Beiträge von Rheiner

    Ihr macht mich wahnsinnig.

    Das mit dem Ablegen gilt für den Spieler auf dem Feld, der den Ball bei einer Entscheidung gegen seine Mannschaft hat!

    Wiede ist draußen und kann daher den Ball regeltechnisch gar nicht haben.

    EDIT. Mein Post hat sich mit dem von wmk überschnitten.

    @ TCLIP:

    Auf der Videoplattform gibt es auch das Fernsehbild (ganzes Spiel).

    Er geht extra dahin, um die Ausführung zu stören.

    Und er steht da ja auch nicht nur, sondern agiert mit den Armen und Beinen, um dem Werfer so wenig Möglichkeiten wie möglich zu lassen.

    Es geht mir nicht um eine formal-regeltechnische Beurteilung der Szene. Hätte Wiede oder irgendwer anders den Ball nicht aufgehalten, wäre Boomhouwer wohl nicht mehr innerhalb der Zeit an den Ball gekommen, und man hätte sich die ganze Aufregung sparen können.

    Das ist doch unerheblich.

    Wiede macht es ganz bewusst, um dem Melsunger die Chance zu nehmen. Das schafft er. Punkt.

    Schiedsrichter fanden es aber scheinbar im Rahmen oder haben es nicht gesehen.
    Also Tatsachenentscheidung. Fertig.

    Denn selbst bei Ausführung des Einwurfs (die nicht wie wie ursprünglich geplant vom Spieler auszuführen war) lag faktisch eine Behinderung vor. DAS stößt mir ganz bitter auf.

    Beim Abstand war nichts zu ahnden. Er führt aus und der Mitspieler bekommt den Ball; Berliner berührt den Ball nicht.
    Trifft der Ball den Berliner, gibt's 2 Minuten.
    Kann der Werfer wegen ihm nicht ausführen, gibt's Rot und Strafwurf.
    Aber so war da nichts zu entscheiden.

    Es geht mir nicht um eine formal-regeltechnische Beurteilung der Szene. Hätte Wiede oder irgendwer anders den Ball nicht aufgehalten, wäre Boomhouwer wohl nicht mehr innerhalb der Zeit an den Ball gekommen, und man hätte sich die ganze Aufregung sparen können. Und es stimmt, wenn man sehr laut stellt, hört man die Sirene, und was immer auch geschehen wäre, die Zeit hätte nie und nimmer gereicht, ein Tor innerhalb der Spielzeit zu erzielen.

    Ja, gut, das hat aber nichts mit der Entscheidung zu tun.

    Hätte, wäre, wenn.

    Das Kriterium ist die Aktion von Wiede (die ja in den letzten 30 Sekunden stattfand):

    Finden es die Schiris korrekt, lassen sie laufen; finden sie es nicht korrekt, muss es Rot und Strafwurf geben.

    Alles andere ist unerheblich.

    Oder halt, der Werfer führt wegen des Abstandsvergehens nicht aus. Dann auch Rot und Strafwurf.

    Im Nachhinein wäre es aus Melsunger-Sicht "richtig" gewesen, wenn der Einwerfer wegen des klaren Abstandsvergehens des Berliners nicht ausgeführt hätte (und zwar deutlich, dass er zu dem Spieler, zu dem er werfen will, nicht werfen kann, weil der Abwehrspieler im Weg steht). Nicht den Spieler anwerfen, sondern nicht ausführen! Dann wäre den Schiris fast nichts anderes übrig geblieben, als Rot und Strafwurf zu geben.

    Was natürlich auch nicht zur Beruhigung der Gemüter beiträgt, ist die Tatsache, dass - zumindest im Fernsehen - überhaupt keine Sirene zu hören ist.

    Doch, die Sirene war auch im Fernsehen gut zu hören (hab's mir gerade noch mal angeguckt), aber ich habe gestern am TV nur auf den Wurf geachtet und es auch nicht mitbekommen.

    Hier aus Zuschauersicht mit eingeblendeter Hallenuhr:

    https://www.youtube.com/watch?v=vNRnBUl3ELM

    Der Streitpunkt war auch gar nicht die Sirene oder das nicht gegebene Tor, sondern die Aktion von Wiede.

    Bei dem Video oben sieht man, dass es zwei Sekunden dauert, bis der Melsunger den Ball da rausholen kann.
    Das ist die Zeit, die am Ende fehlt.

    Aber, wie gesagt: Wiede macht es geschickt. Da gibt kein Schiedsrichter Rot plus Strafwurf - zumindest nicht auf dem Niveau.

    Ach wirklich?

    Lies z.B. mal diesesUrteil nebst Begründung.

    Diese vielschichtige Betrachtungsweise zum Komplex "Tatsachenentscheidung - spielentscheidender Regelverstoß" kann nicht immer binnen einer Viertelstunde unmittelbar nach einem nervenaufreibdenden Spiel durch einen Verantwortlichen vorgenommen werden!

    Bei dem Urteil bin ich nach wie vor fest davon überzeugt, dass das 1. erfolgreich anfechtbar wäre und 2. auch letztendlich nur so entschieden wurde, weil sie wussten, dass es nicht mehr angefechtet wird, weil es eh nicht mehr entscheidend war.

    Das Urteil widersprach allen Urteilen, die ich bisher gelesen habe; und da waren z.T. viel grenzwertigere Sachen dabei, die mit "Tatsachenentscheidung" abgeschmettert wurden.

