Beiträge von tobi_m

    Laut aktuellem Podcast der KN, bei dem er zu Gast war, hat er noch keinen Plan. Im Moment sieht es nur danach aus, dass er nach seiner Handballkarriere mit seiner Familie in Kiel bleibt. Eine Vertragsverlängerung über 2025 kann er sich grundsätzlich vorstellen, aber nur, wenn er die erforderliche Leistung bringen kann. Nach der Handballkarriere wünscht er sich erst mal ein normales Leben: freies Wochenende, Feiertage mit der Familie verbringen etc.

    Gehört dazu auch "unter der Woche tagsüber arbeiten"? Erst dann wäre es nämlich ein nach heutigen Maßstäben "normales Leben". ;)

    Hab ich ein anderes Spiel gesehen? Schluroff hat doch einige Minuten in Angriff und Abwehr gespielt?! Köster musste nicht durchspielen..

    Und Oskarsson ist auch sonst nicht ballsicherer als Gigi. Es wird langsam besser, doch am Anfang hat er doch einige Pässe nicht gefangen oder weggeschmissen.

    Ich glaube, wenn Bohmann vom "Solidarsystem der Lizenzierung" spricht, hat er dabei was im Hinterkopf, etwas was über das Rechtssystem der downloadbaren LZO hinausgeht, ein System, das Spielräume schafft, die jeder im Sinne der Solidarität gerne annehmen würde, käme er mal finanziell in die Bredouille. Das wäre zwar fragwürdig weil die LZO das nicht hergibt, aber nicht unbedingt verwerflich, möglicherweise hat die Ligaverwaltung so etwas klammheimlich schon angewandt -die Zeichen sprechen ja dafür- und alle haben es akzeptiert. Man kennt sich und ist per se ja verkuddelt.

    So etwas geht vielleicht gut, bis ein Schlaumeier daherkommt, der dieses System vom Umfang und der Dauer über die Maßen ausnutzt, der für sich reklamiert, er sei zu schnell gewachsen, oder Covid19 habe seine Region überproportional getroffen, oder fälschlich annahm, er könne sich mit den Corona-Hilfen gesundstoßen. Da bröckelt plötzlich, und irgendwie verständlich, die Solidarität

    - und Bohmann wundert sich.

    Und nun soll das faule Ei abgestoßen werden.. so langsam wird ein Schuh draus.

    Ich finde es bedenklich, dass der HSVH in den letzten Jahren die Auflage bekommen hat, in der laufenden Saison keine Nachverpflichtungen mehr vorzunehmen, die den "Etat" überstiegen hätten. Was denn für ein Etat? Am Ende haben sie ja trotzdem immer wieder Schulden gemacht, und zwar reichlich. Also wer berechnet diesen ominösen Etat, der ganz offensichtlich viel zu hoch gerechnet wurde, da man am Ende ja mit dem Geld nicht hin kam.


    Fragen über Fragen und kaum Antworten, denn die Transparenz seitens der HBL ist hier nicht gegeben. Das wird aber sicher daran liegen, dass man die finanziellen Belange der Vereine nicht ohne Not publik machen möchte. Find ich prinzipiell auch richtig so.

    Nach meinem Kenntnisstand betrifft diese Vorgabe zum Abtrag der Schulden um jährlich 10% (bin mir über die genaue Höhe nicht ganz sicher, auf jeden Fall muss der Schuldenberg nachweislich abgetragen und keinesfalls erhöht werden)) nicht nur den HSVH sondern ist grundlegender Bestandteil der HBL Lizenzierungsbedingungen. Deshalb bin ich mir recht sicher, dass die ausschließliche Abwehrstrategie des HSVH in der Öffentlichkeit mit der doch recht skurrilen Geschichte "der einen Stunde Überweisungsverspätung" nicht der gesamte Inhalt der Begründung zum Lizenz Entzug sein dürfte.

