Unterirdisch heute! Alle paar Sekunden hängt's.
![]()
![]()
![]()
Unterirdisch heute! Alle paar Sekunden hängt's.
![]()
![]()
![]()
Wie bewertest Du die Pfeiferei bis jetzt?
Ich empfinde es teilweise als sehr, sehr kleinlich.
Ich fand's vor zwei Jahren schlimmer, was im Eröffungsspiel mit der roten Karte gegen Korea anfing und sich dann lange durchzog.
Die roten Karten, die ich bisher gesehen habe, fand ich wesentlich vertretbarer als 2019.
Und ich hab das Gefühl, dass am Anfang wieder eher die gelbe Karte gegeben wird und nicht sofort zwei Minuten (wie z.B. im CL-F4)
Ich glaub, wir werden diese Außenaktionen noch das ganze Turnier diskutieren.
Mir fehlt da ein einheitlicher Maßstab, der sich nicht in erster Linie daran orientiert, wie lange der gefoulte Spieler am Boden bleibt.
Vergleichbare Fouls müssen gleich bestraft werden - und das ist schon jetzt im Turnier nicht mehr der Fall.
Aber wenigstens sind wir uns ja - im Gegensatz zum Final 4 - hier einig, dass es überhaupt Fouls sind.
Ich hoffe, dass das auch so bleibt, wenn die Szenen in Deutschland-Spielen auftreten und im TV der gleiche Quatsch erzählt wird wie beim F4.
Die haben Spiele haben Bock gemacht gerade (Japan und Brasilien)!
![]()
![]()
![]()
Sehr gut auch der Konferenzmodus von Sportdeutschland!
Das ist mein Moment für den Brecheimer.
Der ein oder andere Spieler auf der Mittelposition bei Uruguay scheint "etwas übergewichtig" zu sein.
Meine Fre... ![]()
![]()
![]()
Ja, komm, ich sach nix mehr. Ist nicht gut für den Blutdruck.
Die SR, es müssten Gjeding/Hansen gewesen sein, mit einer tollen Leistung.
Hansen ja, aber mit neuem Partner (seit Frühjahr oder so).
@ Gummiball: Nur kurz, weil OT:
Beide Situationen sind keine Regelverstöße, sondern Tatsachenentscheidungen - wie die Situation im F4 übrigens auch (2 Minuten wären ein Regelverstoß gewesen!).
wenn nicht auf internaionaler ebene- wo soll man sonst solch falsche entscheidungen angehen-öffentlich machen-konsequenzen
ziehen ?
fast nirgendwo gibts soviel bildmaterial, fast nirgends schauen so viele experten zu.
Versteh mich nicht falsch, TCLIP.
Ich seh das ja auch so! Ich finde auch, dass es gerade da gepfiffen werden müsste.
Ich wollte nur sagen, dass es nichts bringt, das diesem Gespann anzulasten und sie dafür zu bestrafen - nur weil sie jetzt gerade die Situation hatten.
Ich sag dir: Kein CL-Gespann hätte in dem Spiel, in der Situation, anders entschieden.
Und ich finde, dass es in den letzten Jahren viel krassere Fälle in den letzten 30 Sekunden gab, die (auch hier!) z.T. als unwichtig etc. abgetan wurden (Stichwort "deutsche Brille").
Zu dem spanischen Gespann und der Situation im F4:
Ihr seht das Ganze nach wie vor mit deutscher Brille.
Ja, regeltechnisch hätte es Strafwurf und Rot geben müssen.
Aber wer seit Einführung der Regel regelmäßig HBL, CL, WM, EM usw. guckt, müsste wissen, dass so gut wie kein Gespann in der Situation anders entschieden hätte.
Gut find ich das nicht, aber das kann man nicht diesem Gespann persönlich ankreiden, wenn das (fast) alle so machen.
Da müsste man mal bei den Verbänden nachfragen.
Mir gefällt die Entwicklung im Profihandball in den letzten Jahren zu diesem Thema nicht.
M.E. wird bei der Entscheidung, ob 2 Minuten oder Rot, viel zu oft miteinbezogen, ob der gefoulte Spieler liegen bleibt oder nicht.
