Beiträge von Rentner

    16.08.2007 - Testspiel Sieg gegen HSG Mülheim-Kärlich/B.

    Gestern Abend gewann der VfL Gummersbach sein Vorbereitungsspiel bei der HSG Mülheim-Kärlich/B. 41:27 (22:17). Der Regionalligist zeigte eine starke Spieleröffnung und lag zunächst in Führung, dann aber nahm der VfL das Spiel in die Hand. Wieder kamen die Nachwuchsspieler zu vielen Spielanteilen.

    Die VfL-Torschützen:
    Krantz 4
    Jahn 10
    Klev 1
    Pungartnik 6
    Ilic 7
    Teppich 3
    Rother 3
    Alvanos 5
    Rahmel 2

    Zitat

    Original von ForeverTSV
    Die Höhner sind für mich gestorben, scheiss Komerz Vfl !!! GM is 40 km entfernt hat keine Halle, und die Höhner machen für so nen Verein ein Lied!!!


    ?( :nein:

    Zitat

    Original von loona2606
    Also Grosswallstadt seh ich auch so im mittelfeld.. denke bzw. hoffe so wie letztes jahr..

    Kiel ist der klare titelfavorit, gefolgt von hamburg und flensburg.. Danach kommen magdeburg und lemgo..

    abstiegs"favoriten": Wallau und Minden..

    Der rest verteilt sich auf die restlichen plätze..

    gruß Steffi


    ?(

    11.08.2007 - dpa
    Magdeburger Handball-GmbH will Ex-Manager Hildebrandt anzeigen

    Die Handball Magdeburg GmbH, die ausgegliederte Profi-Abteilung des Bundesligisten SC Magdeburg, will in der kommenden Woche Strafanzeige gegen den früheren SCM-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt stellen. Das bestätigte der Rechtsanwalt der Handball GmbH, Peter Groß. Es bestehe der Verdacht der Untreue, sagte er der "Magdeburger Volksstimme" (Samstag-Ausgabe).

    Grundlage der angekündigten Anzeige sei eine erst jetzt in den Geschäftsräumen der Handball-GmbH entdeckte Rechnung vom 28. Juli 2005. Als alleiniger Geschäftsführer der HCM Consulting und Marketing GmbH stellte Hildebrandt der Handball-GmbH, deren Geschäftsführer er zu diesem Zeitpunkt auch war, 4.988 Euro in Rechnung. Er begründete das mit Betreuungsleistungen in Vorbereitung der Saison 2005/2006 inklusive Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau der Bördelandhalle.

    Groß sagte, die von Hildebrandt als HCM-Geschäftsführer in Rechnung gestellten Leistungen hätten zu dessen "ureigenen Aufgaben als SCM- Manager gehört". Zwei Monate später stellte Hildebrandt für Betreuungsleistungen im Zusammenhang mit dem Umbau der Bördelandhalle noch Mal 5.046 Euro in Rechnung. Laut Groß muss geprüft werden, ob dieses Geld überwiesen wurde.

    Hildebrandts Rechtsanwalt Frank Schneider teilte mit, dass die Gesellschafterversammlung der Handball-GmbH alle Jahresabschlüsse abgesegnet habe. Mithin seien die Rechnungen allen bekannt. "Ich sehe nichts Schlimmes darin, wenn wechselseitig Leistungen erbracht und abgerechnet werden", sagte Anwalt Schneider.

    Mitte März hatte die Staatsanwaltschaft nach einer anonymen Anzeige die Ermittlungen gegen Hildebrandt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Daraufhin war Hildebrandt als Manager des SCM zurückgetreten und als Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) Halle/Magdeburg suspendiert worden. Sein Amt als Vorsitzender der Handball-Bundesliga (HBL) ruht. Am Dienstag befasst sich in Hamburg der HBL-Vorstand mit diesem Thema.

