Beiträge von Rentner

    AUSZEIT > STEFAN HECKER, GESCHÄFTSFÜHRER VFL GUMMERSBACH

    „Wieder Ruhe im Verein" Eine exklusive Auszeit mit Stefan Hecker

    GUMMERSBACH/KÖLN

    Er ist ein Urgestein der Liga. 561 Mal stand Stefan Hecker bei einer Liga-Partie im Tor. Kein Wunder, dass der 48-Jährige nicht mehr ohne
    Handball kann. Nach der aktiven Laufbahn wechselte er deshalb ins Management und ist seit April 2004 beim VfL Gummersbach tätig. Vor
    einigen Wochen aber überraschte er die Fachwelt mit seinem Rücktritt. - Nur Tage später distanzierte er sich dann wieder davon. Nach
    dem Rücktritt vom Rücktritt als Geschäftsführer des VfLGummersbach sprach HANDBALLWOCHE - Mitarbeiter
    Dieter Lange mit dem 157-fachen Nationaltorhüter

    > Herr Hecker, Sie haben die Fachwelt in den letzten Wochen überrascht.
    Erst kündigten Sie Ihren Geschäftsführervertrag beim VfLGummersbach zum 1. März 2008, dann zogen Sie Ihre Kündigung wieder zurück.

    Stefan Hecker: Zunächst einmal: Meine Kündigung als Geschäftsführer war nicht als Abkehr vom VfL gedacht, vielmehr wollte ich mit diesem Schritt nur klar machen, dass es nicht so weiter ging wie bisher. Im letzten Jahr war ich beim VfL Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und für das komplette Sponsoring einschließlich der Sponsorenbetreuung verantwortlich. Das war zeitlich einfach nicht mehr machbar.

    > Was hat Sie zum Rücktritt vom Rücktritt bewegt?

    Durch den neuen Aufsichtsrat ist einmal wieder Ruhe in den Verein
    gekommen. Außerdem ist mir in einem Gespräch mit dem neuen Aufsichtsratschef Claus Horstmann eine Entlastung zugesagt worden. Durch die Anstellung von Francois-Xavier Houlet als Sportdirektor ist dies im
    sportlichen Bereich schon vollzogen, und in den nächsten Tagen soll auch
    ein neuer kaufmännischer Leiter eingestellt werden.

    >Sie wohnen nach wie vor in Essen, ihr Ex-Club TUSEM ist wieder erstklassig. War für Sie TUSEM Essen ein Thema?

    Ich hätte sicherlich eine Alternative zum VfL gehabt, aber ein konkretes
    Angebot von Essen gibt es nicht

    > Wo liegen künftig die Schxverpunkte Ihrer Arbeit beim VfL?

    Ich bin 2004 von Hans-Peter Krämer angesprochen worden, um mich um die Betreuung der Business-Partner zu kümmern. Damals hatten wir nur knapp 20 Business-Partner, heute sind es über 160, die immerhin über eine Millionen Euro zahlen. Mein Ziel ist es, die Zahl auf 250 zu steigern. Das ist möglich, es erfordert aber den vollen Einsatz, ist quasi ein Full-Iime-Job.

    > Apropos Sponsoren: Nach dem Wegfall der beiden Hauptsponsoren TUI und ISE hat der VfL immer noch keinen neuen Trikotsponsor gefunden, die Lösung mit der Krombacher Brauerei auf der Brust ist nur eine Ubergangslösung. Wann und wen wird der VfL als neuen Trikotsponsor präsentieren?

    Zu diesem Thema kein Kommentar von mir. Fakt ist, dass es zu diesem
    Zeitpunkt nicht leicht ist, einen neuen Hauptsponsor zu akquirieren,
    da bei fast allen potenziellen Interessenten die Werbeetats schon
    verplant sind.

    > Hat der VfL die Begeisterung für den Handball nach dem Gewinn der Wetmeisterschqft verschlafen?

    Keineswegs, aber auch der WM-Titel hat die Sponsorensuche zu keinem
    Selbstläufer gemacht Es ist nach wie vor ein hartes Geschäft, obwohl die WM deutlich gemacht hat, wieattraktiv der Handballsport ist.