    Da einige Vereine ja scheinbar trotzdem immer wieder Schulden machen, gilt diese Regelung wohl so, dass man 10% des Schuldenbetrags zum Zeitpunkt X pro Jahr/Saison tilgen soll. Wenn dann neue Schulden dazu kommen, erhöht sich dieser Betrag halt entsprechend. Deshalb muss sich ein Verein gut überlegen, wie viele Schulden er sich anhäuft. Man muss halt dafür sorgen, dass immer genügend Kohle da ist, um die Tilgungen bedienen zu können, also liquide bleiben. Offensichtlich war der HSVH dies nicht oder drohte zahlungsunfähig zu werden. Ich bin mir mittlerweile auch sicher, dass da noch mehr dahintersteckt als die eine Stunde. Ich schätze (meine Vermutung), die HBL hat in den letzten Jahren den ein oder anderen Interpretationsspielraum pro HSVH ausgenutzt, aber mit klaren Ansagen, dass das nicht ewig so weitergehen kann. Und nun ist der Fall eingetreten, dass sie gesagt haben "bis hierhin und nicht weiter". Würde so für mich zumindest Sinn ergeben.


    Aber was ist bitte "das Solidarsystem der Lizenzierung"?? Das erkläre mir bitte mal jemand..

    Kannst die in der Handball Woche App als ePaper für 2,49 € kaufen und z.B. per Paypal zahlen.

    Achja? Wo denn? Finde das nirgends auf der Seite..

    Wäre doch toll wenn die Schwalbe Arena für mehr Zuschauer ausbaubar wäre und sich dabei auch der VIP-Bereich als auch die Logenanzahl erweitern ließe.

    Denn eins muß uns allen klar sein:

    Viele Fans und eine erfolgreiche Mannschaft erleichtern die Sponsorenaquise.

    Und ohne viel Sponsorengeld lässt sich der Verein nicht dauerhaft im Spitzenbereich halten.

    Also sollten wir uns alle über viele VIP's und den daraus generierten, hoffentlich hohen, Einnahmen freuen.

    Ja, war ja auch genau so gemeint.

    Ne, wenn dann die vierte Liga. Ansonsten könnte es auch einfach einen Aufsteiger mehr geben. Aber die sportliche Qualifikation ist dabei strenggenommen genauso wenig gegeben wie wenn man den Vorletzten nicht absteigen lässt. Gut, dass ich das nicht zu entscheiden habe. Kann man eigentlich nicht richtig machen.

    Eigentlich ist der Abstiegskampf zu einem Jux verkommen. Besser wären 2 Absteiger+ HSVH uund in der Folgesaison eine HBL mit 17 Vereinen. In 25/26 dann 3 Aufsteiger.

    Ich muss gestehen, die Idee hat was..


    Das sehe ich anders und die Geschäftsführung sieht es ganz offensichtlich auch anders

    (Zur Lizenzierungssituation des HSV möchte Jörg Föste nichts mehr ergänzen, doch der BHC-Geschäftsführer stellt klar: „Wir gehen nun fest davon aus, dass wir im nächsten Jahr bei Fixierung des 17. Platzes in der 1. Bundesliga spielen.“ Genau so läuft nun auch die Personalplanung.)

    Eigentlich müsste man das in Balingen auch wissen. ;)

    Man muss sagen, der Mann ist clever! Richtig clever! Indem er nun hat verlautbaren lassen, dass sie nun davon ausgehen, dass sie in der Liga bleiben und ihre gesamte Planung auf die erste Liga ausrichten, hat er sich ein Argument geschaffen, das er nachher vor Gericht verwenden kann, wenn es soweit kommen sollte. Respekt, Herr Föste. Schon die Aktion mit der Androhung der Klage gegenüber dem DHB war ein cleverer Schachzug von ihm im Sinne des BHC. Wie viel Wert seine Aussage sein wird, wird man sehen, aber immerhin hat er sie nun vorbereitend getätigt.

    Ein Detail, das mir die ganze Zeit im Kopf rumschwirrt, ist die Tatsache, dass die HBL darauf bestanden hat, dass das Geld von Müller tatsächlich auf dem Konto eingegangen ist. Das finde ich ungewöhnlich und lässt mich über die Gründe dafür grübeln. Es ist doch üblich, dass man nicht die ganze Kohle aller Sponsoren am Anfang der Saison (oder schon vorher; die Saison läuft ja noch..) auf dem Konto hat. Da reichen doch unterschriebene, belastbare Verträge mit den Geldgebern, die beweisen, dass (und ggf. wann) sie das Geld überweisen werden.


