Beiträge von Rentner

    30.07.2008 - Saisoneröffnung in Gummersbach

    Am 23. August wird die Saison in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle offiziell eingeläutet. Gegner ist ab 17.00 Uhr der Bundesligakonkurrent TuSEM Essen. Schon um 15 Uhr werden die VfL-Youngsters in einem Freundschaftsspiel gegen das Team von Eintracht Hagen antreten. Die Halle öffnet um 14.00 Uhr.
    Rund um die Halle erwartet den Besucher ein bunter Familientag bei hoffentlich schönem Sommer-Wetter.

    Tickets sind ab Freitag, den 1. August zum Preis von 5 Euro (Kinder bis 12 Jahren/3 Euro) über die Geschäftsstelle des VfL Gummersbach erhältlich.

    Mit den Einnahmen aus Tickets und Bewirtung verfolgt der VfL einen guten Zweck. Der Erlös dieses Tages soll der Familie von Florian Beniamino zugute kommen. Der Familienvater und VfL-Anhänger war Ende vergangenen Jahres in Gummersbach tödlich verunglückt.

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    "Mündlich sind wir uns einig"
    VfL möchte Kristian Nippes verpflichten

    GUMMERSBACH. Beim Auftakttraining war er nicht zu sehen und auch auf der offiziellen Mannschaftsliste des VfL Gummersbach steht der Name des Juniorennationalspielers Kristian Nippes nicht. "Mündlich sind wir uns mit allen Parteien einig, doch einen Vertrag hat er noch nicht unterschrieben", sagt VfL-Sportdirektor Francois-Xavier Houlet.

    Doch bevor es soweit ist, tritt Nippes mit der deutschen Junioren-Mannschaft bei der Europameisterschaft in Rumänien an. Ansonsten spielt der Rechtsaußen beim Bergischen HC in der Zweiten Bundesliga. Mit seiner Unterschrift beim VfL soll der 20-Jährige mit einem Doppelspielrecht ausgestattet werden. Unter Alfred Gislason hatte der Solinger bereits im Mai einmal mit dem VfL trainiert und angedacht war, dass er einmal in der Woche mit den Gummersbachern trainiert. "Er soll Kontakt mit der Mannschaft bekommen und so langsam reinwachsen", sagt Houlet.

    Zum ersten Test nach Dormagen

    Derweil bereiten sich die Handballer des VfL Gummersbach auf ihr erstes Vorbereitungsspiel unter Trainer Sead Hasanefendic vor. Um 18.30 Uhr tritt der VfL bei Bundesliga-Aufsteiger TSV Bayer Dormagen an. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 22.07.2008)

    Ich möchte große Ziele erreichen

    Ein erster Ausblick auf die neue Saison mit dem neuen VfL-Trainer Sead Hasanefendic

    Sead Hasanefendic ist als Trainer zum VfL Gummersbach zurückgekehrt. Über seine Erwartungen und Ziele sprach er mit Andrea Knitter.

    Kam die Anfrage des VfL überraschend für Sie?

    Oh ja. Ich war zu einem Kurzurlaub in Kroatien als der Anruf kam. Ich hatte nicht erwartet, dass sich das Trainerkarussell in dieser Form dreht.

    Sie haben anschließend aber schnell ihre Zusage gegeben?

    Ja, denn wer weiß, ob ich in ein oder zwei Jahren noch einmal ein solches Angebot bekommen hätte. Es war ja nicht so, dass ich Arbeit gesucht hätte. Als Nationaltrainer stand ich mit Tunesien in der WM-Vorbereitung.

    Haben Sie denn die ganze Zeit Kontakt mit dem VfL gehabt?

    Ich bin ja immer in Gummersbach wohnen geblieben. Und habe alleine schon aus Sympathie Kontakt zum VfL gehalten. Ich hatte Kontakt zu Zouzou Houlet und auch zu Stefan Hecker. Es hat sich ja in der Spitze einiges verändert, seitdem ich Trainer war.

    Sie waren zwei Jahre Trainer des VfL, bevor Sie sich in beiderseitigem Einvernehmen getrennt haben. Was hat sich in dieser Zeit in der Bundesliga verändert?

