Das Ergebnis ist klarer als der wirkliche Spielverlauf. Goran Stojanovic lief erst in der letzten Viertelstunde warm.
Nandor Fazekas und Robert Gunnarsson verletzt ausgeschieden. Hoffentlich keine ernsthafte Verletzungen.
Beiträge von Rentner
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Asiatische Olympia-Quali war manipuliert
19.11.2007
Im Korruptionsskandal, der seit Monaten den Welthandball in seinen Grundfesten erschüttert, hat sich erstmals die in Basel ansässige Internationale Handball-Föderation (IHF) zu Wort gemeldet - und dabei eingeräumt, dass die asiatische Olympia-Qualifikation, die Anfang September im japanischen Toyota-Stadt ausgetragen wurde, manipuliert worden ist.
Im NDR-Fernsehen versicherte der Generalsekretär der IHF, Peter Mühlematter, er werde alles tun, um das Qualifikationsturnier unter regulären Bedingungen wiederholen zu lassen. "Wir wollen im Handball faire Qualifikationen haben. Ich setze mich dafür ein, dass das geklärt wird", versprach der Schweizer Handballfunktionär in der Sendung "Sportclub", die Ausschnitte des Skandalsspiels zwischen Kuwait und Südkorea (28:20) zeigte. Mühlematter gehört als Generalsekretär auch der IHF-Exekutive an, dem zweithöchsten Gremium des Weltverbandes. "Wehret den Anfängen, der Verband ist jetzt gefragt."
In der betreffenden Partie hatten die beiden jordanischen Schiedsrichter Alshobali/Hirzallach den hohen Favoriten Südkorea, der mit vier Profis aus der Schweiz und Deutschland angetreten war, mit zahlreichen Fehlentscheidungen krass benachteiligt - und so Kuwait das Ticket für die Olympischen Spiele 2008 in Peking zugeschanzt. "Sogar der THW Kiel hätte bei diesen Entscheidungen verloren", klagte danach der südkoreanische Profi Chi-Hyo Cho (Balingen). Hintergrund sind schon traditionelle finstere Machenschaften im Asiatischen Handballverband (AHF), der präsidiert wird vom kuwaitischen Ölminister Scheich Ahmad El-Fahad Al-Sabah.
Die AHF hatte kurz vor Anpfiff dafür gesorgt, dass nicht, wie von der IHF schriftlich angekündigt, die eigens nach Japan angereisten deutschen Spitzenschiedsrichter Lemme/Ullrich das delikate Spiel leiteten, sondern die Jordanier. "Wir sind nicht mal sicher, ob die Schiedsrichter IHF-Status hatten", erklärte Mühlematter dem NDR. Nach Informationen der HANDBALLWOCHE besaßen die Jordanier, die sich anschließend krank meldeten, diesen nötigen Status nicht; schon deshalb verlief das Spiel irregulär. HSV-Star Kyung-Shin Yoon hatte schon vor Anpfiff ein mulmiges Gefühl: "Vor dem Spiel sind unsere Fingernägel kontrolliert worden, das war komisch. Ich dachte, die wollen uns einschüchtern."
Die beiden deutschen Schiedsrichter, die dem Spiel als Augenzeuge verfolgten, bestätigten im NDR-Fernsehen ebenfalls die Schiebung, die auch IHF-Supervisor Alexander Kozhukow schwer in Rage gebracht hatte; der Russe drohte mehrfach mit Abbruch. "Es war beschämend zu sehen, aber wir konnten nichts machen, sondern nur zusehen", sagte Frank Lemme, der mit seinem Partner Bernd Ullrich 2005 das WM-Finale geleitet hatte und zu den besten Schiedsrichtern der Welt zählt.
Freilich gehört Korruption schon seit Jahren zum Alltag in einigen Kontinentalverbänden. 2003, als in Angola das Olympiaticket für Athen vergeben wurde, gab es von der IHF bestätigte Fälle von Schiedsrichterbestechung. Und auch bei den asiatischen Qualifikationen für die WM 2003 in Portugal und die WM 2007 waren der IHF derartige Manipulationen bekannt geworden. Bislang ohne Folgen. Der ägyptische IHF-Präsident Hassan Moustafa soll alle Bemühungen innerhalb der IHF, die Korruption energisch zu ahnden, im Keim erstickt haben. Moustafa gilt als enger Verbündeter der arabischen Handballfunktionäre, die mit ihren unerschöpflichen Petro-Dollars über einen enormen Einfluss in der internationalen Handballszene verfügen.
