Beiträge von Rentner

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    Original von sunnygirl_md
    Das war ja meeegakknapp....aber ich denke,dass unser SCM nu mit einem Tor rückstand wohl ne richtig gute Ausgangsposition fürs heimspiel hat.
    Bin überzeugt,dass der SCM es locker weiter schafft mit der Bombenstimmung vor heimischer Kulisse...
    Alles andere wäre ein skandal...:D


    ICH LIEBE SKANDALE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Original von Jenny

    Quelle : http://www.handball-world.de

    Heute steht in der OVZ u.a.

    .....Den Vertrag habe er vor zwei Monaten vor den Gesprächen mit dem VfL unterschrieben, bestätigte Mocsai, und er beinhalte eine Klausel, nach der er bei einem Angebot aus der Bundesliga jederzeit wieder aussteigen kann. Sein Interesse in der Bundesliga zu arbeiten, hatte Mocsai bereits in der letzten Woche bekundet.

    Interessant und aufschlußreich hierzu ein Artikel in der "Handballwoche" vom 29.03.2005. Hier heißt es u.a.

    .......Letzendlich ließ der VfL Gummersbach dem 28-Jährigen keine Wahl und untermauerte seine Offerte vor drei Wochen mit einem Ultimatum, dem Hegemann nachgab. Doch dem Tiefschlag sollte kurz darauf ein Hoffnungsschimmer folgen. Die Beurlaubung Richard Ratkas beim VfL Gummersbach sorgte nicht nur im Oberbergischen Land für einen Paukenschlag. Eröffnete sie doch in Düsseldorf die Spekulation über eine eventuelle Rückkehr des 41-Jährigen an seine alte Wirkungsstätte. Manager Flatten hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die HSG-Familie mit Richard Ratka und Michael Hegemann wieder vereinen zu können. Pikanter Weise hatte Hegemann die Unterschrift unter einen Ein-Jahres-Vertrag beim VfL eng an seinen "Ziehvater" Ratka gebunden. Obendrein ist aus VfL-Kreisen zu hören, dass Ratka als einziger Befürworter des Transfers diesen bei den VfL-Verantwortlichen durchgeboxt hatte. Es darf spekuliert werden........

    Wenn dem so ist, dann darf wirklich spekuliert werden..

    Nach der Verkündung des Rauswurfes von Richard Ratke unterbreitete Herr Krämer dem LR Spieler Ivan Lapcevic ein Verztragsangebot. Ivan Lapceviv zeigte sich erfreut, erbat jedoch ein paar Tage Bedenkzeit.

    (Quelle: Kölnische Rundschau, OVZ vom 24.03.2005)

    Glückwunsch Twingolady - Du warst etwas schneller

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    Original von Sveinn
    Eine Trainerdiskussion halte ich für blödsinnig. Vielmehr sollte man sich mal über die Peronalpolitik gedanken machen und die kann unter Ratka eigentlich nur positiv beeinflußt werden...


    Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie, aber ein guter Trainer passt seine Philosophie dem vorhandenen Spielerpotential an.
    Da scheint Ratka einige Probleme zu haben.

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    Original von Loran
    Ratkas verlorener Sohn. Der verlorene Sohn muss aufpassen, dass sein Vater nicht bald schon wieder in Düsseldorf ist.

    Nach dem gestrigen Spiel gegen Nordhorn ist diese Option gewaltig gestiegen. Richard Ratka scheint m.E. den Anforderungen der 1. Liga nicht gewachsen

    Nun ist es definitiv: Die Wege von Ivan Lapcevic und dem VfL trennen sich zum Saisonende. Durch die Verpflichtung von Nationalspieler Michael Hegemann hat der VfL ein Überangebot im Rückraum, so dass der Vertrag mit dem 28-jährigen Jugoslawen nicht verlängert wird. Lapcevic, der vor 3 Jahren vom FC Barcelona zum VfL kam , hat übrigens - eine Seltenheit im heutigen Spitzenhandball - keinen Spielervermittler an der Hand. Im Gespräch mit dem VfL-Manager Uwe Braunschweig sagte Lapcevic, dass er sich selbst auf die Suche nach einem neuen Verein machen will. Braunschweig:"Ich habe ihm natürlich jegliche Hilfe angeboten."

