Beiträge von Shlabotnik

    Crusty:
    Würden die Weltspitzenfunktionäre den Handballsport und die Leistungssportler/innen lieben, dann gäbe es latürnich nicht JEDES Jahr diese Großturniere.
    Meiner Meinung nach wäre das für die Außenwirkung UND den Stellenwert des Handballs sogar besser. Ausnahmsweise könnte man hier vom Fußball lernen.

    Ein Totschlagargument des Ägypters ist ja, dass durch die häufigen Weltmeisterschaften in vielen Staaten hohe Fördermittel der Regierung über dem armen, entwicklungswilligen nationalen Handballsport ausgeschüttet würden. Und gerade deshalb das Starterfeld noch weiter ausgedehnt werden wird. So zuletzt in der Handballwoche zu lesen.Ein Schelm, der Arges dabei denkt...

    Ich glaube eher, dass diese Inflation mit dann häufigen Kantersiegen das weltweite Interesse keinesfalls erhöht.

    Aber soetwas betreibt unser Kontinentalverband in der Champions-League ja auch...

    Mich nerven ja oft die marktschreierischen Live-Kommentatoren bei ARD und ZDF.

    Dass dort dauernd nochmal die grundlegenden Regeln erklärt werden, ist allerdings verständlich und nötig.
    Ein ganz anderes Kaliber aber waren für mich die Analysen von Alexander Bommes und Dominik Klein, die mir angenehm unaufgeregt, hilfreich und vielseitig erschienen- was haltet ihr von dem Duo?
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    Fragt

    Shlabotnik

    Danke, Flevo.

    Allerdings ist die internationale Definition von Großstadt (über 100 000 Einw.) schon über 100 Jahre alt und Bielefeld z B für heutige Begriffe nicht

    gerade ein Moloch...

    Der Kernbefund bleibt wie in den 80ern: Handball- auch Leistungssport- findet vor allem in Orten unter

    100 000 E. statt.

    Das ist übrigens ein deutlicher Unterschied zu Hockey und Volleyball.

    Warum ist dies in Dtld so?

    Angeregt von der Debatte um den Leistungshandball in Düsseldorf:
    Wieso schaffen Städte wie Bremen, Dortmund, Frankfurt oder München es eigentlich nicht, sich dauerhaft im Männer-Leistungshandball zu etablieren?

    Antworten wie "schlechtes Karma", "Strahlen aus dem All", "Putin und die Rumänen wollen es eben nicht", "Die Partei xy steckt bis zu den Knien mit drin" , "Schiedsrichter sind dagegen", "da gibt es nicht genug unterprivilegierte hungrige Aufsteiger" oder ähnliches können übrigens nicht angenommen werden..

    Der war gut, Kuestentanne!
    Zu Vranjes und Krichaaahnsta: Entweder ist ihm die Ruhe einen großen Gehaltsverzicht wert oder die Schweden haben einen neuen Großsponsor?
    Die Zuschauerzahlen sind dort z. B. immernoch recht mäßig.
    Bin mal gespannt, wie er mit diesen ganz neuen Bedingungen klar kommen wird.
    Grüße von Shlabotniksson


    Alter Gerüstbauer, da stimme ich dir aber SOWAS von zu...
    Mal wieder einen anderen alten Gedanken herausgekramt:
    Handball-WM im eigenen Land haut hier in der satten Großstadt kaum jemanden um. In den meisten Altersgruppen ist das Wissen, dass SCHON wieder ein Großturnier stattfindet, gar nicht angekommen - der Spielort Hamburg erst recht nicht. Ergab u. a. eine kleine Umfrage meinerseits in meinem Betrieb. Handball zieht immernoch wohl nur bei den sowieso Handballinteressierten, v. a. Ex-Spieler/inne/n oder Aktiven.
    Mir selbst sind diese Terminhäufungen auch zu viel, ein Großturnier alle zwei- oder besser noch drei Jahre würde mir besser gefallen und die Titel wären mehr Wert. Die große Frage bleibt für mich, wie man Handball bekannter und beliebter machen könnte- gerade die Jugendlichen in meinem (armen) Stadtteil kennen eigentlich nur noch Fußball und eventuell US-Basketball, Jugendlich "mit Migrationsgeschichte" gibt es in den Handballabteilungen fast gar nicht. Und in diesem Bereich müssten die Verbände noch sehr viel aktiver werden.
    Da wird auch ein - sehr unwahrscheinlicher- Titelgewinn nicht viel ändern, vergleiche letztes Mal, als der von vielen erhoffte Neumitgliederstrom doch ausblieb!
    Insofern ist mir relativ egal, wer das Turnier gewinnt, solange es ein einigermaßen verdienter Sieger wird.
    Was meint ihr dazu?
    Joe Shlabotnik

    Na, was glaubt ihr- werden die angestrebten 10 000 Zuschauer erreicht?
    Und wird eine der beiden Mannschaften ihre Formkrise überwinden? Wird Essen eventuell durch die große Kulisse eingeschüchtert, Hamburg verkrampfen oder sind das eurer Ansicht nach Nebensächlichkeiten, die das Spiel nicht entscheiden?
    Auf Antworten ist gespannt
    Shlabotnik,
    der morgen wieder hinter dem Tor sitzt.

