Beiträge von Rheiner

    wenn ich zu manchen sachen stellung nehme, weis ich meist auch schon das gegenwind kommt, manchmal
    sogar schon von welchem user.....aber das ist doch das normalste in einer diskussion...solange niemand
    ausfallend wird, gehört das doch zum austausch verschiedener standpunkte dazu.

    Ja, stimmt, da hast du recht!

    Ich bin sonst ja auch immer so, dass ich alles ausdiskutiere bis zum Geht-nicht-mehr und es auch nicht mag, wenn
    Diskussionen einfach so unterbunden werden.

    Hier war es einfach nur ein Vorschlag, weil wir das nicht ausdiskutiert kriegen.

    Ihr glaubt mir nicht, dass die Anweisung so ist, obwohl ich sie mehrfach auf verschiedenen Ebenen gehört habe
    (mit ausgiebiger Diskussion darüber).

    Nicht-Schiedsrichter waren nicht dabei und es gibt nichts Schriftliches.

    Schiedsrichter, die dabei waren, sagen nichts dazu.

    Eine Diskussion darüber, ob die Anweisung sinnvoll ist, könnte was bringen.

    Aber eine Diskussion über etwas, was ihr gar nicht beurteilen könnt (nämlich ob es die Anweisung gibt),
    und die, die es beurteilen können, nichts dazu sagen, macht überhaupt keinen Sinn.

    Beleidigt bin ich nicht. Ich kann es nur überhaupt nicht ab, wenn Sachen totgeschwiegen werden.
    Der Vorwurf geht natürlich nicht an die Nicht-Schiedsrichter.

    Ich schlage vor, wir beenden die Diskussion, das bringt so nichts.

    Vielleicht merkt ihr, dass sich einige Schiedsrichter (auch die, die sonst zu allem was sagen), sich hier schön zurückhalten.
    Ich habe Schiedsrichter hier im Thread gesehen, die mit mir zusammen auf Weiterbildungen waren, als das gesagt wurde, und hier schön stumm bleiben.

    Ich habe aber unterschätzt, dass das wohl ein "internes" Thema ist, das man nicht öffentlich diskutieren sollte.

    Find ich persönlich nicht gut, weil der Handball in Sachen Regeln sowieso zurzeit ein Transparenzproblem hat.
    Spieler und Trainer verstehen die neuen Regeln nicht (bestes Beispiel die bzgl. der letzten 30 Sekunden),
    Zuschauer sowieso nicht. Und TV-Kommentatoren bringen alles durcheinander und schaffen noch mehr Verwirrungen.

    Wenn jetzt noch Anweisungen zu Tabu-Themen gemacht werden, weil das vielleicht bei Spielern und Trainern nicht so gut ankäme
    oder vielleicht ausgenutzt werden könnte, halte ich das für "nicht optimal", um das mal nett auszudrücken.

    Aber okay, lassen wir das jetzt. Wenn einer sich hier hinstellt und erzählt und erzählt, und alle anderen Schiedsrichter
    tun so, als wüssten sie von nix, bringt das nichts.

    Ich habe die Regelecke hier immer als Austauschmöglichkeit zwischen Schiedsrichtern über Regeln, Erfahrungen, Anwendungen usw. gesehen.
    Und natürlich auch für Handballer, die Fragen an Schiedsrichter haben. So eine Frage kam, und ich habe sie beantwortet, wie es gelehrt wird und umgesetzt wird.

    Dass man das nicht offen sagen sollte - darüber habe ich nicht nachgedacht.
    Darum sollten wir das jetzt lassen.

    Wenn ich deswegen einen Einspruch einhandele, soll ich dann sagen, das ist aber oberste mündliche Lehrmeinung ??

    Einspruch kann man gegen alles einlegen.

    Aber durchkommen wird ein nicht geahndetes Foul niemals.


    Alles, was nicht schriftlich durch Regelwerk, Urteile der Handballbundesgerichte, IHf- oder EHF-Instanzen schriftlich hinterlegt ist, kann und darf mich nicht interessieren.

    Wenn man danach handelt, kommt man im Schiedsrichterwesen überall hin.

    Nur nicht ganz nach oben.

    Nein, ich hab das nicht durcheinander geworfen.

    Das wurde mehrfach klar gesagt und ewig diskutiert, weil gerade ein älterer Kollege das nicht akzeptieren wollte.

    Und zum Fernsehen; Naja, wenn ich weiß, dass die Lehrmeinung im Kreis und im Verband so ist,
    und ich sehe, dass es im DHB, EHF und IHF genauso gehandhabt wird, weiß ich, dass das sehr einheitlich
    so gelehrt und umgesetzt wird.