    > Ist der VfL durch das Fehlen eines Trikotsponsors in finanziellen
    Schwierigkeiten?

    Das nicht direkt, schließlich haben wir neben neuen Partnern im Business-
    Club auch neue Premiumpartner gewonnen, aber wir müssen noch um neue Sponsoren kämpfen. Und eins ist auch klar: Vereine wie Kiel, Flensburg, Hamburg, Kronau und auch Lemgo spielen derzeit noch in einer anderen Liga als der VfL, was die finanziellen Möglichkeiten angeht.

    > Der VfL bestreitet in dieser Saison alle Heimspiele in der Kölnarena. Hat sich der Schritt gelohnt?

    Dieser Schritt ist - hoffentlich- keine endgültige Abkehr von Gummersbach. Fakt ist nun ein mal, dass die alt-ehrwürdige Eugen-Haas-Sporthalle nicht mehr standesgemäß ist. Unser großes Ziel ist es deshalb nach wie vor, in Gummersbach eine neue Halle mit einer Kapazität von rund 4.000 Zuschauern zu bauen. Und trotz aller Schwierigkeiten habe ich dies
    bezüglich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    > Aber die aktuellen Zuschauer zahlen in der Kölnarena bleiben
    hinter Ihren Erwartungen zurück -oder?

    Es ist richtig, dass wir bei den Zuschauerzahlen noch ein großes Potenzial nach oben haben. Aber diesbezüglich muss man auch bedenken, dass wir unsere Geschäftspolitik in dieser Saison geändert haben. Im Gegensatz zu
    den vergangenen Jahren verschenken wir für die Spiele in der Kömarena
    nicht mehr die meisten Karten. Das war in der Anfangsphase sicherlich
    richtig, um in der Domstadt am Rhein Interesse für den Handball zu
    entfachen, aber mit der Ausgabe von Freikarten haben wir es etwas
    übertrieben. Es braucht jetzt eine gewisse Zeit, um die Handballfans
    umzugewöhnen, aber die jetzigen Zuschauerzahlen sind echt.

    > Trotzdem, halten Sie eine Rückkehr nach Gummersbach mit den Spielen gegen unattraktive Gegner möglich?

    In dieser Saison nicht, denn alle Termine, sowohl für die Bundesliga als
    auch in der Champions League, sind mit der Kölnarena abgestimmt und
    dort für uns geblockt.

    > Zum sportlichen Teil: Der VfL ist sehr holprig in die Saison gestartet. Der Weggang von Daniel Narcisse konnte natürlich nicht kompensiert werden. Wie sieht Ihr Saisonziel aus?

    Klar, einen Daniel Narcisse kann keine Mannschaft der Welt gleichwertig
    kompensieren. Außerdem hatten wir in der Vorbereitung und auch in der Anfangsphase mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Und der aktuelle Ausfall von Gudjon Valur Sigurdsson trifft uns auch sehr hart. Natürlich wäre es schön, wenn wir es wieder in die Champions League schaffen würden, aber das ist ein sehr, sehr schweres Unterfangen, zumal auch die Spitze in der Bundesliga noch stärker geworden ist und es noch mehr potenzielle Anwärter für die Königsklasse gibt.

    > Rächen sich jetzt die hausge machten Querelen im Führungsgremium, wodurch der VfL in der vergangenen Saison mehrere Monate quasi handlungsunfähig war und ein Wunschspieler nach dem anderen von Trainer Alfred Gislason von der Fahne ging?

    Dazu möchte ich mich nicht äußern. Ich bin aber froh, dass wir durch die Neubesetzung des Aufsichtsrates jetzt wieder Ruhe im Verein haben, und mit Claus Horstmann einen Mann an der Spitze haben, der dank seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten von allen respektiert wird.

    > Trotzdem, die Spieler, die Alfred Gislason als Verstärkung gerne geholt hätte, hat er nicht bekommen.

    Nachkarten nützt nichts, es ist aber unübersehbar, dass die Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammenwächst und sich von Spiel zu Spiel gesteigert hat.

    > Abschließend: Wie sehen Ihe Ziele und Wünsche beim VfL aus?

