Beiträge von Rentner

    Zitat

    Original von UlfN
    Eine Verurteilung durch ein (Sport)Gericht wegen Bestechung wäre ohne Zweifel in beiden Fällen zum jetztigen Zeitpunkt falsch, ein Gericht sollte die Unschuld vermuten, solange nichts anderes bewiesen ist.
    Meine Vermutungen als Privatperson müssen sich weder beim THW noch bei Lemme/Ullrich decken.
    Dem THW glaube ich persönlich sogar weniger als den beiden Schiedsrichtern.
    Dem Handball schadet damit Beides.
    Und deswegen war es absolut richtig, dass u.a. Kiel meine Idol seit Kindertagen, Uwe Schwenker, vor die Tür gesetzt hat. Es sollte für ihn auch kein zurück geben OBWOHL auch bei ihm nichts bewiesen ist, es sei denn, seine Unschuld ist bewiesen und er kann somit dem THW und dem Handball nicht mehr schaden durch seine pure Anwesenheit. Gleiches gilt für die Lemme/Ullrichs. Oder bist z.B. Du, Rentner, dafür, dass Uwe Schwenker als Manager des THWs zurückkommt?

    Mir geht es nicht um Persona sondern um das Prinzip der Gleichbehandlung.
    Beim THW wurden dubiose Geldströme festgestellt, bei Lemme Ulrich Geld im Gepäck. Ist das ein so gewalltiger Unterschied?
    Ich meine NEIN.

    In der heutigen Ausgabe der OVZ steht u.a.:

    ......................Erledigt hat sich dagegen eine Verpflichtung des Iraners Allahkaran Esteki, so Houlet. "Wir konnten uns mit seinem Verein nicht einigen." Eine Ablösesumme zu zahlen könne man sich nicht erlauben. Doch vielleicht sei er ebenso wie sein jüngerer Bruder ein Mann für die Zukunft

    Schiedsrichter
    HBL wehrt sich gegen Lemm/Ullrich

    Erstellt 31.10.09, 13:52h

    "Es wäre für die Liga nicht gut, wenn die beiden wieder auflaufen würden", sagt Thorsten Storm, Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen, über das Schiedsrichtergespann. Frank Lemme und Bernd Ullrich waren nach einem Europacup-Spiel in den Verdacht der Bestechlickeit geraten.

    Die Vereine der Handball-Bundesliga wollen das Schiedsrichter-Gespann Lemme/Ullrich nicht zurück. (Bild: dpa)
    HAMBURG - Die Vereine der Handball-Bundesliga (HBL) lehnen eine Rückkehr der Schiedsrichter Frank Lemme und Bernd Ullrich in den Spielbetrieb ab. "Mir ist kein Club bekannt, der damit einverstanden ist", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der Deutsche Handballbund (DHB) hatte entschieden, dass die im März gesperrten Unparteiischen vom Dezember an wieder Spiele leiten dürfen. Der Verband ist für das Schiedsrichterwesen zuständig.

    Lemme und Ullrich waren suspendiert worden, nachdem sie in den Verdacht der Bestechlichkeit geraten waren. Die Schiedsrichter hatten verheimlicht, dass sie nach dem Finalrückspiel im Europacup der Pokalsieger im Frühjahr 2006 zwischen Medwedi Tschechow und Valladolid am Moskauer Flughafen Scheremetjewo mit 50.000 Dollar im Handgepäck aufgegriffen worden waren. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) sperrten Lemme und Ullrich, die ihre Unschuld beteuern, deshalb im Juli für fünf Jahre für internationale Spiele.

    Der DHB ahndete das Vergehen mit neun Monaten Sperre und unterstützte die Schiedsrichter im September sogar mit 10.000 Euro, um Einspruch gegen die EHF-Sperre einzulegen. "Derzeit läuft die Revisionsverhandlung. So lange es da kein Ergebnis gibt, brauchen wir darüber nicht zu reden. Ende November werden die Fakten geklärt sein", sagte DHB-Schiedsrichter Peter Rauchfuß. Er warnte davor: "Man sollte die gute Zusammenarbeit zwischen dem DHB und der HBL nicht durch so etwas belasten."

