil Yoon auch mein Freund ist. Wir sind aber mit dem Angebot an unsere Schmerzgrenze gegangen, mehr war einfach nicht drin. Selbst mit den reduzierten Bezügen hätte Nick noch immer zu den best bezahlten Handballern in der Bundesliga gezählt."

    IIn Sachen finanziellen Abstrichen wäre Yoon nach eigenen Angaben durchaus bereit gewesen, dem VfL entgegen zu kommen, aber „ich möchte zu meinem Karriereende einfach gerne einmal mit meinem Bruder in einer Mannschaft spielen. Da dies beim VfL offenbar nicht möglich ist, werde ich gehen.“

    Wohin weiß der 32-jährige Gummersbacher Sympathieträger selbst noch nicht genau. „Am liebsten würde ich in der Bundesliga bleiben, aber ich weiß selbst, dass es schwierig ist, mich und meinen Bruder unter zu bringen. Die Schweiz wäre eine gute Alternative, schon alleine wegen der Sprache.“


    (Quelle:http://www.oberberg-aktuell.de)

    Zitat

    Original von Jever

    Das Argument ist aber verhältnismäßig neu. So eine Begründung scheint mir an den Haaren herbeigezogen. Wo will er denn mit seinem Bruder spielen? Es bleibt eigentlich nur die Schweiz oder Südkorea und dann nicht zu den Konditionen, die er beim VfL bekommen hätte.
    Vieleicht hat ja auch Bob Hanning etwas im Petto.
    Bei mir macht sich auch eine menschliche Enttäuschung breit.

    25.01.2006 - Presseinformation vom 25.01.2006


    Frank von Behren verlängert, Michael Hegemann verlässt den VfL

    Frank von Behren hat dem VfL Gummersbach mitgeteilt, dass er das Angebot zur Verlängerung seines Vertrages um drei Jahre annimmt. Die Vetragsunterschrift erfolgt nach der Rückkehr des Nationalspielers von der Europameisterschaft in der Schweiz.

    Michael Hegemann verlässt den VfL Gummersbach zum Saisonende

    Michael Hegemann ist an den VfL Gummersbach mit dem Wunsch herangetreten, die Option auf eine Vertragsverlängerung auslaufen zu lassen. Hiermit kam die einvernehmliche Vereinbarung zustande, dass Hegemann den VfL am Ende der Saison verlässt.

    (Quelle: http://www.vfl--gummersbach.de)

    "Chancen stehen 50 zu 50"

    Kyung-Shin Yoon und Stefan Hecker führten "gutes Gespräch"

    von DIETER LANGE


    GUMMERSBACH. Die Chancen, dass der koreanische Weltklassehandballer Kyung-Shin Yoon doch beim VfL Gummersbach bleibt, sind seit gestern gestiegen. "Ich schätze im Augenblick die Chancen mit 50 zu 50 ein", meinte der 32-jährige Handballer nach einem Gespräch mit VfL-Manager Stefan Hecker gegenüber der OVZ. Auch Hecker bestätigte ein "sehr positives Gespräch", wollte keine näheren Details über den Verlauf mitteilen, betonte aber. "Ich bin nicht von unserem Angebot, das wir Yoon vergangene Woche unterbreitet haben, abgewichen." Derweil legt VfL-Trainer Velimir Kljaic, der durch seine Vermittlerrolle bereits am Wochenende die verhärteten Positionen etwas aufgeweicht hatte, noch einmal großen Wert auf die sportliche Seite: "Ich würde mich riesig freuen, wenn Yoon bleiben würde."

    Nach eigenen Angaben hat sich bei Yoon inzwischen auch bereits ein Spielervermittler gemeldet, aber ein konkretes Angebot von einem anderen Verein habe er derzeit noch nicht vorliegen. Rückblickend auf das Gespräch am vergangenen Donnerstag mit dem VfL-Aufsichtsrat sagt der Welthandballer von 2001 heute: "Nachdem ich ein paar Nächte geschlafen habe, denke ich etwas anders über die Sache." Yoon räumt auch ein, dass seine spontane und strikte Ablehnung des VfL-Angebotes ein Fehler gewesen sei. Es ärgert ihn aber auch heute noch, dass der VfL wiederum nur wenige Minuten nach dem Gespräch in der Kölner Kreissparkasse bereits auf seiner Internetseite verkündet habe, dass er, Yoon, zum Saisonende gehe. Der Koreaner: "Da sind von beiden Seiten Fehler gemacht worden."

