Beiträge von Rheiner

    aber ich empfehle mal kommentatoren aus dem süden europas oder südamerikas-
    da brauchen manche die einstellung, dass sie genau mit der (falschen) einstellung ins spiel gehen,
    sonst kommentieren sie danach kein spiel mehr.
    deswegen ist es für mich abwegig, dass es das bei kommentatoren grudnsätzlich nicht gibt-
    wobei ich absolut dabei bin, dass es das nicht geben sollte..

    Volle Zustimmung, TCLIP!

    Aber da braucht man gar nicht in den Süden zu gucken - da reicht, wenn man sich die letzten Jahre die CL bei Sky angeguckt hat.
    Vor allem, wenn der Kommentator von der WM bei RTL damals am Mikro saß.

    Ich sage nicht, dass das gestern immer gut war, aber es liegt im Auge des Betrachters. Dazu möchte ich anmerken, dass die Kritik an der Leistung der Schiedsrichterinnen am zweiten Spiel auch deswegen massiv abgenommen hat, weil sie gut gepfiffen haben. Das war bei den Spaniern im ersten Spiel einfach nicht der Fall.

    Wie gesagt: Auf mich wirkte das sehr voreingenommen.
    Dein Co hat ja schon kurz vor dem Spiel in Flensburg gesagt, wie gut die beiden Schiedsrichterinnen pfeifen (gab ja auch keinen Grund, wieso sie für Aalborg hätten pfeifen sollen).
    Den beiden Spaniern (die m.E. bereits völlig zu Recht jedes große Finale im Welthandball gepfiffen haben!) habt ihr m.E. von Minute 1 an keine Chance gegeben, weil für euch klar war, dass sie als Heimschiedsrichter für Paris pfeifen. Zumindest kam das beim Zuschauen bei mir so rüber.

    Ich fand die beiden Kommentatoren unmöglich, waren das THW-Mitglieder? Jede Schiedsrichterentscheidung gegen den THW wurde kritisiert, nur am Schluss haben sie sich durchgerungen und den PSG-Sieg doch als verdient bezeichnet.

    Ja, ich sehe das auch so.
    Gestern hab ich nichts geschrieben, weil ich stinksauer war (wollte mich erstmal beruihigen).

    M.E. war das die einseitigste Kommentatorenleistung im Handball, die ich seit der WM-Übertragung 2009 bei RTL von deutschen Kommentatoren gehört habe.

    Nach der ersten Viertelstunde (!!!) haben die beiden bereits sechs (!) angebliche Fehlentscheidungen gegen Kiel moniert!
    Danach habe ich aufgehört zu zählen.
    Nur als Beispiel: Wenn man den beiden zugehört hat, bekam man den Eindruck, es gäbe ein völlig einseitiges Strafenverhältnis.
    Zu den Fakten: Zeitstrafenverhältnis: 4 gegen Paris, 5 gegen Kiel (davon eine wegen Meckerns!).
    7-Meter: 7 zu 3 für Kiel!

    Natürlich sollen deutsche Kommentatoren in solchen Spielen für die deutsche Mannschaft sein.
    Das heißt aber nicht, dass man fast von Anfang an Gegner als Schauspieler, Reklamierer etc. und die Schiedsrichter als einseitig pfeifende Heimschiedsrichter darstellen darf.
    M.E. sind die beiden schon genau mit dieser Einstellung ins Spiel gegangen - dass die Schiedsrichter für Paris pfeifen werden - und genau so haben sie von der ersten Minute an kommentiert. Das habe ich ganz lange nicht in dieser Art erlebt.

    Und ich meine auch, dass sich hier einige massiv von den Kommentatoren haben beeinflussen lassen.
    Guckt euch das Spiel noch mal an, und wenn ihr dann halbwegs neutral seid, werdet ihr feststellen, dass das, was ihr seht und das, was hier hört, nicht zusammenpasst!

    Die beiden Damen fand ich gut. Bis auf die Schlussminute. Warum Saugstrup da ewig den Ball die FW Ausführung verzögern durfte?

    Sie dürfen es halt nicht wegpfeifen, bevor der FW ausgeführt wurde (im Gegensatz zu dem, was der Co-Kommentator gesagt hat).
    Ja, vielleicht zwei bis drei Sekunden vorher die Zeit anhalten und vielleicht sogar ne Zeitstrafe wegen Spielverzögerung geben.
    Aber, ob es das dann ausgemacht hätte? Ich weiß nicht.

    Ich finde die Dance-Songs dieses Jahr sehr stark - allen voran Aserbaidschan, Zypern und San Marino.
    Aber es gibt noch einige andere, die gut ankommen (Malta ist einer der Favoriten). Die nehmen sich dann aber natürlich auch die Stimmen weg.

    Das Gleiche gilt für die (für mich zu schweren) Balladen Frankreich, Bulgarien und die Schweiz.
    Auch die dürften sich gegenseitig sehr stark Konkurrenz machen.

    Ich tippe auf Italien, Litauen oder Island als Sieger, weil die kaum Konkurrenz haben, die ähnlich sind.

    Du hältst das gestrige Spiel für exemplarisch für den Flensburger Positionsangriff oder deren allgemeine Leistungsstärke? Der normalerweise "langsam " ist? Ich hatte dein SG-getrolle ganz vergessen. :lol:

    Ich habe gesagt, dass es im Angriff "international nicht für ganz vorne reicht, wenn es drauf ankommt."
    Guck dir die Viertelfinals gegen Skopje, Montpellier, Veszprem und das gestern an.
    Man ist jedesmal daran gescheitert, dass der Angriff - vor allem der Positionsangriff - nicht gut genug war.
    Ihr habt in diesen 7 Spielen im Durchschnitt 23 Tore geworfen! Daran scheitert es immer wieder, wenn's drauf ankomt.

    Zu Ende:

    Man kann nicht beim Angriff alle Augen zudrücken bei der Ausführung und dann bei der Abwehr das Zentimeterband rausholen.
    Da hätten die Berliner zu Recht Theater gemacht.
    Das war schon okay so, das so zu beenden.

    Allerdings sollte man der Handballwelt (u.a. Petrzika) mal erklären, dass diese Anwurfkreise, wenn überhaupt, einen Durchmesser von drei Metern haben - und nicht Radius!
    Wie oft ich das schon auf Amateurebene erlebt hab, dass ein bestrafter Spieler (wegen Abstandsvergehen) damit argumentiert hat, dass er nicht durch den Kreis gelaufen sei. :rolleyes:
    Das war ja gestern auch zuerst Petrzikas Argument.

    Bei Flensburg hat man m.E. genau das gesehen, was man in den letzten Jahren schon mehrfach in der Champions League gesehen hat:

    Dass dieser Positionsangriff international nicht für ganz vorne reicht, wenn es drauf ankommt.
    Zu statisch, zu langsam, zu wenig variabel, zu wenig Durchschlagskraft im Rückraum.

    Dass diese Schwächen allerdings gegen Aalborg, das in der Gruppenphase 29 Gegentore im Schnitt kassiert hat, so offengelegt werden, hat mich schon überrascht.