Interessant sind die Äußerungen von van der Merwe in dem Artikel. Er geht nicht freiwillig und wäre gerne geblieben. Einerseits schön für Nordhorn-Lingen, das sich Spieler dort wohlfühlen, aber für das Image als verlässlicher Arbeitgeber ist das nicht gut - und es passt auch nicht zum über viele Jahre erfolgreich gelebten Prinzip der Konitnuität.
Beiträge von Hookie18
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Sehe aber zurzeit keine Mannschaft, die verhindern könnte, dass Bietigheim und Balingen aufsteigen. Die zum Ende des letzten Jahres sehr aussichtsreichen Dresdener haben aus den acht Spielen im Jahr 2026 gerade einmal 8 Punkte geholt. Deshalb konnte Bietigheim trotz des verlorenen Punktes in Essen den Vorsprung auf Dresden weiter ausbauen.
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Die HSG schlägt Dresden knapp mit 32:31. Gentzel mit 7 Toren. Ich hoffe das gibt ihm genug Selbstvertrauen für die nächsten Spiele.
Gentzel konnte hervorragend den Raum nutzen, der dadurch entstand, dass die Dresdner sich voll darauf konzentrierten, die Kreise von Bandlow einzugrenzen. Letzteres ist auch gut gelungen (Bandlow mit nur zwei Feldtoren), hat aber letztendlich nicht zum Sieg geführt. Insgesamt eine kämpferisch starke Leistung der HSG und der erste Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top 5 der Liga - allerdings auch der einzige Sieg, denn wenn ich das richtig sehe, war das das letzte Spiel gegen ein Top-Team in dieser Saison.
Überbewerten sollte man diesen Sieg aber nicht, denn Elbflorenz spielt im Jahr 2026 keineswegs wie ein potenzieller Aufsteiger. Sie haben aus den letzten 8 Spielen gerade einmal vier Siege geholt. Zum Vergleich: Gegen die gleichen acht Gegner hat Dresden zum Saisonbeginn noch sechs Siege geholt. Darüber hinaus fällt auf, dass Elbflorenz nicht mehr so viele Tore wirft wie in der Hinrunde. In den besagten acht Spielen waren es im Jahr 2026 im Durchschnitt 4 Tore weniger als gegen die gleichen Gegner in der Hinrunde. Fazit: Ja, es war eine starke Leistung der HSG, aber es hat auch eine große Rolle gespielt, dass der Gegner bei weitem nicht die Spielstärke hatte wie in der Hinrunde.
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Jetzt hat die HSG Nordhorn-Lingen von 10 Spielen gegen die Top 5 der Tabelle neun absolviert. Das Ergebnis ist ernüchternd: Es gelang kein einziger Sieg! Dass man in der Tabelle trotzdem noch relativ gut platziert ist, ist der hohen Zuverlässigkeit in den Spielen gegen die unteren zwei Drittel der Liga zu verdanken. Wenn man daraus schließen kann, dass der Kader - obgleich sehr teuer - nicht das Potenzial für einen Zweitliga-Spitzenplatz hat, ist es wahrscheinlich ganz gut, dass man nicht um den Aufstieg mitspielt. Beeindruckend und in der Liga wohl einmalig ist aber die fast verlustpunktfreie Bilanz gegen die schlechter platzierten Teams. Das spricht für eine gut Vorbereitung, einfach eine Top-Arbeit des Trainer-Teams und auch für ein hohes Maß an Disziplin in der Mannschaft.
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Man hat in dieser Saison gegen die Top-Mannschaften der Liga noch keinen einzigen Sieg hinbekommen, sondern überwiegend klare Niederlagen kassiert. D. h., dass man sich für einen Aufstieg in die erste Liga weiter verstärken müsste. Wenn man sich nun aber von Sanejev, Bandlow, Zintel, van der Merwe & Co. trennt: Was ist dann in der nächsten Saison das "zusammen1ziel"?
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Wenn man sieht, wie gut die Saison bisher verläuft, wird hier doch überraschend viel kritisiert. Bei Gentzel gehe ich die Analyse mit, dass er verunsichert ist und eigentlich viel mehr kann als er zuweilen zeigt. Gleiches gilt m. E. aber auch für Zintel. Wenn man Björn Zintel als Führungsspieler, der in dieser Rolle schon mehrfach den Aufstieg in die 1. Liga geschafft hat, einkauft, muss man ihm auch die Führungsrolle geben. Das ist in der Konsequenz aber nie geschehen. Manchmal ist es eben so, dass ein Trainer nicht mit allen Spielern top harmoniert. Das muss man dann auch akzeptieren. Die spannendste in den letzten Beiträgen zu findende Frage hat nach meiner Meinung der User Highlander am Schluss seines langen Beitrags von heute Mittag gestellt: "Und dann die Frage, ob das alles den Zielen von Bult entspricht?"
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Bei einem Fehler in Sachen Bürokratie wird vom DHB offensichtlich sofort und kompromisslos reagiert während bei dem "übersehenen" Tor von Hagen erst einmal gar nichts gemacht wird, sondern ein Protest eingereicht (Bürokratie!) und bearbeitet werden muss. Im Sinne des Sports wäre es, wenn es genau umgekeht laufen würde.
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Spannend zu sehen, dass sich das Aufstiegsrennen zu einem Fünfkampf entwickelt hat. Wenn man sich die noch ausstehenden Spiele anschaut, könnte die Konstallation an der Tabellenspitze bis zum Jahresende noch enger werden.
