Beiträge von Gondor

    Das wäre transfertechnisch eine echte Hausnummer. Sehr vielseitiger Spieler, der etwas an Vučković mit noch mehr Potential erinnert. Gleichzeitig würde das für Finn Lemke und P. Müller auf RL die Lage noch schwieriger machen, auch wenn man Pavlovic wohl primär für RM einplant. Auch Schneider müsste sicher etwas zurücktreten und wäre eher Allrounder für Abwehr/KM/RM im Notfall.
    Da wäre Axel Geerken ein Coup gelungen 8o

    Ich finde man sollte jetzt auch nicht alles so dermaßen trübe sehen im Melsungen. Ich verweise einfach mal auf den Verlauf dieses Threads. Die These von Bronco, dass man in Melsungen einen ganz speziellen Respekt den verdienten Spielern gegenüber zum Ausdruck bringt und man ja mit alt und jung durch die Saison kommt, dürften die Ereignisse der letzten Tag als falsch belegt haben. Aber auch die Antithese, dass Roth ein ganz schlimmer Strippenzieher war ist doch in der Realität nicht so.
    Es gab eine Imagekampagne von Geerken für Grimm in Form des Megainterviews. So was tut man nicht, wenn man "Günstling" von Roth gleich weghaben will. Und Geerken ist einfach auch keine Nachtkapp. Er hat der MT in Kassel Relevanz verschafft und ein Nachwuchsleistungszentrum etabliert. In Melsungen liefen früher ganz andere "Kapazitäten" durch die Gegend (Förster oder so?).
    Ich nehme einzig meine These aus dem Disput mit Bronco wieder auf und frage mich, wie die Müllertwins die nächsten 2 Jahre abreissen.
    Trotz des fiesen Fouls fand ich die zwei immer gut. Doch das Spiel gegen den TVH hat gezeigt, dass der Reifen einfach runter ist. Das sieht in der Abwehr mittlerweile schon tapsig auf.
    Da kann die angekündigte Steuerung der Trainingsintensität was bewirken, aber meiner Meinung muss da gerade in der mannschaftsinternen Tektonik was kräftig rumsen.

    Ich sehe es ähnlich. Geerken ist aus meiner Sicht ein besonnen auftretender Typ, der seit Amtsantritt (mit Mithilfe von M. Roth, das sei erwähnt) eine Menge vorzuweisen hat: Professionalisierung des Clubs, Imagepflege und Zuschauerzuspruch und ein steter Weg in obere Tabellenregionen. Dennoch: Unter Roth kam es seit August 2016 zum Stillstand, man hatte den Eindruck, Innovationen mussten Altbekanntem weichen. Die Folge war ein ausrechenbares Spielsystem, eine fragwürdige Hierarchie im Team und hemmende Vertragsverlängerungen. Ob die Art und Weise der Freistellung in Ordnung war, darüber lässt sich streiten. Dass es überfällig nach 1 1/2 Jahren durchwachsener Leistungen war, steht für mich jedoch außer Frage. Wichtig ist jetzt den Weg der Erneuerung wieder konsequent weiterzuverfolgen: Interne Machtkämpfe zur Not von oben beenden, sich internationale Erfahrung auf der Trainerbank sichern und den Kader homogenisieren. Am meisten wird es darauf ankommen, sich weitere Qualität auf RR und RM zu sichern.

    Konnte das Spiel nicht sehen und erfahre jetzt erst vom Ergebnis 8o 8o .
    1. Reaktion: Wow, Melsungen kann in dieser Situation unmöglich zu Hause gegen Hüttenberg (das soll nicht despektierlich gemeint sein) verloren haben.
    2. Reaktion: Ah, rote Karte gegen M. Müller. Ist doch schön, dass man sich zumindest auf manche altbekannte Muster verlassen kann. Danke, Michael! :hi:  :hi:
    Jetzt mal im Ernst, da ist doch etwas Grundlegendes im Team gehörig faul, denn im Normalfall setzen Trainerwechsel eher Kräfte frei und schlechter konnte es ja eigentlich schon mehr werden (dachte ich).
    Glückwunsch nach Hüttenberg!

