Beiträge von Rheiner

    Ich verstehe einfach nicht, warum man bei noch 40 zu spielenden Sekunden, einem Tor Rückstand und Ballbesitz Gegner nicht offensiv deckt? ?(

    Das sollte doch nun wirklich mittlerweile bekannt sein, dass man locker 40 Sekunden runterspielen kann, wenn die Abwehr hinten steht. Gerade auch wegen der 6-Pässe-Regel.

    Der Torwart sollte außerhalb des Torraums den Ball nicht berühren dürfen. Wozu braucht man mit der Brechstange ein taktisches Mittel, um künstlich eine Überzahl herzustellen?

    Man kann zu der Regel stehen, wie man will, aber in den meisten Fällen wird durch die neue Regel keine Überzahl geschaffen, sondern ausgeglichen!

    Es steht übrigens in den Erläuterungen sogar explizit drin, dass bei Betreten des Torraumes durch einen 7. Feldspieler, um sich einen Vorteil zu verschaffen, 8:7 f (also unsportliches Verhalten) anzuwenden ist.

    Da aber Frank ja auch die Erläuterungen völlig egal sind, kommen wir auch damit nicht weiter.

    An die Livestream-Kommentatoren:

    Wenn bei Passiv nach (!) dem 6. Pass ein Foul passiert oder ein Wurfversuch von der Abwehr abprallt, gibt es noch einen zusätzlichen Pass.

    Auch wenn dann ein Foul oder Abpraller kommt, gibts noch einen Pass.

    Usw.

    Der Erlanger hätte also sogar noch mal abspielen können.

    Das Paradoxe in Gruppe B ist, dass Platz 3 und 4 die schlechtesten sind, weil man dann nämlich Barcelona bzw. Paris im Viertelfinale hätte!

    Platz 5 und 6 gehen denen komplett aus dem Weg!

    Beispiel Vergleich Platz 4 aus B und Platz 5 aus B:

    B4 spielt im Achtelfinale gegen A5, B5 gegen A4.
    Eigentlich kaum ein Unterschied. A3 bis A5 sind auf Augenhöhe.

    Aber dann:

    Im Viertelfinale spielt B4 gegen den Ersten aus A.
    B5 gegen den Ersten aus B.

    Und das ist ein gewaltiger Unterschied.
    Da wüsste ich, ob ich lieber 4. oder 5. in Gruppe B werden will.

    Genauso:

    Der 3. aus B würde im Viertelfinale gegen den 2. aus A spielen.

    Der 6. aus B aber gegen den 2. aus B!

    Man sollte in Gruppe B nicht 3. oder 4. werden.

    Mein (negatives) Highlight:

    Ein Löwe trifft einen Kroaten beim Gegenstoß mit der Hand im Gesicht.

    Das Sky-Duo sieht Stürmerfoul.

    :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    Und es habe zwar viele strittige Pfiffe für Zagreb gegeben, aber keinen einzigen für die Löwen.

    :lol::lol::lol:

    Da ist echt jeder Bundesliga-Livestream von den Vereinen objektiver und fairer.


    Regel 8:7 Die unter a-f genannten Handlungen sind Beispiele für ............

    Und an dieser Stelle fängt das Denken an. Progression ja nein? Wie schwer ist das Vergehen? Vorsatz oder Absicht ja nein? Auswirkung auf das Spiel?


    Denken kannst du, aber es bleibt dennoch ein unsportliches Verhalten und nicht grob unsportlich!

    Und das Gerede mit Vorsatz ist Blödsinn, denn das haben fast alle Unsportlichkeiten so ansich, dass sie mit Vorsatz geschehen. Darum sind sie ja unsportlich.


    Und wenn das so klar ist, erklär doch mal 8:10 b, den Bezug auf 4:6
    Die Situation ist Analog hier. Verhindern einer Torchance und Vorsatz.


    Wir sollen dir jetzt ernsthaft den Unterschied erklären zwischen einem Spieler, der auf dem Feld ist und regelwidrig den Torraum betritt und einem Spieler, der gar nicht auf dem Spielfeld ist und einfach als zusätzlicher Spieler aufs Feld läuft, um eine Torgelegenheit zu verhindern, oder das vom Auswechselraum aus tut?

