Beiträge von Rentner

    „Mir geht es nicht um Macht“

    Claus Horstmann im großen EXPRESS-Interview über den 1. FC Köln und den VfL Gummersbach

    Von ALEXANDER HAUBRICHS


    Herr Horstmann, für viele sind Sie seit kurzem der wichtigste Mann des Kölner Sports. Wo wollen Sie mit Ihren Klubs hin?

    Wissen Sie, mir ist es egal, ob man mich nun als wichtig bezeichnet oder nicht. Mir geht es auch nicht um Macht. Es ist so: Der VfL Gummersbach war in den letzten Jahren sportlich genau da, wo er sein sollte: Im Kampf um die internationalen Plätze, mit Chancen auf Titel. Hier geht es darum, Strukturen zu schaffen, um den Verein zukunftsfähig zu machen und dort zu etablieren.

    Wir wollen dort das übertragen, was wir in meiner Zeit als Geschäftsführer beim 1. FC Köln geschafft haben: Den Verein auf eine gesunde, wirtschaftliche Basis zu stellen.


    Und beim FC?

    Die Aufgaben kann man nicht vergleichen. Da bin ich mittendrin im operativen Geschäft. Aber da habe ich mit meiner langfristigen Vertragsverlängerung bis 2013 gezeigt, dass ich daran glaube, dass mehr sportlicher Erfolg möglich ist.


    Droht zwischen den Aufgaben keine Interessenskollision? Immerhin kämpfen beide um Sponsoren und Fans.

    Ich werde in der Tat darauf achten, dass eine klare Trennlinie gezogen wird. Es wird keine direkte Sponsorenansprache für den VfL Gummersbach durch mich geben – das ist klar.


    Gibt es auch Synergie-Möglichkeiten?

    Sicher gibt es die, und die wurden in der Vergangenheit ja schon genutzt. Wir haben mit RheinEnergie, der Kreissparkasse oder auch dem EXPRESS gleiche Partner, machen gemeinsame Kartenaktionen.


    Beim VfL tobte vor ihrem Amtsantritt hinter den Kulissen ein monatelanger Machtkampf.

    Ich mag mir kein Urteil über die Vergangenheit erlauben. Fakt ist: Hans-Peter Krämer hat hier Herausragendes geleistet. Aber nun ist es wichtig, dass der Aufsichtsrat sich aus dem operativen Geschäft herausnimmt.

    Geschäftsführer Stefan Hecker, Sportchef Francois Houlet und Trainer Alfred Gislason sind es, die das Schiff in Zukunft lenken müssen. Wir werden sie unterstützen wo es geht, ihnen Hilfe zur Seite stellen.

    Gislason ist ein gefragter Weltklasse-Trainer. Werden Sie versuchen, seinen Vertrag (läuft bis 2009) frühzeitig zu verlängern?

    Über Vertragsinhalte spreche ich hier nicht. Ohne Zweifel ist aber Alfred Gislason derzeit der wichtigste Mann beim VfL. Und für mich ist es wichtig, dass auf den zentralen Positionen Kontinuität herrscht.


    (Quelle:http://www.express.de)

    02. Oktober 2007, Di.:
    FA Göppingen - TV Großwallstadt
    Wilhelmshavener HV - HSV Hamburg

    03. Oktober 2007, Mi.:
    VfL Gummersbach - THW Kiel
    Rhein-Neckar-Löwen - HSG Nordhorn
    SG Flensburg-Handewitt - TBV Lemgo

    06. Oktober 2007, Sa.:
    HBW Balingen-Weilstetten - TUSEM Essen
    MT Melsungen - TuS N-Lübbecke
    FA Göppingen - SC Magdeburg

    07. Oktober 2007, So.:
    GWD Minden - Füchse Berlin

    09. Oktober 2007, Di.:
    TV Großwallstadt - HSG Wetzlar

    Eine "Kante" mit Geschick

    Gummersbachs Handballstar Gunnarsson auch als Fußball-Profi geeignet

    von ULRICH KLEIN

    REYKJAVIK. Klar, er freut sich. Und das nicht zu knapp: "Natürlich ist es was Besonderes, dort zu spielen, wo ich her komme, wo meine Eltern und Freunde leben", gesteht Robert Gunnarsson vor dem Champions-League-Gastspiel mit seinen Gummersbacher Handballern heute Abend (21.30 Uhr Ortszeit) bei Valur Reykjavik. Der Kreisläufer ist freilich Profi und deshalb wird er sich sämtliche Sentimentalitäten verkneifen. Das kündigt er zumindest an: "Für uns geht es darum, einen guten Start hinzulegen und zu punkten. Die folgenden Aufgaben gegen Veszprem und Celje werden nämlich bestimmt nicht einfacher", schätzt Gunnarsson.