    Das lässt sich vor allem am HSV Hamburg festmachen. Der war damals ein Verein unter vielen und gehört heute zur Spitze. Heute gibt es viele Vereine mit großen Wünschen. Dazu gehören Kronau und Flensburg ebenso wie Magdeburg oder Nordhorn, das sich durch den Europapokalsieg neu profiliert hat. Die Spitze ist sehr stark und gut besetzt.

    Wo rangiert da der VfL Gummersbach?

    Auch der VfL hat Wünsche und die liegen sicher nicht bei Platz sechs, sondern gehen in Richtung Champions League. Es gibt viel zu tun. Dabei kann sich Gummersbach nicht den Weg von Kiel leisten, sondern muss neue Wege gehen. Und da kommt auch die Handball- Akademie ins Spiel.

    Haben Sie deren Arbeit in den letzten drei Jahren verfolgt?

    Ja, ich war bei einigen Spielen und habe anschließend auch mit den Trainern gesprochen. Mit Jochen Kienbaum hatte ich sehr oft Kontakt. Die Gründung der Handball-Akademie war für den VfL Gummersbach schon nötig.

    Sie fangen beim VfL jetzt mit einer ganzen Reihe neuer Spieler an, ist das ein Vorteil?

    In den letzten Jahren gab es viele Wechsel beim VfL, und ich glaube, dass man nun erkannt hat, dass es Kontinuität braucht. Stellen Sie sich einfach mal vor, wo Gummersbach mit Yoon, Narcisse und Sigurdsson heute stehen würde. In vielen Vereinen weiß man heute, dass es wichtig ist, langfristig zu planen.

    Wie lange gilt Ihr Vertrag?

    Ich habe für zwei Jahre unterschrieben, kann mir aber auch vorstellen, länger beim VfL zu bleiben.

    Wie schätzen Sie denn die jetzige Mannschaft und vor allem die neuen Spieler ein?

    Ich kenne alle Spieler, und der VfL ist gut besetzt. Auf der halbrechten Seite stehen Alvanos und Pfahl, dazu kommt im mit Vukovic ein sehr guter Spieler, ebenso wie Szilagyi. Und auch von Audrey Tuzolana, der auf Linksaußen für Sigurdsson gekommen ist, halte ich sehr viel.

    Ist denn noch Geld von der Ablösesumme für Alfred Gislason übrig für neue Spieler?

    Nein, ich denke der Kader steht fest.

    Was sind Ihre Ziele in der neuen Saison?

    Wir werden im EHF-Pokal angreifen, denn ich möchte große Ziele erreichen.

    Wann starten Sie in die Saisonvorbereitung?

    Wir werden uns am 17. Juli treffen, um dann einen Tag später die ersten Leistungstests an der Sporthochschule in Köln durchzuführen. Anschließend geht es in die Vorbereitung.

    Beim Start werden nicht alle Spieler dabei sein, sondern einige mit ihren Teams bei Olympia spielen.

    Sicher ist das nur bei Robert Gunnarsson, während Ge- offroy Kranz und Drago Vukovic noch nicht fest zum Kader ihrer Teams gehören. Bei Vedran Zrnic glaube ich nicht, dass er spielt. Es wäre ein zu großes Risiko, da er ja fit für die Saison sein möchte. Wer fehlt, den werde ich mit jungen Spielern aus der Handballakademie ersetzen.

    Dann wünsche ich Ihnen noch weiterhin einen schönen Urlaub.

    Den brauche ich auch, denn jetzt kommt ja einiges auf mich zu.

    (Aus OVZ-Printausgabe vom 03.07.2008)

    30.06.2008 - Sead Hasanefendic neuer Trainer des VfL Gummersbach Alfred Gislason erhält vom VfL Freigabe für einen sofortigen Wechsel zum THW Kiel

    Vertragsauflösung mit Alfred Gislason und Freigabe für den THW Kiel
    In der letzen Woche traf beim VfL Gummersbach die offizielle Anfrage des THW Kiel für eine Freigabe des VfL-Trainers Alfred Gislason sowie ein Ablöseangebot ein. Der VfL Gummersbach erteilt nach intensiver Prüfung der Alternativen für die Trainerposition beim VfL Gummersbach sowie der Ablösemodalitäten seinem Trainer Alfred Gislason die Freigabe für einen Wechsel nach Kiel und erklärt somit seine Zustimmung für eine vorzeitige Vertragsauflösung.