Das steht so nicht in den Regeln und kann vor allem auch nicht Sinn der Regeln sein.
Die Spieler wissen das ja mittlerweile auch, dass bei Stößen in der Luft, Griffen in den Wurfarm, Gesichtstreffern und Außenaktionen ein wesentliches Kriterium
für die Bestrafung ist, ob der Spieler sofort wieder aufsteht oder nicht.
Ich glaube, dass wir das bei diesem Turnier gehäuft sehen werden - und der Videobeweis das sogar noch verstärkt, weil oft das Liegenbleiben eines Spielers als Anlass für die Schiedsrichter genommen wird, zum Bildschirm zu gehen.
Regeln und Anweisungen haben immer gesagt, dass bei der Entscheidung, ob Disqualifikation ohne oder mit Bericht die Verletzungsfolge eine Rolle spielt!
Da hat der Gefoulte keinen Grund, liegen zu bleiben, weil es für dieses Spiel keine Rolle spielt, ob der Abwehrspieler danach gesperrt wird oder nicht.
Wenn das aber in die Entscheidung, ob man überhaupt eine Disqualifikation ausspricht, so stark miteinbezogen wird wie in den letzten paar Jahren, haben gefoulte Spieler sehr wohl einen Grund, eher mal liegen zu bleiben.
Ich hoffe, dass sich IHF, EHF und die nationalen Verbände da noch mal zusammensetzen und sich darauf einigen, wieder die Gesundheitsgefährdung des Fouls (da gibt's ja klare Kriterien für, wie das Fallen auf Rücken oder Gesäß nach Stoß in der Luft, Zurückreißen des Wurfarmes usw.) als entscheidendes Kriterium anzuwenden und nicht die Frage, wann der gefoulte Spieler aufsteht.
Stream läuft jetzt, aber ich wundere mich über den massiven zeitlich Versatz. Bei mir im Sportdeutschland.tv-Stream ist gerade die erste Halbzeit zuende gegangen, dabei läuft in Ägypten bereits die 35. Spielminute. Geht das nur mir so?
Bei mir passt's. 37. Minute gerade.
Mit App wär besser, aber wenn die Qualität so bleibt, kann man für 10 € m.E. nichts dagegen sagen.
Die Podcast-Diskussion hatten wir ja schon öfter.
Es gibt z.B. einen tollen Eishockeypodcast.
Der ist genauso kritisch und meinungsstark wie ich mir einen Sport-Podcast vorstelle.
Das führt aber natürlich dann dazu, dass man nicht die Gesprächspartner kriegt, die man kriegt, wenn man eben nicht so kritisch ist.
Mir ist das Meinungsstarke lieber als die großen Namen am Telefon/Mikro, aber ich versteh auch, wenn man das anders sieht.
Ich glaube, dann habe ich einen "Knick in der Linse".
![]()
Auf dem Video bei Sportdeutschland.tv ist der Ball sehr deutlich hinter der Linie. Mehr als deutlich.
Er berührt weder die rote noch die gelbe Linie, sondern ist dahinter.
Ob aber auch der breite Teil des Balles, der nicht den Boden berührt, vollständig hinter den Linien ist, lässt sich m.E. aus der Perspektive unmöglich sagen.
Das hat man auch im Fußball sehr oft gesehen, dass solche Winkel stark täuschen können und man das nur sicher sagen kann, wenn man von oben oder exakt auf Höhe der Linie draufguckt.
Ich glaube nicht, dass der breite Mittelteil des Balles (der nicht den Boden berührt) vollständig hinter der gelben Linie ist.
Aber wie gesagt: Eindeutig sagen lässt sich das aus der Perspektive nicht.
Ich wüsste aber mal gerne, was diese zwei Linien sollen. ![]()
Ich sehe es wie der Pfälzer, wollte aber nicht wieder der einzige sein, der gegen alle anderen redet.
Aber da ich nicht mehr der einzige bin ...
Erstens sehe ich da zwei Linien. Eine rote und eine gelbe, die sich beide vom Rest des Bodens im Tor absetzen. Auf welche Linie achtet ihr denn?