    Warum hat in diesem Fall ein eventueller Vertrag nicht ausgereicht?? :/

    Und warum musste das Geld JETZT auf dem Konto sein? Warum nicht am Anfang der Saison oder zu einem anderen spezifischen Zeitpunkt?


    Ich finde diese Frage höchst relevant, denn es wirft die Frage auf, ob der HSV vielleicht die Saison nichtmal mehr zu Ende bekommen hätte, ohne zahlungsunfähig zu werden. Warum sonst sollte das Geld JETZT auf dem Konto sein und nicht am Anfang der kommenden Saison? Aber kann dieser Umstand direkten Einfluss auf die Lizenz für die KOMMENDE Saison nehmen?


    :?:

    Also erstmal möchte ich allen HSV-Anhängern mein Mitgefühl aussprechen. Ich weiß noch sehr genau, wie es war, als wir in Gummersbach dachten, das letzte Spiel für immer unseres Vereins zu sehen. Das war schrecklich, deshalb kann ich nachempfinden, was ihr gerade unverschuldet durchmachen müsst. Das wünscht man niemandem. Wir alle hängen ja doch emotional an unseren Vereinen.

    Stimme ich dir zu, auch habe ich zufällig ne Menge BWL gehabt. Es ist quasi ein Vorziehen von Zahlungen und man bekommt bzw. gewinnt Zeit diese vorgezogenen Zahlungen durch z.B. neue Sponsoren, Banken etc. später zu ersetzen., damit sie am Ende nicht fehlen.

    Das wirft doch die Frage auf, ob die 4,1Mio.€ vom neuen Hauptsponsor kommen, ob die Zahlung eine Zahlung des Gesamtbetrages für mehrere Jahre ist, oder ob es sich hierbei um Boni, Sonderzahlungen etc. handelt. Im ersteren Fall wäre es genau wie von dir beschrieben, dass der HSV sich dann enorm anstrengen müsste, um in 1-2 Jahren die dann wieder entstehenden Liquiditätsengpässe durch neue Gelder aufzufangen. In letzterem Fall wäre der HSV tatsächlich für den Moment finanziell gesundet, wäre erstmal schuldenfrei und hätte mit dem Geld einen schönen Puffer, um in Ruhe die nächste Zeit anzugehen.

    Ich halte diese Unterscheidung für nicht ganz unwesentlich.

    Das ist eben die Geschichte mit der Interpretation, wenn wir nicht alles im exakten Wortlaut als Diskussionsgrundlage haben. Für mein Verständnis richtet sich der HSVH-Einspruch hinsichtlich der Verweigerung der Lizenz auf die Rechtmäßigkeit der Aufgabe einer Bedingung, nicht gegen das Strafmaß. Es wird die generelle Richtigkeit dieser Entscheidung infrage gestellt, nicht etwa eine Kompromisslösung gesucht. Denn wäre das so, würde man ja die Richtigkeit der Verweigerung in "erster Instanz" einräumen. Es stellen sich umso mehr Fragen, je weiter man in die Interpretation oder gar Spekulation einsteigt. Insofern halte ich mich mal an das, was ich rein subjektiv aus den ganzen Veröffentlichungen herauslese. Und da sagt die Stellungnahme des HSVH von heute eindeutig, "... die Bedingung in dieser Form zu stellen ...". Also wird grundsätzlich angezweifelt und nicht auf Verhandlungsspielräume abgezielt. Es bleibt also für mich dabei, dass es für die HBL (zumindest theoretisch) heiß werden könnte.

    Dass sich der Einspruch gegen die Richtigkeit der Bedingung richtete, ist ja nun bekannt. Die Argumentation vorm Schiedsgericht dürfte sich um die eine Stunde bei Fristende drehen und um die Bestätigungen der Bank, die am Donnerstag eingereicht wurden, und die der HSV nun NACHTRÄGLICH als ausreichend bewertet haben will, obwohl sie es zu Fristende nicht waren.