    (Quelle:http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…=1&auswahl=9951

    ........Im Fall Daniel Narcisse waren Rechtsanwalt Andreas Thiel und Sportdirektor François-Xavier Houlet gestern bei der EHF-Berufungsverhandlung in Wien. Eine Entscheidung des Gerichts gibt es laut Thiel aber erst in zwei Wochen. Houlet berichtete dem Gericht, Narcisse habe ihm zugesagt, für den VfL noch ein Jahr spielen zu wollen, wenn er dafür eine Summe X erhalte. "Und dieses Geld hat der VfL ihm auch zugesichert", so Thiel. Doch davon wolle Narcisse nichts mehr wissen.....

    (Quelle: Ausschnitt aus dem Artikel: "Stojanovic bricht sich den Finger" aus OVZ-Printausgabe vom 11.08.2007)


    Das bringt meiner Meinung nach eine ganz neue Qualität in das Verfahren. Aber es stehen wohl Aussage von Narcisse gegen einige Aussagen der VfL-Führungsriege.
    Es bleibt spannend.

    "Geißbock" Horstmann wird neuer VfL-Boss

    FC-Geschäftsführer mit "Nebenjob"

    GUMMERSBACH. Die gestrige turnusmäßige Aufsichtsratssitzung des Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach ist aus Sicht von Jochen Kienbaum ausgesprochen gut verlaufen: "Wir haben frischen Wind reingebracht für die Zukunft", meinte das gut gelaunte Gremiumsmitglied gegenüber dieser Zeitung. Diese eher bildhafte als informative Darstellung der Ereignisse hat einen gewissen Hang zur Untertreibung, denn die gestern Abend vollzogene Aufstockung des bislang vierköpfigen Aufsichtsrates auf nunmehr sieben handelnde Personen ist ein mehr oder weniger deutlicher Umbruch in der Gummersbacher Führungsetage.

    Der bisherige Vorsitzende Hans Peter Krämer gab wie schon seit langem angekündigt seinen leitenden Posten ab und fungiert jetzt nicht mehr als allgewaltiger Macher, sondern nur noch als einfaches Mitglied des Aufsichtsrates. Ihm zur Seite stehen wie bisher Jochen Kienbaum, Gerd Rosendahl sowie Gerhard Breidenbach. Wer die drei neuen Mitglieder sind und wer den Chefposten übernimmt, will der VfL heute in einer Presseerklärung offiziell mitteilen.

    Nach Rundschau-Informationen kommt der neue Handball-Boss aus Köln, heißt Claus Horstmann und ist im Hauptberuf Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln. Horstmann war gestern zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 10.08.2007)

    "Handballwelt spricht über unser Konzept"

    Die ersten Spieler der Handballakademie des VfL wechseln zu den Bundesliga-Profis

    Stanislaw Gorobtschuk ist der Erste aus der Handballakademie, der jetzt zu den Profis wechselte. Ihm folgten drei weitere Handballer als Perspektivspieler. Darüber sprach Andrea Knitter mit Jochen Kienbaum, Peter Kammer und Axel Renner.

    Die Handballakademie wurde erst vor zwei Jahren gegründet. Jetzt gehört bereits ein Spieler fest zum Kader. Mit Robin Teppich, Adrian Rother, Ole Rahmel und Jan Gaubatz sind vier weitere Spieler mit den Profis des VfL Gummersbach ins Trainingslager gefahren. Kam die schnelle Entwicklung für Sie überraschend?

    Kienbaum:

    Wir hatten nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde. Und wir sind unheimlich glücklich zu zeigen, dass unser Konzept greift. Dazu gehört die Ausbildung der Spieler ebenso wie die psychologische Betreuung. Im Moment spricht die ganze Handballwelt über das Konzept.

    Renner:

    Es war wie es sein sollte: Die Profis des VfL Gummersbach brauchten Hilfe, die wir geben konnten.

    Die öffentliche Anerkennung war aber nicht immer so.