Nun gerät IHF-Chef Moustafa schwer unter Druck. Nach Informationen der HANDBALLWOCHE nämlich liegt das Video mit dem Skandalspiel dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne bereits vor- und mehrere hochrangige IOC-Funktionäre haben sofortige Konsequenzen aus den Vorgängen gefordert. "Wir beobachten, was im Handball passiert", warnte bereits der deutsche IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Der olympische Status der Sportart, der eminent wichtig ist für den Handball (bis London 2012 ist dieser Status indes gesichert), steht in Lausanne bereits in Rede.
Wichtige deutsche Funktionäre unterstützen das IOC beim Kampf gegen die Korruption. Von "mafiösen Strukturen" bei der IHF hatte bereits vor Wochen Balingens Manager Günter Kirschbaum gesprochen. "Das ist eine Riesensauerei, was in Japan passiert ist. Ich finde es gut, wenn das IOC endlich eingreift. Es geht hier schließlich um sauberen Sport", sagt Uwe Schwenker, Manager des Champions League-Siegers THW Kiel. Der Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt, Fynn Holpert, wird noch deutlicher: "Wir werden nur ein globaler Sport, wenn wir nach fairen Regeln spielen. Deshalb bin ich froh, dass es mit dem IOC einen großen Ankläger gibt. Das sind Drohgebärden, die wir unbedingt brauchen."
Autor: Erik Egger
(Quelle:http://www.handballwoche.de)
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Original von S.A.M.
Sehr gute Leistung. Gruppenerster! Hätte ich nicht gedacht.Wie schön, dass nichts vorhersehbar ist.
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Original von Tobi75
interessant ist dabei doch wirklich die Zeitschiene. Wenn man schon länger verhandelt, muss man ja den Bedarf schon länger kennen. Für mich lässt das nur den Schluß zu, dass Gokir mit absolut offenen Karten dem Verein gegenüber gespielt hat.
Anscheinend hat er das. Hierzu AG in der "Kölnischen Rundschau" vom 16-11.2007:
Dass Gudjon Valur Sigurdsson bei den Rhein-Necker Löwen unterschrieben hat, bedauert der Handball-Lehrer zwar, ist aber keineswegs nachtragend: ,Wir wussten Bescheid, dass Kronau mächtig an ihm herumbaggert. Goggi hat sich absolut korrekt verhalten. Als er seine Entscheidung getroffen hat, war nämlich nicht abzusehen, dass hier in kurzer Zeit wichtige Weichen in Sachen Hauptsponsor oder Hallenneubau gestellt würden."
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Alfred Gislason (VfL Gummersbach) zum Spiel:
"Das war ein sehr starkes Spiel von uns. Ich freue mich vor allem, dass die Variante mit drei Linkshändern so gut funktioniert hat. Ohne Oleg Kuleshov konnte nicht nur Geoffroy Krantz gegen die 5-1-Deckung und bei der Manndeckung gegen Momir Ilic seine Fähigkeiten beweisen. Auch Alexis Alvanos hat als Spielmacher auf der Mitte in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Erwähnen muss man aber auch Kenneth Klev, der mit Momir Ilic im Mittelblock der Abwehr ebenfalls super gespielt hat. Im Fall Vedran Zrnic kann man nur ein Wort sagen: überragend. Die klare Führung in der ersten Halbzeit war verdient, wir haben im Angriff ruhig und schlau gespielt, immer auf die Chancen gewartet. Nach dem 23:22 für Göppingen kam bei uns eine Steigerung wie in der Champions League. So war der Sieg am Ende auch verdient. Ich bin stolz auf die Mannschaft, in Göppingen zu gewinnen ist schon etwas ganz Besonderes."(Quelle:http://www.handball-world.com)
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15.11.2007
Chaos in Magdeburg
Bernd Uwe Hildebrandt gerät immer weiter ins Zwielicht
Misserfolge, Machtkämpfe und Manipulationsvorwürfe: Nach Chaos beim Aushängeschild SC Magdeburg gerät nun Sachsen-Anhalts Sport wegen undurchsichtiger Geschäftspraktiken an den Pranger.Das Sozialministerium wirft dem Landessportbund (LSB) vor, Bilanzen nicht fristgerecht vorgelegt und Fördergelder zu Unrecht bezogen zu haben. Trotz noch nicht komplett vorliegender Bilanzen für das Jahr 2006 wird die Behörde drei Millionen Euro Fördergelder an den Dachverband auszahlen. Dies teilte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch im Anschluss an ein Gespräch zwischen Sozialministerin Gerlinde Kuppe und LSB-Präsident Heinz Marciniak mit.
