ZitatOriginal von Arcosh
In Lemgo bahnt sich die zweite Sensation des Tages an.Halbzeitstand: TBV Lemgo - MT Melsungen 14:18
Lt. "Live-Handball" bei handball-world steht es aber 13:18.
ZitatOriginal von Arcosh
In Lemgo bahnt sich die zweite Sensation des Tages an.Halbzeitstand: TBV Lemgo - MT Melsungen 14:18
Lt. "Live-Handball" bei handball-world steht es aber 13:18.
Wer nur 10 Tore in Halbzeit 2 wirft hat auch den Sieg nicht verdient.
ZitatOriginal von Sveinn
Adrian Wagner von Dormagen nach Gummersbach? Weiss da jemand etwas drüber?
guckst Du hier:
ZitatOriginal von Vfler
Im Express wird heute spekuliert das Goggi es versuchen wird gegen Kronau wieder dabei zu sein. Warten wirs mal ab. Wobei ich Goggi das schon zutrauen würde
Na, warten wir mal ab. Gokir hat gestern Abend das volle Trainingsprogramm durchgezogen. Ich nehme an, wenn heute keine Verschlechterung eintritt, daß er zum Einsatz kommt.
Goran Stojanovic hingegen brach das Training ab.
ZitatOriginal von Huhn
Nun ja, Rentner, irgendwann sollte es mal gut sein und der VFL ( und jeder Fan ) einsehen, daß der seinerzeit geschlossene Vertrag offensichtlich für den Ar*** war ... wie viele Urteile soll es noch geben?Es ist auch klar, daß der "Rechtsvertreter pro VFL" sich nach wie vor im Recht sieht ... was soll er sonst sagen?
Meine Rechtschutzversicherung hat mir auch mal schriftlich mitgeteilt, daß sie durchaus glaubt, meine Rechtsauffassung sei die richtige. Die Berufung im Falle eines Gebrauchtwagenkaufs hat sie dennoch wegen "mangelnder Aussicht aus Erfolg" abgelehnt ...
Aus persönlicher Erfahrung (Recht bekam ich erst vor dem Bundesarbeitsgericht, Arbeits- und Landesarbeitsgericht entschieden pro Arbeitgeber) kann ich nur sagen: Recht spricht erst die letzte Instanz.
ZitatOriginal von Snuffmaster
Nur dass das Recht NICHT auf Seiten des VfLs liegt! ........
Bist Du oberster Richter?
Es kommt doch darauf an, ob ich meine Recht zu haben. Wenn ja muss ich um mein Recht kämpfen und nicht auf halbem Weg abbrechen. Wie heist es so schön: wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
So ist es nun leider einmal in jedem Rechtsstaat; erst die letzte Instanz spricht endgültg.
Nikola Karabatic im Interview
24.08.2007
Der französische Rückraumspieler Nikola Karabatic verrät im Interview, was den THW Kiel zu einem besonderen Verein macht und dass er einem Landsmann Unterschlupf gewähren musste.
Frage: Eine obligatorische Frage zu Beginn: Ist die Lust auf Handball wieder da?
Nikola Karabatic: Wir hatten natürlich eine schwere Saison, gerade auch wegen der vielen Verletzten. Deshalb war die Pause bei mir herzlich willkommen, leider war sie etwas zu kurz. Aber jetzt sind wir schon wieder mehr als einen Monat im Training und nach den ganzen Freundschaftsspielen steigt natürlich die Lust auf echte Wettbewerbe. Wir freuen uns auf Bundesliga, Champions League und Pokal und nach der letzten Saison steigt auch der Hunger auf Erfolge.
Frage: Wie lauten in Kiel denn die Ziele nach dem Triple?
Karabatic: Naja, wir setzen uns beim THW vor einer Saison nicht mit dem Trainer und Manager zusammen und sie sagen uns, dieses Jahr müsst ihr die Champions League gewinnen. So läuft das in Kiel nicht. Wir wissen aber, dass der Anspruch ist, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Das Triple war sehr schön, so etwas ist aber auch sehr selten. Wir werden alles geben und am Ende der Saison wird man sehen, was dabei rausgekommen ist.
Frage: Was sind Ihre persönlichen Ziele? Auch mit der Nationalmannschaft stehen ja wieder zwei wichtige Turniere an.