    Daher weiß ich, dass sich nicht der Lehrwart vertan hat oder ich das falsch verstanden habe.

    Kann mir doch keiner erzählen, dass das Zufall ist, dass oben durch alle Wettbewerbe hindurch danach gehandelt wird.
    Oder glaubt ihr, die Schiedsrichter sagen einfach so zu sich: "Och, komm, eine Strafe reicht, ich hab keine Lust, noch eine zu geben." Und zwar zufällig alle gleich und jedes Spiel wieder aufs Neue? Blödsinn.

    Und mir können die anderen Schiedsrichter hier nicht erzählen, dass sie das noch nicht gehört haben.


    Dein Beispiel ist natürlich ein Extrembeispiel mit zwei roten Karten hintereinander, Frank.

    Ich würde nach der zweiten Aktion unterbrechen, rote Karte für die Aktion. Fertig.

    2 Minuten wegfallen lassen.

    Man sollte es auch nicht zu einer Klopperei ausarten lassen.

    Dann kommt man mit der "Anweisung" super zurecht.

    Ich finde nichts Schriftliches.

    Vielleicht ist das gar nicht gewollt, dass es da was Schriftliches gibt.
    Darüber hab ich nicht nachgedacht.

    Es ist die Lehrmeinung, und wenn ihr mal Handball im Fernsehen seht, werdet ihr das genau so sehen.
    Aber wie gesagt: Bei uns besteht die Anweisung auch auf unteren Ebenen.
    Das härtere Foul wird bestraft, bei gleichharten eins davon (ich nehme dann eher das letzte, also das, das den Angriff unterbricht).

    In der Praxis funktioniert das sehr gut!

    Gerechtes Unentschieden und insgesamt gute Schiedsrichterleistung!

    Knackpunkt war die Szene am Ende mit Sellin. Für mich Rot und Strafwurf.
    Aber kein Regelverstoß, da die Schiedsrichter es gar nicht geahndet haben,
    also Tatsachenentscheidung.

    Vielleicht war es in diesem Fall nach dem Theater bei Flensburg - Füchse sogar besser so.
    Das hätte sonst wieder Theater gegeben. So haben das alle akzeptiert.

    Das sind im Grunde allerdings unabhängige Spielsituationen (nacheinander 3 Fouls an 3 verschiedenen Spielern)- was schon mal ein großer Unterschied zum ursprünglichen Thema ist.

    Nicht wirklich, denn die Lehrmeinung bzgl. der Bestrafung des härteren Fouls bezieht sich genau auf solche Fälle.
    Die Unterscheidung, ob die Fouls am selben Spieler waren, wird dabei nicht gemacht (macht auch keinen Sinn; nach dem
    Motto: Der hat schon eine verpasst bekommen, also kann der noch eine vertragen, oder wie?).

    3 Strafen in einem "Angriff" (also bis zum Ende des Vorteiles) geht voll gegen diese Anweisung und würde man auch in höheren Ligen niemals sehen.

    Ich kenne überhaupt nur ein älters Gespann auf Kreisebene, dem ich sowas zutraue.

    Völlig unabhängig davon, wie das Spiel ausgehen mag, lieber Rheinland-SR (SR steht doch für Schiedsrichter, gelle?); meinst Du nicht, dass Du Dich mit solchen Äußerungen über sehr verdiente Sportfreunde und in dem Fall Kollegen, ein ganz wenig zurück halten solltest?

    Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Schiedsrichter, sondern in dem Fall gegen den Ansetzer.

    Das ist einfach nicht geschickt.

    Ganz ehrlich:

    Wie kann man zu einem Spiel in Magdeburg (dann noch gegen ein Top-Team)
    wieder die Schiedsrichter hinschicken, die Magdeburg in dieser Saison zu Hause
    schon durch einen klaren Regelverstoß einen Punkt genommen haben?

    Völlig egal, wie das Spiel jetzt verläuft - ich kann das nicht nachvollziehen.