Und zweitens: Bedenkt bitte, dass nicht nur der Teil des Balles entscheidend ist, der den Boden berührt, sondern vor allem auch der breite Ballbereich in der Mitte,
der nicht den Boden berührt! Nur weil der schmale Ballbereich unten vollständig hinter der Linie ist, heißt das noch lange nicht, dass es der breite in der Mitte auch ist.
Wenn die gelbe Linie zur Torlinie zählt (und davon muss ich als Schiedsrichter ausgehen), ist er für mich eher nicht vollständig hinter der Linie.
Aber wirklich klar sagen könnte man das nur mit einer geraden Über-Tor-Perspektive.
Ein klares Tor, das der Schiedsrichter auf jeden Fall als solches hätte erkennen müssen, ist das nicht.
Vereinssport im deutschen Fernsehen funktioniert - außer Fußball natürlich - einfach nicht.
Würden beim Darts London, Berlin, Amsterdam, Glascow, Warschau und Cardiff spielen, würde das in Deutschland auch keiner gucken.
es ist und bleibt doch dem angreifer die möglichkeit, seinen eigenen winkel zu verkürzen und somit keine berührung mit p.w. zu
haben- klar gibt er damit einen vorteil aus der hand- aber ist er dazu evtl. verpflichtet, um selbst regelkonform zu agieren ?
Nein, er ist nicht dazu verpflichtet, einem weit ausgestreckten Bein auszuweichen und damit seinen Winkel erhebich zu verschlechtern.
Die Regelwidrigkeit kommt vom Abwehrspieler. Das darf nicht zu Lasten des Angreifers gehen.
Zum Rest: Bitte lass uns doch bei der Wiencek-Szene bleiben. Es geht hier im Thread konkret um diese Szene!
Rheiner
Kannst du Dampfplauderer und Besserwisser nicht schon zum 30.12. wieder von der Bildfläche verschwinden !
Lass uns doch bitte sachlich beim Thema bleiben.
Ich mach das auch. Früher nicht immer - das geb ich zu -, aber jetzt schon.
Und, keine Sorge: Pünktlich zum HBL-Start bin ich wieder raus.
Möchte nur während der WM hier mitschreiben.
warum soll dem aussenspieler eher ein recht eingeräumt werden, einen besseren winkel beim torwurf zu haben
als dem abwehrspieler, grad diesen winkel (korrekt) zu verkürzen ?
spätestens wenn der angreifer dann auf den fuss tritt, war der abwehrspieler zuerst da.
Er steht aber nicht korrekt da!
Sondern er streckt das Bein weit zur Seite aus.
Das war früher nicht korrekt und ist es heute nicht.
Die Regelauslegungen können nicht greifen, denn diese setzen meiner Meinung nach allsamt voraus, dass der Abwehrspieler den Angreifer wenigstens berührt. Jegliches Foul setzt eine Berührung voraus. Ohne Berührung kein Foul. Ohne Foul keine Bestrafung. Hier latscht der Angreifer auf den Fuß des Anwehrspielers. Damit ist klar, dass der Fuß des Abwehrspielers zuerst da war. Ob man jetzt Angreiferfoul geben muss, darüber kann man streiten. Manchmal ist eben niemand schuld...
Da muss ich dir widersprechen, Helge.
Er darf das Bein so nicht ausstrecken! Das ist nie und nimmer eine korrekte Abwehrposition.
Und zu dem "letzten großen Schritt":
Bitte guckt euch die Szene von Andy Schmid gegen Flensburg an (die allerletzte Szene vor dem Siebenmeter zum Ausgleich).
Das war ein letzter großer Schritt. 7-Meter, alle waren nach dem Spiel mit der Entscheidung einverstanden.
Vorgestern das war eine völlig andere Situation. Das war kein letzter großer Schritt, sondern er streckt einfach das Bein aus, der Angreifer tritt deshalb auf den Fuß und fliegt hin. Das war vor 15 Jahren 7-Meter und mindestens zwei Minuten - und ist es heute auch noch.