Karabatic: Ich bin 23 Jahre alt und ich habe in Kiel verlängert (bis 2012, die Redaktion), weil ich weiß, dass ich mich nur in Kiel weiter verbessern kann. Das Niveau in der Bundesliga ist so hoch und ich habe dann noch das Glück mit so Spitzenleuten wie Stefan Lövgren, Thierry Omeyer, Kim Andersson oder Marcus Ahlm zu trainieren. Und auch mit der Nationalmannschaft haben wir Ziele: Wir wollen unseren Europameistertitel verteidigen und wir wollen auf jeden Fall nach Peking und eine Medaille holen.
Frage: Ist damit auch die Frage beantwortet, was die stärkste Liga der Welt ist? Deutschland oder Spanien?
Karabatic: Eigentlich ist das schwer zu vergleichen. In der Bundesliga gibt es zehn Mannschaften, die auf einem richtig guten Niveau spielen, da kann jeder jeden schlagen. In Spanien sind das höchstens vier oder fünf Teams. Aber diese Mannschaften sind genauso stark wie die Führenden in Deutschland. In der Bundesliga ist die Intensität aber viel höher und auch deshalb ist die deutsche Liga die stärkste der Welt.
Frage: Sie haben die Vertragsverlängerung beim THW schon angesprochen. Gibt es sogar Überlegungen, die Karriere in Kiel zu beenden?
Karabatic: Wenn der Vertrag ausläuft, bin ich 28 Jahre alt. Dann kann ich immer noch einige Jahre spielen, deshalb kann ich überhaupt nicht sagen, was in fünf Jahren ist. Welcher Sportler kann das schon? Ich fühle mich wohl, ich habe Freunde in der Mannschaft und dann wird man sehen, was passiert.
Frage: Mit Filip Jicha, Börge Lund und Igor Anic habt Ihr groß eingekauft. Wie schätzen Sie die drei ein und was verändert das für den THW?
Karabatic: Wir haben richtige Klasseleute dazubekommen. Vor allem Filip und Börge sind richtige Topspieler. Damit sind wir noch stärker und wir brauchen nicht mehr, wie letzte Saison, mit nur zwei Spielern in der Mitte und im linken Rückraum spielen. Im Rückraum sind wir durch die beiden auf jeden Fall viel stärker geworden und auch bei Verletzungen haben wir dann nicht mehr so große Probleme. Mit Igor Anic haben wir einen jungen Spieler bekommen, dem kurzfristig noch ein bisschen Erfahrung fehlt. Aber wenn er mit Noka (Trainer Derdarusic, die Redaktion) und der Mannschaft gut arbeitet, wird er uns bald richtig verstärken.
Frage: Genießt er als dritter Franzose in der Mannschaft denn eine persönliche Betreuung von Ihnen?
Karabatic: Natürlich, ich hab mich um alles für ihn gekümmert. Er hat auch ein paar Wochen bei mir gewohnt. Aber jetzt hat er seine eigene Wohnung und sein eigenes Auto und er kann sein Leben hier in die eigenen Hände nehmen.
Frage: Gibt es beim THW denn auch Auflagen, dass man die deutsche Sprache lernen muss?
Karabatic: Ja, das ist Pflicht, er muss Deutsch lernen. Noka gibt allen Neuen eine gewisse Zeit und dann muss man Deutsch können. In der Mannschaft wird auch nur Deutsch gesprochen. Aber wenn ich mit ihm alleine bin, sprechen wir französisch, er ist noch nicht ganz so weit.
Frage: Wer ist denn der größte Konkurrent um die Meisterschaft?
Karabatic: Es wird wie im letzten Jahr. Der HSV hat gezeigt, dass sie jetzt eine richtige Mannschaft sind. Martin Schwalb hat sehr gute Arbeit geleistet, früher waren es nur viele gute Spieler, jetzt hat die Mannschaft auch eine Seele. Dann denke ich auch an Kronau, die haben sehr viele wertvolle Spieler gekauft. Aber man muss mal sehen, wie das alles zusammenpasst. Flensburg ist immer gefährlich, Magdeburg und Lemgo muss man auch dazuzählen. Gummersbach zähle ich nicht unbedingt dazu, die haben mit Daniel Narcisse einen richtig spektakulären Spieler verloren, schade, dass er zurück nach Frankreich gegangen ist. Aber ich glaube, der HSV, Flensburg und Kiel werden den Titel unter sich ausmachen.