    :nein:

    Nochmal zum genauen Mitlesen: Der SR-Rheinland schrieb, dass es bei Tätlichkeit blau gibt, es sei denn, dass es als Affekthandlung gewertet wird, das wäre hier nicht zutreffend, weil das Foul (Foul hat SR geschrieben) zu weit zurücklag, darauf war mein Einwand, dass die Tätlichkeit gar nicht wegen der Abwehraktion kam, sondern mit dem Anfassen und Ansprechen von P.Müller zu tun hatte und dann doch als Reflex bewertet werden kann. Das ist einfach eine andere Interpretation der Szene, so what? Nach wie vor kann niemand, der P.Müller hier vehement verteidigt, nur im Ansatz erklären oder rechtfertigen, warum er Bezjak anfässt und sich mit dem Gesicht in einer Nähe zu Bezjak befindet, die man gemeinhin als Gesprächspartner nicht sucht.
    Ganz allgemein gibt es öfter Tätlichkeiten in Manschaftssportarten, ich habe aber noch keine gesehen, die ohne einen mindestens mittelbaren Bezug zu einer unsportlichen Handlung (Foul, nonverbale Gesten, verbale Provokation) erfolgte. Sollte es eine entsprechende Untersuchung geben, die belegt, dass ein Großteil der Tätlichkeiten aus heiterem Himmel ohne Bezug zum Geschädigten erfolgt, bin ich dankbar für eine Information.

    Ein Revanchefoul nach einem erlittenen Foul (!) kann vor Blau bewahren, aber nicht nach einer Provokation!

    Keiner sagt, dass Tätlichkeiten aus heiterem Himmel passieren.
    Wenn man aber keine Tätlichkeit mit Sperren geahndet wird, wo möglicherweise vorher irgendwas war, gibt das demnächst munteres Kloppen.

    Nee, das ist schon richtig so. Tätlichkeiten müssen mit Sperren belegt werden; es sei denn, wenn es wirklich ein unmittelbarer Reflex auf ein eindeutiges Foul des Gegners ist.

    Das muss man von Sportlern erwarten können, dass die nicht einfach Gegnern ins Gesicht hauen.

    Der Sichtvergleich wurde vor seher, sehr vielen Jahren komplett abgeschafft (90er?, 80er?)

    Bei uns im Kreis gibt es ihn seit ein paar Jahren wieder - für alle Spiele vorgeschrieben.

    Ich find es völlig sinnlos, denn wenn jemand seinen Pass "vergessen" hat, unterschreibt er einfach,
    dann darf er mitspielen.

    Also wer besch..... will, kann das ohne Probleme weiterhin tun.
    Und wenn es doch auffliegt, dann dadurch, dass die Spieler sich (gerade auf Kreisebene) untereinander kennen.
    Aber nicht durch den Sichtvergleich.

    @ Alf: Bewegung ist keine Voraussetzung für einen Schritt. Hochheben des Fußes und wieder absetzen, ist ein Schritt.
    Sternschritte gelten beim Handball als Schritt - anders als beim Basketball.

    Wichtig ist noch zu sagen, dass der Nullkontakt nur gilt, wenn man den Ball in der Luft von einem Mitspieler bekommt oder sonst abfängt.
    Dann zählt der erste Kontakt auf dem Boden nicht. Wenn beide Füße gleichzeitig aufkommen, ist noch kein Schritt gemacht.
    Aus dem eigenen Anprellen gibt es keinen Nullkontakt!

    In Regel 7:3 ist klar definiert, was ein Schritt ist.

    Hier geht wieder alles durcheinander.

    Ob Schauspielerei oder Provokation - ist doch alles egal.

    Der Schlag ins Gesicht abseits der Spielhandlung ist ne Tätlichkeit = Blaue Karte.

    Die einzige Argumentation, die man gegen Blau anführen könnte, wäre ein Revanchefoul (Regel 8:9 f).
    Aber das trifft m.E. hier nicht zu.

    Alle anderen Aspekte haben mit der Beurteilung, ob Blau oder nicht, überhaupt nichts zu tun.

    Bei der roten Karte wäre ich mit deinen Unterstellungen sogar noch mitgegangen.
    Warum das allerdings blau gab, ist mir trotzdem immer noch nicht klar.

    Ein Schlag ins Gesicht ohne Bezug zu einer Spielhandlung ist ne Tätlichkeit.
    Hier lief das Spiel ja noch nicht mal.

    Für ne Revanche im Reflex nach einem erlittenen Foul (Rot ohne Blau) ist m.E. zu viel Zeit zwischen Foul und Schlag vergangen.

    Ich weiß auch gerade gar nicht genau, ob das anwendbar wäre, wenn das erlittene Foul (vergleichsweise) harmlos ist und gar nicht bestraft wird. Aber da bin ich mir nicht sicher.

    Ist auch egal, denn hier trifft das m.E. eh nicht zu (wegen des zeitlichen Abstandes).

    M.E. war Rot plus Blau völlig korrekt.