    Der VfL Gummersbach bedankt sich bei Alfred Gislason für seine beim VfL Gummersbach geleistete Arbeit und wünscht Ihm viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte.

    Die schnelle Einigung im Fall Gislason ist auch darauf zurückzuführen, dass der VfL mit Sead Hasanefendic einen der besten Trainer der Welt verpflichten konnte. Der Bosnier mit kroatischem Pass trainierte den VfL bereits von 2002 bis 2004 und führte ihn erstmals seit langen Jahren wieder in einen europäischen Wettbewerb. Nach seiner Tätigkeit beim VfL trainierte er die tunesische Handball-Nationalmannschaft und führte sie sensationell bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2005.
    Sead Hasanefendic behielt auch nach seinem Weggang vom VfL eine Wohnung in Gummersbach und weilte oft in der Kreisstadt, auch dadurch rissen seine Verbundenheit zum VfL und die Kontakte zum Verein nie ab. Sead Hasanefendic verfolgte in den letzten Jahren viele Heimspiele des VfL Gummersbach vor Ort und kennt die Mannschaft daher sehr gut.


    Trainingsbeginn am 18.07.2008
    Sead Hasanefendic wird das Training mit dem VfL Gummersbach am 18. Juli aufnehmen. Der VfL Gummersbach plant für diesen Tag eine Pressekonferenz unter anderem mit Sead Hasanefendic und Sportdirektor François-Xavier Houlet. Sobald weitere Details feststehen, folgen entsprechende Informationen.

    Stimmen:

    Claus Horstmann, Aufsichtsratsvorsitzender VfL Handball Gummersbach GmbH
    „Die Entscheidung, das für Handball-Verhältnisse enorm hohe Ablöseangebot des THW Kiel für unseren Trainer Alfred Gislason anzunehmen, wurde uns dadurch noch erleichtert, dass wir mit Sead Hasanefendic schnell eine adäquate Alternative auf der Trainerposition finden konnten. Die Entscheidung wurde in kürzester Zeit von allen handelnden Personen beim VfL beschlossen. Ich möchte mich bei Alfred Gislason für seine Arbeit beim VfL Gummersbach bedanken und wünsche ihm viel Erfolg beim THW Kiel.“

    Stefan Hecker, Geschäftsführer VfL Handball Gummersbach GmbH
    Letzte Woche erreichte mich überraschend die Anfrage des THW Kiel für eine Freigabe von Alfred Gislason. Die Höhe der angebotenen Ablösesumme zwang uns aus professioneller Sicht dazu, sehr ernsthaft über dieses Angebot nachzudenken. Die Alternative auf dem Trainerposten mit Sead Hasanefendic hat dann letztendlich den Ausschlag für unsere Entscheidung gegeben. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch ausdrücklich bei Alfred Gislason bedanken, der dem VfL Gummersbach die Entscheidung überlassen hat und uns nicht um vorzeitige Vertragsauflösung gebeten hat. Er hat sich in dieser Situation, so wie ich Ihn auch seit vielen Jahren kenne, absolut korrekt verhalten.“

    François-Xavier Houlet, VfL-Sportdirektor:
    „In den Gesprächen letzte Woche zeigte sich Sead Hasanefendic hochmotiviert, als Trainer des VfL Gummersbach arbeiten zu können. Auch mit den Neuzugängen zeigte er sich zufrieden. Der enge Kontakt zwischen dem VfL Gummersbach und Sead Hasanefendic ist in den letzten Jahren nie abgerissen. Zudem gehört Sead Hasanefendic zu den besten und international erfahrensten Handball-Trainern weltweit. Wir sind uns sicher, mit Sead, der die Mannschaft gut kennt, einen fast nahtlosen Übergang auf der Trainerposition zu schaffen.“

    30.06.2008 - red
    Gislason wird neuer Trainer beim THW Kiel

    Der THW Kiel hat einen Nachfolger für den entlassenen Trainer Zvonimir Serdarusic gefunden. Wie erwartet unterschrieb Gummersbachs bisheriger Coach Alfred Gislason am Montag bei den Schwarz-Weißen. Der THW musste den Isländer allerdings für knapp 700.000 Euro aus seinem bis 2010 gültigen Vertrag herauskaufen. Gislasons Nachfolger beim VfL Gummersbach soll der Bosnier Sead Hasanefendic werden. Er trainierte den VfL bereits von 2002 bis 2004.

