Spannend zu sehen, dass sich das Aufstiegsrennen zu einem Fünfkampf entwickelt hat. Wenn man sich die noch ausstehenden Spiele anschaut, könnte die Konstallation an der Tabellenspitze bis zum Jahresende noch enger werden.
Beiträge von Hookie18
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Betrachtet man die Leistungen der letzten Wochen, so gibt es zwei klare Aufstiegsfavoriten. Das sind Dresden und Balingen. Gute Chancen, die Kreise dieser beiden Mannschaften zu stören, hat Bietigheim, aber dazu muss die Mannschaft wesentlich stabiler auftreten als zuletzt. Nur noch als Außenseiter sehe ich die Teams von Potsdam und Nordhorn-Lingen. Potsdam hat sicherlich die entwicklungsfähigste Mannschaft der Liga. Ich traue dem Team eine sehr starke Rückrunde zu. Nordhorn-Lingen hat viele Punkte überraschend liegengelassen und müsste mit dem teuren Kader eigentlich viel höher stehen. Auch dem Team ist aber eine Siegesserie in der Rückrunde zuzutrauen. Ich glaube nur nicht, dass Balingen und Dresden noch ausreichend viele Punkte hergeben, um Teams wie Nordhorn und Potsdam noch eine zweite Chance zu geben.
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Betrachtet man die Leistungen der letzten Wochen, so gibt es zwei klare Aufstiegsfavoriten. Das sind Dresden und Balingen.
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Das war ein Pflichtsieg, den man auch erst einmal einfahren muss. Wenn man solche Spiele nicht ernst nimmt und den Gegner unterschätzt (wie es vor einer Woche Elbflorenz gegen diesen Gegner gemacht hat), kann man auch gegen einen derart unterlegenen Gegner Punkte liegenlassen. Aus meiner Sicht war jederzeit deutlich zu erkennen, dass zwischen den Mannschaften ein Klassenunterschied besteht. Es ist schon erstaunlich, dass beide Mannschaften in der gleichen Liga spielen. Wahrscheinlich liegen aber nicht nur sportlich, sondern auch finanziell Welten zwischen diesen beiden Clubs. Ich tippe einmal, dass Oppenweiler Backnang nicht einmal die Hälfte des Saisonetats der HSG Nordhorn-Lingen zur Verfügung hat.
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Wie kann das denn sein, dass man mit einem derart teuren Kader nur um einen "Mittelfeldplatz" spielt? Die Mannschaft müsste doch viel mehr können und hat es doch auch schon gezeigt!
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Vielleicht die bislang schwächste erste Halbzeit in dieser Saison. Am Ende die zweite Auswärtsklatsche in Folge. Wann gab es das zuletzt?
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Die HSG mal wieder mit einem verkorksten Start ins Spiel.
... und zum wiederholten Male geht der Versuch, den Gegner mit einer ungewöhnlichen Taktik zu überraschen, nicht positiv aus. Ich verstehe das nicht, warum Bult meint, das machen zu müssen. Die Mannschaft ist doch stark genug, um auch ohne solche Spielchen mit jedem Gegner in der Liga mitzuhalten.
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Der HBW gewinnt das Spiel in der Abwehr. Überragender Akteur ein gewisser Georg Pöhle.
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Ist die Potsdamer Truppe stärker als gedacht oder wird der HBW überschätzt? Potsdam hat auf jeden Fall mit Kurtagic einen Top-Trainer (der in der Halbzeitpause die richtigen Lehren aus der verpatzten ersten Halbzeit gezogen hat) und im Hintergrund mit Hanning jemand, der über viele Kontakte verfügt und einen guten Zugriff auf Talente hat. Ich bin gespannt, ob Potsdam auf diese Weise die 2. Liga noch einmal so überraschen kann wie im vorletzten Jahr.
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Interessant ist doch, dass die Anfangsformation, die auf Geschwindigkeit und Aggressivität ausgerichtet war, wie in der letzten Saison nicht funktioniert hat. Erst als Bult das eingesehen und den erstligaerfahrenen Zintel als Chef auf die Platte gebracht hat, hat sich die Mannschaft gefangen. Gegen einen besseren Gegner hätte man mit der Spielweise der ersten Halbzeit schon beim Pausenpfiff hoffnungslos zurückgelegen. Man kann nur hoffen, dass Bult daraus lernt ...
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Man hat zwar viel Geld in die Mannschaft investiert (tippe auf den zweithöchsten Etat der Liga), aber bei der Kaderzusammenstellung offensichtlich kein glückliches Händchen bewiesen.