    Ich fasse nochmal kurz zusammen:

    Fakt ist, der HSV hatte eine "erhebliche" (Statement HBL) Liquiditätslücke. Das bedeutet, dass absehbar war, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in der nächsten Saison zahlungsunfähig gewesen wären, was in letzter Konsequenz die Insolvenz zur Folge hätte, dem es von der HBL im Lizensierungsverfahren ja eben vorzubeugen gilt. Sie haben tatsächlich ihre Lizenzunterlagen mit dieser selbst errechneten Liquiditätslücke bei der HBL eingereicht. Deshalb haben sie mit einer Bedingung gerechnet. Aber die erklärte "Absicht" des HSV, diese Gelder im Laufe der Zeit einzusammeln - auch wenn man schon mündliche Zusagen und vielleicht Absichtserklärungen hatte, kann und darf einer Lizensierungskommission nicht ausreichen. Die Konsequenz der Nichterfüllung mitten in der Saison und die dann folgende Insolvenz würde die HBL und das Lizensierungsverfahren as absurdum führen und die Liga erneut ins Chaos stürzen.

    Dann hat die HBL einen konkreten Nachweis über die Gelder gefordert, was ich persönlich vollkommen richtig finde, und hat dafür eine scheinbar ausreichende Frist gesetzt, die nicht eingehalten wurde. Wenn ich in einer Klausur in meinem Studium damals erst eine Stunde nachher hätte nachweisen können, dass ich das notwendige Fachwissen gehabt hätte, hätte mich kein Professor der Welt nachträglich die Klausur bestehen lassen, vor allem nicht, wenn es sich dabei um eine Nachprüfung gehandelt hätte. Der Vergleich mit den Strafen beim Finanzamt zieht hier nicht, weil die Konsequenz einer verzögerten Zahlung nur eine Strafzahlung ist - beim Lizensierungsverfahren der HBL aber eben die Nichterteilung der Lizenz!


    Wir - oder besser gesagt die HBL bzw. das Schiedsgericht - stehen jetzt vor einem riesen Dilemma. Auf der einen Seite gibt es da einen Verein, der scheinbar (das muss wahrscheinlich auch noch einmal eingehend geprüft werden) auf einmal wieder finanziell gesundet ist und der wirtschaftlich ausreichend stabil aufgestellt zu sein scheint, um in der HBL eine Lizenz erhalten zu können. Auf der anderen Seite gibt es da ein Lizensierungsverfahren, dessen zu erfüllende Inhalte sowie Fristen und Abläufe allen vorher bekannt waren - an das sich alle halten müssen - und durch dessen Apparat der HSV nun durchgefallen ist. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, wie knapp es war.


    Aber was nun? Wird und sollte Gnade vor Recht ergehen, weil der Verein, wenn auch zu spät, ja nun lizenzwürdig wäre? Weil als Konsequenz der Verein sonst vor dem Untergang stünde? Oder sollte man auf die gesetzten Bedingungen und Fristen bestehen, weil es bei einem professionell geführten Verein unweigerlich dazu gehört, "sich um die administrative Seite zu kümmern" (sinngemäß Bohmann im Interview)? Da möchte ich nicht in der Haut der neutralen und HBL-Seite des Schiedsgerichtes stecken.. Ich könnte die Argumentationen beider Seiten nachvollziehen. Was am Ende stärker gewichtet wird, werden wir bald sehen. Bis dahin kann man lediglich spekulieren. Aber vielleicht kommen ja in den nächsten Tagen noch weitere Details ans Licht, auf deren Basis man präzisere Vorhersagen tätigen kann.. es bleibt auf jeden Fall spannend.

    Handballmotzki: Da sagst du was. Gut, dass du es zu schätzen weißt, dass eure GF jedes Jahr einen super Job macht, indem sie die Kröten einbringen und nicht mehr davon ausgeben als sie haben. Das gelingt leider nicht immer und überall, da können wir in GM ein Liedchen von singen..