    http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…1&auswahl=15389

    THW Kiel: Gislason-Verpflichtung steht kurz bevor

    Der THW Kiel ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den am Donnerstag freigestellten Trainer Zvonimir Serdarusic offenbar fündig geworden. Nach Informationen der NDR 1 Welle Nord wird der Isländer Alfred Gislason den Bosnier ersetzen. Demnach soll der 48-Jährige bereits am Montag einen Vertrag bei den Schleswig-Holsteinern unterschreiben. Für Gislason muss der deutsche Meister und Pokalsieger eine sechsstellige Ablösesumme an dessen aktuellen Arbeitgeber VfL Gummersbach überweisen, bei dem der Isländer noch bis 2010 unter Vertrag steht. Im Gespräch sind 750.000 Euro. "Ich kann uneingeschränkt sagen, dass für mich und große Teile der Mannschaft Alfred Gislason der erklärte Favorit ist", erklärte der Kieler Manager Uwe Schwenker, der die Verpflichtung jedoch noch nicht bestätigen wollte. Sollte der Transfer doch noch platzen, wäre Ola Lindgren vom Ligakonkurrenten HSG Nordhorn die erste Alternative.

    (http://www1.ndr.de/sport/handball/serdarusic102.html)

    28.06.2008 - red
    Falscher TUSEM-Sponsor wegen Betrug verurteilt

    Im Prozess gegen den falschen TUSEM-Sponsor (wir berichteten) wurde ein Urteil gesprochen. Eine Haftstrafe von vier Jahren wegen Betruges verhängte die 1. Strafkammer des Essener Landgerichtes gegen Georg Weiner. Richter Edgar Loch ging aber auch mit dem damaligen Geschäftsführer Klaus Schorn ins Gericht, denn dem Angeklagten sei es nicht besonders schwer gemacht worden.

    Der 58-jährige Oberhausener soll im April 2004 per E-Mail Kontakt mit der TUSEM-Geschäftsleitung aufgenommen haben. Zu diesem Zeitpunkt war der Handballverein in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil sich mit der Deutschen Post der langjährige Hauptsponsor zurückgezogen hatte. Diesen Umstand soll Weiner ausgenutzt haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll er als Präsident einer Firma aus Athen aufgetreten sein, die unter anderem schon Sportanlagen und Krankenhäuser gebaut und bei den Olympischen Spielen in Athen (2004) im Projektmanagement gesessen habe. Außerdem soll er angegeben haben, dass er schon Großprojekte in Malaysia, Weißrussland und Kuwait abgewickelt habe.

    Im April 2004 wurde das Engagement des Unternehmens beim Essener Bundesligisten erstmals bekanntgegeben. Das Sponsoring sollte einen Zeitraum von drei Jahren umfassen und den Traditionsverein wieder in die Spitzengruppe der Bundesliga führen. "Ich habe gewisse Vorstellungen. Mittel- bis langfristig können wir in Essen etwas Entscheidendes mit meiner Hilfe aufbauen", so Georg Weiner im September 2004 gegenüber der Neuen Ruhr Zeitung.

    In den folgenden Monaten hat der Unternehmer seine Zahlungen an den damaligen Europapokalteilnehmer immer wieder hinausgezögert, doch die Überweisungen der Beträge stets in Aussicht gestellt. "Ich stehe zu meinem Wort. Meine Bank hat bestätigt, dass das Geld bis Montag frei ist", so der Oberhausener im März 2005 gegenüber der NRZ, der mehrfach Probleme im internationalen Finanzverkehr für die Verzögerungen verantwortlich machte. Nach Ansicht der Ermittler wusste der Oberhausener, dass die angeblich von ihm vertretenen Firmen die zugesagten Sponsorengelder zu keinem Zeitpunkt hätten aufbringen können.