    Ich hoffe einmal auf steigende Zuschauerzahlen in Köln; diesbezüglich müssen wir unsere Hausaufgaben noch machen. Dann hoffe ich immer noch auf eine neue Halle in Gummersbach. Beim Sponsoring gehören wir schon jetzt zu den Topadressen der Bundesliga, können uns aber noch
    steigern. Sportlich hoffe ich, dass wir in der Champions League die zweite Gruppenphase erreichen und unsin der Bundesliga wieder für einen
    internationalen Wettbewerb qualifizieren

    (Quelle:Handballwoche Nr.41 vom 9.10.2007)

    Zitat

    Original von Snuffmaster


    klar...oder man kann auch sagen, die Gummersbacher waren teilweise zu arrogant...Zrinic mit nem Heber an die Latte...ist nur ein Beispiel...

    In so einem Fall von Arroganz zu reden ist schon sehr weit her geholt. Dann kann auch nachgefragt werden ob Ilic mit seinem Innenpfosten-Innenpfostenwurf nicht arrogant war. :/:
    Das Problem war, dass reihenweise Tempogegenstösse nicht verwertet wurden.

    Wirbel um Momir Ilic
    Narcisse-Berater wehrt sich

    Bhakti Ong wird beschuldigt, VfL-Spieler Momir Ilic mit SMS bombardiert zu haben. Falsche Vorwürfe, bestätigte auch Ilic selbst. Der VfL-Zoff - HIER die Hintergründe.

    Köln – Wirbel um Bhakti Ong beim VfL Gummersbach. Der Berater von Ex-VfL-Star Daniel Narcisse soll auch dem Serben Momir Ilic mit Angeboten anderer Klubs den Kopf verdrehen.

    Ilic-Berater Sascha Bratic hatte Ong vorgeworfen, seinen Klienten mit SMS zu bombardieren (EXPRESS berichtete). „Er soll Momi in Ruhe lassen“, sagt Bratic.

    Jetzt wehrt sich Ong. „Die Vorwürfe sind lächerlich. Ich habe ihm lediglich per SMS Glück gewünscht und ein gutes Spiel.“ Auch Ilic bestätigt dies inzwischen.

    Er könne ja verstehen, dass der VfL sauer sei wegen des Falls Narcisse, sagt Ong. „Aber da müssen sie sich an die eigene Nase fassen. Narcisse konnte gehen, weil die Option nicht rechtmäßig war. Und die hat der VfL gemacht – nicht ich.“

    (Quelle:http://www.express.de)

    HSV Hamburg - VfL Gummersbach
    HSG Wetzlar - SC Magdeburg
    HSG Nordhorn - GWD Minden
    TBV Lemgo - Wilhelmshavener HV
    TuS N-Lübbecke - TUSEM Essen
    MT Melsungen - TV Großwallstadt
    FA Göppingen - Rhein-Neckar-Löwen
    THW Kiel - HBW Balingen-Weilstetten
    Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt

    Zitat

    Original von Snuffmaster

    Das habe ich vorher abklären lassen. Der Verfasser sitzt auf JEDEN Fall in Frankreich!

    Ich hatte vorgestern den Express-Arikel in das Forum von Chambery Savoie Handball gesetzt. Heute ist er ohne Kommentar entfernt worden.
    Ein Schalk, der Böses dabei vermutet.

    Interview mit Frank von Behren

    07.10.2007

    Interview mit Frank von Behren (SG Flensburg-Handewitt): Der sportliche Alltag ist für die Deutsche Handball-Nationalmannschaft eingekehrt und für das Team um Bundestrainer Heiner Brand.

    Nach dem Gewinn des WM-Titels steht nun die im Januar 2008 in Norwegen stattfindende Europameisterschaft im Fokus der Vorbereitungen. Von daher bekommt auch der bevorstehende 15. QS-Supercup für Brand eine besondere Bedeutung.

    Dieser findet vom 24. bis 28. Oktober statt und neben Dortmund wird am 26. (Freitag) und 27. (Samstag) Oktober 2007 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen gespielt. Gastgeber Deutschland begrüßt mit dem WM-Zweiten Polen, Rekord-Olympiasieger Russland sowie das individuell starke serbische Team als Vertreter des ehemaligen Handball-Weltmeisters Jugoslawien, Rekord-Europameister Schweden und Ex-Weltmeister Tschechien sechs der weltbesten Mannschaften.