Das Ministerium hatte zuvor gedroht, das Geld einzufrieren, wenn die Bilanzen nicht bis zu diesem Donnerstag eingehen. Derzeit liegen der Behörde die Bilanzen von vier der fünf LSB-Gesellschaften vor. Laut Budgetierungsvertrag zwischen Ministerium und LSB müssen die Bücher jeweils bis zum 30. September eingereicht sein.
Zugleich bestätigte der Sprecher einen Bericht der «Magdeburger Volksstimme», wonach die LSB-eigene eigennützige Gesellschaft zur Förderung des Leistungssports (gGFL) durch manipulierte Schülerzahlen an den vier Elite-Sportschulen in Magdeburg und Halle allein in diesem Jahr 219.614 Euro zu Unrecht erhalten habe. «Deshalb sei auch kein Geld im Oktober geflossen», sagte er. Laut Staatssekretärin Christiane Dienel hat das Sozialministerium die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Außerdem würden Schadenersatzforderungen geprüft.Das Ministerium richtete als Reaktion einen Treuhandfonds für den Betrieb von Mensen und Internaten ein. Dadurch sei gewährleistet, dass alle anstehenden Zahlungen geleistet sowie die jungen Sportler vernünftig untergebracht und verpflegt würden. Gelder von dem Treuhandfonds könnten nur gemeinsam von LSB und Ministerium bewegt werden, sagte der Sprecher.
Marciniak wollte die neuen Vorwürfe nicht kommentieren. Er verwies auf eine Absprache mit Gerlinde Kuppe vom Montag. «Dort haben wir festgelegt, dass wir aus einem Munde sprechen. Deswegen möchte ich zu dem neuen Fakt auch keine Aussage machen», sagte Marciniak der dpa. Derzeit würde die Buchführung des LSB genauestens kontrolliert. Das Prüfergebnis des Landesrechnungshofes erwartet er für Ende Februar.
«Dann müssen wir gegebenenfalls handeln», erklärte Marciniak.Die jüngsten Vorwürfe richten sich gegen die gGFL, die für Mensen und Internate an den Sportschulen zuständig ist. Nach Aussage von Dienel hat die gGFL «in den letzten Jahren offenbar überhöhte Schülerzahlen gemeldet». So sei zum Beispiel der Verpflegungssatz für 1400 Schüler abgerechnet worden. Die reale Schülerzahl lag laut
Ministerium aber nur bei 1000. «Die Meldungen der Schülerzahlen der für die Internate und Mensen zuständigen gGFL an das zuständige Fachministerium ist allein durch diese Gesellschaft selbst zu verantworten», erklärte Bildungsstaatssekretär Winfried Willems. Unklar ist, wo die überschüssigen Gelder geblieben sind.Bis zum März war Bernd-Uwe Hildebrandt Geschäftsführer der gGFL. Der ehemalige Manager des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg soll für die eigentlich ehrenamtliche gGFL-Tätigkeit monatlich 3123 Euro bezogen haben. Einen entsprechenden Vertrag hatte angeblich LSB-Hauptgeschäftsführer Gerd Henke abgeschlossen. Gegen Henke ermittelt nach einer Strafanzeige von Sportministerin Kuppe die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue und anderer Straftaten.
Hildebrandt, der einen ersten Prozess auf Wiedereinstellung als Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) gewonnen hat, entpuppt sich immer mehr als zentrale Figur bei den aufgedeckten Unregelmäßigkeiten sowie bei Ränkespielen. So strebt der entmachtete Manager nun offenbar den Sturz von SCM-Präsident Rolf Oesterhoff an. Mit einer von Hildebrandt initiierten Unterschriftenaktion soll eine Außerordentliche Mitgliederversammlung mit dem Ziel der Abwahl des Präsidiums einberufen werden. Pikant: Rund 95 Prozent der 256 Unterzeichner sind erst seit knapp drei Wochen Clubmitglieder. In den vergangenen Tagen gab es 316 Eintritte.