    Die beiden Aussagen sprechen ja Bände...

    Das dachte ich mir auch. Da wurden scheinbar ziemlich banale Dinge unter Roth nicht durchgeführt. Diese ganzen Infos der letzten Wochen bestätigen den Eindruck, dass er erstens innerhalb der Mannschaft mit zweierlei Maß beurteilt hat und dass am von außen vermuteten Schlendrian schon was dran ist.

    Yves Kunkel ist ein überaus solider Spieler, aber da hätte ich auch gedacht, dass man sich durchaus noch ein Regal höher umschaut.
    Dahmke wurde ja letztes Jahr schon mal als Wunschspieler gehandelt und so weit ich das sehe, hätte man in Kiel mit Santos, Jacobsen und eben Dahmke eh etwas Überangebot...

    Laut den heutigen Informationen hat sich der Machtkampf schon mit der Verlängerung der Müller Zwillingen und der Verpflichtung von Grimm (ein langjähriger Freund von Roth) entzündet, wo Geerken auch schon dagegen war.
    Damals hatte sich Schorle Roth mit Unterstützung von BB aber noch durchsetzen können.
    Nun sind, auch durch die aktuellen sportlichen Leistungen, die Mehrheiten im Aufsichtsrat scheinbar zugunsten von Geerken gekippt.

    Das klingt für mich sehr plausibel und überrascht mich auch nicht. Es passt in das Bild, was in den letzten Monaten abgegeben wurde.
    Wollen wir hoffen, dass die Ära der alten Großwallstadt-/Wetzlar-Connection ein Ende hat und die Entwicklung der Mannschaft nicht weiter behindert. Mit den angesprochenen Vertragsverlängerungen ist bereits genug Schaden entstanden. Es liegt jetzt an Heiko Grimm, die Hierarchie innerhalb der Mannschaft drastisch zu verändern und Leistung (statt wie unter Roth bisweilen Freundschaft) zu priorisieren. Man kann sich vor dem Hintergrund dessen, was jetzt so alles an das Tageslicht kommt, gar nicht ausmalen, welche Entscheidungen eventuell anders ohne Michael Roths inkonsequenten Stil vollzogen worden wären. Boomhouwer und Jaanimaa hätten vielleicht einen Anschlussvertrag bekommen, die Müllerzwillinge wäre man höchstwahrscheinlich bereits ab kommenden Sommer los geworden.
    Insofern hat Geerken besser spät als nie Oberwasser bekommen. Mich persönlich erinnert dieses auf persönliche Freundschaft bezogene Mannschaftsgefüge an eher provinzielle und eher unterklassige Clubverhältnisse...wollen wir hoffen, dass jetzt endlich mal Zug in den Laden kommt. Für mich trübt es Michael Roths Vermächtnis doch sehr. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Boomhouwer genau diese Misere auch kritisiert hat und deshalb suspendiert wurde. Übrigens hat er -wenn er mal ran durfte, weil Allendorf mal wieder wirkungslos war- eigentlich immer seine Leistung gebracht und ist Sympathieträger.

    Wenn dem so wäre ist der gute Grimm nix weiter als eine Interimslösung. Denn der Geerken wird keinen Schorle Freund auf Dauer dulden.
    Der Geerken ist und bleibt unsympathisch, sorry, aber der hat unsern BT nach der EM so bescheurt in die Pfanne gehauen, da möchte ich nicht wissen, was hinter den Kulissen bei der MT abging.

    Warum wird Geerken dafür kritisiert, dass er bezüglich der Causa Prokop seine Meinung preisgegeben hat? Ich jedenfalls will nicht nur diplomatisches Geschwätz hören, sondern bei so einer kontroversen Geschichte die wahren Gedanken von Managern, Trainern usw. mitbekommen.
    Ob man mit ihm einer Meinung ist, das ist eine andere Sache. Am Ende kommt es sonst zu Szenen wie im Fußball, wo Profis auf dem Platz untereinander nur nochmit der Hand vor dem Mund tuscheln.

