Klar ist, dass die Regelkenntnis der Schiedsrichter (auch der höher pfeifenden) insgesamt unterirdisch ist.
Ich erlebe das bei jeder Regeldiskussion mit Schiedsrichtern, die 4 bis 5 Ligen höher pfeifen als ich
und auch mit Beobachtern (und auch da rede ich nicht von Kreisebene). Das kann man sich hier nicht vorstellen,
was da z.T. für Diskussionen entstehen.
Anscheinend reicht es also nicht aus, die Fragen einmal pro Jahr auswendig zu lernen.
Ich bin aber auch der Meinung, dass die Ergebnisse, die in Regeltests erzielt werden müssen, viel zu niedrig sind.
Auch gibt es dann immer wieder Wiederholungstests usw.
Es gibt m.E. vier Bereiche, die bei Schiedsrichtern eine Rolle spielen:
Persönlichkeit, Spielverständnis, Fitness und Regelkenntnis.
Und die Regelkenntnis kommt abgeschlagen auf dem vierten Platz der Prioritätenliste.
DAS ist das Problem.
Der Fokus liegt so stark auf Persönlichkeit und Spielverständnis, dass bei der Regelkenntnis immer wieder Abstriche gemacht wird.
Ja, die beiden ersten Punkte sind die wichtigsten für eine gute Spielleitung - aber m.E. müsste eine sehr gute Regelkenntnis Grundvoraussetzung sein, um hoch zu kommen.
Ist es nicht annähernd. Solange sich das nicht ändert, ist die konkrete Ausgestaltung der Regeltests eigentlich egal.