Das wird ein super Finale morgen.
Beiträge von Rheiner
-
-
wo kann man das Spiel den anschauen?
DAZN.
-
Metz' Angriff ist aber zu eindimensional. Außer Durchbrüche kommt da nicht viel.
-
Ja, find ich auch. Spiel macht Spaß.
-
Beim Frauen CL Final 4 wird gerade geprüft, ob eine Abwehrspielerin in der 39. Minute den Anwurf behindert hat (Torhüterin war aber im Tor).
Nach welchen Regularien kann das jetzt geprüft werden?

Jetzt wieder zum Video. Gesichtstreffer.
Semrau ist auch genervt (aber auch, weil er nicht begreift, dass es beim Gesichstreffer um mögliches Rot geht).
Es ist Mist. Anders kann man das nicht formulieren.
-
Sollte Minden vor dem letzten Spieltag nicht mehr als einen Punkt vorne sein, ist es ja trotzdem bis zum Ende spannend.
Wetzlar - Minden; Erlangen - Balingen.
Da kann in beiden Spielen alles passieren. Zwei völlige Wundertüten.
-
Ich sehe auch Erlangen als das Zünglein an der Waage, aber der Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspiel spricht meiner Meinung nach für Minden. Das letzte Saisonheimspiel verliert man nicht so gerne und das könnte auch dem HCE ein wenig mehr Motivation geben.
Ja, "könnte".
Wäre ich von Minden, würde ich auf jeden Fall nicht am letzten Spieltag mit einem Punkt Vorsprung nach Wetzlar fahren wollen, wenn Balingen in Erlangen spielt.
Das sollte Minden vorher klar machen.
-
Der Knackpunkt werden vor allem die beiden Spiele von Erlangen gegen Minden und Balingen.
Wenn sie z.B. in Minden wie in Leipzig, Göppingen und Stuttgart auftreten, kann Minden das sehr gut gewinnen.
Wenn Erlangen wie in Flensburg und Magdeburg spielt, wird's für Minden nichts.
Das Gleiche gilt für's Heimspiel gegen Balingen: Spielt Erlangen wie gegen Leipzig, Stuttgart, Lemgo und Hamburg, wird's spannend.
Spielt Erlangen wie gegen Magdeburg und die Löwen, hat Balingen keine Chance.
Gerade bei Erlangen hängt ganz, ganz viel von der Motivation ab. Und die ist ne Wundertüte.
-
Und ob z. B. 15 Gegentore in der 1. Halbzeit was mit nervenflattern zu tun haben? Ich meine eher mit ner nicht guten Abwehr beim SCM auf der einen Seite und ein wirklich fast fehlerfreies 7:6 auf der anderen Seite.
Ja, die haben euch mit ihrer Ruhe wahnsinnig gemacht.
Balingens Trainer hat in den Auszeiten gefühlt hundertmal die Worte "Ruhe" und "ruhig" benutzt.
Für ein Team, das in eigener Halle Meister werden kann, ist das Gift.
Eure Abwehr war viel zu ungeduldig.
Hättet ihr vor drei Wochen gegen die gespielt, hättet ihr die aus der Halle gejagt.
-
Hat das nicht auch sehr, sehr viel damit zu tun, wie Minden und Balingen auf der Platte auftreten?
Auch, ja.
Aber gerade diese Konstellation, dass die beiden Gegner jeweils 1 x zu Hause und 1 x auswärts spielen, ist schon ne Art Roulette.
Insbesondere bei Erlangen.
Und das Spiel gestern war doch ein gutes Beispiel: Balingen hat ganz gut gespielt, aber wenn Magdeburg nicht hypernervös gewesen wäre, hättet ihr denen zehnmal den Ball ins leere Tor geworfen, und das Spiel wäre zur Halbzeit durch gewesen. Für so ne Leistung von einem (Fast-)Absteiger muss der Gegner das zulassen, und das habt ihr wegen Nervenflatterns gestern über 50 Minuten getan. Als der Knoten einmal geplatzt ist, war's ne klare Sache.
-
Das ist jetzt schon eine interessante Konstellation, dass Minden und Balingen noch dieselben zwei Gegner haben.