    Kienbaum:

    Anfangs gab es schon Eifersüchteleien der übergeordneten Verbände.

    Kammer:

    Das Umfeld hatte Schwierigkeiten, uns einzuordnen. Das hat sich in den letzten beiden Jahren aber geändert. Heute haben wir eine Kooperation mit der Gesamtschule Marienheide, und die Realschule Nümbrecht ist an uns herangetreten, dort ebenfalls eine Kooperation aufzubauen. Wie gut die Zusammenarbeit klappt, zeigt der TV Strombach, mit dem wir gemeinsam jahrgangsbezogen ausbilden. Wir mussten beweisen, dass es uns ernst ist.

    Dann hat mit der Zeit auch die Zusammenarbeit mit der GmbH, also dem Profibereich im VfL Gummersbach, besser funktioniert?

    Kienbaum:

    François-Xavier Houlet, der seit dieser Saison sportlicher Leiter des VfL ist, hat die Arbeit der Akademie von Beginn an verfolgt. Und Trainer Alfred Gislason hat bereits in Magdeburg junge Spieler an die Bundesliga herangeführt. Beide haben gesehen, dass die Qualität stimmt.

    Wird sich in Zukunft etwas an der Arbeit der Akademie ändern?

    Kienbaum:

    Wir werden in Zusammenarbeit mit der GmbH unsere Struktur zur Verfügung stellen und bei Bedarf junge Spiele der GmbH aufnehmen, um deren Integration zu erleichtern. Unser Betreuungskonzept kann so viel intensiver genutzt werden.

    Kammer:

    Wir werden die 20 Plätze, die wir für externe Spieler haben, in Zukunft viel restriktiver besetzen. Denn der Schwerpunkt der Akademie soll die Arbeit mit heimischen Handballern sein. Die wenigen Spieler, die von außerhalb kommen, müssen dann eine Topp-Prognose haben. Wollen wir bestehen, müssen wir nach allen Seiten offen sein. Unsere Aufgabe ist es nicht nur, Talente auszubilden, sondern junge Spieler auch zu integrieren.

    Renner:

    In den Jahrgängen 1991/92 haben wir in diesem Jahr nur drei externe Spieler aufgenommen.

    Die stärkere Vernetzung mit der GmbH fordert doch auch eine stärkere Zusammenarbeit. Wird es dazu personelle Veränderungen geben?

    Kienbaum:

    Es ist ja bekannt, dass sich Geschäftsführer Stefan Hecker auf lange Sicht vor allem um die Sponsoren kümmern und von einigen Geschäftsführeraufgaben entbunden werden möchte. Mit der Umstrukturierung im Management muss es dann auch eine 100-prozentige Vernetzung mit der Handballakademie geben.

    Dass jetzt gleich mehrere Spieler aus der Handballakademie ins Blickfeld der Profis gekommen sind, hat doch auch für einen Imagegewinn des VfL gesorgt, der nach den Diskussionen der Vergangenheit dem Verein auch gut tut.

    Kammer:

    Viele Menschen und vor allem Sponsoren, die an die Handballakademie geglaubt haben, werden nun bestätigt. Die oberbergische Wirtschaft hat einen enormen Beitrag zum Gelingen des Projekts beigetragen. Ist die Basis gesund, wird die Spitze auch scharf.

    Renner:

    Intern ist es für die Jungs in der Handballakademie natürlich toll, dass es einige aus ihren Reihen geschafft haben. Damit wird ihr Ziel greifbarer. Das bringt uns in der Akademie weiter.

    Bringt es Sie auch beim Hallenbau weiter?

    Kienbaum:

    Ich bin optimistisch, dass wir eine Halle bekommen. Die Entscheidung muss aber noch in diesem Jahr fallen. Was wir wollen, ist klar. Die Halle soll ein Zentrum für den gesamten Handball in der Region sein. Die Halle kann ein Glaubensbekenntnis für die gesamte Region sein und ein Beschäftigungsmotor.