    Liga-Geschäftsführer Bohmann kritisiert im "Spiegel" das Verhalten des DHB: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Ansetzung der Schiedsrichter gegen die Clubs und die Liga durchsetzen lässt." Der Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen, Thorsten Storm, sagte dem Nachrichtenmagazin: "Es wäre für die Liga nicht gut, wenn die beiden wieder auflaufen würden." (dpa)

    Handball / Bundesliga
    26.10.2009
    Lübbecke verpflichtet Alvanos

    Dem TuS N-Lübbecke ist ein Transfercoup geglückt. Es gelang Alexandros Alvanos zu verpflichten.

    Der 29-jährige wechselt zum 1. November von den Rhein-Neckar Löwen an den „"Lübbecker Wiehen" und erhält dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011.

    "Mit Alexandros Alvanos haben wir die rechte Angriffsseite optimal verstärkt", ist sich Armin Gauselmann sicher.

    Für den Wirtschaftsbeiratssprecher ist es wichtig, dass "wir uns an diese Transfers von gestandenen Bundesligaspielern heranwagen, um uns langfristig zu einer festen Größe zu entwickeln."

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    Zwei Praktikanten aus Norwegen
    Handballakademie des VfL Gummersbach möchte ein Netzwerk aufbauen

    GUMMERSBACH. Zwei Praktikanten aus Norwegen haben die B-Jugend-Handballer des VfL Gummersbach noch bis heute in ihren Reihen. Sturle Erland (16), der Sohn des ehemaligen VfL-Spielers Rune Erland, und sein Freund Axel Norheim.

    Die beiden Handballer, die bei Gunnar Jaeger wohnen, sind Teil eines Netzwerks, das die Handballakademie aufbauen möchte. "Rune Erland ist in Norwegen als Trainer sehr aktiv", erzählt Axel Renner, Cheftrainer der Handballakademie. Erland trainiert seinen Sohn von Kindesbeinen an. Jetzt sollte der 16-Jährige sehen, wie in Deutschland gearbeitet wird. "Wir wollten unseren Spielern zeigen, wie die besten Handballer Norwegens spielen." Unterschiede hat Renner beispielsweise in der Abwehr ausgemacht, in der die Norweger viel technischer zu Werke gehen.

    Kommt es zu einer Zusammenarbeit, wäre es der dritte Partner nach den Kadetten Schaffhausen und dem schwedischen Lund. "Wir wollen ein Netzwerk, um einerseits unseren Spielern Möglichkeiten zu bieten und andererseits auch andere Spieler kennenzulernen", erläutert Renner. So fiel der Blick auf Lund nicht nur, weil dort gut Handball gespielt wird, sondern auch, weil es dort eine große Universität gibt. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 23.10.2009)

    Rettungskampf
    Die VfL-Zwillinge: Wir setzen ein Zeichen
    Von ALEXANDER HAUBRICHS und EDUARD BOPP (Foto)

    Gummersbach – Der gemeinsame Spaziergang durch den oberbergischen Wald als kleine Taktik-Stunde. „Hier tüfteln wir schon mal über den nächsten Gegner und besprechen, wie wir unser Zusammenspiel verbessern können“, sagt Gummersbach-Regisseur Viktor Szilagyi vor dem Duell der Altmeister gegen den TV Großwallstadt (Freitag, 19.45 Uhr, LanxessArena). Der Österreicher wohnt mit Mannschaftskollege Adrian Wagner nicht nur in einem Doppel-Haus. Gemeinsam haben sie auch ein Faible für Hunde, gehen mit Kaya und Johnny oft „Gassi“.

    Die VfL-Zwillinge: Sie leben und arbeiten zusammen – und kämpfen gemeinsam für den Handball im Rheinland. „Wir kannten uns aus der gemeinsamen Kieler Zeit und sind da Freunde geworden“, erzählt Wagner, der auch schon mal als Babysitter für Szilagyis Sohn Ben einspringt.