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Wie Mark Bult es nach dem Eulen Spiel gesagt hat "Wir haben uns selbst geschlagen". Das trifft auch auf das heutige Spiel gegen Hagen zu. So viele Chancen auf einen Sieg liegen gelassen. Dazu ein erneut schwacher Zintel. Die letzten 3 Auswärtsspiele haben sich alle gleich angefühlt.
Dieses Gerede hören wir nun seit geraumer Zeit nach jedem nicht gewonnenen Spiel. Die Statistiken sagen mir aber, dass die HSG meistens das Torwartspiel gewinnt - so auch gegen Hagen. D. h., dass die Gegner in der Regel mehr Bälle verwerfen als die HSG.
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Das Tabellenmittelfeld besteht derzeit aus 2 (!) Teams: Nordhorn und Coburg auf den Plätzen 6 und 7. Alles darüber ist Aufstiegskampf, alles darunter ist Abstiegskampf. Und die beiden Genannten können, ehe sie sich versehen, auch unten rein geraten.
Eine Wahnsinnssaison bis hierher!
Schon erstaunlich, dass Nordhorn-Lingen hier immer noch als abstiegsgefährdet gehandelt wird. Die Zahlen sagen etwas ganz anderes. Die neuformierte Truppe ist mit 4:12 Punkten in die Saison gestartet und hat seitdem 17:3 Punkte geholt. Die nächsten Spiele (Freitag Elbflorenz, außerdem das Nachholspiel gegen Minden) werden darüber entscheiden, ob Nordhorn-Lingen trotz der schlechten Performance zu Saisonbeginn noch den Aufstieg schaffen kann.
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Gibt es eigentlich eine Rückholoption bei Tarek Marschall?
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Am Montagabend war schön zu sehen, welch immenses Potenzial der Kader der HSG Nordhorn-Lingen hat. Man ist sehr abwehrstarkt, offensiv äußerst variabel aufgestellt, kann einen sehr schnellen Handball spielen, ist mit dem breiten Kader aber auch jederzeit in der Lage einfache Tore aus dem Rückraum zu erzielen. Das war ein großer und sehr auffälliger Unterschied zu den Nettelstedtern, die zwar auch gut verteidigt haben, im Offensivspiel aber große Probleme hatten und aus dem Rückraum kaum Gefahr erzeugen konnten. Ferner sind die Torhüter ein großes Plus bei der HSG Nordhorn-Lingen. So wurde das Torwartspiel am Montagabend glatt mit 9:3 Paraden gewonnen. Warum aber wurde es trotzdem ein so enges Match? Der Grund scheinen die vielen technischen Fehler zu sein, die auch einem offensivschwachen Gegner wie Nettelstedt viele einfache Tore erlaubten. 13 waren es laut Statistik am Montagabend; die meisten Zuschauer in der Halle hatten aber wohl das Gefühl, dass es noch mehr waren. Bezeichnend für die Stärken und Schwächen der HSG waren an diesem Abend die Aktionen von Tarek Marschall, bei dem sich wunderschöne, geradezu spektakuläre Treffer mit einfachen Ballverlusten die Hand gaben. Auf die Weise kann man eine eigene Top-Leistung schnell zunichte machen. Am Montagabend hat man letztendlich das Glück gehabt, dass N-Lübbecke ohne Torhüter angereist war. Ich glaube nicht, dass die HSG jemals ein Heimspiel verloren hat, wenn der Gegner nur drei Paraden vorweisen konnte.
Zusammenfassend bleibe ich dabei, dass der Kader der HSG das Zeug zum Aufstieg hat. Wenn noch mehr Stabilität in das Spiel kommt und die technischen Fehler verringert werden, spielt die Mannschaft um den Aufstieg mit. Als Voraussetzung sehe ich aber, dass man die nächsten beiden Spiele (Dormagen und Minden) nicht verliert.
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Die 2 HBL ist im Moment eher sehr ausgeglichen und es kann wirklich jeder jeden schlagen.
Da der BHC scheinbar auch kein Überflieger ist und sich in den letzten Wochen sehr schwer tut, ist wohl per jetzt jede Mannschaft bis auf Konstanz noch zu den Aufstiegskandidaten zu zählen. Möglicherweise kann man auch mit 20 Minuspunkten noch aufsteigen und das lässt auch den schlecht gestarteten Teams noch Chancen.
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Ich kann mich nur wiederholen: Angesichts der erfolgereichen Sponsorenakquise und der immer noch hohen Zuschauerzahlen, kann man vor der Geschäftsführung der HSG Nordhorn-Lingen nur den Hut ziehen. Die Arbeit der Geschäftsführung hat den Boden dafür bereitet, dass sich ein neuer Trainer wie Bult quasi eine All-Star-Truppe der 2. Liga zusammenkaufen durfte.