Es wird wesentlich davon abhängen, wie sich Füchse und Erlangen (jeder 1 x zu Hause und 1 x auswärts) und Wetzlar (1 x zu Hause) verkaufen.
Das ist jetzt sehr viel Glückssache aus Mindens und Balingens Sicht.
-
Spiel erinnert mich bisher an Flensburg - Göppingen, als Flensburg Meister wurde.
Gastgeber hypernervös; Gast spielt locker auf.
Ausgang wird der gleiche sein.
-
Wie oft denn noch? Musst du doch jetzt nicht in jedem Kommentar schreiben. Das ist hier ja inzwischen häufiger zu lesen als "Trainingsspiele"...
Es bleibt der wesentliche Punkt und ist auch der Grund, warum z.B. der VAR in der Fußball-Bundesliga bis heute keine Akzeptanz hat.
Auch da wollen die Fans der Spitzenclubs übrigens nichts davon hören.

-
Bei deinem dritten Punkt sehe ich nur einen losen Zusammenhang zum Videobeweis. Wäre es nicht auch ohne Videobeweis hilfreich, wenn die Kommentatoren und insbesondere die Experten die Regeln kennen würden?
Ja, wäre auch schön. Aber beim Videobeweis ist es noch wichtiger, weil der Zuschauer innerhalb kurzer Zeit zigmal dieselbe Szene sieht und sich minutenlang alles darum dreht. Und dann sollte der Kommentator sie auch regeltechnisch einordnen können.
-
Lieber Rheiner, das ist genau das, was ich nicht akzeptiere.
Weil etwas Scheiße war, muss es also immer Scheiße bleiben?
Das ist ja deprimierend.
Für einen guten Videobeweis müsste für drei Dinge die Bereitschaft da sein:
1. Gleicher Maßstab für alle Teams. Für Top-Teams muss das Gleiche gelten wie für Kellerteams. Gibt es in anderen Sportarten nicht und glaub ich auch beim Handball nicht dran, aber werden wir sehen.
2. Transparenz. Bei Europameisterschaften z.B. war das in den letzten Jahren bzgl. des Videobeweises in strittigen Fällen nicht gegeben. Im Fußball sieht man auch genau, wann der Schiedsrichter welches Bild sieht. Ist beim Handball nicht der Fall.
3. Die übertragenden und berichtenden Medien müssten endlich bereit sein, sich mit den Regeln zu beschäftigen. Ich erinnere ans Pokal-Halbfinale letztes Jahr, als mit Videobeweis eine regelgerechte rote Karte gegeben wurde, die von Kommentatoren, Moderatoren und Experten völlig zerpflückt wurde, weil keiner von denen wusste, was die entscheidenden Kriterien dabei sind.
-
Ein sauberes Ergebnis oder ein Spiel ohne Unterbrechungen?
Natürliches ersteres!
Hab ich in den letzten Jahren im Bereich der EHF aber zu oft mit Videobeweis nicht gesehen.
-
nach den jahrelangen vorbereitungen beim fussball-
dann teilweise verheerenden nutzung/ handhabung,
kann man nicht wirklich davon ausgehen, dass es beim handball auf anhieb besser werden könnte....
es wird diskussionen ohne ende geben...
Da stimme ich jedem Wort zu.
Das wird nächste Saison Thema Nummer 1.
-
Vorschlag bei Spielen mit Videobeweis:
Jedes Team erhält einmal pro Spiel die Möglichkeit, eine Szene überprüfen zu lassen. Nutzt es diese Möglichkeit entfällt dafür ein TTO, da das Spiel eh unterbrochen wird. Der Mannschaftsverantwortliche hat den Schiedsrichtern mitzuteilen, welches Vergehen exakt geprüft werden soll, hier also der mögliche Kreiseintritt von Borges. Ansonsten könnte man in jedem Angriff irgendwo ein Foul/Trikotziehen finden.
Es wäre hier aufs Gleiche bei rausgekommen: Magdeburg hätte sicher die Zeit prüfen lassen.