    "Die Tür für ihn beim VfL ist nach wie vor offen", meinte Hecker nach dem gestrigen Gespräch mit dem Koreaner, um seine persönliche Meinung hinzuzufügen: "Ich würde mich unheimlich freuen, wenn er bleiben würde, denn wir sind privat befreundet." Dies treffe im Übrigen auch auf den VfL-Aufsichtsratschef Hans-Peter Krämer zu. "Der wäre glücklich, wenn es noch zu einer Einigung mit Yoon kommen würde", ist Hecker überzeugt.

    Allerdings, bei ihrem Angebot sind die VfL-Verantwortlichen nicht bereit, über die selbst gesetzte Schmerzgrenze hinauszugehen. Nach unbestätigten OVZ-Informationen soll das neue VfL-Angebot an Yoon monatlich 12 500 Euro (netto versteht sich), plus Auto und Prämien betragen. Damit gehört Yoon, der bisher pro Monat netto 18 000 Euro kassiert haben soll, immer noch zu den bestbezahltesten Handballern in der Bundesliga. Und für VfL-Trainer Kljaic steht fest: "Er wäre dumm, wenn er für 500 Euro mehr den Verein wechseln würde."

    Einen neuen Gesprächstermin haben Yoon und Hecker gestern nicht vereinbart, aber Hecker ist überzeugt: "Eine Entscheidung muss in den nächsten Tagen fallen."

    Thorsten Storm, Manager des Bundesliga-Konkurrenten SG Flensburg, sieht den Fall Yoon gegenüber Sport1.de so: "Ich gebe lieber mehr Geld für Topspieler aus als für den Durchschnitt. Eine Halbierung des Gehalts auf die Hälfte ist schon ein starkes Stück. Aber mehr will ich mich dazu nicht äußern."


    Also, Herr Storm, woher wissen Sie, daß eine Halbierung des Gehalts erfolgen sollte. Oder meinen Sie auf diesem Weg 2 Punkte gegen den VfL einzufahren?

    Diese Äußerung hätten Sie am besten für sich behalten.

    23.01.2006 - Interview mit Hans-Peter Krämer und Stefan Hecker


    Hans-Peter Krämer (Vorsitzender des Aufsichtsrates) und Stefan Hecker (Geschäftsführer) äußern sich im Gespräch zu Fragen, die nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen mit Kyung-Shin Yoon in der Öffentlichkeit laut wurden.

    Glauben Sie, dass der VfL Gummersbach sich doch noch mit Kyung-Shin Yoon über eine Vertragsverlängerung einigen kann?

    Stefan Hecker: Ich hoffe das sehr. Aber es liegt einzig und allein bei Yoon. Wenn er das Angebot, das wir ihm gemacht haben, annimmt, ist er herzlich willkommen.

    Kann der VfL Gummersbach nicht doch ein wenig zulegen?

    Hans-Peter Krämer: Eindeutig nein. Kyung-Shin Yoon ist auch mit dem neuen Angebot einer der bestbezahlten Spieler der Liga.

    Aber sollte man nicht angesichts der Verdienste von Yoon doch noch einmal nachgeben?

    Stefan Hecker: Yoon ist zweifellos ein Spieler, der unglaublich viel für den VfL getan hat. Aber dafür ist er auch überdurchschnittlich bezahlt worden. Im Übrigen stimmen die Zahlen, die in der Presse kolportiert wurden nicht. Seitens des VfL werden sie aber weiterhin nicht öffentlich besprochen.

    Aber der VfL hat Yoon doch in den letzten Jahren gegenüber der Mannschaft besonders herausgehoben. Warum jetzt nicht mehr?

    Hans-Peter Krämer: In der Tat hat Yoon vor drei Jahren unter dem Druck der damaligen Verhältnisse einen unglaublichen Vertrag erhalten. Aber alles hat seine Grenzen. Yoon würde auch mit dem neuen Angebot erheblich mehr als alle seine Mannschaftskollegen verdienen.
    Der Aufsichtsrat hatte in Anwesenheit von Stefan Hecker und Francois-Xavier Houlet ein noch erheblich niedrigeres Angebot einstimmig festgelegt. Stefan Hecker und ich sind in dem Gespräch mit Yoon deutlich über unsere Befugnisse hinausgegangen.