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Betrachtet man die Leistungen der letzten Wochen, so gibt es zwei klare Aufstiegsfavoriten. Das sind Dresden und Balingen. Gute Chancen, die Kreise dieser beiden Mannschaften zu stören, hat Bietigheim, aber dazu muss die Mannschaft wesentlich stabiler auftreten als zuletzt. Nur noch als Außenseiter sehe ich die Teams von Potsdam und Nordhorn-Lingen. Potsdam hat sicherlich die entwicklungsfähigste Mannschaft der Liga. Ich traue dem Team eine sehr starke Rückrunde zu. Nordhorn-Lingen hat viele Punkte überraschend liegengelassen und müsste mit dem teuren Kader eigentlich viel höher stehen. Auch dem Team ist aber eine Siegesserie in der Rückrunde zuzutrauen. Ich glaube nur nicht, dass Balingen und Dresden noch ausreichend viele Punkte hergeben, um Teams wie Nordhorn und Potsdam noch eine zweite Chance zu geben.
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Betrachtet man die Leistungen der letzten Wochen, so gibt es zwei klare Aufstiegsfavoriten. Das sind Dresden und Balingen.
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Das war ein Pflichtsieg, den man auch erst einmal einfahren muss. Wenn man solche Spiele nicht ernst nimmt und den Gegner unterschätzt (wie es vor einer Woche Elbflorenz gegen diesen Gegner gemacht hat), kann man auch gegen einen derart unterlegenen Gegner Punkte liegenlassen. Aus meiner Sicht war jederzeit deutlich zu erkennen, dass zwischen den Mannschaften ein Klassenunterschied besteht. Es ist schon erstaunlich, dass beide Mannschaften in der gleichen Liga spielen. Wahrscheinlich liegen aber nicht nur sportlich, sondern auch finanziell Welten zwischen diesen beiden Clubs. Ich tippe einmal, dass Oppenweiler Backnang nicht einmal die Hälfte des Saisonetats der HSG Nordhorn-Lingen zur Verfügung hat.
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Wie kann das denn sein, dass man mit einem derart teuren Kader nur um einen "Mittelfeldplatz" spielt? Die Mannschaft müsste doch viel mehr können und hat es doch auch schon gezeigt!
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Vielleicht die bislang schwächste erste Halbzeit in dieser Saison. Am Ende die zweite Auswärtsklatsche in Folge. Wann gab es das zuletzt?
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Die HSG mal wieder mit einem verkorksten Start ins Spiel.
... und zum wiederholten Male geht der Versuch, den Gegner mit einer ungewöhnlichen Taktik zu überraschen, nicht positiv aus. Ich verstehe das nicht, warum Bult meint, das machen zu müssen. Die Mannschaft ist doch stark genug, um auch ohne solche Spielchen mit jedem Gegner in der Liga mitzuhalten.
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Der HBW gewinnt das Spiel in der Abwehr. Überragender Akteur ein gewisser Georg Pöhle.
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Ist die Potsdamer Truppe stärker als gedacht oder wird der HBW überschätzt? Potsdam hat auf jeden Fall mit Kurtagic einen Top-Trainer (der in der Halbzeitpause die richtigen Lehren aus der verpatzten ersten Halbzeit gezogen hat) und im Hintergrund mit Hanning jemand, der über viele Kontakte verfügt und einen guten Zugriff auf Talente hat. Ich bin gespannt, ob Potsdam auf diese Weise die 2. Liga noch einmal so überraschen kann wie im vorletzten Jahr.
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Interessant ist doch, dass die Anfangsformation, die auf Geschwindigkeit und Aggressivität ausgerichtet war, wie in der letzten Saison nicht funktioniert hat. Erst als Bult das eingesehen und den erstligaerfahrenen Zintel als Chef auf die Platte gebracht hat, hat sich die Mannschaft gefangen. Gegen einen besseren Gegner hätte man mit der Spielweise der ersten Halbzeit schon beim Pausenpfiff hoffnungslos zurückgelegen. Man kann nur hoffen, dass Bult daraus lernt ...
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Man hat zwar viel Geld in die Mannschaft investiert (tippe auf den zweithöchsten Etat der Liga), aber bei der Kaderzusammenstellung offensichtlich kein glückliches Händchen bewiesen.
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Wie Mark Bult es nach dem Eulen Spiel gesagt hat "Wir haben uns selbst geschlagen". Das trifft auch auf das heutige Spiel gegen Hagen zu. So viele Chancen auf einen Sieg liegen gelassen. Dazu ein erneut schwacher Zintel. Die letzten 3 Auswärtsspiele haben sich alle gleich angefühlt.
Dieses Gerede hören wir nun seit geraumer Zeit nach jedem nicht gewonnenen Spiel. Die Statistiken sagen mir aber, dass die HSG meistens das Torwartspiel gewinnt - so auch gegen Hagen. D. h., dass die Gegner in der Regel mehr Bälle verwerfen als die HSG.
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Das Tabellenmittelfeld besteht derzeit aus 2 (!) Teams: Nordhorn und Coburg auf den Plätzen 6 und 7. Alles darüber ist Aufstiegskampf, alles darunter ist Abstiegskampf. Und die beiden Genannten können, ehe sie sich versehen, auch unten rein geraten.
Eine Wahnsinnssaison bis hierher!
Schon erstaunlich, dass Nordhorn-Lingen hier immer noch als abstiegsgefährdet gehandelt wird. Die Zahlen sagen etwas ganz anderes. Die neuformierte Truppe ist mit 4:12 Punkten in die Saison gestartet und hat seitdem 17:3 Punkte geholt. Die nächsten Spiele (Freitag Elbflorenz, außerdem das Nachholspiel gegen Minden) werden darüber entscheiden, ob Nordhorn-Lingen trotz der schlechten Performance zu Saisonbeginn noch den Aufstieg schaffen kann.