Ich hab vor Kurzem noch NHL-Playoffs gesehen, wo die ein ähnliches System haben wie du es vorschlägst. Das gab genauso Theater wie am Sonntag und wie immer wieder in der Fußball-Bundesliga.
Solange kein einheitlicher Maßstab für alle Clubs bei den Video-Entscheidungen herrscht, wird es immer Theater geben - völlig unabhängig davon, von wem die Prüfung ausgeht.
-
Alles anzeigen
Ich würde achronologisch mit dem 7m beginnen. Tor oder nicht? Auch anhand der Bilder, zumindest im TV, nicht klar erkennbar und da gab es schon viel schwierigere Fälle.
(...)
In der hochemotionalen Schlussatmosphäre sollte an einem relativ kleinen Monitor entschieden werden, ob der Ball bei Beginn eines AKUSTISCHEN Signals mit vollem Umfang hinter der Torlinie war...das soll weniger fehleranfällig sein als die unmittelbare Wahrnehmung, so wie bspw. auch am Ende der ersten Halbzeit. Ich halte eine Torlinientechnik in beiden Fällen für wesentlich sinnvoller, weil unmittelbare Erkenntnis für alle Beteiligten und zwar bei allen Toren im Spiel.
(...)
Für Sonntag hätte ich es wichtiger gefunden, die beiden sehr rüden und rotverdächtigen Fouls gegen Oma Inge und Gisli noch einmal anzuschauen, haben sie nicht, weil es ihnen nicht so schlimm vorkam. Und da schließt sich der Kreis oder die Katze beißt sich in den Schwanz. Wenn die Schiedsrichter etwas nicht sehen (wollen), nutzt auch die beste Technik nichts.
Amen.

Zu 1: Eben, genau das hat mich ja so genervt: Es gab schon viel schwierigere Fälle und wird es auch weiterhin geben. Hier bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass jeder, der sich schon öfter mit solchen Szenen auseinandergesetzt hat (und das sollte bei Schiedsrichtern auf dem Niveau der Fall sein) sehen muss, dass der Ball nicht mit vollem Durchmesser hinter der Linie war. Ein Ball ist in der Mitte deutlich breiter als unten! Das heißt, dass wenn er unten auf dem Boden wenige Zentimeter hinter der Linie ist, ist der breite Mittelteil sicher nicht auch vollständig hinter der Linie. Wenn man aus dem Spiel heraus auf Tor entscheidet - kein Problem. Mit Videobeweis find ich es nicht korrekt!
Zu 2: Es gab auch ein optisches Signal (rotes Licht). Sonst würde das auch wenig Sinn machen.
Torlinientechnik etc. ist m.E. aus Kostengründen nicht umsetzbar.
Dass man es sich anguckt, wenn man es hat, ist klar. Aber hier hätte man es m.E. nicht gebraucht.
Da hätte ich am Sonntag ohne eine Wiederholung sofort um viel Geld gewettet, dass der Ball vor dem Signal im Tor war (hab ich hier auch sofort geschrieben).
Zu 3: Ja, das ist ein ganz wesentlicher Punkt und der Unterschied zum Fußball. Beim Fußball können auch Sachen geprüft werden, die das Schiedsrichterteam auf dem Feld überhaupt nicht gesehen hat. Beim Handball können die Schiedsrichter natürlich nur zum Video gehen, wenn sie wissen, dass da überhaupt irgendwas war. Beispiel ist die Tätlichkeit von einem Spanier (weiß nicht mehr wer) gegen Wiencek bei der EM. Wenn die Schiedsrichter nichts sehen, kann man auch nichts prüfen. Die Regeln bzgl. der letzten 30 Sekunden haben dazu geführt, dass sich die Spieler beim Ballwegwerfen, Ballmitnehmen, Behindern etc. geschickter anstellen als vorher. Hoffentlich wird das bei Tätlichkeiten etc. nicht auch so sein.
-
Ich find, bei der IHF läuft der Videobeweis viel besser als bei der EHF.
Bei der Frauen WM lief es super; bei der Männer EM wusste nachher niemand mehr, was geprüft werden darf und was nicht.