    Nach seiner verletzungsbedingten Auszeit hofft Frank von Behren (SG Flensburg-Handewitt), der bereits 158 Länderspiele absolviert hat, wieder in den Kreis der Nationalmannschaft berufen zu werden. In den letzten Jahren warfen den heute 31-jährigen Ostwestfalen zwei schwere Knieverletzungen und ein Daumenbruch immer wieder zurück, inzwischen ist der Rückraumspieler allerdings wieder fit. Nachfolgend ein Interview mit den Kapitän der Nationalmannschaft.

    Gerade haben Sie ihr Saisondebüt für die SG Flensburg-Handewitt gegeben. Wie weit sind Sie und wo fehlt es noch?

    Frank von Behren: „Auf einer Skala von 0 bis 10, wenn 10 topfit wäre, bin ich vielleicht auf einer 6. Ich laufe viel, aber was mir fehlt ist die Spielausdauer. Und bei den vielen englischen Wochen in der Bundesliga wird ja auch nicht soviel trainiert, wie mir vielleicht gut tun würde. Aber es wird."

    Mit welchen großen oder kleinen Schritten oder Zielen geht es jetzt weiter?

    Frank von Behren: „Ich habe wieder reinschnuppern können, mehr nicht. Jetzt setze ich alles daran, wieder eine richtige Verstärkung für die Mannschaft zu werden."

    Nach zwei schweren Knieoperationen und jetzt dem Daumenbruch haben Sie in den letzten Jahren viele Monate Rehatraining hinter dir. Wie motiviert man sich da?

    Frank von Behren: „Es gibt Tage, da bist du ganz unten. Du kannst dich nicht richtig bewegen, siehst ein perfektes Spiel und denkst, da komme ich nie wieder hin. Aber dann gibt es auch Spiele, in denen du erkennst, dass du deiner Mannschaft bestimmt helfen könntest. Wenn du dann langsam wieder fitter wirst und dir die ersten Tore beim Fußball gelingen, bist du wieder heiß."

    Diesen Monat steht für die Nationalmannschaft der QS-Supercup in Dortmund und in Halle in Westfalen auf dem Programm. Rechnen Sie damit, dass der Bundestrainer Sie da schon wieder in den Kader beruft?

    Frank von Behren: „Ich weiß nicht, ob er sich damit einen Gefallen tun würde. Realistisch gesehen, bin ich wohl noch nicht soweit. Aber natürlich wäre ich wieder gern dabei. Noch sind es ein paar Tage bis zum Start des Supercups. Vielleicht kann ich bis dahin noch etwas Spielpraxis sammeln und mache schnell Fortschritte."

    1997 begann ihre Nationalmannschafts-Karriere mit einem Kurzeinsatz gegen Spanien. Als Durchbruch im DHB-Team gilt aber der 10. März 1998 mit der Partie gegen Schweden in Ellwangen. Sie haben damals beim Supercup mit der deutschen B-Mannschaft das schwedische A-Team geschlagen.

    Frank von Behren: „Klar, weiß ich das noch. In der Nacht vor dem Spiel habe ich vor Aufregung kaum ein Auge zugemacht. Im Spiel sind mir dann fünf Tore gelungen. Das war toll."

    Welche Erinnerung haben Sie sonst noch an den Supercup?

    Frank von Behren: „Das ist das wichtigste Turnier nach den großen Meisterschaften. Immer hochkarätig besetzt. 2001 haben wir den Pott geholt. Ein Turnier, das man schon mal gewonnen hat, besitzt immer einen besonders hohen Stellenwert. Aber auch andere Nationen sind beim Supercup äußerst ehrgeizig. Ich weiß noch, dass sich 2003 in Riesa die Spanier nach dem Finale gegen uns wie die Schneekönige über den Turniersieg gefreut haben."

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Zitat

    Original von meteokoebes
    Eben und da eine solche Datenbank nicht existiert, kann Ong ja gar nicht wissen, dass Ilic doch schon einen Berater hat. Es gibt ja immer noch Spieler, die ohne Berater agieren.