    Die Bundesliga hat ein Jugendzertifikat verabschiedet. Profitiert davon auch der VfL Gummersbach?

    Kammer:

    Vereine, die keine Jugendarbeit machen, müssen einen Beitrag an die Bundesliga-Kasse zahlen. Wir sind aber einer der wenigen Vereine, die alle Auflagen erfüllen, und wir werden wohl auch bei bestimmten Projekten Anträge auf Zuschüsse stellen.

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 07.08.2007)

    EHF-Gericht: Anhörung im Fall Narcisse

    GUMMERSBACH. Die Entscheidung im Fall von Daniel Narcisse steht an: Am Freitag, 11 Uhr, tritt das EHF-Berufungsgericht in Wien zur Anhörung der beiden Parteien zusammen. In erster Instanz hatte die EHF Narcisse für Chambery als spielberechtigt erklärt. Der Franzose hatte beim VfL eine Option unterschrieben, die ihn ein weiteres Jahr an den Verein gebunden hätte. Die EHF berief sich in ihrem Urteil aber auf das Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes. "Nach der Anhörung wird es rund eine Woche dauern, bis das Urteil gefällt und schriftlich formuliert den Verein zugeht", sagte gestern Charlotte Andersen, Rechtsabteilung der EHF. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 07.08.2007)

    04.08.2007 -Turnier in Ilsenburg, 1. Tag: VfL erreicht das Finale

    Der VfL Gummersbach hat am heutigen Tag seine zwei Spiele im Klaus-Miesner-Gedenkturnier in Ilsenburg gewonnen und somit das morgige Finale erreicht. BM Antequera aus Spanien schlug der VfL 30:22 (16:9), der Erstliga-Aufsteiger Füchse Berlin musste sich gegen die Gummersbacher mit 36:22 (20:19) geschlagen geben.
    Der Gegner im Finale, das morgen um 15:00 Uhr stattfindet, wird heute Abend zwischen dem SC Magdeburg und den Kadetten Schaffhausen GCZ (Schweiz) ermittelt.

    Die Torschützen im Spiel gegen BM Antequera:

    Krantz 2
    Pungartnik 3/1
    Ilic 6/3
    Gunnarsson 3
    Alvanos 5
    Sigurdsson 4
    Rother 2
    Jahn 1
    Teppich 2
    Klev 2

    Nándor Fazekas und Goran Stojanovic spielten jeweils eine Halbzeit und hielten beide 9 Bälle.


    Die Torschützen im Spiel gegen Füchse Berlin::

    Krantz 5
    Klev 3
    Pungartnik 13/5
    Ilic 6/2
    Gunnarsson 3
    Alvanos 4
    Sigurdsson 2

    Torwartparaden (jew. Eine Halbzeit):
    Fazekas 12
    Stojanovic 10

    03.08.2007 - Testspiel-Ergebnisse Teil 3
    Die „Deutschland-Tournee“ führte den VfL Gummersbach heute nach Westeregeln, wo zwei Freundschaftsspiele stattfanden.
    Die Partie gegen den Fünftligisten Wacker 09 Westeregeln lief über eine Halbzeit, der VfL gewann 27:11. Gleich im Anschluss folgte das Spiel gegen den Regionalligisten Concordia Staßfurt, das auf 20 x 20 Minuten angesetzt war. Der VfL gewann mit 30:19 (17:6).

    Alfred Gislason hatte Robbi Gunnarsson für das Wochenende noch einmal mitgenommen, bevor dieser am Montag am Meniskus operiert wird.

    Der Trainer gab den jungen Außen Robin Teppich und Adrian Rother viel Einsatzzeit und wechselte ansonsten munter durch.