    Noch keinen neuen Verein hat auch Kreiskäufer Jörn Ilper (30), dessen Vertrag ebenfalls nicht verlängert wird, gefunden.

    (Auszug aus dem Beitrag in der OVZ vom 14.03.05)

    Zitat

    Original von Karsten Lichtlein
    ihr habt die partie TVG-Tusem essen verges die am morgigen mittwoch ispielen

    Also, in einem Satz 6 Rechtschreibfehler. Armes Deutschland.

    Neueste Meldung aus Handball-World:
    Der vom Handball-Bundesligisten HSV Hamburg umworbene Rückraumspieler Michael Hegemann wird nicht in die Hansestadt wechseln. «Ich habe HSV-Trainer Bob Hanning telefonisch abgesagt», teilte Hegemann am Donnerstag mit. Der 27 Jahre alte Spielmacher von der HSG Düsseldorf will Nordrhein-Westfalen aus familiären Gründen nicht verlassen.

    Kann man da aus dem letzten Satz schon etwas lesen?
    Nachtigall ick hör dir trapsen.

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    Original von Hexe2004
    Snuffmaster
    Du bist noch jung und dynamisch. würde dir vorschlagenen nen Schiedsrichterkurs mit zu machen und dann selbst zu pfeifen. :)Vielleicht würdest du erkennen, dass es nicht so einfach ist wie es von außen aussieht. Und jeder Schiedsrichter seine Eigenheiten hat, ist fast wie ein Fingerabrdruck. Gute Spieler und Trainer können damit umgehen und stellen sich darauf ein.

    Das es schlechte und gute Schiedsrichtergespanne gibt ist wohl normal, gibt ja auch gute und schlechte Spieler, dass sie mal nen schlechten Tag haben auch.

    Wenn sie schlecht waren kann man auch in sachlicher Form mehr oder weniger stark kritisieren.

    Aber ständig diese Anspielungen auf *Hoyzer* find ich einfach geschmacklos. Und wenn ich die Beiden wäre würd ich mir überlegen ob ich nicht rechtlich gegen solche Behauptungen vorginge. Und dich zwingen würde diese Anschuldigungen in aller Öffentlichkeit zurück zunehmen.

    So lange du solche Behauptungen nicht beweisen kannst, ist das kein Kavaliersdelikt sondern ne massive Rufschädigung und gegen die würd ich auf jeden Fall vorgehen

    Na ja, wenn sie nur schlecht gewesen wären. Aber......
    Ich glaube das kann nur einer beurteilen, der die Pfeiferei miterlebt hat.

    Zitat

    Original von Teddy

    Dann lies mal den Beitrag von snuffmaster auf der 7. Seite ....


    und dann schob snuffmaster auf der 8. Seite nach

    Das ist im Kontext gelesen der direkte Vorwurf der absichtlichen Manipulation des Spiels - und darauf haben Micha, Laggy und ich reagiert.

    Ob unbeabsichtigt oder beabsichtigt. Mit der Leistung gehört das Schiedsrichterpaar Ehlers/Schnarre nicht in die Liga.

    Zitat

    Original von Micha

    Und für Kiel - Flensburg 1:12 IIRC - na und? Ich verstehe ja deinen Ärger, aber den Schiedsrichtern die Schuld für vergeigte Spiele zu geben, war schon vor Hoyzer Sch***e.

    STOP, STOP. Hier gibt niemand den Schiedsrichtern die alleinige Schuld an dem Punktverlust. Es wird nur klargestellt, daß das Schiedsrichtergespann nicht schuldlos ist.