Gegen Hildebrandt wird unter anderem wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Er war daraufhin im März zurückgetreten. Doch auch danach kam der Verein nicht zur Ruhe. Ein Finanzloch von 1,2 Millionen Euro musste gestopft werden. Verschwundene Spielerverträge sorgten für Aufsehen. Den personellen Umbruch hat der bisherige Spitzenclub noch nicht verkraftet und ist nach der 28:33-Niederlage am Dienstagabend gegen die Rhein-Neckar Löwen ins Mittelfeld abgestürzt. Dies hatte auch der Trainerwechsel von Bogdan Wenta zum Duo Stefan Kretzschmar/Helmut Kurrat nicht verhindern können.
(Quelle:http://www.hanballwoche.de)
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Original von Alphadex
Was hat er denn gemacht? Anwurf verhindert?Rote Karte wegen "grobem Foulspiel" in letzter Spielminute.

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Sieg für den VfL 34:32

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Original von Loran
Klar gibt es die spielentscheidende Position im Handball:Mäzen!!
" Hopp, Rudolph! Hopp!"
Die Namen
mich an!Loran, Entschuldigung für die "Chaos"-Unterstellung.

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URL: http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichte.../?em_cnt=547597
Manipulierte Schülerzahlen an Eliteschulen des Sports in Sachsen-Anhalt
Land legt Zahlungen an Sportbund auf EisVon Michael Bock und Rudi Bartlitz
Magdeburg - An den vier Eliteschulen des Sports in Sachsen-Anhalt sind offenbar über Jahre hinweg Schülerzahlen manipuliert worden. Darauf ist das Sportministerium jetzt gestoßen. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf gut 219 000 Euro. Das Ministerium hat Fördergelder in Millionenhöhe an den Landessportbund ( LSB ) vorerst gestoppt.
Wie die Staatssekretärin Sportministerium, Christiane Dienel ( SPD ), der Volksstimme gestern sagte, hat die für die Internate und Mensen zuständige gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Leistungssports ( gGFL ) " in den letzten Jahren offenbar überhöhte Schülerzahlen gemeldet ". Dadurch sei es zu " Überzahlungen " des Landes gekommen. So sei in den Mensen beispielsweise der Verpflegungssatz für 1400 Schüler abgerechnet worden. Die reale Schülerzahl lag laut Ministerium allerdings nur bei 1000.
Geschäftsführer der gGFL war bis zum Frühjahr Ex-SCMHandball-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt.
Das Sportministerium hat laut Dienel inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Außerdem werden Schadensersatzforderungen geprüft. Auch der Landesrechnungshof, der seit dieser Woche die Gesellschaften des LSB ( zu ihnen zählt auch die gGFL ) prüft, wurde über den neuen Sachverhalt informiert.
Im Ministerium liegen noch keine konkreten Angaben über den Gesamtschaden vor ; bekannt sind bislang nur 219 614, 41 Euro für die ersten neun Monate 2007. Dienel geht davon aus, " dass das Geld weg ist ". Mit ihm seien nach Ministeriumserkenntnissen unter anderem Personen bezahlt worden, die nicht in den Internaten und Mensen, sondern für den SC Magdeburg tätig gewesen seien. Nach Volksstimme-Informationen sollen auch verschleiert Mieten für Profi -Handballer gezahlt worden sein.
Trotz aller fi nanzieller Unregelmäßigkeiten und einer drohenden gGFL-Insolvenz, so die Staatssekretärin, " werden die Internate und Mensen in Magdeburg und Halle nicht geschlossen ". Das Land stelle für deren Weiterbetrieb notfalls einen Überbrückungskredit bereit. In diesem Jahr stellt das Land für Internate und Mensen rund 1, 6 Millionen Euro zur Verfügung.