    Die Torschützen:

    Westeregeln – VfL:

    Krantz 2
    Teppich 5
    Jahn 5
    Klev 1
    Pungartnik 2
    Ilic 2
    Gunnarsson 1
    Sigurdsson 2
    Rother 7

    Staßfurt – VfL:

    Krantz 1
    Teppich 2
    Jahn 3
    Klev 4
    Pungartnik 2
    Ilic 5/2
    Gunnarsson 5
    Alvanos 3
    Sigurdsson 2
    Rother 2

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    02.08.2007 - Robert Gunnarsson muss operiert werden – Vedran Zrnic schon im Krankenhaus

    VfL-Kreisläufer Robert Gunnarsson muss wegen eines Meniskusrisses operiert werden. Der Eingriff wird am Montag ambulant vorgenommen. Nach der Arthroskopie wird mit einer Zeit von drei bis vier Wochen zu rechnen sein, bis der Isländer sein Knie wieder voll belasten kann.

    Robbi klagte schon seit Ende Mai über die Kniebeschwerden; weil jetzt immer noch keine Besserung in Sicht war, wurde die Operation unumgänglich. „Das ist natürlich nicht gut für die Saisonvorbereitung der Mannschaft“, sagt François-Xavier Houlet, „aber der positive Aspekt ist immerhin, dass Kevin Jahn jetzt viel Zeit bekommt, um sich einzuspielen. Und zur Not gibt es den einen oder anderen Spieler im Kader, der sich zusätzlich am Kreis einarbeiten kann“.

    Vedran Zrnic wird morgen in einer Paderborner Klinik, in der er sich schon befindet, wegen seiner Geschwulst am Schienbein operiert. Der stationäre Aufenthalt dort wird bis Sonntag dauern. Der VfL-Rechtsaußen wird voraussichtlich in vier bis sechs Wochen wieder einsatzbereit sein.

    Wir wünschen beiden Spielern eine gute Besserung!

    (Quelle:vfl-gummersbach.de)

    Handballer Vedran Zrnic muss operiert werden

    Gummersbachs Rechtsaußen drohen vier bis sechs Wochen Pause

    GUMMERSBACH. Der VfL Gummersbach muss in den nächsten Wochen auf Vedran Zrnic verzichten: Die Ärzte haben bei dem Rechtsaußen einen gutartigen Tumor diagnostiziert, der schnellstmöglich entfernt werden soll. "Wir hoffen, dass er bereits innerhalb der nächsten drei Tage operiert werden kann", sagte gestern Gummersbachs Geschäftsführer Sport, Francois-Xavier Houlet. Leistungsträger Zrnic hatte seit Monaten über Schmerzen im Schienbein geklagt. In der Saisonvorbereitung waren die Probleme erneut aufgetreten.

    Für die Operation kommen laut Houlet unterschiedliche Verfahren in Betracht. Schlimmstenfalls muss der Handballer vier bis sechs Wochen pausieren. "Das ist schlecht für den Spieler und für den VfL", so Houlet. Genaueres können die Ärzte erst heute nach weiteren Untersuchungen sagen. Ein Einsatz Zrnics im ersten Saisonspiel am 29. August ist jedoch unwahrscheinlich. In der Vorbereitung wird den Rechtsaußen Nachwuchsspieler Adrian Rother vertreten.

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 01.08.2007)

    Zitat

    Original von Eumel
    Damit wird Gummersbach zum zweiten Melsungen. Ein Söldnerteam gespickt mit ein paar 'hoffnungsvollen' Talenten die eh nie spielen. Und damit kann man sich identifizieren? Aber um das ewige Talent Wiegert ist es eh nicht schade.

    Egal, was von Seiten des VfL unternommen , angestossen oder geplant wird, einige werden gar nichts, rein gar nichts gutheissen. Eben weil es Handlungen vom VfL Gummersbach sind.
    Aber auch nur etwas Ahnung von den beiden Vereinen scheinst Du nicht zu haben.