    Aber ist das nicht mit Blick auf die letzten zehn Jahre richtig?

    Hans-Peter Krämer: Yoon ist ein Ausnahmespieler, und wir würden ihn gerne behalten. Deshalb haben wir ihm auch noch einmal einen Zweijahresvertrag angeboten. Aber das System "VfL Yoon" war in der Vergangenheit, auch gemessen an den Erwartungen der Anhänger,
    weder sportlich noch wirtschaftlich besonders effizient. Erst mit einem konsequenten Umbau, natürlich unter Einbeziehung von Yoon, sind wir in der jüngsten Vergangenheit wieder eine Spitzenmannschaft geworden.

    Stefan Hecker: Genau! Spieler wie Sigurdsson und Narcisse haben ähnliche Rollen wie Yoon übernommen. Trotzdem bekommen sie weniger als Yoon. Aber eben nicht mehr so viel. Und das ist gerecht und für das Mannschaftsgefüge von großem Wert.

    Die bekannten Sponsoren und die hohen Einnahmen in der Kölnarena bieten aber doch die Möglichkeit, allen mehr zu geben. Warum tun Sie das nicht?

    Hans-Peter Krämer: Es bestehen in der Öffentlichkeit völlig falsche Vorstellungen über die Verhältnisse beim VfL Gummersbach. Köln verursacht hohe Kosten, und die Mannschaft ist sehr teuer. Aber ohne Köln hätten wir keine Sponsoren und wären längst abgestiegen. Alle übrigen Kosten halten sich bei zurückhaltender Personalausstattung und sparsamer Haushaltsführung in engen Grenzen. Wir müssen uns jedes Jahr die Lizenz erkämpfen. Allerdings sind wir auch stolz darauf, in den letzten fünf Jahren die Gehälter immer pünktlich bezahlt zu haben.

    Yoon hat sich über den Stil der Verhandlungen und die schnelle Bekanntgabe geärgert. Was sagen Sie dazu?

    Stefan Hecker: Hans-Peter Krämer und ich haben Yoon in einem gemeinsamen Gespräch die Vorzüge des Angebotes immer wieder verdeutlicht. Mehrfaches Nachfragen, ob er nicht wenigstens eine Nacht über sein "Nein" schlafen wolle, hat er kategorisch abgelehnt. Uns wundert schon, dass er sich über unsere schnelle Reaktion gewundert hat.

    Aber auch die Presse hielt das für stillos.

    Hans-Peter Krämer: Wieso eigentlich? Wenn etwas laut Aussage von Kyung-Shin Yoon endgültig ist, sollte man das auch sagen. Ich wundere mich über populistische Journalisten und deren Aussagen, obwohl sie sonst am liebsten vor allen anderen Kollegen Informationen bekommen wollen. Aber es wird in Leitartikeln wider besseren Wissens nicht immer die Wahrheit gesagt. Es hört sich halt so besser an.

    Wie empfinden Sie die Reaktionen der Fans?

    Hans-Peter Krämer: Ich kann die Betroffenheit gut nachvollziehen. Wir bekommen zwar auch zustimmende Meinungen, aber die sind deutlich in der Minderheit. Die überwiegende Mehrheit reagiert traurig bis aggressiv. Teilweise sind heftige Beleidigungen darunter. Ich kann mir das nur mit nicht vorhandenem Hintergrundwissen erklären. Wenn das in dieser heftigen Form allerdings anhält, werde ich mir ernsthaft überlegen, ob es noch Sinn für mich macht, weiterzumachen. Denn ich will den Menschen mit einem starken VfL Gummersbach Freude machen und nicht erbitterten Streit auslösen.

    Stefan Hecker: Da sehe ich für meine Person genauso.

    Ihr Ausblick, wie geht es weiter?

    Stefan Hecker: Wir waren genau so enttäuscht wie die Fans, als die Verhandlungen scheiterten. Ich habe mit Kyung-Shin Yoon noch zusammen gespielt, über die Jahre ist eine echte Freundschaft entstanden. Ich hoffe, dass Yoon das ihm vorliegende Angebot annimmt.