Dienel bestätigte zudem, dass ihre Behörde Fördergelder an den LSB zunächst auf Eis gelegt hat. Der Sportbund sei bis heute seiner Verpflichtung nicht nachgekommen, zum 30. September Bilanzen seiner Gesellschaften vorzulegen, sagte sie zur Begründung : " Wir behalten erst einmal drei Millionen Euro ein. "
Künftig werde das Ministerium " kein Geld mehr ohne Gegenleistung herausgeben ", betonte Dienel. Auch die zuletzt vielzitierte Autonomie des Sports stelle keinen Grund für den LSB dar, " sich Kontrollen zu entziehen ". Dienel : " Wir wollen einen politischen Stilwechsel hinbekommen und akzeptieren keine Politik der Drohgebärden. "
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Original von OsloStar
Ich werf hier aber auch mal die Frage in den Raum, ob man mit einem solchen Leistungsträger nicht zu Rundenbeginn verlägern muss, da ein Abwerben 1 1/2 Jahre vorher keine Seltenheit mehr ist - sollte man auch beim VfL mitbekommen haben (siehe Velyky zum HSV). Ich gehe zwar nicht von aus, dass der VfL die Gehälter zahlen kann, die der HSV, Kiel oder RNL zahlen (stand so in einem Pressetext), aber ich denke vor dem Rundenbeginn hatten nicht viele den Isländer auf der Rechnung.Für den VfL ist es sicher beschissen, erst Yoon, dann der Franzose und nun der Isländer .....
Was istfür Dich ein Rundenbeginn?
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Original von Tobi75
Ne Mio hat zwar 6 Nullen (wenns glatt eine ist), ist aber trotzdem siebenstellig

Ansonsten ist es schon richtig, dass Verträge fast nichts mehr wert sind. Und auf Einhaltung zu bestehen, mag zwar bei vanderVaart funktioniert haben, nur das Gegenteil kann auch gern mal eintreten. Und wenn dann noch KLeinigkeiten dazukommen, heißt es schnell: Na der ist doch schon in Gedanken bei seinem neuen Club. Darunter leidet das Mannschaftsgefüge und die Leistung der gesamten Mannschaft. Derzeit sehr gut in MD zu beobachten.
Hier müsste ne kreative Regelung getroffen werden, die diesen Entwicklungen entgegensteht. Entweder ich entscheide mich langfristig für einen Verein, oder nicht. Auflösungen muss die Ausnahme bleiben!Das gleiche beim VfL mt Sigurdsson.
Hierzu ein Kommentar von Alexander Haubrichs - Express v. 14.11.07
Auch im Handball regiert nur das Geld
Gummersbach im Schockzustand. In die Party über den geglückten Sponsor-Abschluss platzt jetzt die bittere Nachricht vom Abschied des letzten Superstars. Gudjon Sigurdsson geht zum Hopp-Klub Rhein-Neckar Löwen.
Damit trifft den VfL nun jene Entwicklung, die das Söldnertum im Handball fördert. Das Geschacher um Stars oder Sternchip, die teilweise noch ein, zwei oder gar drei Jahre unter Vertrag sind, nimmt beängstigende Ausmaße an. Kaum hat ein Spieler irgendwo unterschrieben, geht schon das Gefeilsche um den nächsten Kontrakt los. Ablösesummen und Gehälter explodieren. Gewinner sind immer die vier oder fünf finanzstarken spanischen Klubs und die Superreichen aus Kiel, Mannheim oder Hamburg. Und wer bisher noch glaubte, dass im Handball Treue vor Geld geht, ist nun endgültig eines Besseren belehrt. -
Zitat
Original von Wöller
Ganz Grundsätzlich finde ich diese extrem frühe Vertragsunterzeichnungen (sagen wir mal vorsichtig) nicht glücklich. Nicht ganz Umsonst hat man dem im Fußball einen "Riegel vorgeschoben".
Wenn man sich die Leistung der beiden Polen in Magdeburg gestern angesehen hat, kann man schon vermuten, die würden eine frühere Vertragsauflösung beim SCM zumindest ein wenig beschleunigen wollen.
So was kann man dann auch unter Wettbewerbsverzerrung verstehen. Und wenn ich mir die Äußerungen von Gokir anhöre, ("ich verspüre nun doch wieder schmerzen und kann nicht so früh wie vermutet wieder einsteigen") könnten einige Annehemen, daß das auch ein wenig mit der Situation zu tun haben könnte.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich will Ihm da gar nichts unterstellen!! Er hat ja auch immer mehr als 100% Leistung gezeigt und sicher ne tolle professionelle Einstellung.