    Wenn er Interesse an dem Spieler hatt(e), muss er aber gewusst haben, dass Momir Ilic seinen Vertrag beim VfL vorzeitig bis 2010 verlängert hat. Sonst macht so ein Angebot incl. Ablösesumme keinen Sinn.

    VfL Gummersbach
    Das miese Spiel des Narcisse-Beraters

    Bhakti Ong verdreht 16-Tore-Bomber Ilic mit Spanien-Offerte den Kopf

    Von ALEXANDER HAUBRICHS

    Köln – Er ist Gummersbachs große Hoffnung: Topstar Momir Ilic lief bei der 31:33-Pleite gegen den THW Kiel endlich zu Topform auf, warf 16 Treffer.

    Doch nun gibt es vor dem Champions-League-Duell am Samstag gegen den ungarischen Spitzenklub Veszprem (17 Uhr, Kölnarena) Riesenwirbel um den 16-Tore-Bomber.

    Denn der französische Spielerberater Bhakti Ong verdreht dem Serben den Kopf. In den beiden Wochen vor dem Spiel gegen Kiel schrieb der Agent gleich 16 (!) SMS.

    Der Inhalt: Ein angebliches Angebot von Spaniens Branchenführer Ciudad Real. Die Königlichen wollen demnach 1 Mio. Euro Ablöse und 1 Mio. Euro für drei Jahre Vertrag bezahlen.

    Dabei hat Ilic bereits einen Berater: Sascha Bratic, der auch Vedran Zrnic und Goran Stojanovic zum VfL brachte, betreut seine Karriere seit langem. „Ich weiß, wie Momi atmet. Deshalb habe ich keine Angst. Aber es ist eine Frechheit, wie Ong arbeitet. Dieser Typ geht über Leichen.“

    In der Tat sollte der ehemalige L‘Oreal-Manager längst auf dem Gummersbacher Index stehen. Denn er linkte den VfL bereits im Fall Daniel Narcisse. Erst vereinbarte Ong mit den Oberbergischen einen Vertrag inklusive einer einseitigen Option. Dann verhandelte er zum Schein über eine Verlängerung bis 2011 – um den Star vorzeitig nach Chambéry zu transferieren.

    Der VfL klagte vergeblich. Vom Verlust des Regisseurs, der unter Alfred Gislason groß wurde und sich dann verdrückte, hat man sich noch nicht erholt. Jetzt plauderte Chambéry-Boss Alain Poncet im kleinen Kreis über einen möglichen Wechsel von Narcisse nach Spanien.

    Kommt es zum Millionendeal, kassieren die Franzosen – und Ong.

    „Ich frage mich, wer ihm eine Karte für den VIP-Raum gegeben hat“, schimpft Gislason, der mit versteinerter Miene verfolgte, wie Ong mit seinen Spielern schäkerte. Immerhin blieb Ilic standhaft: „Ich habe hier gerade verlängert und fühle mich sehr wohl.“

    (Quelle:http://www.express.de)

    Houlet fordert Sieg gegen Veszprem
    ERSTELLT 05.10.07, 21:29h

    Köln - Mit dem 33:24-Erfolg in Reykjavik haben sich die Handballer des VfL Gummersbach in der Gruppenphase der Champions League in der vergangenen Woche eine gute Ausgangssituation geschaffen, die das Team von Trainer Alfred Gislason (48) im ersten Heimspiel am Samstag gegen den ungarischen Klub MKB Veszprem (17 Uhr, Kölnarena) weiter verbessern will. Trotz des 31:33 am Mittwoch gegen den THW Kiel ist Sportdirektor François-Xavier Houlet zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gewesen. Er hofft, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt, und fordert einen Erfolg: „Wenn man weiterkommen will, muss man die drei Heimspiele definitiv gewinnen.“

    Ein Wiedersehen gibt es für den VfL mit seinem ehemaligen Trainer Lajos Mocsai, der den oberbergischen Klub 2005 als Interimscoach betreute und mit 17:1 Punkten einen Vereinsrekord aufstellte, ehe er zurück nach Budapest an die Semmelweis-Universität wechselte. Die Gastgeber können mit Ausnahme ihres an der Schulter verletzten Kapitäns Gudjon Valur Sigurdsson ihre beste Formation aufbieten. (LR)