    Hier geht es nicht um irgendeine Frustbewältigung das das Spiel nicht gewonnen wurde. Das ist eine andere Sache . Hier geht es einzig nur um eine "beschissene Schiedsrichterleistung".
    Wer den Houlet kennt, schätzt ihn als einen der fairsten Spieler der Liga.
    Ich bekräftige nochmals meinen Hinweis auf den Artikel in dem "Kölner Stadtanzeiger", kurioserweise vom 18.02.2005.
    Und wer diese Vorstellung der Schiedsrichter in der zweiten Spielhälfte nicht miterlebt hat, kann sie sich auch nicht vorstellen. Für mich war es meine älteren Tage eine noch nicht erlebtes "hoyzersches Schiedsrichterleistung".

    Köln - Die Enthüllungen im Schiedsrichter- und Wettskandal im Fußball verfolgt auch Frank Bohmann mit einem mulmigen Gefühl. Bislang hat sich der Geschäftsführer der Deutschen Handball-Liga (HBL) nicht mit einem Hoyzer des Handballs auseinander zu setzen, Wettmanipulationen in großem Stil sind ihm bis dato unbekannt. Dennoch haben sich Bohmann und HBL-Spielleiter Uwe Stemberg, ein intimer Kenner der europäischen Schiedsrichter-Szene, bereits über mögliche Auswirkungen im Handball unterhalten. Schließlich sei es „bei engen Spielen nicht schwierig, den Spielausgang zu manipulieren“, sagt Bohmann.

    Konkrete Schiebungsvorwürfe beschränken sich zurzeit auf die internationale Ebene. „National halte ich Manipulationen für unmöglich, für die deutschen Schiedsrichter lege ich meine Hand ins Feuer“, sagt Manni Werner. „Bei ausländischen Unparteiischen, gerade aus dem ehemaligen Ostblock, wäre ich da allerdings vorsichtiger.“ Das HBL-Vorstandsmitglied und Ex-Manager der SG Flensburg hat viele unselige Erfahrungen mit seltsam agierenden und womöglich bestochenen Schiedsrichtern gemacht. So etwa im Europapokalfinal-Hinspiel 2002 gegen den spanischen Klub Ciudad Real, als die kroatischen Unparteiischen Rudic / Josic den Gast verpfiffen und nicht einmal eine Karate-Attacke des gegnerischen Trainers in den Spielbericht aufnahmen. „Das konnte keiner glauben, der dabei war“, erzählt Werner.

    Spielbeeinflussungen dieser Art gehören zum Alltag im europäischen Profihandball. Nur manchmal allerdings sprechen Betroffene öffentlich darüber: Nachdem der THW Kiel im Champions-League-Finale 2000 gegen Barcelona in den Schlussminuten massiv benachteiligt worden war (und noch verlor), kritisierte der deutsche Schiedsrichter Wilfried Lübker gegenüber den „Kieler Nachrichten“ das slowenische Gespann Kalin / Koric („Das war offensichtlich und eine große Sauerei“) und vermutete Bestechung: „Ich weiß, was international üblich ist. Wenn Schiedsrichter die Hallen mit prall gefüllten Koffern verlassen, sind die Kameras längst ausgeschaltet.“

    Auch Berichte darüber, das slowenische Schiedsrichterpaar Repensek / Pozeznik habe bei der afrikanischen Olympia-Qualifikation für Athen 2004 rund 5000 Dollar bekommen, um Ägypten zum einzigen freien Olympia-Platz zu pfeifen, wurden nie dementiert - die angekündigten Untersuchungen verliefen im Sande. Aber auch Spieler und Verbände werden zuweilen der Schiebung bezichtigt: Als die große Handball-Nation Russland bei der jüngsten WM ihr entscheidendes Spiel um den Halbfinal-Einzug mit 24:35 (!) gegen Gastgeber Tunesien verlor, hieß es umgehend, der russische Verband habe sich die Niederlage versilbern lassen.