    Nachwuchs kommt früher als geplant

    VfL Gummersbach erteilt Bennet Wiegert die Freigabe und bangt um Vedran Zrnic

    von ANDREA KNITTER

    GUMMERSBACH. Dem VfL Gummersbach gehen die Spieler aus. Nach Jörg Lützelberger, der Mitte der Ferien zum TBV Lemgo wechselte, bat nun auch Bennet Wiegert um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrags. Gestern mittag unterschrieb der Linksaußenspieler einen Zweijahresvertrag beim SC Magdeburg, bei dem Verein mit der er einst in die Bundesliga kam. "Allein private Gründe sind für meinen Wechsel verantwortlich", sagt der 25-Jährige.

    "Es war für beide Seiten nicht leicht"

    Er habe seit Monaten familiäre Probleme und die zunächst hinten an gestellt, erklärt Wiegert weiter. Doch irgendwann habe das nicht mehr funktioniert, und er habe den VfL um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Erst als der VfL dem zugestimmt habe, sei er beim SC Magdeburg vorstellig geworden. Er sei den Gummersbachern sehr dankbar, dass sie zugestimmt hätten. "Das war sehr menschlich, was da abgelaufen ist. Einen so fairen Verein werde ich wohl nicht noch einmal finden." Der VfL habe schon um ihn gekämpft. "Es war für beide Seiten nicht leicht."

    Der Abschied sei ihm sehr schwer gefallen, denn er verlasse eine wunderbare und intakte Mannschaft, so Wiegert. Auch wenn er in der vergangenen Saison nicht zu den Leistungsträgern gehört habe, sei er sehr zufrieden gewesen. "Dass es sich um eine rein persönliche Entscheidung handelt, zeigt doch auch, dass ich einen Verein verlasse, der in der Champions League spielt."

    "Wir haben lange geredet und wollten, dass Bennet bei uns bleibt", bestätigt Gummersbachs Geschäftsführer Sport, Francois-Xavier Houlet. Und Trainer Alfred Gislason sagt: "Dass Bennet gehen will, ist schade. Er ist ein guter Junge mit dem wir gerne weiter geplant hätten." So war er bei Trainingsbeginn vor zwei Wochen schon sehr überrascht, dass Wiegert um die Vertragsauflösung bat. "Dabei hatte ich auf eine gute Saison für ihn gehofft."

    Durch den Weggang von Bennet Wiegert erhält mit Robin Teppich nach Torwart Stanislaw Gorobtschuk ein weiterer Spieler aus der Handballakademie des VfL Gummersbach eine Chance. Teppich soll langfristig als Perspektivspieler hinter Gudjon Valur Sigurdsson aufgebaut werden. Genauso habe er auch einmal angefangen, gibt Wiegert seinem 18-jährigen Nachfolger mit auf den Weg. "Wir werden auf die Schnelle keinen neuen Spieler für die Linksaußenposition verpflichten", sagt Gislason.

    Linksaußen ist aber nicht die einzige unerwartete "Baustelle" vor der der Trainer steht: Denn mit Vedran Zrnic droht einer der Leistungsträger auszufallen. "Wir warten auf die Diagnose", sagt Gislason. Nach Beginn der Saisonvorbereitung waren bei Zrnic erneut die Schmerzen im Unterschenkel aufgetreten, ein Problem, mit dem der Rechtsaußen schon die gesamte Rückrunde zu kämpfen hatte. "Wenn er operiert werden muss, dann soll das sofort geschehen", so Gislason.

    Kevin Jahn fiel ins kalte Wasser

    Dazu kam der Wechsel von Jörg Lützelberger, durch den Neuzugang Kevin Jahn "ins kalte Wasser geworfen" wird. Denn eigentlich hatte sein Trainer erst im nächsten Jahr fest mit ihm geplant, solange sollte der Kreisläufer mit dem Leichlinger TV in der Regionalliga antreten. Jetzt fährt Gislason gleich mit drei Jugendlichen ins Trainingslager. Neben Robin Teppich sind das Rechtsaußen Adrian Rother und Rückraumspieler Ole Rahmel. "Wir müssen den Jungs ein bisschen Zeit lassen, zwar haben sie bereits Trainingseinheiten mit uns absolviert, doch ab sofort gleich zweimal am Tag mit uns zu trainieren, daran müssen sie sich schon gewöhnen." Im Gegensatz zu Jahn und Gorobtschuk werden sie aber nicht in Leichlingen spielen, sondern weiter für die VfL-Reserve.