Frage: Ganz Deutschland fragt sich, wie der THW in der letzten Saison mit den vielen Verletzten so erfolgreich sein konnte. Was ist das besondere in Kiel, macht Kameradschaft tatsächlich soviel aus?
Karabatic: Auf jeden Fall, wir verstehen uns alle sehr gut. Das wollten Noka und Uwe (Manager Schwenker, die Redaktion) so. Sie wollten eine richtige Mannschaft bauen, wo alle froh sind, miteinander zu spielen. Sie haben richtig gute Spieler geholt, sie passen aber auch gut in das Konzept. Wenn man in Kiel spielt, braucht man auch die richtige Mentalität. Wir sind gerne zusammen, auch wenn wir viel trainieren, wir haben immer viel Spaß und das ist sicher ein Grund für unseren Erfolg.
Frage: Herr Karabatic, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Interview führte Marcus Krämer
(Quelle:http://www.handballwoche.de)
ZitatOriginal von Loran
Er hat doch recht. Wenn die jetzt nach Lausanne marschieren, ist die Blamage doch perfekt. Ist so schon schlimm genug.
Jawohl, Herr Oberlehrer ![]()
ZitatOriginal von Snuffmaster
Der VfL soll sich nicht weiter blamieren, und sich auf die wichtigen Sachen konzentrieren und aus Fehlern lernen!
Jawohl, Herr Lehrer! ![]()
Nach einem Bericht in der Kölnischen Rundschau vom 25.08.2008 überlegt der VfL vor das Weltsportgericht zu ziehen.
"Bei der mündlichen Verhandlung konnte man erkennen, wohin die Reise geht", war RA Andreas Thiel, der den VfL vertritt, wenig überrascht. Ob er den Weg vor das Weltsportgericht (Court of Arbitration) wählen wird, dass wolle er in den nächsten Tagen entscheiden.
In dem Verfahren hatte der VfL damit argumentiert, dass es sich um eine individuell ausgehandelte Option gehandelt habe. Quasi als Gegenleistung, dass man den Franzosen vor drei Jahren verletzt verpflichtet und für ihn eine Ablösesumme bezahlt habe. "Ein zulässiges Vorgehen", sagt Thiel.......
........Auch wenn das Urteil der EHF den Grundsatz der Vetragstreue in Frage stelle, so Andreas Thiel, den Glauben an ein gegebenes Wort will der Ex- Nationaltorhüter nicht verlieren.
24.08.2007 - VfL gewinnt letztes Spiel der Saisonvorbereitung
Heute Abend siegte der VfL Gummersbach in einem von Krombacher präsentierten Testspiel in Kreuztal beim TuS Ferndorf mit 42:35 (17:15). Im letzten Testlauf vor Saisonbeginn traf der VfL auf einen ambitionierten und hoch motivierten Oberligisten, der dem Bundesligisten über weite Strecken viel Arbeit abverlangte.
Als Ersatz für die zahlreichen verletzten Profis im VfL-Kader kamen noch einmal die Perspektivspieler aus der Jugend zum Einsatz; aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten waren die verbliebenen Stammspieler in letzter Zeit doppelt gefordert und klagten über Müdigkeit.
Nun soll erst einmal das Wochende zur Entspannung genutzt werden, bevor Anfang der Woche die Vorbereitung auf den Bundesliga-Start gegen den schweren Gegner Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim folgt (Mi., 29. August, 20:15 Uhr Kölnarena).
Der erfolgreich am Knie operierte Kreisläufer Robert Gunnarsson gab heute Abend sein Comeback und trug sich in die Torschützenliste ein. Im Tor stand über die volle Spielzeit Nándor Fazekas.
Die VfL-Torschützen:
Krantz 6
Jahn 6
Pungartnik 5
Ilic 6
Teppich 1
Gaubatz 5
Gunnarsson 10
Rother 2
Rahmel 1
(Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)
Geht Horstmann?
FC kämpft um seinen Garde-Offizier
Plant Horstmann seinen Abschied? Overath bietet neuen Vertrag.
