Beiträge von Rheiner

    In dem Moment wo sie das Kampfgericht (wie in Balingen geschehen) auffordern eine Zeitkorrektur vorzunehmen, erkennen sie meiner Ansicht nach die dann eingestellt Spielzeit als korrekt an.

    Aber sie selbst sind für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich (nicht das Kampfgericht)!

    Und wenn die offizielle Uhr keine Zehntel und Hundertstel anzeigt, ihre eigene schon, ist m.E. klar, dass
    sie nicht gegen den Werfer pfeifen, wenn sie auf ihrer Uhr sehen, dass er nicht gegen die 3-Sekunden-Regel verstoßen hat.

    Von der Anweisung, das bei 59:57 generell nicht zu tun, mal ganz abgesehen.

    Entscheidend ist übrigens die Zeitmessung der Schiedsrichter!

    Und unsere Uhren zeigen sehr wohl Zehntel und Hundertstel an.

    Wenn die Schiedsrichter sagen, dass auf ihrer Uhr 59:57kommairgendwas drauf war, hat sich das doch alleine schon dadurch erledigt.

    Dann hat der Werfer gegen keine Regel verstoßen. Fertig.

    d.h. wenn innerhalb der Spielzeit ein 7m gepfiffen wird ist es dann egal ob der Wurf noch vor oder erst nach Ende der Spielzeit ausgeführt wird, entscheidend ist, dass der Spieler noch innerhalb der Spielzeit zum 7m antritt..dann könnte man sich ein solches Palaver wie jetzt ersparen

    Nee, wir sind nicht beim Basketball, wo ein Wurf trotzdem noch zählt, wenn er nach Schlusspfiff drin ist.

    Das würde mehr Irritationen bringen als beseitigen.

    @ TCLIP: Das ist jetzt zu allgemein. Ist ja beim Fußball auch nicht allgemein so. Ein falscher Einwurf gibt z.B. Einwurf für den Gegner.

    Lass uns das lieber konkret auf den Siebenmeter beziehen:

    Beim Handball wäre ein Fehler der anreifenden Mannschaft beim 7-Meter nach Anpfiff (Mitspieler läuft vor dem Verlassen des Balles aus der Hand über die 9-Meter-Linie,
    oder der Werfer springt oder tritt über die Linie, oder der Werfer hält den Ball länger als 3 Sekunden) mit Freiwurf für die andere Mannschaft zu ahnden.

    Nicht so schnell. Sind die 3 Sekunden nicht Auslegungssache der Schiedsrichter und damit eine Tatsachenentscheidung? Ich meine, das weiter oben gelesen zu haben.

    Ja, das kommt dann auch noch dazu, dass die drei Sekunden eigentlich eine Tatsachentscheidung sind.

    Obwohl, wenn die Uhr jetzt bei 59:56 gestanden hätte und er hätte dann nicht bis zum Schlusspfiff geworfen, glaube ich schon, dass das anfechtbar gewesen wäre, weil ja dann die 3 Sekunden-Regel deutlich (und für die Schiedsrichter unverkennbar) gebrochen worden wäre.

    Also hat der Werfer den Wurf nicht innerhalb von drei Sekunden ausgeführt und es wäre auf Freiwurf für HBW Balingen-Weilstetten zu entscheiden gewesen.

    Wenn die Uhr wirklich auf 59:57 zurückgestellt wurde, widersprechen sich die beiden Regelpassagen.

    Nein, dann hat er nicht innerhalb von drei Sekunden geworfen.
    Aber nein, länger als drei Sekunden bis zum Abpfiff waren es auch nicht.

    Wenn die Uhr nicht noch mal manuell auf 59:57 gestellt wurde, hatte er die drei Sekunden zu 99 Prozent gar nicht,
    also kann er dann auch nicht gegen die Regel verstoßen haben.

    Aber selbst im ersten Fall: Nein, ich glaube nicht, dass es bei zwei unterschiedlichen Regeltexten zur Spielwiderholung kommt;
    vor allem nicht, wenn sich die Schiedsrichter an die Anweisungen gelten, die in diesem Fall angewendet werden.

    Wenn ihr einfach mal auf die Uhr guckt, seht ihr auch, dass die drei Sekunden Spielzeit vor dem Wurf rum waren.

    @ Arcosh: Wenn die Uhr wirklich auf 59:57 zurückgestellt wurde, hat er das nicht.

    Ansonsten hatte er die 3 Sekunden zu 99 Prozent gar nicht, weil Ende war.

    Klar ist aber, dass die den Text nachbessern müssen!

    Bei exakt 3,0 Sekunden widersprechen sich die beiden Passagen.

    Es gibt eine klare Anweisung, in dem Fall wiederholen zu lassen, und das wurde gemacht.