    Dass es so schnell gehen würde, dass seine Jungs von der Bundesliga gefordert würden, daran hätte Akademie-Leiter Axel Renner nicht gedacht: "Wir haben mit fünf bis acht Jahren gerechnet, jetzt geht nach zwei." Bei Robin Teppich sei es die logische Konsequenz der Entwicklung, die er in den letzten beiden Jahren genommen habe. In der vergangenen Saison sei er maßgeblich am Aufstieg der VfL-Reserve in die Verbandsliga beteiligt gewesen. "Ich bin sehr optimistisch, dass er die Erwartungen erfüllt."

    Trotz der unerwarteten Wendungen und des Wechsels von Daniel Narcisse bleibt Alfred Gislason "Berufsoptimist" und gibt als Saisonziel den erneuten Einzug des VfL in die Champions League aus. Seit gestern trainiert die Mannschaft auch wieder in der Halle und freut sich auf das erste lockere Freundschaftsspiel, das am Mittwoch in Hemer gegen den westfälischen Landesligisten HTV Sundwig/Hemer stattfindet.

    (Quelle:OVZ-Print vom31.07.2007)

    Zitat

    Original von Snuffmaster

    Aber schön ist, dass ein wirklich junger Deutsche ins Profiteam geholt wurde...der VfL kann sich in diesem Fall auch die Jugendarbeit was auf die Fahnen schreiben...und keiner aus dem (Ost)europäischen Ausland!
    Und ich glaube die Traurigkeit über Wiegerts abgang hält sich kollektiv im Rahmen...

    Nach Stanislaw Gorobtschuk ist Robin Teppich der zweite Spieler aus dem Handballinternat des VfL Gummersbach, der in das Profiteam geholt wurde.

    VfL Gummersbach
    Champions League Saison 2007/2008

    Datum Spielpaarung
    1 29.09.2007 - 00:00 Uhr Winner QR 1 - VfL Gummersbach
    2 06.10.2007 - 17:00 Uhr VfL Gummersbach - MKB Veszprém KC
    3 14.10.2007 - 18:00 Uhr VfL Gummersbach - Celje Pivovarna Lasko
    4 10.11.2007 - 00:00 Uhr MKB Veszprém KC - VfL Gummersbach
    5 18.11.2007 - 15:30 Uhr VfL Gummersbach - Winner QR 1
    6 24.11.2007 - 00:00 Uhr Celje Pivovarna Lasko - VfL Gummersbach

    Keuchen im Kollektiv
    VON ERIK EGGERS, 26.07.07, 21:02h

    Gummersbach - Ein Regenschauer ist über den Sportplatz Lochwiese in Gummersbach gezogen, doch es herrscht weiter Betrieb an diesem Nachmittag. Gegenüber der Eugen-Haas-Halle probieren sich Ferienkinder in einem Schnupperkurs an der Leichtathletik, und auf der schmucken Tartanbahn traben ein paar Jugendliche aus dem Handballinternat. Mittendrin drehen die Handball-Profis des VfL Gummersbach ihre Runden, um Kondition zu bolzen für die Ende August beginnende 31. Bundesliga-Saison. Die Baseballmütze tief ins Gesicht gezogen, kontrolliert VfL-Coach Alfred Gislason am Ende der 400-Meter-Bahn mit zwei Stoppuhren die Zeiten seiner Schützlinge.