    (Quelle:http://www.ksta.de)

    05.10.2007 - dpa
    Hildebrandt gewinnt Prozess und bleibt Olympiastützpunkt-Leiter

    Der ehemalige Manager des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, Bernd-Uwe Hildebrandt, bleibt Leiter der Olympiastützpunktes (OSP) Magdeburg. Das Arbeitsgericht in Magdeburg urteilte am Freitag zu Gunsten des 49-Jährigen, der die im März ausgesprochene Kündigung durch den Trägerverein des OSP aus formellen Gründen angefochten hatte. Damit besteht das Arbeitsverhältnis fort.

    Hildebrandt war am 27. März als OSP-Leiter fristlos entlassen worden, weil gegen ihn Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Betrugs eingeleitet worden waren. Der OSP kündigte an, gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Berufung einzulegen. Der Prozess würde dann vor dem Landesarbeitsgericht neu verhandelt.

    Richter Wolfgang Busch ging in seiner knappen Urteilsbegründung vor allem auf die Kündigungsgründe ein. Die vom OSP angegebene Manipulation Hildebrandts an seinem Arbeitsvertrag als Manager des Handball-Vereins sei zwar ein gravierender Verstoß, beruhe aber auch auf Nachlässigkeiten des OSP. Der Sport-Manager hatte vor Gericht teilweise zugegeben, Passagen in dem Vertrag hinzugefügt, gestrichen und geschönt zu haben.

    "Man hat Herrn Hildebrandt schalten und walten lassen", sagte Busch. Auch die Häufung unterschiedlicher Ämter sei kein Kündigungsgrund. "Die vielen Tätigkeiten waren bekannt und wurden über einen langen Zeitraum befürwortet", sagte Busch.

    Hildebrandts Verteidiger, Frank Schneider, zeigte sich erfreut über das Urteil. "Der OSP ist nun in der Pflicht, meinen Mandanten wieder arbeiten zu lassen. Das ist sein größter Wunsch." Die Vorsitzende des OSP-Trägervereins, Heike Rabenow, will auf jeden Fall vor das Landesarbeitsgericht ziehen. "Wir bereiten uns auf alles vor", sagte Schneider dazu. Hildebrandt selbst war nicht zur Urteilsverkündung erschienen.

    Zitat

    Original von Vfler
    Das die Stimmung so Scheiße ist hat einen einfachen Grund:

    Der VfL hat kaum richtige Fans und die die er hat sind naja nicht besonders lautstark. Erinnere mich an das Spiel gegen Valladolid wo 200 Spanier von Beginn an die Halle rocken. Auch bei anderen Spielen schaffen es 100bis 300 Gästefans gut rüberzukommen.

    Was hat die schlechte Stimmung dann bitte mit dem Hallensprecher und dem Rahmenprogramm zu tun. Ob irgendein Event-Fan das Rahmenprogramm nicht gut genug findet oder keien Rasel geschekt bekommen hat ist mir total egal!!

    Ich sitze immer in 208 / ganz selten in 211 oder 212 und gehöre zu den wenigsten die mitsingen.

    Warum die Stimmung in der Kölnarena schlecht ist - ganz einfach der VfL hat mit die miesesten Fans der Liga (viele Erfolgsfans und noch mehr Meckerer) sorry ist die Wahrheit auch wenn sie mir selber weh tut

    Du sprichst mir aus der Seele, auch wenn Snuffmaster jetzt wieder kommentieren wird.

    Zitat

    Original von TSV-Fuchs


    ..Ich finde es schon sehr anmaßend, sich diesen Weltmeistersong als Verein zu eigen zu machen. Vor allem steht ja kaum ein deutscher VfL-Spieler auf der Platte :nein:.

    Es ist kein Song der Weltmeister, es ist immer noch der Song der "Höhner", die dieses Lied selbst umgetextet haben und im übrigen mit anderem Text schon längere Zeit vor der Handball-WM auf dem Markt war. Das wird nicht als "anmaßend" betrachtet? Wieviel Deutsche spielenden beim THW, der SG Flensdorf u.u.u. Lächerlich.