Hallo zusammen,
erst einmal vorab: Ich komme in Frieden! ![]()
Wollte mich eigentlich damals löschen (oder zumindest deaktivieren) lassen, aber scheinbar ist das hier schwerer als gedacht.
Zwei Jahre hab ich das jetzt durchgehalten, nichts zu schreiben, aber nach gestern muss ich dann doch noch mal.
Da im Amateurhandball nichts stattfindet und man auch nicht zum Zugucken in die Hallen kann, bleib ich bis zum Ende der WM
jetzt noch hier und bin danach wieder weg. Vielleicht schaff ich es dann auch, einen Mod/Admin zu finden, der den Account deaktiviert oder löscht.
Bin auf jeden Fall pünktlich zum HBL-Start wieder raus!
Zu gestern:
Ich find's gut, wenn man mit der deutschen Mannschaft mitfiebert, und dass man dann nicht immer hundertpro
neutral sein kann, ist auch klar. Aber ein bisschen Neutralität in entscheidenden Phasen wäre schon wünschenswert.
Und wenn Schiedsrichter schon klar anzeigen, was sie gepfiffen haben, sollte man das m.E. auch zumindest mitdiskutieren.
Sie haben ganz klar angezeigt, dass Wiencek weit das Bein rausstreckt und dem Gegner damit das Bein stellt. Und erfolgreiches Beinstellen im Handball ist Rot.
Ob man das auf außen so auslegen muss, oder man da auch mit 2 Minuten hinkommt - da bin ich noch nicht ganz schlüssig, aber dass es 7 Meter und mindestens zwei Minuten sind, sollte eigentlich völlig klar sein.
Und zu der Sache mit dem "letzten großen" Schritt, von dem hier immer die Rede ist: Guckt euch mal die Schmid-Szene ganz am Ende gegen Flensburg an. Das war ein letzter großer Schritt, und da haben auch alle Beteiligten nach dem Spiel eingesehen, dass 7-Meter richtig war.
Aber wenn ein Abwehrspieler einfach das Bein ausstreckt und der Gegner drüberfliegt, hat das nichts mit dieser Anweisung zu tun! Das war vor 15 Jahren ein Foul (mit mindestens zwei Minuten) und ist es heute immer noch.
Zu der Torwart-Szene kurz vor Schluss:
Regeltechnisch ganz klar Rot und Strafwurf!
Aber, jetzt mal ehrlich: Was glaubt ihr denn, wie viele Schiedsrichter von EHF, IHF und HBL in so einem Spiel, in der Szene, so entschieden hätten?
Ich fürchte, für die Antwort reicht ein (!) Oval.
Find die Regel ansich gut, aber wenn sie in alles entscheidenden Momenten (für die sie ja eigentlich gemacht ist!) immer wieder nicht angewendet wird, sollte man sie m.E. besser streichen.
Beim Gesichtstreffer stimme ich TCLIP voll und ganz zu.
Ekberg bewegt den Kopf zum Ball. Nenadic wirft den Ball (von der Mauer aus gesehen) rechts vorbei, und genau dahin reckt Ekberg auch den Kopf. Ist in einer Zeitlupe sehr gut zu sehen.
Das muss man einem Werfer schon zugestehen, den Ball an der Mauer vorbei zu werfen. Wenn der Abwehrspieler den Ball dann instinktiv mit dem Kopf abwehrt, kann man nicht den Werfer dafür bestrafen. Genau daraum ist die Regel ja so wie sie ist!
Und auch beim Rest stimme ich TCLIP zu: Ohne die Szene mit Wiencek vorher läuft auch die letzte Szene völlig anders ab: Kiel feiert den Sieg, Nenadic entschuldigt sich, und die Sache ist erledigt. Dann hätten die Schiris spätestens beim Videobeweis gesehen, dass Ekberg den Kopf zum Ball bewegt.
Aber bei der Wut und den Emotionen wegen der Wiencek-Szene war es wahrscheinlich clever, da Rot zu geben, um die Emotionen nicht noch weiter hochkochen zu lassen. Und für Nenadic war es sowieso egal, weil es keine Konsequenzen hat.
Mal gucken, was heute passiert. Freu mich aufs Spiel! ![]()