    Im Juli 2005 musste die damalige Spielbetriebs-GmbH des TUSEM Essen Insolvenz anmelden. Die Mannschaft trat unter der Führung der neu gegründeten TUSEM-HSB GmbH den Weg in die dritte Liga an, kehrte inzwischen aber in die Bundesliga zurück. Schwerwiegender waren unterdessen die Folgen für den damaligen Manager Klaus Schorn, der für einen Großteil der Verbindlichkeiten gerade stehen musste. Weiner verpflichtete sich nun, Schorn 29.000 Euro aus einer Lebensversicherung zu geben.

    Schorn versicherte gegenüber dem Gericht, dass er nicht "blauäugig" gewesen sei, doch Sponsorenbeziehungen entstünden "auf Grundlage enormen Vertrauens". Er habe sich auch die "hochgeachtete Familie" Weiners angeschaut, so arbeite die Frau "in der Vorstandsetage". Während die Staatsanwaltschaft im Betrug gegen den Erstligisten ein "großes Ganovenstück, eine Nummer, die an Dreistigkeit ihresgleichen sucht" sieht, vertrat die Verteidigung die Ansicht, dass das Leben der finanziell maroden Spielbetriebs-GmbH "um Monate verlängert" wurde.

    Die Lizenz für die Handball-Bundesliga verlor der TUSEM dennoch und musste einen Neuanfang in der Regionalliga starten. Nach Gründung einer neuen Spielbetriebs-GmbH unter der Führung von Horst-Gerhard Edelmeier schaffte der TUSEM innerhalb von zwei Jahren die Rückkehr in die Beletage, wo man am Ende der vergangenen Spielzeit in der Relegation den Klassenerhalt sicherstellte.

    (http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…1&auswahl=15379)

    Riesensumme
    VfL gibt Gislason frei
    Von ALEXANDER HAUBRICHS

    Gummersbach - Schockzustand beim VfL Gummersbach: Star-Trainer Alfred Gislason macht den Abflug. Der Isländer, der Vertrag bis 2010 hatte, geht zum Rekordmeister nach Kiel.

    Der THW soll dafür die schier unglaubliche Summe von 750.000 Euro als Ablöse zahlen. Gemeinsam mit der Abfindung für Ex-Coach Noka Serdarusic (rund 400.000 Euro) ist das der teuerste Transfer der Handballgeschichte!

    In der Nacht zum Donnerstag hatte Kiels Manager Uwe Schwenker die sofortige Trennung von Serdarusic bekanntgegeben. „Jetzt brauchen wir einen Trainer. Und Gislason steht auf unserer Liste“, sagte der Kieler dem EXPRESS.

    Er steht nicht nur drauf. Gislason ist die Liste. Der Wechsel ist perfekt. Aber: Soviel Geld der Wechsel den Oberbergischen auch bringen mag. Nach Kyung-Shin Yoon, Daniel Narcisse und Gudjon Sigurdsson ist der Verlust der vierten Identifikationsfigur für den VfL kaum zu verkraften.

    Die Ära der Isländer ist beendet, der Absturz in die Bedeutungslosigkeit droht. Die Parallelen zu Basketball-Erstligist Kön 99er und Ex-Coach Sasa Obradovic sind unverkennbar.

    Gislason hatte bereits mehrere Angebote abgelehnt. Er blieb. Doch den Ruf aus Kiel konnte Gislason kaum ausschlagen, schließlich bekommt er dort das beste Team der Welt zur Verfügung gestellt. Hin- und hergerissen zwischen vertraglicher Verpflichtung und Riesenchance überließ er die Entscheidung dem VfL.

    Die nahmen das Geld. „Ich bin stolz, einen Trainer verpflichtet zu haben, der für Kiel interessant ist“, sagte VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker. Und der Nachfolger steht auch schon fest. Nach EXPRESS-Informationen wird Sead Hasanefendic neuer Trainer des VfL. Der Bosnier war bislang tunesischer Nationalcoach, wohnte aber noch in Gummersbach – und blieb dem VfL stets treu.

    (Quelle:http://www.express.de)


    So eine bittere Nachricht! Ich bin schon sehr traurig. Aber ich muss mich wohl damit abfinden, dass Handballspieler und -trainer zu Nomaden geworden sind und sich die grünsten Oasen aussuchen.
    Aber Hasanafendic ist auch kein schlechter Trainer.Er wusste wohl, weshalb er seinen Wohnsitz in Gummersbach behält.