    „Im Handball kann der Schiedsrichter viel mehr Einfluss auf das Spiel nehmen als beim Fußball“, sagt Werner. „War es ein Stürmerfoul? War der Angreifer beim Wurf in den Kreis eingetreten? - Die Entscheidungen sind immer an der Grenze.“ Die Manipulationsmöglichkeiten sind groß, zumal Handball nicht derart von den Medien durchleuchtet wird wie der Fußball. Dennoch haben die Wettanbieter bisher keinen Verdacht. „Es hat im Handball nie Auffälligkeiten gegeben“, heißt es bei Oddset, wo Handball fünf Millionen Euro (ein Prozent des Umsatzes) ausmacht. Auch Betandwin hat keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

    Dabei könnten vor allem die hohen Quoten bei den im Handball seltenen Unentschieden die Phantasie anregen: Eine von Betandwin angebotene Kombinationswette auf Remis in den anstehenden Europapokalspielen Kiel gegen Barcelona (13,50) sowie Flensburg gegen Montpellier (12,50) böte bei Erfolg für 100 Euro Einsatz einen Gewinn von 16 875 Euro. Viel Geld in einem Sport, in dem es „gang und gäbe ist, dass auch die Profis bei Oddset zocken“, wie ein Spielerberater weiß.


    (KStA)

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    Original von Chucky
    @alle Gummersbacher: Obwohl ich das Spiel VfL-Dankersen nicht gesehen habe, finde ich es schwach und zu wenig selbstkritisch, den Schiris die Schuld am Punktverlust zu geben.

    Eine Mannschaft mit der Klasse des VfL muss zu Hause notfalls auch gegen Dankersen+2 Schiedsrichter gewinnen können!

    Mich würden mal die wahren Gründe für das 30:30 interessieren. War Minden auf einmal so stark? Woran haperte es im Gummersbacher Spiel? Welche Besonderheiten gab es?

    Die Mannschaft trägt natürlich auch eine Portion Schuld an dem Egebnis, aber.......8Hierzu einen Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 18.02.2005, der zum Nachdenken anregen sollte.

    Köln - Die Enthüllungen im Schiedsrichter- und Wettskandal im Fußball verfolgt auch Frank Bohmann mit einem mulmigen Gefühl. Bislang hat sich der Geschäftsführer der Deutschen Handball-Liga (HBL) nicht mit einem Hoyzer des Handballs auseinander zu setzen, Wettmanipulationen in großem Stil sind ihm bis dato unbekannt. Dennoch haben sich Bohmann und HBL-Spielleiter Uwe Stemberg, ein intimer Kenner der europäischen Schiedsrichter-Szene, bereits über mögliche Auswirkungen im Handball unterhalten. Schließlich sei es „bei engen Spielen nicht schwierig, den Spielausgang zu manipulieren“, sagt Bohmann.

    Konkrete Schiebungsvorwürfe beschränken sich zurzeit auf die internationale Ebene. „National halte ich Manipulationen für unmöglich, für die deutschen Schiedsrichter lege ich meine Hand ins Feuer“, sagt Manni Werner. „Bei ausländischen Unparteiischen, gerade aus dem ehemaligen Ostblock, wäre ich da allerdings vorsichtiger.“ Das HBL-Vorstandsmitglied und Ex-Manager der SG Flensburg hat viele unselige Erfahrungen mit seltsam agierenden und womöglich bestochenen Schiedsrichtern gemacht. So etwa im Europapokalfinal-Hinspiel 2002 gegen den spanischen Klub Ciudad Real, als die kroatischen Unparteiischen Rudic / Josic den Gast verpfiffen und nicht einmal eine Karate-Attacke des gegnerischen Trainers in den Spielbericht aufnahmen. „Das konnte keiner glauben, der dabei war“, erzählt Werner.

