Beiträge von Der Falke

    Auch wir haben für die Pokalrunde gemeldet. Bei den Personalentscheidungen stehen nur die Abgänge von Hannes Iffert (THSV Eisenach), Moritz Klenk (TV Grosswallstadt) und Christophoros Nungovitch (Vertrag nicht verlängert) fest, bei Neuverpflichtungen sind wir in Arbeit. Malik,Weizsäcker, Kunzendorf und Golda haben noch Verträge, mit Dambach, Buschmann, Büttner, Wucherpfennig, Brandt und Eisenhuth haben wir verlängert. Bei Jost und Bettin entscheidet die berufliche Situation über ein zukünftiges Engagement in Bieberau. Wir hoffen bis Ende März unsere Personalplanungen abschließen zu können.

    Das hat doch nix mit Ambitionen zu tun, man muß die Lage nur richtig einschätzen. Für die 2. Liga bräuchten wir mindestens eine Verdreifachung unseres Etats und da sehe ich in der momentanen Situation überhaupt keine Möglichkeit. Wir sind für die 3.Liga gut aufgestellt und finden das für den semi-professionellen Bereich auch so in Ordnung.
    Wenn ich die gemeldeten Vereine zur Aufstiegs-Quali sehe, dann muß ich dir allerdings recht geben, da hätten die von dir genannten Vereine (und vielleicht noch ein paar Andere) auch spielen können. Aber jeder wie er es mag !
    Auf den Modus bin ich mal gespannt, da stehen ja einige Variationen im Raum.

    Es wurde doch von Seiten des DHB schon kommuniziert, daß maximal in 12er Staffeln gespielt wird und wenn das klappt folgen Relegations- bzw. Play-Off Spiele. Denke das ist der richtige Ansatz, mit 16er oder gar 18er Staffeln kann man in der ungewissen Lage nicht planen. Letztlich ich es doch egal, wie viele Staffeln es geben wird, Hauptsache es kommt ein geregelter Spielbetrieb zu Stande.

    Da wird die ganze Zeit gepredigt, wegen Corona ist Handball nur Nebensache, wer nicht mitfahren will braucht nicht, so eine WM ist für den Ar.....! Und jetzt sind wir raus, hat da jemand mit der Truppe mehr erwartet ?
    Wie viele Spieler aus Kiel, Flensburg, Löwen, Berlin und Magdeburg sind denn mit der deutschen Mannschaft inÄgypten ? Wären die Ungarn ohne Spieler aus Vezprem und Szeged angereist und Spanien auf die Jungs aus Barcelona verzichtet, hätten wir noch kein Spiel verloren und alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen ! So einfach ist das.

    Wir haben gegen drei Ungarn plus Torwart verloren, die haben von Links- und Rechtsaußen keinen Torerfolg gehabt, noch nicht mal einen Versuch ! Daß man da nicht gegen den RM und KL mehr verdichtet kapier ich nicht. Aber der Sieg der Ungarn war letztlich verdient, hatten die bessere Spielanlage und wir zu viel Lehrgeld bezahlt.

    Geplant ist ja ein Trainingsstart am 1.12. und Spielbeginn am 9.1.21 ! Hierzu muss aber erst mal abgewartet werden, was unsere Politiker heute beschließen, in der momentanen Situation befürchte ich da noch weitere eingreifende Maßnahmen. Da die dritte Liga ja als gesamte Einheit zählt und über alle Bundesländer verteilt ist, beginnen hier schon die Probleme. Wir in Hessen dürften trainieren und spielen, in Bayern und Rheinland-Pfalz geht beides nicht. Außerdem sind auch die Zuständigkeiten nicht klar geregelt und Kreise und Städte mischen da auch noch munter mit. Eine sinnvolle Planung ist überhaupt nicht möglich, da keiner die Entwicklung der Pandemie vorhersagen kann. Aber nicht nur im Sport werden Lebenswerke und Existenzen in ein paar Monaten vernichtet, in Familien und Unternehmen sieht es noch düsterer aus. Dann warten wir die heutige Beschlußfassung mal ab und sind dann hoffentlich etwas schlauer.

    Laut Mitteilung des hessischen Innenministeriums sind Profi- und Spitzensportler wie folgt zu beurteilen:

    Unter Profisport ist die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften bzw. über den Wirtschaftsbetrieb von Vereinen zu verstehen. In Olympischen und Paralympischen Sportarten gelten die 1. - 3. Ligen sowie die 4. Liga im Männerfußball als Spitzen- bzw. Profisport.

    Somit ist das von der Politik klar geregelt und der Trainingsbetrieb möglich. Dies sagt ja nicht aus, daß wir unbedingt auch spielen müssen und wollen. Nur sollte jedem Spitzensportler der dies auch will (zwingen kann man keinen) die Möglichkeit gegeben werden, so zu trainieren wie es die Gegebenheiten erfordern.

    Der DHB stuft die 3. Liga als Profisport ein, da die Spieler Vertragsspieler sind. Die Berufsgenossenschaft behandelt die Drittligisten wie Profis und die Länder sehen den 3.Liga Handball auch als Profisport, siehe Beihilfen ! Also darf weiterhin trainiert werden und der Spielbetrieb bleibt aufrecht erhalten. Wie und in welcher Form erschließt sich mir bei dem momentanen Zustand aber nicht so richtig.

    14 Tage Quarantäne, dann sportmedizinische Untersuchung und danach 10tägige Eingliederung in den Wettkampfsport, das sind für jeden positiv getesteten Spieler über 3 Wochen Pause ! Das Gute dabei ist, dass ein positiv getesteter Spieler bei einem weiteren Erstkontakt nicht mehr in Quarantäne muss ! Aus diesem Grund fällt unser Spiel gegen Gelnhausen auch noch aus und wird verlegt.

    Auch im Bezirk Darmstadt wurden die Vereine gefragt und die Meisten war für spielen. Leider hat sich die Situation in den letzten Tagen in eine dramatische Richtung entwickelt und ein Spielbetrieb ist bei vielen Vereinen so nicht mehr möglich.