Beiträge von Rentner

    Sead Hasanefendic, Trainer VfL Gummersbach: "Wetzlar war die
    klar bessere Mannschaft. Sie haben besser geworfen, sind schneller
    gelaufen und waren spielfreudiger. Von meiner Mannschaft hätte ich mir
    bessere Ideen im Angriff und eine andere Körpersprache gewünscht."

    (Quelle:vfl-gummersbach.de)

    P.S. Im übrigen würde mich mal die Einschätzung von Arbeitsrechtlern interessieren, ob eine Suspendierung an der Stelle überhaupt rechtens ist. Ich gehe mal davon aus, dass der Spieler nicht nur die Pflicht zur Leistungserbringung gegen Bezahlung, sondern auch das Recht auf Teilnahme an Training und Spielbetrieb hat.

    Er kann doch trainieren und spielen.... in der 2. Mannschaft. ;)

    Leute, Leute, Wienczek betreibt ganz normale Karriereplanung. 2 Jahre beim VfL zum Aufbau sind doch ok. Hat man etwa geglaubt er bleibt bis zum Karriereende? Hätte man auf eine weitere Zusammenarbeit verschärft Wert gelegt, hätte man doch auch von Seiten des Vereins den Spieler aktiv ansprechen können. Dann hätte er bestimmt was dazu gesagt.

    Oder gar keine Gespräche führen wollen.

    Aus der PM des VfL:
    ........
    „Wohl auf Anraten seines neuen Beraters hat Patrick in den letzten
    Wochen alle Gesprächseinladungen abgeblockt. Dass er nun beim ersten
    konkreten Termin mir und dem Trainer mitteilt, den Verein, an den er
    noch bis zum Sommer 2012 vertraglich gebunden ist, verlassen zu wollen,
    ist natürlich nicht die feine Art", kommentierte Geerken weiter, der
    jedoch weniger den Spieler, als vielmehr dessen neuen Berater als
    treibende Kraft hinter dem Schritt sieht.

    ......

    „Mein Herz hängt an der Nachwuchsförderung. Hamburg ist eine große
    Handball-Stadt, in der auch die Jugendarbeit groß sein muss. Der HSV
    bietet ein durchdachtes und weiter ausbaufähiges Nachwuchskonzept, das
    ich mit meiner Erfahrung unterstützen möchte“, so Per Carlén

    Meint Carlen den Hamburger SV (Fussball) oder den Handballsportverein Hamburg?

    Von welchem Verein im Verein spricht er hier? ?(

    THW Kiel - HSG Ahlen-Hamm

    VfL Gummersbach - Frisch Auf Göppingen

    TV Großwallstadt - SC Magdeburg

    Füchse Berlin - DHC Rheinland

    MT Melsungen - TuS N-Lübbecke

    SG Flensburg-Handewitt - TSV Hannover-Burgdorf

    HSV Hamburg - HSG Wetzlar

    Rhein-Neckar-Löwen - HSG Ahlen-Hamm

    TSG Friesenheim - HBW Balingen-Weilstetten

    TBV Lemgo - THW Kiel

    02.02.2011
    TUSEM Essen reloaded am Freitag


    VfL-Trainer Sead Hasanefendic scheint den richtigen Gegner gefunden
    zu haben, um seine Jungs unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Und
    so vereinbarte er kurzfristig mit seinem Kollegen Maik Handschke ein
    Testspiel gegen dessen Mannschaft von TUSEM Essen. Das Zweite binnen
    einer Woche. Denn schon am vergangenen Freitag testete der VfL gegen den
    Zweitligisten und gewann knapp mit 34:32 (17:15).

    Diesmal wird in Gummersbach gespielt.
    Los gehts am kommenden Freitag, den 04.02.2011 um 19.00 Uhr in der Eugen-Haas-Halle. Die Halle öffnet um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

    (Quelle:vfl-gummersbach.de)

    Ein treffender Kommentar in der Kölnischen Rundschau vom 26.01.2011:

    KOMMENTAR

    Charakterlos
    von JOACHIM SCHMIDT zum Debakel der Handballer


    Fassungslosigkeit, wohin man schaute bei der deutschen
    Handball-Nationalmannschaft. Angetreten mit dem Ziel, ins Halbfinale
    einzuziehen und um die WM-Medaillen zu spielen, finden sich die
    Weltmeister von vor vier Jahren jetzt in der Bedeutungslosigkeit einer
    zweistelligen Endplatzierung wieder.


    Eine Charakterfrage? Tatsache ist, dass die vermeintlichen
    Führungsspieler diesem Anspruch nicht gerecht geworden sind. In
    Gesprächen vor und nach den Spielen leierten sie meist wie einstudiert
    Allgemeinplätze herunter. Nach Erfolgen hatten sie den Teamgeist
    gefunden, nach Niederlagen ihn mit zerknirschten Mienen eingefordert.


    Leidtun konnte einem - neben den meist starken Torhütern, die
    gestern allerdings von ihren desolat agierenden Vorderleuten mit in den
    Abwärtssog gezogen wurden - nur einer: Heiner Brand. Der Bundestrainer
    stand am Ende konsterniert an der Seitenlinie, nachdem er lange Zeit
    wort- und gestenreich versucht hatte, seine Spieler aus ihrer
    Schwerfälligkeit aufzurütteln.


    Die Enden des buschigen Schnäuzers der Gummersbacher
    Handballinstitution hingen gefühlt noch tiefer als auf Halbmast, als er
    gestand, dass dies das Negativerlebnis schlechthin seiner 14-jährigen
    Bundestrainerkarriere sei. Konsequenzen, also vorzeitig aus dem Vertrag,
    den er 2013 ohnehin nicht verlängern wollte, auszusteigen, sind seit
    gestern denkbar. Es wäre nur allzu verständlich, würde er den Bettel
    hinschmeißen.


    Denn die Spieler, vor die sich Heiner Brand stets schützend gestellt
    hatte, und die er selbst in seiner sportlich schwersten Stunde nicht
    abstrafte, ließen ihn sträflich im Stich. Sie sollten sich öffentlich
    bei ihrem Trainer entschuldigen, ihn so im Regen stehen gelassen und den
    deutschen Handball in Misskredit gebracht zu haben. Alles andere wäre
    charakterlos.