Von LARS WERNER
Köln – Er ist ein Fachmann. Gilt als eine der wenigen Konstanten im Verein, die für Seriösität stehen. Genießt trotz seines Jobs im schwierigen Umfeld des Klubs einen guten Ruf. Nun zittert der FC um einen Verbleib von Claus Horstmann. Denn: Der Vertrag des Finanz-Geschäftsführers läuft im Sommer 2008 aus.
Diese Tatsache nährt Spekulationen. Auch der EXPRESS berichtete zuvor über einen möglichen Abgang des 42-Jährigen. Am Donnerstag nun wurde der kicker definitiv: „Horstmann geht zum Saisonende“, stand da als Faktum. Das Dementi des Vereins folgte prompt.
„Was da geschrieben wurde, ist reine Spekulation. Ich fühle mich derzeit wohl beim FC. Dass mein Vertrag ausläuft, ist Fakt. Das heißt aber nicht, dass ich den FC automatisch verlasse. Was nach dem 30. Juni 2008 ist, weiß ich noch nicht. Ich habe mir einen Zeitraum zur Entscheidung gesetzt, aktuell ist das aber kein Thema“, sagt Horstmann dem EXPRESS.
Der FC sollte alles daran setzen, den Vertrag mit dem Geschäftsführer zu verlängern. Der FC kämpft um seinen Garde-Offizier. Im Gespräch mit dem EXPRESS kündigte Präsident Wolfgang Overath an, den Vertrag mit dem ehemaligen Bundeswehr-Offizier verlängern zu wollen.
„Claus Horstmann leistet hervorragende Arbeit und ist fachlich und menschlich ein Top-Mann, der sicherlich auch andere Angebote hat. Sein Herz hängt aber am FC, das hat er in Gesprächen mit mir immer wieder betont. Er hat alle Entscheidungen des Vorstandes immer mitgetragen. Klar ist, dass wir mit ihm verlängern wollen. Wir haben schon vor einiger Zeit mit ihm darüber gesprochen und haben uns auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.“
Doch es ist gut möglich, dass Horstmann den FC verlässt. Er hat seit 1999 insgesamt zehn Trainer und Hunderte Spieler kommen und gehen sehen. Miss-Management, das in drei Abstiege mündete, machte seine Arbeit nicht einfacher.
In einem EXPRESS-Interview kurz vor dem Saisonstart hatte er betont, dass nach einem möglichen Nicht-Aufstieg ein weiterer finanzieller Kraftakt nicht drin sei. Zudem machte Horstmann aus seinem Herzen keine Mördergrube:
„Über die Jahre gesehen ärgert es mich immer am meisten, dass nicht alle Menschen, die hier im Klub tätig sind oder waren, ihre eigene Person den Zielen des Klubs unterordnen. Mich ärgern persönliche Profilierungs-Absichten und die Austragung von Unstimmigkeiten in der Öffentlichkeit extrem.“
[23.08.2007]
Quelle:http://www.express.de)
Der VfL hat auch in der Berufung verloren.
Hier die EHF-News von heute:
Official Statement: Daniel Narcisse Transfer Case
Vienna, 23 August 2007 – The EHF Court of Appeal (COA) has dealt with the transfer case of Daniel Narcisse/FRA as already published on 10th July.
The COA, as Body of 2nd Instance in Transfer Matters, herewith confirms the decision of the Body of 1st Instance. The player is hence released to the French Handball Federation. The player’s contractual status with the club, Chambery Savoie Handball has been confirmed, which means that the player in question has been officially released from the German Handball Federation (club: Vfl Gummersbach) in accordance with this decision.
(Quelle:http://www.eurohandball.com/)
ZitatOriginal von Jasmin1986
Loran ist einer der größten Schwätzer beim VfL.
Einer der zwei motzenden sogenannten VfL-Fans ![]()
Nicht wahr, Snu...........