    Hans-Peter Krämer: Ich stimme dem zu, wir haben abgesehen von den finanziellen Unstimmigkeiten ein hervorragendes Verhältnis. Und die Erfolge der näheren Zukunft würden wir alle am liebsten mit Kyung-Shin gemeinsam feiern.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    Zitat

    Original von Ruebe
    die domain yoon-darf-nicht-gehn.de ist bestellt und montag oder dienstag kanns losgehn.

    Eine klasse Idee. Hoffentlich wird Nick darüber informiert werden.

    Habe soeben eine e-mail mit ähnlichem Inhalt an des VfL-Management gesendet.
    Der Rechner in der Geschäftsstelle soll heisslaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich hoffe auf eine Einigung zwischen dem VfL Management und "Nick" Yoon. Und wenn es nur für ein Jahr sein sollte. Für den Neuen- Dennis Zakharow- betseht dann Zeit sich an die Fußstapfen, die "Nick" hinterlassen wird, anzupassen.

    "Nick" und Hans-Peter Krämer einigt euch zumindest für die oberbergischen Handballfans, die "Nick" ins Herz geschlossen haben. Die gestrige Nachricht war ein Messerstich ins Herz der VfL-Fans.

    Kyung-Shin Yoon: 'Ich bin sehr, sehr enttäuscht, habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben'

    (sl/20.1.2006-20:15) Von Simone Liebelt

    Gummersbach – Einen Tag nach der Bekanntgabe, dass Kyung-Shin Yoon den VfL Gummersbach zum Ende der Saison verlassen wird, sprach Oberberg-Aktuell mit dem Welthandballer von 2001.

    Die Nachricht traf die VfL-Fans mitten ins Herz: Mit Kyung-Shin Yonn wird am Ende der Saison 2005/2006 ein Sympathieträger den VfL Gummersbach verlassen. Ein Mann, der trotz der schwierigen Zeiten immer zu seinem Verein gestanden hat. Nachdem die Führungsetage des VfL diese Entscheidung gestern Nachmittag bekannt gegeben hat, nahm sich Kyung-Shin Yoon vor dem heutigen Training die Zeit, mit Oberberg-Aktuell über die derzeitige Situation, seine Gefühle und auch über seine Zukunft zu sprechen.


    Oberberg-Aktuell: Herr Yoon, gestern Nachmittag fand zwischen Ihnen und Stefan Hecker sowie Hans-Peter Krämer das Gespräch statt, in dem es um Ihre Vertragsverlängerung ging. Wie fühlen Sie sich einen Tag danach?

    Kyung-Shin Yoon: Das Gespräch gestern ist nicht gut gelaufen. Wir konnten uns über die finanziellen Dinge nicht einigen. Es war eine harte Entscheidung. Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Die letzten zehn Jahre waren mit sehr viel Arbeit verbunden, aber ich war dem Verein auch in der schwierigen Zeit treu – obwohl ich einige Angebote hatte.


    OA: Sie sprechen die finanzielle Seite an. Warum konnten Sie sich mit Hecker und Krämer nicht einigen? Hat es wirklich nur am Geld gelegen?

    Yoon: Ja, es waren ausschließlich finanzielle Differenzen. Ich kann verstehen, dass in einer Mannschaft mit 14 gleichwertigen Spielern nicht mehrere Akteure überdurchschnittlich bezahlt werden können. Ich bin ein erwachsener Mensch, aber auch Profisportler. Es war einfach zu viel, was mir abgezogen werden sollte.


    OA: Und wie sehen nun Ihre Pläne für die Zukunft aus. Was kommt für Sie nach dem VfL Gummersbach?

    Yoon:Ich wusste ja gestern Nachmittag selber noch nicht, dass wir uns nicht einigen konnten. Daher habe ich auch noch mit keinem anderen Verein gesprochen. Ich werde sicherlich noch ein oder zwei Jahre Handball spielen, ehe ich mit meiner Familie in meine Heimat nach Südkorea zurückkehre. Ob das in der Bundesliga oder im Ausland sein wird, weiß ich nicht. Ich könnte mir gut vorstellen, in Dänemark oder der Schweiz aufzulaufen.


    OA: Oder gibt es vielleicht doch noch eine Chance, Sie in der nächsten Saison weiter im Trikot des VfL zu sehen?