    Aber das Ding war zu sehr in der Presse, da gab es Filmaufnahmen von, das zog sich ewig hin.
    Spielwiederholung war wohl die "einfache" Lösung, zumal das Wiederholungsspiel ansich niemanden mehr interessierte.
    Es ging nur noch um die Szene und die Fehlentscheidung.



    beim spiel nürnberg gegen bayern wurde das phantomtor von helmer zwar als tatsachenentscheidung
    gewertet, aber aufgrund des einspruchs der nürnberger aufgrund einer "offensichtlichen falschen tatsachenentscheidung"
    ein wiederholungsspiel angesetzt...

    Ewig her. Ist heute undenkbar.

    Ich weiß auch nicht genau, wie das zu verstehen ist, wenn hier der Spielleiter von gestern und Beobachter-Chef, Thorsten, selbst öffentlich Heinevetters Verhalten als "grenzwertig" bezeichnet.

    Sie sehen es also auch so, aber machen nix.

    Das wirkt dann schon ein bisschen wie "Wir wissen das, aber bei ihm können/wollen/dürfen wir nix machen."

    Vielleicht ist es nicht so, aber so wirkt das.

    Ja, auch das ist leider sportartenübergreifend so, dass sich einzelne Spieler viel mehr erlauben dürfen als andere.

    Fast alle anderen HBL-Torhüter dürften sich das niemals erlauben.

    Genau wie die meisten Fußballer auch Rot kriegen würden, wenn sie dem Linienrichter mehrfach "Fuck you" zurufen.
    Bei Robben gibt's Gelb.

    Ist halt so.

    Ich frage mich ohnehin weshalb bei einer Tatsachenentscheidung überhaupt Einspruch eingelegt wird..das erscheint mir recht sinnfrei..da könnte ja auch Berlin wegen des klar abgestandenen 28:28 Einspruch einlegen..aber das war eben auch eine Tatsachenentscheidung

    Naja, gerade bzgl. der letzten 30 Sekunden hat man ja in der Vergangenheit mehrfach gesehen, dass es sich lohnen kann, Einspruch einzulegen.

    Und da man nur kurze Zeit die Möglichkeit hat, finde ich es tendenziell richtig, gerade bei den Letzte-30-Sekunden-Szenen im Zweifel Einspruch anzukündigen.
    Dass die den wirklich durchziehen, kann ich mir nicht vorstellen.

    Das Problem ist halt auch, dass die meisten den Unterschied zwischen Tatsachenentscheidung und Regelverstoß nicht verstehen.

    Ich kann Melsungens Ärger schon verstehen.

    Wiede nimmt sich den Ball, legt den bewusst hinter sich und ist so dann natürlich noch mit seinem Körper zwischen Melsunger und Ball.

    Er nimmt dadurch Melsungen genau die Sekunde, die nachher fehlt.

    Das Lustige ist, dass Wiede sich im Interview sogar selbst verplappert hat:
    "Ich habe den Ball hinter mich gelegt."

    Der Einspruch ist trotzdem zwecklos, da es eine Tatsachenentscheidung ist, weil
    die Schiedsrichter es halt nicht gesehen haben oder als nicht strafwürdig eingeschätzt haben.

    Es ist auch sehr geschickt gemacht von Wiede.
    Genug, um Melsungen den letzten Angriff zu nehmen, aber nicht so viel, dass die Schiedsrichter eingreifen.

    Das hat man jetzt schon öfters gesehen, dass die neue Regel nicht dazu geführt hat, dass solche Aktionen ausbleiben,
    sondern sie werden nur wesentlich geschickter ausgeführt.

    Rolex-Kalle hat sich streng nach dem Motto "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?" auch geäußert.
    C9wn_ObW0AABfYW.jpg:large

    Das war ja klar und ist typisch für die Doppelmoral der Bayern.

    Seit Jahren werden sie weitergebracht, wenn es wirklich mal in entscheidenden Spielen eng wird, und immer reden das die Bayern schön - und dann werden sie einmal gegen einen anderen Großen (die ebenfalls sonst den Bonus haben) benachteiligt, schon geht die Post ab.

    Das ist typisch Bayern und vor allem typisch Rummenigge.
    Der Mann war für mich immer schon der Inbegriff von Doppelmoral - und alleine für ihn freut mich das Ausscheiden schon.

    Bzgl. Schiedsrichterentscheidungen bin ich schon der Meinung, dass sie zu den Spiele-Diskussionen dazugehören
    (gerade in solchen Fällen).

    Aber ansonsten habt ihr natürlich Recht.

    Regeldiskussionen in dem Ausmaß gehören hier nicht hin (vor allem nicht, wenn das so klare Sachen sind,
    die eigentlich allgemein bekannt sein sollten), und ich werde mich da in Zukunft zurückhalten (gerade, wenn schnell
    klar ist, dass es sinnlos ist)!

    Zitat von TCLIP

    das geforderte "deutliche eintreten" ist sicherlich durch stehen auf der linie gegeben, wohlgemerkt, nicht mal eben für eine zehntelsekunde berüht...

    :lol::lol::lol:

    Unfassbar.

    6:2 c) ist sooooooooooooooooo eindeutig - und hier schaffen es trotzdem noch einige, das völlig zu ignorieren.

    Leute, macht mich nicht wahnsinnig.

    Bitte nicht wieder so klare Sachen rauf-und-runter-diskutieren.

    Siebenmeter gibt es, wenn der Abwehrspieler IM Kreis steht oder durch den Kreis läuft!
    Nicht auf der Kreislinie.

    Seit sechseinhalb Jahren!

    Die Regel ist ganz eindeutig und wurde schon vor über 6 Jahren in der Handballecke klar besprochen.

    Abwehr im Kreis


    (Gelöscht) - ich halte mich raus, ist besser für den Blutdruck...

    Ja, weil du die Regeln nicht kennst.

    Dann halte dich doch lieber direkt raus, bevor du mich beleidigst.