21.08.2007 - VfL gewinnt den letzten Härtetest vor dem Saisonstart
Der Pulheimer SC feierte sein Jubiläum und konnte sich über eine volle Halle freuen, denn der VfL und der TSV Bayer 04 Dormagen lockten 800 Zuschauer in die fast ausverkaufte Halle. Für beide Mannschaften war es ein willkommener letzter Härtetest vor dem Bundesligastart, am Ende hatte das Team von Alfred Gislason gegen den engagierten Zweitligisten mit 32:29 (19:15) klarer gewonnen, als es das Ergebnis ausdrückt. Denn nach der 30:23-Führung in der 50. Minute agierte der VfL zu unkonzentriert, ließ einfach die Zügel schleifen und beendete das Spiel so, wie er es begonnen hatte.
In den ersten zehn Minuten gab Dormagen den Ton an, weil der VfL eine miserable Chancenauswertung hatte, immer wieder am überragenden Bayer-Schlussmann Joachim Kurth gescheitert war und auf der anderen Seite in der Deckung die nötige Abstimmung vermissen ließ und nicht ordentlich zupackte. Nach einer Viertelstunde gelang der Ausgleich zum 9:9, das 11:10 bedeutete wenig später die erste Führung überhaupt. Dormagen hatte mit einer offensiven Deckung den Spielfluß gestört. Als sich der VfL darauf besser einstellte, wurde der Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore ausgebaut. Nach einer schwachen Viertelstunde ohne Abschluss hatte sich auch Alexis Alvanos steigern können und mit sieben Toren bis zur Schlusssirene einen wesentlichen Anteil am Erfolg.
Bester Werfer an diesem Abend war jedoch Momir Ilic mit 12/6 Toren. Außerdem trafen Roman Pungartnik (6), Geoffroy Krantz (3), Kevin Jahn (2) und Ole Rahmel (2). Eingesetzt wurden noch Kenneth Klev, Sverri Jakobsson, Adrian Rother, Robin Teppich und Torwart Stanislaw Gorobtschuk. In diesem vorletzten Testspiel fehlte weiterhin Oleg Kuleschow. Nachwuchsspieler Robin Teppich spielte vierzig Minuten, Adrian Rother konnte zwanzig Minuten Erfahrungen sammeln. Im Tor war einmal mehr auf Nándor Fazekas Verlass, denn der Ungarn stand 55 Minuten zwischen den Pfosten und hielt fünfzehn Bälle. Mit unverändertem Aufgebot wird der VfL am Freitag das letzte Vorbereitungsspiel in Krombach gegen den TuS Ferndorf bestreiten.
Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
„Das war der letzte ernsthafte Gegner vor dem Spiel gegen Kronau-Östringen. Am Freitag werden wir es etwas lockerer angehen lassen. Insgesamt war die Leistung in Ordnung zwischen der 10. und 50. Minute. Die ersten und die letzten zehn Minuten waren schlecht, da haben wir kopflos gespielt. Allerdings hat uns zu Beginn auch der Dormagener Schlussmann große Probleme gemacht, Joachim Kurth konnte ja in der ersten Viertelstunde allein 15 Bälle halten. Erfreulich war heute, dass sich Alexis Alvanos steigern konnte und dass der Mittelblock der 6-0-Abwehr mit Kenneth Klev und Sverri Jakobsson immer besser harmoniert und heute eine sehr gute Leistung zeigte. Oleg Kuleschow wird am Freitag noch nicht spielen. Er ist aber fester Kandidat für das Spiel gegen Kronau-Östringen, für das ich auch auf Goran Stojanovic und Robert Gunnarsson baue.“
(Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)
"Dann gleich in der dänischen Liga spielen"
(Quelle:http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1578986.html)
Da bin ich mit Flo Kehrmann einen Meinung!
17.08.2007 - dpa
Großwallstadt mit Verletzungspech - Muskelfaserris bei Oechsler
Handball-Bundesligist TV Großwallstadt beklagt in der Vorbereitung auf die neue Saison großes Verletzungspech. Nach den Ausfällen von Gregor Schmeißer (Patellasehnenanriss) und Neuzugang Michael Spatz (Fingerbruch) wird auch Anders Oechsler seiner Mannschaft in den nächsten Wochen fehlen.
Der dänische Nationalspieler hat sich einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen. Er muss in der nächsten Woche operiert werden, da gleichzeitig der Verdacht auf eine «weiche Leiste» besteht. Oechsler wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen.