    Spielbeeinflussungen dieser Art gehören zum Alltag im europäischen Profihandball. Nur manchmal allerdings sprechen Betroffene öffentlich darüber: Nachdem der THW Kiel im Champions-League-Finale 2000 gegen Barcelona in den Schlussminuten massiv benachteiligt worden war (und noch verlor), kritisierte der deutsche Schiedsrichter Wilfried Lübker gegenüber den „Kieler Nachrichten“ das slowenische Gespann Kalin / Koric („Das war offensichtlich und eine große Sauerei“) und vermutete Bestechung: „Ich weiß, was international üblich ist. Wenn Schiedsrichter die Hallen mit prall gefüllten Koffern verlassen, sind die Kameras längst ausgeschaltet.“

    Auch Berichte darüber, das slowenische Schiedsrichterpaar Repensek / Pozeznik habe bei der afrikanischen Olympia-Qualifikation für Athen 2004 rund 5000 Dollar bekommen, um Ägypten zum einzigen freien Olympia-Platz zu pfeifen, wurden nie dementiert - die angekündigten Untersuchungen verliefen im Sande. Aber auch Spieler und Verbände werden zuweilen der Schiebung bezichtigt: Als die große Handball-Nation Russland bei der jüngsten WM ihr entscheidendes Spiel um den Halbfinal-Einzug mit 24:35 (!) gegen Gastgeber Tunesien verlor, hieß es umgehend, der russische Verband habe sich die Niederlage versilbern lassen.

    „Im Handball kann der Schiedsrichter viel mehr Einfluss auf das Spiel nehmen als beim Fußball“, sagt Werner. „War es ein Stürmerfoul? War der Angreifer beim Wurf in den Kreis eingetreten? - Die Entscheidungen sind immer an der Grenze.“ Die Manipulationsmöglichkeiten sind groß, zumal Handball nicht derart von den Medien durchleuchtet wird wie der Fußball. Dennoch haben die Wettanbieter bisher keinen Verdacht. „Es hat im Handball nie Auffälligkeiten gegeben“, heißt es bei Oddset, wo Handball fünf Millionen Euro (ein Prozent des Umsatzes) ausmacht. Auch Betandwin hat keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

    Dabei könnten vor allem die hohen Quoten bei den im Handball seltenen Unentschieden die Phantasie anregen: Eine von Betandwin angebotene Kombinationswette auf Remis in den anstehenden Europapokalspielen Kiel gegen Barcelona (13,50) sowie Flensburg gegen Montpellier (12,50) böte bei Erfolg für 100 Euro Einsatz einen Gewinn von 16 875 Euro. Viel Geld in einem Sport, in dem es „gang und gäbe ist, dass auch die Profis bei Oddset zocken“, wie ein Spielerberater weiß.


    (KStA)

    Zu den Schiedsrichterleistungen einen Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger:

    Köln - Die Enthüllungen im Schiedsrichter- und Wettskandal im Fußball verfolgt auch Frank Bohmann mit einem mulmigen Gefühl. Bislang hat sich der Geschäftsführer der Deutschen Handball-Liga (HBL) nicht mit einem Hoyzer des Handballs auseinander zu setzen, Wettmanipulationen in großem Stil sind ihm bis dato unbekannt. Dennoch haben sich Bohmann und HBL-Spielleiter Uwe Stemberg, ein intimer Kenner der europäischen Schiedsrichter-Szene, bereits über mögliche Auswirkungen im Handball unterhalten. Schließlich sei es „bei engen Spielen nicht schwierig, den Spielausgang zu manipulieren“, sagt Bohmann.

    Konkrete Schiebungsvorwürfe beschränken sich zurzeit auf die internationale Ebene. „National halte ich Manipulationen für unmöglich, für die deutschen Schiedsrichter lege ich meine Hand ins Feuer“, sagt Manni Werner. „Bei ausländischen Unparteiischen, gerade aus dem ehemaligen Ostblock, wäre ich da allerdings vorsichtiger.“ Das HBL-Vorstandsmitglied und Ex-Manager der SG Flensburg hat viele unselige Erfahrungen mit seltsam agierenden und womöglich bestochenen Schiedsrichtern gemacht. So etwa im Europapokalfinal-Hinspiel 2002 gegen den spanischen Klub Ciudad Real, als die kroatischen Unparteiischen Rudic / Josic den Gast verpfiffen und nicht einmal eine Karate-Attacke des gegnerischen Trainers in den Spielbericht aufnahmen. „Das konnte keiner glauben, der dabei war“, erzählt Werner.