    Beim Stöckchenwerfen oder den vielen Grillabenden im Sommer blieb auch Zeit, um über die Probleme beim VfL Gummersbach zu reden. „Wir haben uns beide entschlossen, ein Zeichen zu setzen und haben unsere Verträge zu reduzierten Bezügen verlängert“, sagt Wagner, der sich kürzlich im Drogeriemarkt an die Kasse setzte, um ein paar Euro Sponsorengelder und viel Sympathien für den VfL zu sammeln.

    Auch Szilagyi unterstützt den Rettungskampf aktiv. „Das ist so ein toller Klub. Wir müssen kämpfen, dass der VfL eine Zukunft hat.“ Am besten geht das natürlich über sportlichen Erfolg - vielleicht schon am Freitag beim Wiedersehen mit Ex-Abwehrchef Sverre Jakobsson, der jetzt für den TVG spielt. Szilagyi, seit Wochen in Sahneform: „Wir haben auch jetzt noch eine Mannschaft, die was reißen kann in der Liga. Großwallstadt ist sicher ein direkter Konkurrent, wenn wir um die internationalen Plätze mitspielen wollen. Deshalb müssen wir sie gerade zu Hause schlagen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.“

    http://www.express.de/nachrichten/sp…3811666410.html


    Wieder einmal absolute Zustimmung!

    Weiter sanieren, um anzugreifen

    VfL-Geschäftsführer Francois-Xavier Houlet spricht über drei turbulente Monate

    Die Talsohle ist längst nicht durchschritten. Wo steht der VfL Gummersbach? Zu einer Zustandsbeschreibung traf sich Geschäftsführer Francois-Xavier Houlet mit Andrea Knitter.

    Wie geht es dem VfL Gummersbach?

    Deutlich besser als vor ein paar Wochen. Die Situation war sehr kritisch. Es hat sich etwas entspannt, doch wir sehen von Woche zu Woche, von Tag zu Tag.

    Konnten Sie denn nicht absehen, dass es zu solch einem finanziellen Desaster kommen würde?

    Bis zum Juli stellte sich die Situation ganz anders da. Wir planten mit einem Etat von 4,2 Millionen Euro. Das waren 300 000 Euro weniger als in der letzten Saison, doch sahen wir uns auch angesichts des Gewinns des EHF-Pokals auf einem guten Weg. Ich bin seit 13 Monaten im Dienst. Die Lage war nie gut und uns drücken auch noch Altschulden von rund 3 Millionen Euro. Ich habe ein Jahr versucht, gegenzusteuern und vieles getan, um Geld zu sparen. So habe ich in dieser kurzen Zeitspanne acht Verträge aufgelöst. Doch es hat nicht ausgereicht. Auch aufgrund der Wirtschaftskrise sind uns im Sommer Sponsoren und Businesspartner abgesprungen. Dass es sich am Ende in so einer Größenordnung bewegen würde, war nicht abzusehen. Das Ganze hat sich plötzlich verselbständigt, die Gelder flossen nicht mehr, wir waren fast nicht mehr liquide. Damit stand im Raum, dass es den VfL bald nicht mehr geben würde. Doch dieser "worst case" ist glücklicherweise nicht eingetreten.

    Aus dem Umfeld des VfL kam sogar der Vorschlag, Insolvenz anzumelden und einen Neuanfang in der Regionalliga zu starten.

    Das wäre doch auch keine Lösung, denn ich glaube nicht, dass der VfL so schnell wieder in die Bundesliga spielen würde.

    Und heute, drei Monate später?

    Wir können wieder bezahlen, müssen den Verein aber weiter sanieren, sonst bekommen wir keine Lizenz. Gleichzeitig müssen wir auch eine Perspektive bieten, um für Zuschauer und Sponsoren attraktiv zu sein. Die Sponsoren sind dabei nicht einmal das Problem, da liegen wir im Bundesligavergleich im oberen Drittel. Problem sind die fehlenden Zuschauer.

    Was wollen Sie dagegen tun?