    Ein äußerst geschickter "Lückenfüller"

    Der 28-Jährige gibt einen erstklassigen Wikinger ab: 1,91 Meter groß, Schultern eines Möbelpackers, struppiger Bart, Handflächen in Tellergröße - dass Robert von den Kollegen nur "Robbi" gerufen wird, ist eine ziemliche Verniedlichung. Allerdings ist der Hüne aus dem Norden alles andere als ein Grobmotoriker. Im Gegenteil: Gunnarsson weiß sich am Kreis geschickt in die Lücken der gegnerischen Defensivreihen zu schleichen, die folgenden Torwürfe erinnern in ihrer Ausführung nicht selten an die Parterre-Akrobatik begabter Bodenturner. Mit diesen außergewöhnlichen Talenten hat er es inzwischen bereits auf weit über 100 Einsätze in der isländischen Handballnationalmannschaft gebracht.

    Dass "Robbi" einmal für sein Land am Ball sein und Berufssportler werden sollte, konnte seine Sportlehrer nicht wirklich überraschen. Die Frage war nur, in welcher Disziplin? "Ich habe mit sechs Jahren mit dem Handball angefangen und gleichzeitig mit meinen Freunden Fußball gespielt", erzählt Gunnarsson, der sich früh für den Job des Schlussmannes im großen Tor interessierte.

    Als er dann auch in einem Verein zwischen den Torstangen stand, entwickelte das Multitalent immer erstaunlichere Qualitäten. Und der Berufung in die isländische Jugendnationalmannschaft sollte bald ein weiterer lauter Lockruf von einer anderen Insel folgen. Der englische Premiere-Club Aston Villa lud den damals 17-Jährigen zum Probetraining ein. Dabei muss "Robbi" mächtig Eindruck gemacht haben. Jedenfalls sollte er noch ein zweites Mal in Birmingham vorspielen. Diese Offerte lehnte Gunnarsson jedoch dankend ab. Auch weil er zur gleichen Zeit die Möglichkeit bekam, sich in der ersten isländischen Handball-Liga zu versuchen. "Obwohl Fußball die Sportart Nummer eins bei uns ist, war da für mich klar, dass der Handball meine Berufung ist," erklärt "die Kante aus Reykjavik".

    Eine durchaus vernünftige Einschätzung: Robbi entwickelte sich rasch zum Leistungsträger. Schnell wurden auch ausländische Clubs aufmerksam auf den gewandten Wikinger.

    Verblüffende Künste im Fußball-Kasten

    Gunnarsson folgte einer der Avancen und ging für drei Jahre zu GF Aarhus. Nach den dänischen Erfahrungen buhlte der VfL Gummersbach um den Klassekreisläufer - mit Erfolg. Seit drei Jahren geht er nun für die Blau-Weißen auf Trefferjagd. Und auch Robbis verblüffende Künste im Fußballkasten sind spätestens seit Sommer im Oberbergischen bekannt. Bei einem freundschaftlichen Kick der VfL-Handballer gegen den Bezirksliga-Aufsteiger 1. FC Gummersbach zeigte der Kreisläufer nämlich eine Vorstellung, die selbst Frank Riedel schlucken ließ. "Ich kann mir schon vorstellen, dass der auch als Fußballprofi Karriere gemacht hätte", staunte der Gummersbacher Fußballchef.

    Für "Robbi" zwar ein hübsches Kompliment. Aber dennoch möchte er gerne noch "einige Handball-Jährchen" dranhängen. Gut möglich, dass das in Gummersbach sein wird. "Ich fühle mich sehr wohl beim VfL", sagt er.