    Spielbeeinflussungen dieser Art gehören zum Alltag im europäischen Profihandball. Nur manchmal allerdings sprechen Betroffene öffentlich darüber: Nachdem der THW Kiel im Champions-League-Finale 2000 gegen Barcelona in den Schlussminuten massiv benachteiligt worden war (und noch verlor), kritisierte der deutsche Schiedsrichter Wilfried Lübker gegenüber den „Kieler Nachrichten“ das slowenische Gespann Kalin / Koric („Das war offensichtlich und eine große Sauerei“) und vermutete Bestechung: „Ich weiß, was international üblich ist. Wenn Schiedsrichter die Hallen mit prall gefüllten Koffern verlassen, sind die Kameras längst ausgeschaltet.“

    Auch Berichte darüber, das slowenische Schiedsrichterpaar Repensek / Pozeznik habe bei der afrikanischen Olympia-Qualifikation für Athen 2004 rund 5000 Dollar bekommen, um Ägypten zum einzigen freien Olympia-Platz zu pfeifen, wurden nie dementiert - die angekündigten Untersuchungen verliefen im Sande. Aber auch Spieler und Verbände werden zuweilen der Schiebung bezichtigt: Als die große Handball-Nation Russland bei der jüngsten WM ihr entscheidendes Spiel um den Halbfinal-Einzug mit 24:35 (!) gegen Gastgeber Tunesien verlor, hieß es umgehend, der russische Verband habe sich die Niederlage versilbern lassen.

    „Im Handball kann der Schiedsrichter viel mehr Einfluss auf das Spiel nehmen als beim Fußball“, sagt Werner. „War es ein Stürmerfoul? War der Angreifer beim Wurf in den Kreis eingetreten? - Die Entscheidungen sind immer an der Grenze.“ Die Manipulationsmöglichkeiten sind groß, zumal Handball nicht derart von den Medien durchleuchtet wird wie der Fußball. Dennoch haben die Wettanbieter bisher keinen Verdacht. „Es hat im Handball nie Auffälligkeiten gegeben“, heißt es bei Oddset, wo Handball fünf Millionen Euro (ein Prozent des Umsatzes) ausmacht. Auch Betandwin hat keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

    Dabei könnten vor allem die hohen Quoten bei den im Handball seltenen Unentschieden die Phantasie anregen: Eine von Betandwin angebotene Kombinationswette auf Remis in den anstehenden Europapokalspielen Kiel gegen Barcelona (13,50) sowie Flensburg gegen Montpellier (12,50) böte bei Erfolg für 100 Euro Einsatz einen Gewinn von 16 875 Euro. Viel Geld in einem Sport, in dem es „gang und gäbe ist, dass auch die Profis bei Oddset zocken“, wie ein Spielerberater weiß.


    (KStA)

    Komme gerade aus der Halle. Hatte im Bus genügend Zeit um mich zu beruhigen, was nur schwer ging. Zu den beiden Schiedsrichtern aus Köln und Hamm/Sieg fehlen mir , selbst als ehemaliger Schiedsrichter , die Worte. Entweder wollten sie so pfeifen, dann gehört diese Schiedsrichteleistung vor einen Kontrollausschuss oder sie konnten nicht anders, dann haben sie in der Bundesliga und den unteren Ligen nichts, aber rein gar nichts zu suchen. Es fing an mit einer absolut unverständlichen Zeitstrafe gegen Johannesson und gipfelte bei der roten Karte gegen Houlet.
    Wenn es nicht schon einen Fall Hoyzer im Fußball geben würde, ich wäre fast geneigt dies auch im Handball zu sehen. Wie hoch sind eigentlich die Wettquoten auf ein Unentschieden im Spiel VfL - GWD?