Schon alleine um solche Vermutungen zu unterbinden sollte sich die HBL (oder wer auch immer)was einfallen lassen, wie ich finde!!Bob Hanning äußerte sich ja gestern beim DSF Spiel SCM gegen Kronau dahingehend, dass die HBL bei kleinem wegen einer derartigen Vorlaufzeit der Verträge aktiv werden müsse.
Hierzu ein Kommentar von Alexander Haubrichs - Express v. 14.11.07
Auch im Handball regiert nur das Geld
Gummersbach im Schockzustand. In die Party über den geglückten Sponsor-Abschluss platzt jetzt die bittere Nachricht vom Abschied des letzten Superstars. Gudjon Sigurdsson geht zum Hopp-Klub Rhein-Neckar Löwen.
Damit trifft den VfL nun jene Entwicklung, die das Söldnertum im Handball fördert. Das Geschacher um Stars oder Sternchip, die teilweise noch ein, zwei oder gar drei Jahre unter Vertrag sind, nimmt beängstigende Ausmaße an. Kaum hat ein Spieler irgendwo unterschrieben, geht schon das Gefeilsche um den nächsten Kontrakt los. Ablösesummen und Gehälter explodieren. Gewinner sind immer die vier oder fünf finanzstarken spanischen Klubs und die Superreichen aus Kiel, Mannheim oder Hamburg. Und wer bisher noch glaubte, dass im Handball Treue vor Geld geht, ist nun endgültig eines Besseren belehrt. -
Rhein-Neckar Geier!

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13.11.2007 - dpa
Gummersbacher Sigurdsson wechselt zu Rhein-Neckar LöwenHandball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen hat sich weiter hochkarätig verstärkt. Der DHB-Pokalfinalist verpflichtete den Isländer Gudjon Valur Sigurdsson vom Liga-Kontrahenten VfL Gummersbach. «Ich habe letzte Woche für drei Jahre in Kronau unterschrieben», sagte der Linksaußen am Dienstag. Allerdings ist noch unklar, ab wann Sigurdsson in Mannheim spielt, weil er noch einen Vertrag beim Champions-League-Teilnehmer bis 2009 hat. «Die Clubführung hat schon ein Angebot von Kronau erhalten. Aber sie haben sofort gesagt: Du musst Deinen Vertrag bis 2009 erfüllen», sagte der Isländer.
Sigurdsson war 2005 vom TuSEM Essen nach Gummersbach gewechselt. «Ich weiß, dass ich der Kapitän dieser Mannschaft bin, und ich werde jetzt keinen Zirkus veranstalten, nur um früher nach Kronau zu kommen. Ich wäre vielleicht nicht hingegangen, wenn Juri Schewtsow nicht Trainer wäre in Kronau. Das ist keine Entscheidung gegen den VfL, sondern für Kronau. Ich möchte einfach noch mal etwas Neues machen», erklärte der Isländer. Die Rhein-Neckar Löwen, die bis zur vorigen Saison als SG Kronau/Östringen spielten, hatten zuvor bereits die beiden Polen Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki vom EHF-Pokalsieger SC Magdeburg ab der kommenden Spielzeit unter Vertrag genommen.
(Quelle:http://www.handball-world.de)
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Ich bin dafür, dass Bundesligaspiele nur noch in den Zentren Hamburg. Berlin ,Köln, Frankfurt, Stuttgart und München stattfinden. Zufrieden vorlaut?
Also lass Dein Geschwafel. -
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Original von ostufer
Und da soll man den VfL in Zukunft nicht "Retortentruppe" nennen...

scnr
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Original von tausendfeuer
Bitte um die Beachtung der Unterschiede:Sport ist auf öffentliche Mittel angewiesen, vom Schwimmbad bis zur Turnhalle, vom Kreisklassespieler bis zum Olympiateilnehmer...das ist absolut in Ordnung und die Subventionen sind legitimierbar.
Das gleiche gilt für Kultur, von der Musikschule bis zum Opernhaus, vom Feuerwehrorchester bis zu Pina Bauschs Tanztheater.
Provokative Frage: Warum? Sollen doch die bezahlen, de die Musik wollen!