    Zitat

    Original von Alphadex
    Hat geklappt: Reiner Witte wurde zum Vorsitzenden des HBL-Vorstands gewählt.

    Handball-World.com

    ergänzend dazu:

    Ligaversammlung wählt neuen Aufsichtsrat

    Auf der Ligaversammlung der Handball-Bundesliga e. V. wurde heute im Dortmunder Hotel Hilton ein neuer Aufsichtsrat gewählt. In den deutlich aufgewerteten Aufsichtsrat wurde Manfred Werner (SG Flensburg-Handewitt), bisher Finanzvorstand des Ligaverbandes, gewählt. Außerdem besteht der Aufsichtsrat der Handball-Bundesliga e. V. aus sechs weiteren Mitgliedern, drei Vertreter kommen direkt aus den Clubs:

    Andreas Rudolph, HSV Hamburg, Dieter Matheis, Rhein-Neckar Löwen und Hans-Peter Krämer, VfL Gummersbach. Drei Aufsichtsratmitglieder, die nicht direkt aus den Klubs kommen, verstärken das Gremium mit ihrer Kompetenz: Ralf Uhding, Jan Zilius und Torsten Burmester.

    Die Funktion des Aufsichtsrates wird deutlich gestärkt. Es wird eine klare Trennung zwischen Präsidium und Aufsichtsrat geben. Die Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, die Liga GmbH als Kontrollinstanz zu begleiten. Dazu gehört, dass der Aufsichtsrat wichtige strategische Entscheidungen beratend und unter Umständen korrigierend beeinflussen wird.

    (Quelle:http://www.toyota-handball-bundesliga.de)

    23.06.2008
    MT Melsungen holt Griechen
    MT Melsungen hat seine Personalplanungen für die kommende Saison abgeschlossen.

    Als letzten Neuzugang nahmen die Hessen den Griechen Dimitrios Tzimourtos vom Nord-Zweitligisten Eintracht Hildesheim für zwei Jahre unter Vertrag.
    "Wir haben Dimitrios Tzimourtos im Blickfeld seitdem er in Deutschland ist. Er ist ein richtiges Kraftpaket, sehr schnell, torgefährlich und vor allem ein Pfundskerl", erklärte Sportchef Alexander Fölker.

    Quelle:http://www.sport1.de)

    Ein wichtiger Hamburger Sieg

    München/Hamburg - Aufatmen an der Elbe: Ein WM-Held wird auch in Zukunft für den HSV Handball spielen!

    Johannes Bitter wurde mit dem deutschen Nationalteam Weltmeister
    Vorschau Johannes Bitter wurde mit dem deutschen Nationalteam Weltmeister
    Einem Bericht der "Bild" zufolge hat sich Johannes Bitter entschieden, seinen bis 2009 laufenden Vertrag langfristig bis 2011 zu verlängern.
    Noch seien die Gespräche nicht abgeschlossen, sagte Bitter, aber: "Ich habe immer gesagt, dass ich mich in Hamburg sehr wohl fühle. Der HSV ist mein Traumverein."

    Zahlreiche Top-Klubs hatten in den vergangenen Monaten Kontakt zu Bitter und dessen Berater aufgenommen.
    Neben den Rhein-Neckar Löwen und dem TBV Lemgo bemühten sich mit Portland San Antonio und dem FC Barcelona zwei frühere Champions-League-Sieger um den 2,04 Meter großen Torhüter, der seit 2007 an der Elbe spielt.

    Gute Entwicklung
    In Hamburg entwickelte sich Bitter zur deutschen Nummer zwei.
    Bei der EM 2008 in Norwegen nahm er "Hexer" Henning Fritz weitere Spielanteile ab.

    Die Entwicklung blieb auch in Spanien nicht unbemerkt.

    In Europa angreifen
    Doch der HSV schnürte ein attraktives Paket zusammen, um "Jogi" zu halten: Fragen über Gehalt und Privat-Ausrüster sollen geklärt sein.

    Und Bitter sieht gute Perspektiven mit den Hanseaten:
    "Wir haben eine schlagkräftige Truppe. Der HSV ist das Team, das in den nächsten Jahren in Europa ganz oben angreift. Da möchte ich gern dabei sein."

    Michael Schwartz

    (Quelle:http://www.sport1.de)