Vielleicht hab ich die Frage falsch verstanden.
Ich hab das so verstanden:
Tor für B und dann kommt das Signal.
Und die Frage ist, was man jetzt als Schiedsrichter macht (und nicht, was der Zeitnehmer vorher hätte machen sollen).
Hab ich das falsch verstanden?
Dass man bei grüner Karte nicht mit dem Kampfgericht diskutieren soll, wann was war (was gerade in diesem Fall (!) und gerade in unteren Ligen und im Jugendbereich auch nicht funktionieren würde), wurde ja schon oft genug betont (und bestätigt auch meine Erfahrung zu hundert Prozent).
Konkret in diesem Fall: Ich als Schiedsrichter höre das Signal; sehe, dass Team A das TTO beantragt hat und weiß, dass A auch in Ballbesitz ist.
Also zeige ich in die Richtung von Mannschaft A und bestätige damit das TTO.
Jetzt werden die Diskussionen am Tisch losgehen: Trainer B will, dass das Tor zählt; Trainer A will, dass es nicht zählt; Zeitnehmer will in erster Linie davon ablenken, dass er gepennt hat und die Sektretärin will entweder, dass Sohnemann gewinnt oder einfach in Ruhe ihren Kaffe trinken (nur als Beispiel; aber in unteren Ligen absolut realistisch).
Ich habe in dem Moment zwei Möglichkeiten: Entweder ich lasse mich auf die Diskussionen ein oder nicht.
Ich kann nur (gerade in unteren Ligen) jedem empfehlen, sich nicht drauf einzulassen! Gerade in diesem Fall würde das mehr Chaos bringen als lösen (ich hab die Diskussionen früher leider oft genug selbst geführt).