Was habe ich mit der Musikschule , dem Opernhaus, dem Schauspielhaus, dem Schwimmbad und und und zu tun. Weil es Kultur ist? Für wen?Im übrigen nimmt ein Großteil der Profisportler, nicht nur Handballer, an den Olympischen Spielen teil. Warum sollen die noch subventioniert werden. Sollen die doch und die , die das sehen wollen alles zahlen.
An allem ist zu erkennen, das bei einem 80 Millionen Volk es auch 80 Millionen unterschiedliche Auffassungen geben kann.
Bei allen unterschiedlichen Auffassungen, sollte man in einer Diskussion nicht die eigene Meinung als der Weisheit letzter Schluß betrachten.
Du hast Deine Meinung, andere eine andere Meinung. -
Zitat
Original von tausendfeuer
Ich will meine Meinung noch mal dazu sagen:Grundsätzlich dürfte kein öffentlicher Cent in Showsportarten --- wie Profifussball, Profihandball (beides in der von Männern betriebenen Form) Boxen, Tennis, Berufsringen, etc. --- gesteckt werden.
....Dazu gehören dann auch Theater, Opernhäuser etc.
Und Studenten als Hansel zu bezeichnen, naja dann sei die Frage erlaubt aus welchem Metier Du stammst. -
Hoffnung für Südkorea
VON ERIK EGGERS, 12.11.07, 21:17h, AKTUALISIERT 12.11.07, 21:20h
Hamburg - Im Korruptionsskandal, der seit Monaten den Welthandball in seinen Grundfesten erschüttert, hat sich erstmals die in Basel ansässige Internationale Handball-Föderation (IHF) zu Wort gemeldet - und dabei eingeräumt, dass die asiatische Olympia-Qualifikation, die Anfang September im japanischen Toyota-Stadt ausgetragen wurde, manipuliert worden ist. Im NDR-Fernsehen versicherte der Generalsekretär der IHF, Peter Mühlematter, er werde alles tun, um das Qualifikationsturnier unter regulären Bedingungen wiederholen zu lassen. „Wir wollen im Handball faire Qualifikationen haben. Ich setze mich dafür ein, dass das geklärt wird“, versprach der Schweizer in der Sendung „Sportclub“, die Ausschnitte des Skandalspiels zwischen Kuwait und Südkorea (28:20) zeigte. Mühlematter gehört als Generalsekretär auch der IHF-Exekutive an, dem zweithöchsten Gremium des Weltverbandes. „Wehret den Anfängen, der Verband ist jetzt gefragt.“ Dem Studiogast Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg) sagte Mühlematter: „Ich möchte dir Mut machen, dass die Hoffnung für die Olympia 2008 noch da ist.“
In der betreffenden Partie hatten die beiden jordanischen Schiedsrichter Alshobali / Hirzallach den hohen Favoriten Südkorea mit zahlreichen Fehlentscheidungen krass benachteiligt - und so Kuwait das Ticket für Olympia 2008 in Peking zugeschanzt. „Sogar der THW Kiel hätte bei diesen Entscheidungen verloren“, klagte danach der südkoreanische Profi Chi-Hyo Cho (Balingen). Hintergrund sind schon traditionelle finstere Machenschaften im Asiatischen Handballverband (AHF), der präsidiert wird vom kuwaitischen Ölminister Scheich Ahmad El-Fahad Al-Sabah. Die AHF hatte kurz vor Anpfiff dafür gesorgt, dass nicht, wie von der IHF schriftlich angekündigt, die eigens nach Japan angereisten deutschen Spitzenschiedsrichter Lemme / Ullrich das delikate Spiel leiteten, sondern die Jordanier. „Wir sind nicht mal sicher, ob die Schiedsrichter IHF-Status hatten“, erklärte Mühlematter. Nach Informationen dieser Zeitung besaßen die Jordanier diesen nötigen Status nicht - schon deshalb verlief das Spiel irregulär.
Die beiden deutschen Schiedsrichter, die dem Spiel als Augenzeuge verfolgten, bestätigten ebenfalls die Schiebung, die auch IHF-Supervisor Alexander Kozhukow schwer in Rage gebracht hatte; der Russe drohte mehrfach mit Abbruch. „Es war beschämend zu sehen, aber wir konnten nichts machen, sondern nur zusehen“, sagte Frank Lemme, der mit seinem Partner Bernd Ullrich 2005 das WM-Finale geleitet hatte.
Quelle:http://www.ksta.de)