    Wir haben ja schon eine ganze Menge gemacht und haben für unsere Spiele geworben wie nie zuvor. Wir haben die Mannschaft verjüngt, haben mit neun Handballern so viele deutsche Spieler wie noch nie. Erstmals ist die Zahl der ausländische Akteure mit sieben kleiner. Wir setzen auf den eigenen Nachwuchs und haben als logischen Schritt die zweite Mannschaft aus der Handballakademie in die GmbH übernommen. Sie wird komplett von uns finanziert. Damit haben wir ganz klare Zeichen gesetzt, gerade auch für den Standort Gummersbach. Doch erst wenn die Halle kommt, gibt es eine wirkliche Perspektive.

    Noch einmal zur prekären finanziellen Situation. Wieso haben Sie denn noch einen Spieler wie Zarko Markovic verpflichtet?

    Das war im Juni, als noch nicht abzusehen war, dass uns so viele Sponsoren wegbrechen würden. Es ist ja auch kein Zufall, dass er als erster auch wieder weg war. Schade, dass uns auch Audray Tuzolana verlassen hat. Er hat sehr fair agiert, und wir haben ein Lösung gefunden, mit der beide Seiten leben können.

    Die Hamburger Morgenpost hat berichtet, dass Hamburgs Mäzen Andreas Rudolph, der ein gebürtiger Gummersbacher ist, dem VfL mit einer Bürgschaft geholfen hat.

    Das stimmt nicht. Ansonsten gibt es dazu keinen Kommentar.

    Welche Perspektive sehen Sie für den VfL?

    Wenn wir weiter so sanieren, können wir in der nächsten Saison wieder angreifen.

    Bedeutet das noch weitere Entlassungen?

    Geplant sind sie nicht, aber es ist ja auch kein Geheimnis, dass drei Spieler den 20-prozentigen Gehaltsverzicht noch nicht unterschrieben haben. Meine Prämisse bleibt: Zuerst kommt der Verein, dann die Mannschaft, dann die Spieler. Denn am Ende wird niemand davon profitieren, wenn die GmbH kaputt geht.

    Verzichten Sie eigentlich auch selber auf einen Teil ihres Gehaltes?

    Ich habe den Finanzplan ausgearbeitet und ihn der Mannschaft und den Mitarbeitern vorgestellt. Das habe ich nicht getan, ohne als Erster auf einen Teil meines Gehaltes zu verzichten.

    Ihr Vertrag läuft Ende der Saison aus. Sie stehen an vorderster Front und damit auch ständig in der Kritik. Denken Sie da schon mal ans Aufhören?

    Ich bin als Sportdirektor verpflichtet worden. Heute bin ich Geschäftsführer und habe seit Monaten kaum mehr Zeit, mich mit dem Sport zu beschäftigen. Ich lebe nicht mehr mit der Mannschaft und es gelingt mir nur selten, mal beim Training vorbeizuschauen. Trotz allem waren wir in der vergangenen Saison sportlich so erfolgreich wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ich kann mit der Kritik an meinem Führungsstil leben, aber ich möchte auch nach meiner Bilanz beurteilt werden - und die ist mit dem Vizepokalsieg und EHF-Pokalgewinn gar nicht schlecht. Auf lange Sicht möchte ich wieder mehr im sportlichen Bereich arbeiten. Ich bin seit elf Jahren im VfL Gummersbach, es ist mein Verein und ich werde weiter für ihn kämpfen.

    (Quelle: Printausgabe der OVZ vom 9.10.2009)

    Zitat

    Original von Fry
    Heimweh oder sinds finanzielle Gründe?

    Audrey Tuzolana habe ihn um die Vertragsauflösung gebeten, "dieser Bitte sind wir nachgekommen", sagte Houlet. Der Verein scheint so zwar weitere Personalkosten einzusparen, eine Ablöse scheint für den sprunggewaltigen Franzosen aber nicht erzielt worden zu sein - Details dazu wurden allerdings nicht bekannt.

    (Quelle:http://www.handball-world.com)

    Der Wunsch kann aber auch mit der Vertragsverlängerung von Addi Wagner zusammenhängen. Wagner, Tuzolana und alternativ Lützel sowie als Nachwuchstalent Robin Teppich im Hintergrund. Das kann schon an den Nerven eines Spielers zehren. Es ist schade für Tuzo, aber für den Verein in der jetzigen Situation eine 4 fach Besetzung wäre schon quadratierter Luxux.