    @Gondor: ... es ist Zeit, dass die besonnenen Leistungsträger der Mannschaft mehr zu sagen haben als diejenigen, die die Brechstange und Provokationen salonfähig gemacht haben...

    Das ist das erste mal, dass ich lese, das ein MT Fan sich über die Müller Art negativ äussert - Respekt!

    Gott sei Dank bin ich nicht allein mit meiner Meinung; spätestens seit dieser Saison sind die meisten Fans (so meine Wahrnehmung) zumindest sehr skeptisch, was die Müllers anbelangt. Effektivität nahe 0, dafür viel Gemecker. Shakespeare nannte das mal 'Much Ado About Nothing' - so nehme ich deren Spiel seit 2 Jahren wahr. Mich stört noch nicht mal der Leistungseinbruch, sondern eher die Tatsache, dass ausgerechnet die beiden Wortführer in der Mannschaft sind. Und dass sie die MT im Land nicht unbedingt beliebter machen, ist auch auf Dauer nervig und unnötig. Dass sie auswärts zum Teil doch extrem beleidigt werden, ist dennoch nicht akzeptabel; woher es kommt, ist aber ersichtlich.
    Vor diesem Hintergrund ist meine Kritik, beide mit neuen Verträgen auszustatten, zu verstehen. Ich ordne es in die Rubrik 'Realsatire' und das schon seit Bekanntgabe im November. Dass ich rückblickend so Recht behalten sollte, macht mich selbst traurig.

    Ich halte grundsätzlich viel von Geerken, ich wünsche mir von ihm gelegentlich nur noch öfter eine klare Kante. Ob man mit seiner Kritik bezüglich Prokop übereinstimmt oder nicht: Ich fand es erfrischend, dass er unverblümt seine Meinung gesagt hat. Dass sein Verständnis für die spielerisch erschreckende Stagnation der MT Grenzen hatte, finde ich ebenso gut. Eine klare Linie und den Willen, auch einmal eine unangenehme Entscheidung zu treffen braucht man in seiner Position. Bei den Vertragsverlängerungen der Müllers (und in Abstrichen von Schneider) hat er sich zu weich gezeigt, ansonsten hat er zu dieser Saison transfertechnisch einige Würfe gelandet. Mit M. Roth bröckelt hoffentlich die fragwürdige Hierarchie in der Mannschaft; es ist Zeit, dass die besonnenen Leistungsträger der Mannschaft mehr zu sagen haben als diejenigen, die die Brechstange und Provokationen salonfähig gemacht haben.

    Hannover hat natürlich ein starkes Team. Melsungen braucht sich da aber nicht zu verstecken. Der Unterschied ist, dass Hannover homogener (und weniger berechenbar) aufgestellt ist, von den Individualisten aber nicht mehr zu bieten hat. Aber darum ging es mir in meinem Beitrag auch gar nicht. Habe für Hannover nur Lob übrig und wollte mich viel eher zur Melsunger Mannschaft positionieren.
    Ich wollte eher darauf hinweisen, dass mir der ewige Verweis, dass ein Team mit so vielen Neuzugängen Zeit braucht, zu dünn ist. Man hat es jahrelang auf so einen heftigen Umbruch angelegt und darf die Konsequenz aus dieser selbst eingebrockten Suppe nicht als Entschuldigung verwenden. Als Krönung hat man sich dann noch inkonsequent gezeigt und den Umbruch nur in Teilen vollzogen - siehe u.a. die Müllers, deren Effizienz seitdem in ungeahnte Tiefen tendiert. Wenn jetzt noch Allendorf einen weiteren Zwei-Jahresvertrag bis 2021 bekommt, dann falle ich vom Glauben ab.