    „Bisher lief es erstaunlich gut“, sagt der 47-jährige Isländer. Einigen Profis des Champions-League-Teilnehmers steht die nun schon zehn Tage andauernde Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Wie viel sie laufen? „Ungefähr 25 Kilometer am Tag“, berichtet Gislason, stets vorweg: Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson. Der isländische Linksaußen besitzt wie immer die besten körperlichen Werte, obwohl er „im Urlaub fast gar nichts gemacht“ hat. Nachdem er mit Island die Qualifikation für das EM-Turnier in Norwegen geschafft hatte, suchte er in der Nähe von Alicante nach Abstand. „Ich musste erst einmal realisieren, was ich geschafft habe in den letzten Jahren“, erklärt der 27-Jährige: Gut Neun Minuten benötigt er jeweils für die sechs Runden. Weit hinter ihm, heftiger keuchend, folgen seine Landsleute, Kreisläufer Robert Gunnarsson und Abwehrspezialist Sverre Jakobsson.

    Auch der griechische Nationalspieler Alexis Alvanos hat offenbar aus der Vergangenheit gelernt, er hält sich beachtlich, im Mittelfeld. „Alexis wiegt sechs Kilo weniger“, freut sich Gislason, der Alvanos im Vorjahr noch scharf kritisiert hatte. Am Ende trudeln die Torhüter Goran Stojanovic und Nandor Fazekas ein, dazu der Russe Denis Sacharow mit einem eher unrunden Laufstil; der hünenhafte Linkshänder, der seine Haare neuerdings kurz trägt, ringt nach seinem Kreuzbandriss um Anschluss. Nicht alle Neuzugänge sind fit. Einen guten Eindruck machen der Ex-Magdeburger Oleg Kuleschow, der russische Weltmeister von 1997, der norwegische Halblinke Kenneth Klev (aus Altea) und auch der slowenische Linkshänder Roman Pungartnik (aus Hamburg). Geoffrey Krantz, der aus Montpellier kam, musste dieses Training wegen einer Achillessehnenreizung vorzeitig abbrechen. Gislason macht sich deshalb keine Sorgen: „Das war bei ihm im letzten Jahr nicht anders.“ Bei den Vorbereitungsturnieren, die ab dem 1. August beginnen, werde Krantz mit dabei sein. Die Ziele, die Gislason sich selbst für die nächste Spielzeit steckt, sind außerordentlich ehrgeizig. „Ich will wieder einen Champions-League-Platz erreichen“, sagt der Erfolgstrainer trotz des Verlustes von Weltklassemann Daniel Narcisse.

    Dabei hat die Konkurrenz mächtig aufgerüstet. Der Champions-League-Sieger und Deutsche Meister THW Kiel zahlte allein rund 600 000 Euro Ablöse für die Rückraum-Asse Filip Jicha (Lemgo) und Börge Lund (Nordhorn), die der VfL erfolglos umworben hatte. Vizemeister HSV Hamburg zahlt, wie im Fall des Nationaltorhüters Johannes Bitter, teilweise Netto-Gehälter in Höhe von 250 000 Euro. Und auch die aufstrebenden Rhein-Neckar-Löwen, die am 29. August zum ersten Saisonspiel in die Kölnarena kommen, sind in finanzieller Hinsicht an Gummersbach an vorbeigezogen; hier spielen neuerdings die drei deutschen Weltmeister Henning Fritz, Christian Schwarzer und Oliver Roggisch.

    „Da können wir nicht mitgehen“, räumt Manager Stefan Hecker ein, der gestern immerhin die Vertragsverlängerung für Torwart Goran Stojanovic, den halblinken Momir Ilic und Rechtsaußen Vedran Zrnic vermelden konnte. Zumal fünf Wochen vor Saisonstart immer noch kein Nachfolger des Premiumsponsors TUI gefunden ist. Aber hier sei man, versichert Hecker, „in guten Gesprächen“.

    http://www.ksta.de/handball