    Zitat

    Original von whv-stehplatz
    . In Wilhelmshaven rufen die Zuschauer die Nachnamen der Spieler, auch wenn sie noch so neu sind im Team.
    ...

    In vielen Punkten kann ich Dir zustimmen.
    Nur in diesem nicht. Den vollen Namen kennen die Zuschauer in WHV anscheinend auch nicht. Ich habe es selbst in dem Spiel WHV gegen VfL miterlebt. Der Hallensprecher muss jedesmall die erste Silbe des Namens vorsagen. Nach z.B. Milan Vu.... kommt von den Zuschauern dann cicevic.

    Uwe Schwenker im Interview

    Uwe Schwenker war richtig sauer. Am Wochenende verletzte sich sein Spieler Nikola Karabatic beim erfolgreichen Champions-League-Auftritt des THW Kiel in Montpellier (34:32) so schwer, dass er gleich für einige Wochen ausfallen wird. Das Üble daran: Kiels Manager vermutet, dass das Foul mit Vorsatz begangen worden sein könnte. HBL-Mitarbeiter Arnulf Beckmann unterhielt sich mit ihm.

    Frage: Der Auftaktsieg in der Champions League in Montpellier war teuer erkauft. Zu teuer?

    Uwe Schwenker: "Absolut zu teuer. Es war schon vorher klar, dass die Franzosen mit der entsprechenden Härte zu Wege gehen würden. Kein Wunder, dass es acht Jahre keine Mannschaft im Europacup gab, die dort gewinnen konnte. Im Nachhinein wäre es mir lieber gewesen – auch in Anbetracht der noch jungen Saison – wir hätten verloren und wären mit einer gesunden Mannschaft zurückgekehrt."

    Frage: Wie geht es Ihrem Spieler Nikola Karabatic denn?

    Uwe Schwenker: "Nicht so gut natürlich. Die Diagnose offenbarte zwar ein wenig Glück in dem ganzen Unglück. Doch auch diese isolierte Schulter-Eckgelenksverletzung, bei der auch die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden und bei der Einblutungen im Muskel festgestellt wurden, wird Nikola sicher für einige Wochen aus dem Verkehr ziehen."

    Frage: Nehmen Sie das Foul seinem Gegenspieler, dem Tunesier Issam Tej, richtig übel? Immerhin sah das verdächtig nach Absicht aus.

    Uwe Schwenker: "Es gab schon im Vorfeld ein paar Merkwürdigkeiten. Der Trainer von Montpellier hatte die Bilder unserer Franzosen in der Kabine – von Zielscheiben hinterlegt – an die Wand hängen lassen. So etwas will ich nicht verstehen. Da muss sich doch ein Coach seiner Verantwortung bewusst sein."

    Frage: War das Foul Absicht?

    Uwe Schwenker: "Sagen wir es so: Tej hat es billigend in Kauf genommen, dass sich Karabatic schwer verletzt. Nikola war im Sprung und kam durch die absichtliche Berührung in eine instabile Lage. Und dann hast du beim Fallen plötzlich einfach keine Kontrolle mehr. Es gab aber auch noch ein paar andere Merkwürdigkeiten: Angeblich hatte Montpellier in der Halle keine Schulterschlinge zum Stabilisieren des verletzten Gelenks. Erst Anquetil, ein ehemaliger Vereinskollege, sorgte später dafür, dass Nikola entsprechend versorgt werden konnte."

    Frage: Wie hat Karabatic darauf reagiert? Immerhin hat er einige Jahre für Montpellier gespielt.

    Uwe Schwenker: "Karabatic war völlig geschockt. Der verstand die Welt nicht mehr. Er war sich auch sicher, dass das Foul mit voller Absicht begangen wurde."

    Frage: Nach Filip Jicha und Christian Zeitz fällt nun bereits der dritte Stammspieler aus. Droht der THW, seine Dominanz einzubüßen?

    Uwe Schwenker: "In der Champions League – da bin ich sicher – werden wir die nächste Runde erreichen. Aber was in der Liga wird, weiß ich noch nicht. Wir spielen am Mittwoch in Gummersbach und in vier Wochen in Hamburg. Da werden uns Jicha und Karabatic ganz sicher noch fehlen."