    Eine Sache muss ich noch erwähnen, weil es mich tierisch nervt: Ja verdammt, wenn man fünf neue Spieler auf Schlüsselpositionen integrieren muss, dann klappt nicht immer Alles auf Anhieb. Das hört man dauernd, stimmt auch. Man muss sich nur fragen, warum man es zu dieser Situationen hat kommen lassen. Jahrelang gab es bezüglich der Kadererneuerung nur Stillstand oder graues Mittelmaß (v.a. 2015 und 2016!!!), zudem hat man haarsträubende Vertragsverlängerungen getätigt und sich selbst damit jede Handlungsfähigkeit genommen. Jetzt mal im Ernst: Sowas ist im Profigeschäft doch unverzeihlich und wird nicht nur von mir schon seit Jahren moniert.
    Insofern ist die berechtigte Anmerkung (auch von Martin Schwalb heute), dass so etwas Zeit braucht, gleichsam ein Offenbarungseid für die Kaderplanung seit 2014. Es verbietet sich eigentlich, dass die Verantwortlichen das dauernd erwähnen; sie haben es ja da zu kommen lassen!
    Zum Glück hat man mittlerweile gelernt und mit den Müllers erstmal nett verlängert :irony:  :pillepalle:  :wall:  

    Das Spiel war heute gar nicht schlecht, aber symptomatisch. Die MT spielt in engen Auswärtsspielen 35-40 min solide (ähnlich wie in Berlin), danach fehlt die Cleverness, die Breite im Kader und ein Spielsystem, von dem man sich nicht abbringen lässt. Wenn Kühn dann irgendwann nicht mehr funktioniert, fällt das Spiel zusammen wie ein Kartenhaus. M. Müller ist im Angriff kaum noch ein Faktor, Mikkelsen nicht immer dominant genug (der wird nächste Saison richtig durchstarten) und sonst reicht es m.E. qualitativ nicht konstant für die obere Tabellenregion (P. Müller, Langhans, Schneider). Deutlichen Handlungsbedarf sehe ich entsprechend nach wie vor auf Halbrechts, auch auf Linksaußen bräuchte es mal neue Qualität.
    Das Spiel hat aufgedeckt, warum es für die Top 5 diese Saison nicht reichen kann. Hannover ist zudem im Flow, hat vor der Saison neue Impulse (Trainerwechsel) bekommen und schlägt aus einem qualitativ eher schlechteren Kader maximales Kapital. Wie dem auch sei, am Wille hat es heute nicht gelegen! Kopf hoch, die Saison ist halt durch.

    Genau diese Probleme habe ich bei Finn Lemke auch in Magdeburg gesehen und Benno konnte ihn da nicht wesentlich verbessern. Ob sich M. Roth dieser Problematik angenommen hat, kann ich nicht beurteilen. Ich habe aber meine Zweifel dran, dass die Stagnation in seiner Entwicklung am Trainer liegt. Hier ist vor allem auch der Spieler gefragt.

    Hinzu kommt, wofür der Spieler nun gar nichts kann, dass er von vielen überschätzt wird. Eine Waffe im Angriff wird er nie sein. Dazu hat er aus meiner Sicht eben gerade nicht die Fähigkeiten. Seine Anlagen beschränken sich lediglich auf seine Größe. Aber gerade wegen seiner koordinativen Schwierigkeiten gehen seine Würfe ins Dachgeschoss. Mangelndes Selbstvertrauen verstärkt die Misere dann noch. Ich glaube, RL ist für ihn keine optimale Position. Vielleicht würde er am Kreis wertvoller sein. Da kann er statischer agieren und dann könnt’s auch mit den Würfen klappen. Dazu müsste er die von Buster erwähnte Scheu vor dem Körperkontakt ablegen.