    Yoon: Das kann ich nicht alleine entscheiden. Aber ich hänge mit meinem Herzen sehr am VfL. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird, aber ich hoffe, dass wir uns vielleicht nächste Woche noch einmal zusammen setzen und über die ganze Sache in Ruhe sprechen können.

    OA: Herr Yoon, vielen Dank und alles Gute für Ihre Zukunft!

    Gehen Vertragsverhandlungen mit Yoon weiter?


    Nachdem Gummersbachs Handball-Star Kyung Shin - Yoon angekündigt hat, den Verein nach Saisonende zu verlassen, könnte es doch noch ermittelnde Gespräche geben.

    Davon gehen VfL-Trainer Velimir Kljaic und auch VfL-Aufsichtsratschef Hans-Peter Krämer aus. Krämer sagte im Radio Berg - Interview, er stehe weiterhin für Gesprache mit Yoon bereit.

    Kljaic zeigte sich von Yoons Entscheidung überrascht. Er halte auch das neue Angebot für gut, sagte der Trainer. Klajic glaubt nicht, dass der Spitzenhandballer ein besseres Angebot bei einem anderen Bundesligaverein bekommen kann.

    Der Koreaner hatte gestern ein Vertragsangebot der Vereinsführung über weitere zwei Jahre abgelehnt.

    Damit könnte der erfolgreichste Torschütze des Rekordmeisters aller Zeiten den VfL verlassen. In zehn Jahren hat er über 2.300 Tore geworfen, war sechs mal Torschützenkönig der Handball-Bundesliga und 2001 Welthandballer des Jahres.

    Die VfL-Geschäftsführung hätte Yoon nach eigenen Angaben gerne gehalten, aber die Gehaltseinbußen waren dem 32jährigen zu groß. Statt momentan 450.000 Euro pro Saison sollte er in Zukunft nur noch die Hälfte verdienen. Damit wäre der Koreaner trotzdem weiter Topverdiener beim VfL bleiben.

    Beide Seiten betonten, sie seien finanziell bis an ihre Schmerzgrenze gegangen.

    (20.01.06)


    Quelle:http://www.radioberg.de/berg/b/64093/news/sport

    Hallo Wach: VfL bald ohne Nick


    Der VfL Gummersbach und Kyung-Shin Yoon haben die Köpfe geschüttelt und nicht genickt: Keine Einigung über einen neuen Vertrag, damit wird der beste Torschütze den VfL zum Ende der Saison verlassen. Bei Volker Sailer in Hallo Wach haben Sie am Freitag die Infos bekommen, und diesen Kommentar von Dirk Hartmann aus der Radio Berg-Sportredaktion:

    "Ohne Nick, wie ihn Fans und Mannschaftskameraden nennen, gäbe es den VfL Gummersbach nicht mehr. Zumindest nicht in der 1. Liga. Da sind sich alle Handball-Experten einig. Der über Jahre weltbeste halbrechte Rückraumspieler hatte in Gummersbach seine zweite Heimat gefunden. Kein Angebot der Welt konnte ihn aus dem Oberbergischen weglocken. Kein, übrigens besser dotiertes, vom FC Barcelona und keins vom THW Kiel. Diese Treue danken ihm seine Fans von Herzen.

    Und sie danken ihm 2.300 Tore in der stärksten Liga der Welt, das sind die zweitmeisten in der ewigen Torschützenliste. Sechs mal war er Torschützenkönig, vier mal sogar in Folge, und 2001 hat er als Welthandballer mit 324 Saisontoren einen nicht zu brechenden Rekord aufgestellt. Die Liste der Verdienste von Kyung-Shin Yoon für den VfL Gummersbach ist lang.

    Aber: er hat auch gut verdient. Zu viel wie die Geschäftsführung sagt. Yoon hatte das sogar eingesehen, wollte auf ein Gros seines Gehalts verzichten, aber nicht gleich auf die Hälfte seiner 450.000 Euro pro Saison. Das sei aber die Schmerzgrenze gewesen, so VfL-Boss Hans-Peter Krämer und Manager Stefan Hecker unisono. Im Gespräch mit Yoon fiel die Frage: "Wenn Dir das nicht reicht, heißt das, dass wir uns trennen?" Die Antwort war ja.