    Frage: Nach der Niederlage in Flensburg finden sich die Zebras erst einmal in der Verfolgerrolle wieder. Möglicherweise sind Sie gar nicht so unglücklich darüber.

    Uwe Schwenker: "In Flensburg kann man durchaus ein Spiel verlieren. Aber wir haben bei den Rhein-Neckar Löwen gewonnen, wo andere ganz sicher noch Punkte lassen werden. Von daher ist bis heute alles im grünen Bereich."

    Frage: Doch eine weitere Niederlage in Gummersbach am heutigen Abend können Sie sich allerdings nicht mehr erlauben, oder?

    Uwe Schwenker: "Das werden wir sehen. Es wird sicherlich sehr schwer, ohne unsere drei Stammkräfte dort zu bestehen."

    Frage: Darf man denn mit einer Aktion a la Tschepkin rechnen, den Sie in der vergangenen Saison in größter Personalnot als Aushilfe verpflichteten?

    Uwe Schwenker: "Warten wir doch einfach ab, welche Mannschaft am Mittwochabend in Köln auflaufen wird."

    Das Gespräch führte Arnulf Beckmann.

    (Quelle:http://www.toyota-handball-bundesliga.de)

    Ich habe die Wiederholung der gestrigen Sendung angesehen und kann Niko immer besser verstehen. Ein absolut böses Foul. Der Videobeweis muss auch im Handball kommen, im Fußball gehört er bereits zum Alltag.

    Interview auf sport1.de


    02.10.2007Karabatic fordert Videobeweis

    München/Kiel - Der Schock sitzt tief beim THW Kiel. Nach Christian Zeitz (Hüfte) und Filip Jicha (Knie) fällt auch Nikola Karabatic aus.


    Sport1: Herr Karabatic, wie geht es Ihnen?

    Nikola Karabatic: Eigentlich ganz gut. Wenn man mal davon absieht, dass ich den linken Arm nicht bewegen kann.

    Sport1: Die Untersuchungen haben bestätigt, dass die Knochen in der Schulter in Ordnung sind.

    Karabatic: Ich bin froh und erleichtert, dass nichts gebrochen ist. Verletzungen sind Teil des Handballs, Teil meines Berufes. Aber so, wie es passiert ist - das nervt mich gewaltig. Darauf bin ich sauer.

    Sport1: Sie meinen das Foul von Issam Tej.

    Karabatic: Er ist bekannt dafür, dass er ein brutaler Spieler ist. Das war er schon immer. Ich habe mir die Bilder mit einem Trainer (Noka Serdarusic, Anm. d. Red.) angesehen. Er hat mich mit beiden Händen am Fuß berührt. Ich konnte gar nichts mehr tun. Das ist unheimlich gefährlich. Was hätte passieren können? Ich hätte mir auch eine schwere Knieverletzung zuziehen können. Oder auf den Kopf fallen können. Ich hoffe, dass Tej gesperrt wird. Er darf damit nicht durchkommen.

    Sport1: Wie geht es weiter?

    Karabatic: Der THW hat sich mit der EHF in Verbindung gesetzt. Die sagen, wenn man auf den Bildern was sieht, werden sie handeln. Solche Spieler wie Tej sind nicht gut für unseren Sport. Sie schaden dem Handball!

    Sport1: Den Videobeweis im Handball?

    Karabatic: Ja, den Videobeweis sollte es geben! Das würde helfen, dass so etwas nicht mehr passiert. Warum soll das, was im Rugby oder im Fußball funktioniert, nicht auch im Handball funktionieren? Er soll nicht den Schiedsrichter ersetzen, er soll ihm helfen. Wenn ein Spieler weiß, dass ihn Fernsehbilder überführen können, dann handelt er nicht so wie Tej. Hätte er das vorher gewusst, wäre meine Verletzung vielleicht nicht passiert und ich wäre heil geblieben.

    Sport1: Wie lange werden Sie aussetzen?

    Karabatic: Ich hoffe vier Wochen. Man muss abwarten. Ich kann froh sein, dass nicht mehr passiert is