    Dass er im Angriff nie eine Waffe sein kann, glaube ich nicht. Aus Lemgoer Zeiten kann ich mich an Spiele erinnern, in denen er die Gegner fast im Alleingang kaputt geworfen hat. Danach kam der Bruch, den er in Melsungen angriffstechnisch auch noch nicht wieder revidieren konnte. In jedem Fall fürchte ich, dass er wieder weiterzieht, wenn er nicht etwas mehr Anteile im Angriff bekommt. :nein:

    Aus meiner Sicht gibt es bei Finn Lemke zwei Probleme:
    1. Er ist aufgrund seiner Größe sehr statisch, aus ihm wird im Leben kein ansatzweise agiler Spieler. Allein seine Art zu laufen zeigt schon, dass er im Vergleich koordinativ (das kann man ihm nicht verübeln) Schwierigkeiten hätte gegen eine schnelle Abwehr.
    2. Er hat null Selbstvertrauen und bisher hat sich M. Roth dem Problem auch in keiner Weise angenommen; so scheint es zumindest. Er könnte eine echte Waffe sein, weil er schwerlich geblockt werden kann. Aber leider gehen seine Würfe oft in die Etage, aus der er auch wirft - die obere (d.h. weit über das Tor). Ist m.E. eine Vertrauenssache, zusätzlich würde eine bessere Koordination ihm bei der Präzision helfen. Die Anlage ist da -das hat er bei Lemgo oft gezeigt-, man muss halt nur etwas draus machen.

    Lübbecke ist vom Kader (v.a. im Rückraum) einfach kein Maßstab. Trotzdem: Die MT hat das Spiel seriös zu Ende gespielt, wobei eine konzentrierte Phase ab Mitte der 1. Hälfte gereicht hat. Da hat man wie eine Spitzenmannschaft gespielt und konnte durch eine gute Abwehr und durch einen überragenden Simic einfache Gegenstöße laufen. Gute Partie beider Mittelmänner, M. Müller ohne viel Tordrang, aber zumindest mit klugen Anspielen, ohne technische Fehler und ohne unnötigen Undiszipliniertheiten (!).
    Wenn man sich noch irgendetwas ausrechnen will, dann muss man in Hannover und Magdeburg und zu Hause gegen Berlin gewinnen. Das werden die Big Points sein. Wenn man auch weiter das eigene Spiel so selbstverständlich wie heute durchzieht, dann hat man da auch eine realistische Chance. So einfach ist das.


    Das System spielt der THW Kiel doch schon seit Jahren :D
    wasp


    Das System spielt der THW Kiel doch schon seit Jahren :D
    wasp

    Stimmt, deshalb habe ich das Kieler Spielsystem seit Wislanders und Lövgrens Zeiten auch nicht mehr genießen können. Das ging lange Zeit gut für den THW, weil man kadertechnisch der Konkurrenz Lichtjahre voraus war. Das ist jetzt nur noch bedingt der Fall - und wie man sieht, lässt man dann halt Federn.

    findest du nicht.....
    dass " die aussen lassen wir gnadenlos verhungern" eher die aufforderung war, sie einzubinden, grad wenn vorher
    einzelaktionen angemahnt werden...sprich mal n pass nach aussen...?

    Der Ausspruch "Die Außen lassen wir gnadenlos verhundern, Männer!" sollte eine zynische Anmerkung sein. M. Roth hat das so nie gesagt, aus der Melsunger Spielweise der letzten 25 Spiele habe ich das lediglich abgeleitet.

    Kurzer Nachtrag:
    "Julius geht drauf und wirft! Wenn er zugestellt wird, dann probiert es jemand anderes auf RM oder RR durch eine Einzelaktion. Und egal was passiert, die Außen lassen wir gnadenlos verhungern, Manner!" habe ich jetzt einfach mal als "keine" Spielidee gewertet. Obwohl es ja immerhin ein stringentes Muster aufweist... :lol:

    Dass Heiko Grimm mittelfristig das Ruder übernehmen soll, ist denke ich trotz Geerkens Aussagen klar. Man hätte ihn sicher nicht nach Melsungen lotsen können, wenn dieser Weg nicht angedacht wäre. Dass es vor allem im Angriff Impulse braucht, ist auch offensichtlich. M. Roth hat dieses hoch veranlagte Team ohne Spielidee in die Saison 2017/18 gehen lassen, man sieht zum Teil nur Herumgewürge oder Einzelaktionen. Insofern kann es mit Grimm als Impulsgeber nur besser werden...