    Der VfL hätte durchaus den ein oder anderen Schritt auf seinen unumstrittenen Publikumsliebling, sein Aushängeschild und Vorbild für die Jugend zugehen können. Ohne das Gehaltsgefüge zu sprengen. Einbußen klar, aber nicht so drastisch. Es ist schon verwunderlich, dass man dem sensiblen Yoon nicht mal ein paar Tage Zeit zum Nachdenken gegeben hat. Vielleicht hätte er sogar noch eingelenkt. Stattdessen veröffentlichte der VfL unmittelbar nach dem besagten Gespräch die Trennung auf seiner Homepage. In dem Bewusstsein, dass mit dem talentierten Russen Denis Zacharow ein Nachfolger bereits verpflichtet ist. Nur: der tritt in mächtig große Fußstapfen und hat dem VfL noch kein Spiel gewonnen. Das hat Kyung-Shin Yoon auch in der laufenden Saison, in der er nicht mehr wie früher Alleinunterhalter im Angriff ist, schon mehrfach getan. Ich denke nur an seine neun Tore beim denkwürdigen Sieg in Flensburg.

    Yoon hat sich jede einzelne Mark in Gummersbach verdient, mit seiner Einstellung und mit seiner knochenharten Arbeit auf dem Feld. Ihm hätte mehr Dank gebührt, möglicherweise auch finanziell. Ich wünsche ihm zum Abschied den ersten Titel mit seinem VfL. Ich wünschte nur, das wäre erst in zwei Jahren."

    (Quelle:http://www.radio-berg.de)

    Kommentar: Good bye "VfL Yoon"

    (pl/19.1.2006-20:55) Von Peter Lenz

    Gummersbach – Die VfL-Verantwortlichen konnten nicht mehr, Kyung-Shin Yoon wollte nicht mehr: Aufgrund finanzieller Differenzen werden der VfL Gummersbach und Kyung-Shin Yoon bald getrennte Wege gehen.


    Die Zeiten, in denen das Geschehen beim VfL Gummersbach von einer „One-Man-Show“ namens Yoon bestimmt war, sind vorbei – sowohl sportlich als auch finanziell. „Das Ziel unser Planungen ist ein hohes Leistungsniveau bei gerechtem Gehaltsgefüge. Zu einer Spitzenmannschaft gehört es, dass alle angemessen bezahlt werden, und dass auch in dieser Hinsicht das Verhältnis innerhalb des Teams stimmt", wird Manager Stefan Hecker zitiert.

    Und er hat Recht. Es kann nicht gesund sein, wenn ein einziger Spieler einer mittlerweile absoluten Top-Mannschaft rund ein Zehntel des Gesamtetats als Gehalt bezieht. Laut Insider-Kreisen soll „Nick“ 440.000 € Jahresgage kassieren, der Etat des VfL liegt diese Saison bei rund 4,7 Millionen Euro. Angesichts des aktuellen Top-Kaders ein alles andere als stimmiges Verhältnis.

    Eine Frage, die sich die Gummersbacher Verantwortlichen nun stellen müssen, ist, ob man genug getan hat, den Goalgetter zu halten. Hat man zu hoch gepokert bei den Gehaltskürzungen oder waren die Forderungen des Welthandballers von 2001 einfach zu hoch? Natürlich lässt man sich diesbezüglich nicht in die Karten schauen. Aber vielleicht haben Krämer und Co. ja auch noch einen „Kracher“ in der Hinterhand.

    Doch die Trennung bedeutet für den erfolgreichsten Handballverein der Welt auch eine Chance. Es ist kein Geheimnis, dass sich potentielle Kandidaten für die Königsposition hinter Yoon immer schwer getan haben. Aber egal welche Lösung die Verantwortlichen nun aus dem Hut zaubern werden, für den Nachfolger werden Nicks Fußstapfen sehr groß sein – hoffentlich nicht zu groß.

    Ungeachtet aller finanziellen Differenzen darf natürlich nicht vergessen werden, was die Gummersbacher ihrem Superstar zu verdanken haben. So war es „Nick“, der dem VfL auch in den schwierigsten Zeiten die Stange hielt. Top-Angebote schlug er aus, um zusammen mit „seinem“ VfL einen Neuanfang zu starten. Kurzum: Ohne Yoon wäre der Rekordmeister alter Tage längst Geschichte beziehungsweise in den Niederungen der Drittklassigkeit abgetaucht. Gemeinsam hat man den „Turnaround“ geschafft und ist mit Riesenschritten dabei, endlich wieder einen Titel ins Oberbergische zu holen.

