Erfreulich die Entwicklung von Max Jäger in Coburg - er macht beim Tabellenführer der 2. Liga im Schnitt drei Tore, bekommt offenbar Spielzeit.
Sieht so aus, als würde er den Schritt zum BL-Spieler schaffen - leider nicht in Gummersbach.
Kann es sein, dass Gunnar Jäger trotz seiner Befangenheit das Potenzial der Nachwuchsspieler realistischer eingeschätzt hat, als der Nachwuchs-Sportdirektor?
Statler69: Was soll die von dir angezettelte Schwachsinnsdiskussion? Du vermischst andauernd verschiedene Dinge und tust hier nichts als dich auszukotzen. 
Ein Spieler wird nicht nicht eingesetzt, nur weil er jung ist (außer, die Erfahrung ist in einer Spielsituation gefragt, aber auch dann muss der ältere Spieler mind. genauso gut sein), sondern weil im Profihandball nunmal gewisse körperliche und taktische Anforderungen gelten, die bspw. einen Jäger für einen Einsatz auf RL völlig disqualifizieren. Das hat man auch letzte Saison bei Baumgärtner oder Pujol gesehen.
Was würde es auch für einen Sinn machen, einem schlechteren, jüngeren Spieler viele Einsatzzeiten zu geben, wenn ich bessere Spieler habe, die mir mehr mannschaftlichen Erfolg bringen? Dann ziehe ich mir vielleicht schneller einen besseren jungen Spieler heran, aber wofür? Dafür, dass er dann, wenn er dann der erfahrenere, bessere Spieler ist, wieder gegen einen jüngeren, schlechteren Spieler ausgetauscht wird? Das macht doch gar keinen Sinn. Jugendspieler, denen man einen Profivertrag gibt, bekommen die CHANCE, sich im Training so weiter zu entwickeln und sich aufzudrängen, dass sie sich für Einsatzzeiten empfehlen, so wie gestern bei Villgrattner gesehen. Letzterer scheint auch schon - ebenso wie Martinovic - die körperlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Aber nur so geht es. Oder meinst du, Suton in Lemgo, Semper in Leipzig, Drux oder Wiede in Berlin hätten auch so früh schon so viele Spielanteile bekommen, wenn sie dürre Hemden gewesen wären oder nicht-bundesligatauglich gespielt hätten? Man kann sich nicht nur in Spielen weiterentwickeln. Man muss sich auch im Training weiterentwickeln, sonst könnte man sich diese Einrichtung ja auch sparen. Ein Trainer wird schon durch das Training ganz gut einschätzen können, ob ein Spieler aktuell das Zeug dazu hat, sich in einem Bundesligaspiel zu behaupten oder nicht - so wie aktuell bei Villgrattner der Fall.
Übrigens übersehen die meisten bei allem Gemecker ständig, dass wir mit Tobias Schröter sehrwohl ein Eigengewächs in der ersten 7 haben. Ist das nichts?
Mannschaften wie Ludwigshafen sind dazu gezwungen, vermehrt Eigengewächse und junge Spieler einzusetzen, weil sie sich die gestandenen Spieler nicht leisten oder halten können. Das Ergebnis sieht man ja: abgeschlagener Letzter. Das soll das Einsetzen junger Spieler jetzt nicht abwerten, aber der VfL kann es sich einfach nicht leisten, in solch großem Stile auf die Entwicklung junger Spieler zu warten, denn man spielt in jedem Spiel gegen den Abstieg, kann sich zumindest ein paar gestandene Spieler leisten und muss diese dann auch zur Zielerfüllung einsetzen. Das sieht bspw. in Berlin schon ganz anders aus. In meinen Augen macht es auch keinen Sinn, einen jungen Spieler zu bringen, wenn man gerade mit 10 gegen den SCM oder Melsungen zurückliegt. Das bringt dem auch nichts.
Warum beschwert ihr euch nicht ständig über Kiel, Flensburg oder Mannheim? Wie viele Eigengewächse haben die denn in den letzten Jahren bundesligatauglich gemacht? Und das, obwohl sie es sich sportlich theoretisch "leisten" könnten.
Auf die anderen Punkte, wie z.B. dass im Bild-Zeitungsstil behauptet wird, dass Schindler inkompetent sei, weil ein ehemaliger Nachwuchsspieler nun im Schnitt 3 Tore pro Spiel in der zweiten Liga erzielt, möchte ich gar nicht erst eingehen. Zeitverschwendung. Don't feed the trolls.