    Ist euch mal aufgefallen, dass aktuell sehr viele Wechsel und Wechselgerüchte auf übernächste Saison abzielen? Ich find's enorm, wie viele Wechsel schon für nächstes Jahr im Sommer abgemacht sind (veröffentlicht oder nicht).

    Noch ist nicht aller Tage Abend und es gibt da ja auch noch ein paar Instanzen, aber ich gehe davon aus, dass die HBL bei der Lizensierung jeglichen Auslegungsspielraum stets zugunsten der Vereine nutzt und diese Entscheidung fällen musste, weil es nun absolut nicht mehr anders ging, da man sich ansonsten strafbar gemacht hätte.


    Kann mir bitte mal jemand auf die Sprünge helfen, mit welchen Argumenten der HSV damals die Lizenz erfolgreich eingeklagt hatte und kurz einordnen, ob das diesmal wieder möglich wäre?

    Ist dies so sicher das der Zweitligist klar verlieren wird?

    Sicher wird sich in den meisten Fällen, der 1 Ligist durchsetzen, doch sicher wird es auch mal den ein oder anderen Zweitligisten geben der die Relegation gewinnen wird.

    Und sorry es ist immer möglich das der 3 der 2HBL Chancen gegen den 17 der 1 HBL hat.

    Die Erfahrung hat doch gezeigt, dass das Unsinn ist. Dieser Umstand ist einer der Gründe, warum man die Relegation mittlerweile abgeschafft hat. Wenn, dann hat der Dritte der HBL2 vielleicht noch eine Chance gegen den Letzten der HBL1, aber nicht gegen den 16. Nicht in zwei Spielen.

    Ja, ich mag Kriegseuphemismen auch nicht. "Innerer Reichsparteitag", "den Finger am Abzug", "schlägt ein wie eine Bombe", "einen Tod muss man sterben" mag ich nicht sonderlich, aber "hart feiern" ebenso wenig. Meine Ausführungen hatten mit den Themen Effizienz und Effektivität nichts zu tun. Nur mal als Einordnung.


    Zum Thema Portner: Was soll DYN denn da groß berichten, was nicht schon in den Medien stand? Die B-Probe ist positiv, das bedeutet, dass jetzt der DHB übernimmt und über die Länge der Sperre entscheidet. Bis dahin muss man warten, und dann kann man darüber diskutieren, ob die Sperre angemessen ist oder nicht, aber viel mehr kann man da auch nicht berichten. Man könnte Portner selber interviewen, nur bezweifel ich, dass er Bock darauf hat. Welche klare Haltung sollte DYN denn genau zeigen, Rheiner?

    DYN könnte jetzt hingehen und sämtliche Doping-Fälle oder Verdachtsfälle der letzten Jahre zusammen suchen und eine nette Reportage erstellen, aber ob es das braucht..?!

    Ich weiß nicht, ob man da direkt von Volksverdummung sprechen sollte. Sprachtrends kommen und gehen nunmal, da ist ständig alles im Fluss. Haben viele von euch in eurer Kindheit noch "affengeil" gesagt, ist dieser Begriff seit 30 Jahren schon wieder komplett aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Genauso muss man sich heutzutage auf einen "Shitstorm" einstellen, wenn man eine unbeliebte Meinung laut ausspricht. Das Wort finde ich ehrlich gesagt schlimmer als eine Anspielung an den Abzug bei Waffen im Kontext eines Wurfes. Das steht immerhin für Geschwindigkeit und Durchschlagskraft und beinhaltet keine "dreckigen" Wörter. Von einer Verrohung der Sprache der DYN-Kommentatoren und Co-Kommentatoren kann ich jetzt nichts erkennen. Das beginnt meiner Meinung nach erst, wenn sie sich der Jugendsprache annähern, à la "das Tor feier ich gerade hart", "der soll ma wieder klarkommen" oder "Bruder, for real, der Wurf war epic" (ich hab zum Glück noch keine jugendlichen Kinder; die aktuelle Jugendsprache, die ich so mitbekomme, finde ich absolut zum :kotzen: ).

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