Hier wurde kein Perspektiv-Team für die nächsten Jahre gekauft, sondern eine Reihe von überwiegend sehr erfahrenen und bewährten Spielern, von denen nicht wenige jetzt den letzten lukrativen Vertrag ihres Handballer-Lebens gemacht haben dürften. Das kann man kritisieren, aber es kann ja - wenn man dank des erfolgreichen Managements über die Mittel verfügt - auch ein erfolgreicher Weg sein. Dann braucht man aber auch einen Trainer, der mit diesen vielen "fertigen" Spielern umgehen und sie zum Mannschaftsspiel bringen kann. Davon sieht man leider nicht viel - und ich messe einen Trainer insbesondere daran, ob er "seine" Spieler besser machen kann. Davon sehe ich aber gar nichts. Ich sehe ganz im Gegenteil viele Spieler auf der Platte, die bei weitem nicht die Leistungen bringen, die sie unter anderen Trainern schon gebracht haben. Das war bei Bültmann und Sveinsson ganz anders.
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Schon erschreckend, wie ratlos und niedergeschlagen gestern die Mannschaft und der Trainer waren. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft von Bult zusammengestellt worden ist und dass er in den Verhandlungen mit dem HSG-Management darauf bestanden hat, dass er eine Truppe bekommt, mit der sichergestellt ist, dass er nur ein Jahr Zweitligatrainer sein muss. Das Gerede von "Übergangsjahr" oder "die Mannschaft muss sich einspielen" ist Quatsch. Man hat ja keine Nachwuchsspieler geholt, sondern durchweg Leute, die schon bewiesen haben, dass sie in der zweiten Liga viel bewegen können. Dass das Einkaufen von "fertigen" Spielern kein günstiger Weg ist, muss man nicht weiter diskutieren. Abgesehen vom BHC wüsste ich nicht, welcher Kader in der 2. Liga teurer sein sollte als der der HSG Nordhorn-Lingen.
Vor diesem Hintergrund kann man nur den Hut ziehen vor der Geschäftsführung. Denn in einer ländlichen Region ohne Großsponsor einen solchen Kader finanziert zu bekommen, bedarf schon einiger Arbeit. Auch dass man immer wieder ansehnliche Zuschauerzahlen vorweisen kann, spricht für das Management. Selbst gestern waren mehr als 2.000 Leute in der Halle. Welcher Zweitligist kann das sonst noch vorweisen - und das nach derartig dürftigen Leistungen.
Wie es jetzt scheint war die Verpflichtung von Marc Bult ein viel größeres Risiko als man das zunächst gedacht hat. Bult hat offensichtlich sowohl die Rolle als alleinverantwortlicher Cheftrainer als auch die 2. Liga völlig falsch eingeschätzt - und wenn man ihn gestern wie ein Häufchen Elend in der Pressekonferenz sitzen gesehen hat, gewinnt man nicht die Überzeugung, dass er mit der Situation überhaupt zurechtkommt.
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Im Gegensatz zu Lübbecke und Hagen waren aber bei Nordhorn-Lingen bisher noch alle ganz zufrieden. Man schaue sich nur noch einmal die Aussagen nach dem Unentschieden gegen Großwallstadt an ...
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Ist mir auch aufgefallen. Romero sagt "in der Breite". Könnte man mitgehen. ist ja eine große Liga mit 18 Klubs. Da hat keine andere mehr und fast jedes Spiel ist nicht zu 100 Prozent vorhersagbar. Wer ist denn sicher vor davor? HBL, Frankreich, Dänemark,,,,
Gab neulich bei Kreisab ein Interview mit Justin Müller. Der meinte die 2 Liga wäre körperlich intensiver als die dänische. Dann wird das wohl in der Breite auch im Vergleich zu Schweden so ein. alles was danach kommt dürfte deutlich abfallen.
Dass "fast jedes Spiel ist nicht zu 100 Prozent vorhersagbar" ist, sollte man doch hoffen. Wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre. Wenn aber mit dem Argument "in der Breite" gemeint sein sollte, dass die Liga ausgeglichen ist, kann ich das gerade in diesem Jahr nicht nachvollziehen. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, wird doch beim Blick auf die Tabelle schnell klar, dass die Liga so unausgeglichen ist wie selten. Die Top-Mannschaften haben einen gewaltigen Abstand vor dem Rest der Liga und die Abstiegskandidaten befinden sich bereits frühzeitig auf verlorenem Posten. Das hatten wir schon einmal ganz anders und es ist für die Attraktivität der Liga nicht gut, dass für die allermeisten Mannschaften die Saison schon sehr frühzeitig gelaufen ist.