So ein Sche... kann auch nur aus Flensdorf kommen. ![]()
6.08.2007 - "Nach der OP keine Schmerzen mehr": Vedran Zrnic auf dem Weg der Besserung
VfL-Mannschaftskapitän Gudjon Valur Sigurdsson war zuletzt neu auf die Verletztenliste geraten, Rechtsaußen Vedran Zrnic ist schon seit Anfang 2007 angeschlagen. Beide wurden jetzt operiert, VfL-Mannschaftsarzt Dr. Thomas Koppelberg gab heute Aktuelles über den Stand der Dinge bei beiden VfL-Profis durch.
"Gokir" Sigurdsson ist heute erfolgreich in der Kölner Praxis von Dr. Höher, einem Knie-Spezialisten, ambulant operiert worden. Der Eingriff war erfolgreich, im Knie befanden sich freie Gelenkkörper, die nun entfernt sind. "Wann genau er wieder einsatzbereit ist, kann man schwer voraussagen", informiert Dr. Koppelberg, "voraussichtlich wird das drei Wochen dauern".
Deutlich weiter ausholen muss der Mediziner bei der Beschreibung der "Krankenakte Zrnic", die hoffentlich in zwei Wochen geschlossen werden kann, während Vedran momentan noch seine Muskulatur mit Reha-Maßnahmen stärkt.
Erstmalig war er im April 2007 wegen seiner Beschwerden am Schienbein von Dr. Koppelberg untersucht worden. "Auf dem Röntgenbild habe ich einen Defekt an der vorderen Schienbeinkante gesehen und daraufhin eine Kernspintomographie veranlasst, die am 3. Mai in Gummersbach stattfand", berichtet der Sportmediziner. Diese Untersuchung zeigte ein Unterschenkel-Stresssyndrom durch Überbelastung. Daraufhin erfolgte zunächst eine konservative Behandlung durch Schonung und Physiotherapie, die auch eine Besserung brachte. "Wir hofften damals alle, dass durch die Beruhigung in der Sommerpause die endgültige Heilung eintreten würde", so Dr. Koppelberg.
Als Vedran sich jedoch zur Saisonvorbereitung beim VfL zurückmeldete, beklagte er sich wieder über schlimmer werdende Schmerzen. Er hatte sich während der Sommerpause in Kroatien weiter konservativ behandeln lassen, um topfit in das Training mit der Mannschaft einsteigen zu können. Die VfL-Mediziner veranlassten dann eine weitere Kernspintomographie, als deren Ergebnis der Verdacht auf ein Osteoid-Osteom herauskam, einen gutartigen, aber schmerzhaften Knochentumor (als solchen bezeichnet man eine "fehlerhafte" Knochenneubildung).
Sofort ließen die VfL-Ärzte eine weitergehende Untersuchung, eine Skelett-Szintigraphie durchführen, die diese Diagnose wieder in Frage stellte. Um endlich Klarheit zu gewinnen und für Vedran eine Lösung herbeizuführen, stelle Dr. Koppelberg ihn dem Paderborner Knochentumor-Spezialisten Prof. Lindner vor. Dieser führte eine Operation unter CT-Kontrolle durch.
Es handelte sich um einen minimalen, punktuellen Eingriff. Die entnommene Knochenprobe führte zu dem histologischen Ergebnis einer lokalen Knochen-Nekrose – ein vermutlich alter, vernarbter und nicht durchbluteter Defekt, der mittels einer Herdsanierung behandelt wurde. Der betroffene Bereich am Schienbein wird jetzt wieder durchblutet. "Eine solche lokale Knochen-Nekrose ist sehr, sehr selten und auch schwierig zu diagnostizieren, selbst der ausgewiesene Spezialist Prof. Lindner, der schon viel gesehen hat, kannte sie an dieser Stelle am Schienbein noch nicht", sagt Dr. Koppelberg.
"Ich habe seit der Operation keine Schmerzen mehr", freut sich Vedran. "Die Stelle ist noch ein bisschen geschwollen, aber das ist normal." Vedran geht jetzt, momentan noch auf Krücken, jeden Tag für verschiedenste Maßnahmen und das Krafttraining in Urban Wronas Reha-Zentrum "Rehaktiv" – und er schätzt seine Heilung ein wie Dr. Koppelberg: "Ich werde nach zwei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren können und brauche dann vielleicht noch zehn Tage, bis ich wieder richtig drin bin."
(Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)