    Quelle: Kölnische Rundschau vom 28.09.2007)

    Zitat

    Original von Wöller
    sind doch völlig "normale" Aktionen. Solange kein Zuschlagen erkennbar ist. Bei der Dynamik passierts halt schon mal, daß man von der Schulter abrutscht und Gesicht oder Hals trifft.
    Im übrigen ein klasse Bild (Bild2) um Dynamik und Kraft unseres Sports zu zeigen.
    Mir kam´s übrigens auch so vor, als ob er einen Mundschutz getragen hätte. ?(
    Kenne viele Spieler die sowas tragen. Halte ich für Sinnvoll, wenn´s einen nicht stört. Hab schon mal ne "ganze Knabberleiste" daher fliegen sehen, bei ´ner unglücklichen Abwehraktion gegen einen meiner Spieler. (der trägt seit dem übrigens auch nen Mundschutz) :lol:

    Mundschutz oder Zahnschutz
    ;)

    27.09.2007 - dpa
    Urteil: Kündigung von Hildebrandt bei SCM Handball GmbH ist wirksam

    Die eigene Kündigung des Sport-Manager Bernd- Uwe Hildebrandt bei der Handball Magdeburg GmbH ist wirksam. Das Magdeburger Landgericht wies am Donnerstag eine Klage Hildebrandts zurück, er habe im März seinen Posten als Geschäftsführer bei der Spielbetriebs GmbH des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg fristlos gekündigt, weil er unter Druck gestanden und sich bedroht gefühlt habe. Der 49-Jährige wollte vor Gericht die Aufhebung seiner eigenen Kündigung wegen "arglistiger Täuschung" und "widerrechtlicher Drohungen" erreichen. Die von Hildebrandt vorgebrachten Argumente seien haltlos, urteilte das Gericht.

    Der 49-Jährige wollte vor Gericht die Aufhebung seiner eigenen Kündigung wegen «arglistiger Täuschung» und «widerrechtlicher Drohungen» erreichen. Die von Hildebrandt vorgebrachten Argumente sind haltlos, urteilte die 5. Zivilkammer. Hildebrandt, ehemals Leiter des Olympiastützpunktes Halle/Magdeburg (OSP) sowie Vorsitzender des Handball-Ligaverbandes (HBL), war nicht zum Prozess erschienen.

    Richterin Inka Semmler sah es als nicht erwiesen an, dass Hildebrandt am 14. März bei einer Versammlung der Handball Magdeburg GmbH einer «Drohkulisse» gegenüberstand. Der ehemalige Manager des SC Magdeburg war damals wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung in den Fokus der Ermittler geraten. So hätten Club-Präsident Rolf Oesterhoff und Hildebrandts Nachfolger Holger Kaiser gedroht, Einfluss auf das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft zu nehmen. Hildebrandt habe daraufhin gekündigt und nur wenige Tage später seine Kündigung angefochten. «Ich sehe keine Täuschung, keine Arglist und auch keine Drohungen», sagte Semmler.

    In einem parallel laufenden Verfahren fordert die Handball Magdeburg GmbH Schadensersatz in Höhe von fast 5000 Euro von Hildebrandt. Hierbei soll es sich um unrechtmäßig in Rechnung gestellte Fahrkosten des 49-Jährigen handeln. Hier setzte das Gericht der Handball Magdeburg GmbH eine Frist bis 11. Oktober, um Unterlagen nachzureichen. Dann werde in dieser Angelegenheit weiterverhandelt.

    Am 14. September war Hildebrandt bereits im Prozess um die Wiedereinstellung als OSP-Leiter mit einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht Magdeburg gescheitert. Gegen die Zahlung eines Jahresgehaltes wollte der Sport-Manager die gegen ihn im März ausgesprochene fristlose Kündigung durch den OSP akzeptieren. Der OSP lehnte das vor Gericht ab. Der Prozess wird am 5. Oktober fortgesetzt.

    Logi Geirsson erhält Gipsverband

    Logi Geirsson wird dem TBV Lemgo weiterhin fehlen. Der isländische Nationalspieler laboriert bereits seit Wochen an Schmerzen im linken Knie. Nun musste das Bein ruhig gestellt werden, um einer weiteren Entzündung vorzubeugen. „Momentan ist dies eine vorsorgliche Maßnahme, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Logi wird den Gipsverband zunächst etwa eine Woche tragen müssen, dann sehen wir weiter“, so TBV-Manager Volker Zerbe.

    Logi Geirsson konnte in dieser Saison erst zwei Spiele für den TBV bestreiten.

    Ob durch die Ruhigstellung eine endgültige Besserung eintritt, können die behandelnden Ärzte um Vereinsarzt Volker Broy derzeit nicht prognostizieren. In dieser Saison kam Geirsson bislang noch nicht in Tritt, lediglich gegen MT Melsungen und den TV Großwallstadt kam der 24-Jährige sporadisch zum Einsatz.

    Quelle: TBV Lemgo