    So, jetzt hier ein Regelausschnitt, der die Sache noch klarer macht:

    "Bei einer Wurfausführung mit Anpfiff sind grundsätzlich ebenfalls alle Regelwidrigkeiten zu ahnden, z.B. wenn der Werfer springt, den Ball
    länger als 3 Sekunden hält oder seine korrekte Position verlässt, bevor der Ball gespielt ist."

    Quelle: Internationale_Handballregeln_mit_den_DHB-Zusatzbestimmungen_und_Aenderungshinweisen_Stand_1._Juli_2016.pdf

    Hat der Lemgoer den Ball zwischen Anpfff und Abpfiff länger als drei Sekunden gehalten?

    Nein!

    Die Aussage von Kehrmann ist völliger Blödsinn!

    Die Schiedsrichter haben (in allen Ligen!) die ganz klare Anweisung, keine Absprachen in solchen Situationen zu machen und auch keine Empfehlungen abzugeben!

    Es gab schon Wiederholungsspiele, weil das doch gemacht wurde, der Werfer sich nicht dran gehalten hat, trotzdem einfach geworfen hat, und die Schiedsrichter das Tor dann nicht anerkannten.

    Das ist gegen die Regeln.

    Es ist ganz alleine die Entscheidung des Werfers, ob er wirft oder wartet!

    Deswegen wird ganz sicher in der Bubdesliga kein Siebenmeter wiederholt!

    Ich weiß auch nicht, warum wir das noch diskutieren.
    Wir haben doch mittlerweile festgestellt, dass der Abpfiff vorher kam!

    Das entscheidende wird sein, ob es noch drei volle Sekunden waren. Wenn die Zeitnehmer auch noch Zehntelsekunden stoppten, dann kommt es auf deren Aussage wohl an.

    So funktioniert das aber nicht.

    Man kann nicht je nach Halle und Uhr auch noch danach unterscheiden, ob Zehntel oder Hundertstel gestoppt werden oder nicht.

    Zumal ja auch die Schiedsrichter für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich sind und nicht das Kampfgericht!

    Da kann man nur nach einheitlicher Anweisung handeln!

    Also, meines Wissens nach, ist die Anweisung ganz klar, widerholen zu lassen, wenn die Uhr bei 59:57 stand und bis zum Abpfiff kein Wurf erfolgte. Hab ich zuletzt noch von DHB-Schiedsrichtern gehört. Und nein, ich kann es euch nicht belegen.

    Wir werden es sehen.

    Die Regel ist klar. Ertönt das Schlusssignal, wenn das Ergebnis des Wurfes (drin oder nicht drin) noch nicht feststeht, wird er wiederholt.
    Hier war sogar schon vor dem Wurf Schluss. Also Wiederholung völlig richtig.

    Bei Anpfiff bei 59:57 verstößt er nicht gegen die 3-Sekunden-Regel, weil halt innerhalb der drei Sekunden auch das Schlusssignal kommt.

    Du kannst eine Aktion nicht gelten lassen, die nach dem Schlusssignal kommt.

    Hier sind zwei Sachen blöd gelaufen:
    1. Der Lemgoer will erst nicht werfen und wirft dann doch (aber zu spät).
    2. Dass der Schlusspfiff so schwer zu hören war.

    Aber von den Schiedsrichtern war in der Szene alles korrekt.

    Nur die rote Karte bleibt für mich ein Rätsel.

    Eggert haut Duvnjak so mit dem Ellenbogen ins Gesicht, dass die Nase blutet.
    Lauge haut im Pokal dem Außen voll mit dem Ellenbogen in den Magen.
    Alles zwei Minuten.
    Und ein Foul von Balingen, das man zigmal pro Spieltag sieht, ist dann Rot.
    Das ist Mist!

    Die Sache mit dem Gesicht halten ja, aber wir sind uns doch einig, dass Strobel ihn in der Wurfaktion durch den Kontakt zu Fall bringt. Letztlich aber auch egal, denn den 7m hätte es auch 31 Sekunden vor Schluss gegeben und ob es jetzt 2 min oder rot gibt ist zu diesem Zeitpunkt irrelevant.

    Das stimmt!

    Aber es zeigt trotzdem wieder, dass in dieser Saison überhaupt keine Linie bzgl. roter Karten für Fouls erkennbar ist.

    Regel 8:10 d) aa) in Zusammenhang mit 8:5 a)

    Dafür muss das Foul ansich aber schon nach 8:5 eingestuft werden (also ein Foul, das sowieso mit Rot zu bestrafen wäre, egal wann).

    7-Meter war es ja sowieso, dafür braucht es dann 8:10 d) nicht.

    Nur ich verstehe nicht, was an dem Foul 8:5-würdig gewesen sein soll.
    Das war ne große Schauspieleinlage vom Lemgoer (wohl wegen der letzten 30 Sekunden).
    Der schmeißt sich hin und fasst sich ans Gesicht, obwohl er da gar nicht getroffen wurde.