    Und er ist nicht nur ein Ausnahme-Handballer, er ist für Gummersbach weit mehr: Ein Idol und Identifikationsfigur für Fans und Nachwuchs gleichermaßen. Und junge Spieler fühlten sich geradezu geadelt bei der Aussicht, einmal mit dem mehrfachen Torschützenkönig zusammen spielen zu können. Er wird in die VfL-Familie eine große Lücke reißen. Sowohl menschlich als auch sportlich, zweifelsohne!


    (Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de)

    Yoon verlässt im Sommer den VfL

    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 19.01.06, 20:38h, AKTUALISIERT 19.01.06, 20:40h


    Gummersbacher Handball-Bundesligist und der Koreaner können sich nicht einigen - Sigurdsson verlängert Vertrag bis 2009.
    Gummersbach - Der VfL Gummersbach und sein koreanischer Ausnahmespieler Kyung-Shin Yoon gehen zum Ende der laufenden Handball-Bundesligasaison nach dann fast elfjähriger Zusammenarbeit getrennte Wege. Der knapp 33-jährige Torjäger und der deutsche Rekordmeister haben sich in einem abschließenden Gespräch am Donnerstag nicht auf eine Verlängerung des am 30. Juni 2006 auslaufenden Vertrages einigen können - und zwar aus finanziellen Gründen, wie beide Seiten bestätigten. Ebenfalls gestern gab der Klub bekannt, dass der isländische Nationalspieler Gudjon Valur Sigurdsson (26) seinen bis 2007 datierten Kontrakt in Gummersbach vorzeitig bis 2009 verlängern wird.

    „Kyung-Shin Yoon hat große Verdienste um den VfL Gummersbach, die der Verein aber auch leistungsgerecht und im Vergleich überdurchschnittlich honoriert hat. Ich bedauere ausdrücklich, dass Yoon geht. Aber wir konnten uns nicht einigen, obwohl der VfL mit seinem Angebot bis an die Schmerzgrenze gegangen ist“, sagte Hans-Peter Krämer, der Aufsichtsratsvorsitzende des Klubs. Und Geschäftsführer Stefan Hecker merkte an: „Das Ziel unserer sportlichen und finanziellen Planungen ist ein hohes Leistungsniveau bei gerechtem Gehaltsgefüge. Zu einer Spitzenmannschaft gehört es, dass alle angemessen bezahlt werden und dass auch in dieser Hinsicht das Verhältnis innerhalb des Teams stimmt.“

    Yoon erklärte seinerseits: „Wir sind uns bei der Frage des Gehalts nicht nahe genug gekommen. Ich sollte wesentlich weniger verdienen als bisher.“ Er sei nun sehr traurig, denn: „Nach zehn Jahren hänge ich sehr an Gummersbach und an all den Leuten hier.“ Enttäuschend fand es Yoon, dass der Verein unmittelbar nach dem Ende des Gesprächs am Donnerstagnachmittag den Vollzug der Trennung zum Saisonende auf der Internet-Seite des Klubs publik gemacht und damit nicht noch etwas gewartet habe. „Das fand ich nicht so fair.“ Krämer wiederum sagte dazu: „Wir haben ihm ausdrücklich eine Bedenkzeit angeboten, aber das hat er ebenso abgelehnt wie unser letztes Angebot.“ Diese Offerte habe im Übrigen immer noch deutlich über dem Gehaltsniveau von Yoons aktuellen Teamkollegen gelegen, ergänzte der Klubchef, der sich darüber im Klaren ist, dass diese Personalie eingedenk von Yoons allgemeiner Beliebtheit für heftige Reaktionen in der Fangemeinde sorgen dürfte. „Aber das müssen wir aushalten“, meinte Krämer und fügte hinzu: „Wer auch immer darüber diskutiert, sollte bedenken, dass wir in der Klubführung eine Verantwortung nicht nur gegenüber einem einzelnen Spieler, sondern gegenüber der gesamten Mannschaft und dem ganzen Verein tragen.“