    Habe es gestern nicht geschafft, den livestream zu sehen und komme dieser Tage auch nicht dazu- falls er überhaupt noch abrufbar ist...
    Kann jemand mal abseits der Pressemitteilungen über die Hamburger Leistung berichten? Waren die Gastgeber so ungewohnt stark, hat man sie vielleicht unterschätzt oder was war der Grund für diese deutliche Niederlage?
    Würde mich über Informationen freuen und drücke fest die Daumen, dass gegen Essen eine Überraschung gelingt.
    S.

    Ja, der Weihnachtseffekt wird eine große Rolle spielen.
    Beim letzten Spiel in der großen Arena am 11.11. kamen ja nicht gerade diiiiiiie Massen (und schön war das Spiel leider auch nicht)- hoffen wir mal, dass es am 23.12. in JEDER Hinsicht besser wird.
    Wobei ich persönlich fast lieber in die olle Alsterdorfer gehe- sitze dort sehr dicht am Geschehen.
    Eine möglichst stressarme Vorweihnachtszeit wünscht Euch
    Shlabotnik.

    Mal eine prinzipielle Frage:
    Wann stelle ich meine Beiträge zu einem Verein/ einem konkreten Spiel sachdienlicherweise beim Verein-, wann beim Spieltagsthread ein?
    Wenn ich z. B. frage, warum xy nicht mitgespielt hat oder was meiner Meinung nach der entscheidende Faktor für die Niederlage war oder so...

    Das wird in Hamm und anderswo ja sehr unterschiedlich gehandhabt!?
    Einen schönen Rest-Advent euch allen!
    S.
    "Die Grundlage ist das Fundament jeder Basis."

    Glückwunsch nach Hamburg. Diese extrem junge Mannschaft hat mir wirklich sehr gefallen. Hagen fand nie das richtige Mittel gegen sie.


    Vielen Dank für diesen vorbildlich fairen Beitrag!
    Der HSVH bleibt eine Wundertüte. TW mit 11 Paraden und 7 Tore der Außenspieler - geht doch :)
    Grüße an alle von S.

    Ich finde nicht, dass man hier einfach dem Trainer die Schuld geben kann.
    Sicher, die 3:3 -Deckung stellte Hamburg vor große Probleme, aber viel übler sah es doch im Tor aus: Wenn in der ersten Halbzeit beide Torhüter zusammen EINE Parade schaffen, also so gut wie jeder Wurf reingeht, dann lässt sich nicht auf Augenhöhe spielen.Spricht absolut für die hier schon oft zu lesende These, dass Schlüsselspieler (noch?) nicht adäquat ersetzt werden können.

    Und dass in der zweiten Hälfte endlich mal die Außen effektiv eingebunden wurden, beweist doch, dass das Team auch das (eigentlich?) kann!
    Für mich ist trotzdem unerklärlich, wie es nach der bärenstarken Leistung gegen Coburg zu diesem extremen Leistungsabfall kam.
    Und auch, dass Hüttenberg erst so wenig Punkte erspielt hat, war gestern nicht zu erkennen. Starker TW, gute Shooter, agressive Deckung, was fehlte ihnen in den vorangegangenen Partien?

    @ corvin et al.
    Und das schreibt der Verein selbst dazu auf seiner homepage:
    „[…] Wirtschaftliche
    Effekte aus der Vergangenheit mussten finanziell abgefedert werden

    DieVorstellung der Finanzzahlen des Geschäftsjahres 2016/17 wurde durch
    Schatzmeister Jürgen Rütsch vorgenommen. Er betonte, dass die finanzielle
    Priorität des Jahres eins nach der Insolvenz des HSV Handball nicht nur der
    Beseitigung von Altlasten gelten konnte, sondern parallel neue Strukturen für
    eine nachhaltige Jugendarbeit geschaffen werden mussten. Die dafür unumgänglichen
    Investitionskosten machten in Verbindung mit Schadensersatzzahlungen aus
    gekündigten Alt-Verträgen eine schwarze Null nicht möglich. Das erste Jahr nach
    Neustart des Vereins konnte damit nur mit einem Minus von 628.000 Euro
    abgeschlossen werden. Das Folgejahr 2017/18 verlief deutlich positiver. Ebenso
    entwickelt sich das aktuelle Geschäftsjahr 2018/19, für das die realistische
    Chance auf ein ausgeglichenes Ergebnis besteht, so Präsident Marc Evermann.

    Die Finanzzahlen des Geschäftsjahres 2016/17 hielten nicht nur der wirtschaftlichen
    Prüfung stand, sondern wurden zudem auch im Nachlizenzierungsverfahren der
    Handball-Bundesliga (HBL) positiv abgesegnet. Infolgedessen wurden alle
    Organe des Vereins durch die anwesenden Mitglieder einstimmig entlastet.“

    Quelle:
    301 Moved Permanently , abgerufen am 21.11.2018


    Grüße von S.

    Hut ab! Im Vergleich zum vorigen Heimspiel war Hamburg nicht wiederzuerkennen.
    Einsatzwillen, Durchsetzungskraft und Ideen waren diesmal so gut, dass bis zur 50. Minute mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe agiert werden konnte.
    Lackovic spielte mit, konnte dem Team aber noch nicht helfen und das Torhüterduell ging leider mehr als deutlich verloren.
    Dass ansonsten ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre, sollte Mut und Selbstvertrauen für die kommenden Begegnungen geben.
    Angenehm übrigens die beiden Kommentatoren heute!
    S.