    :pillepalle:

    Hallo Frank,

    das ist nicht böse gemeint, aber solche Schiedsrichter wie du sind echt "schwierig" für diesen Sport.

    Ich kenne auch so Schiedsrichter persönlich, die sich die Regeln machen, wie sie wollen und rote Karte geben,
    wo keine rote Karte zu geben ist.

    Das ist fast immer die ältere Garde.

    Du hast Recht, dass man da nicht mit Gelb anfangen muss (sollte).
    Aber aus einem unsportlichen Verhalten (was taktisches Betreten des Torraumes eindeutig ist; sonst beim wiederholten Mal, hier schon beim ersten) einfach eine grobe Unsportlichkeit zu machen (genau wie beim Blocken des Balles mit Abstandsvergehen in den letzten 30 Sekunden), ist einfach hanebüchen und falsch.

    Das Problem ist, dass hier ja auch junge Schiedsrichter mitlesen und das bei deinen Beiträgen wohl nicht auf den ersten Blick erkennen, dass das regeltechnisch Unsinn ist.

    Aber wir kommen da auf keinen gemeinsam Nenner und sollten die Diskussionen wohl besser fortan lassen.

    Viele Grüße
    Rheinland-SR

    Ich finde die Erläuterungen eigentlich gut.

    Z.B. was beim Blocken des Balles mit Abstandsvergehen in den letzten 30 Sekunden passiert (wir haben ja bei der Diskussion hier gesehen, dass es durch den Regeltext alleine nicht allen klar ist; die Erläuterung widerspricht da nicht, sondern erläutert).

    Oder dass es keinen Nullschritt beim eigenen Anprellen gibt (was jetzt endlich ins Regelheft geschrieben wurde).

    Oder dass Regel 8:10 c) auch greift, wenn die Ausführung eines formellen Wurfen durch einen Wechselfehler oder Unsportlichkeit auf der gegnerischen Bank verhindert wird.

    Oder dass ein geblockter Wurf bei angezeigtem Passiv-Warnzeichen zwar ansich noch kein Pass ist, aber zum zählbaren Pass wird, wenn er wieder beim Werfer oder einem Mitspieler landet.

    Gerade die Guidelines und Interpretationen klären viele offene Fragen und strittige Themen.

    Schwierig wird es dann, wenn selbst eine Erläuterung noch unterschiedlich interpretiert werden kann, wie bei dem Beispiel hier mit der Freiwurfausführung nach dem Schlusssignal.

    Unfassbares Finish gerade bei Celje - Brest.

    8o8o8o

    34:34 - noch 40 Sekunden zu spielen.

    Brest trifft. 34:35.

    Celje macht 25 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. 35:35.

    Anwurf Brest, Celje fängt den Pass beim Anwurf ab, läuft frei aufs Tor und trifft. 36:35.

    Noch 10 Sekunden, Brest hat wieder Anwurf, spiel blitzschnell über außen, Tor. 36:36.

    Celje hat einen letzten Wurf 3 Sekunden vor Schluss, Torwart hält.

    36:36 Endstand.

    Sowas hab ich noch nie gesehen!

    Von alle gleichzeitig war ja auch nicht die Rede. Es geht darum, dass HBL-Spiele nicht mehr an fünf Tagen in der Woche stattfinden. Und übrigens auch nicht mehr mittwochs. Mal sehen, was die besagte PK morgen bringt.

    Achso, ja, das geht natürlich.

    Eins am Freitagabend um 20 Uhr.

    Samstag 15, 16:30, 18 und 19:30 Uhr.

    Sonntag genauso.

    Das fänd ich z.B. gut.

    Es geht jedenfalls um die Vereinheitlichung des Spielplans.

    Warum sollte ausgerechnet jetzt der Spielplan vereinheitlicht werden, wenn alle Spiele live gezeigt werden? ?(

    Das macht doch überhaupt keinen Sinn.

    Wenn schon alles live gezeigt wird, möchte ich auch möglichst viele Spiele live sehen, und das kann ich nicht, wenn die parallel laufen.

    Dann bringen mir die ganzen Livespiele gar nichts.

    Das Spiel muss also fortgesetzt werden und erst jetzt sollte der Spieler den Ball fallen lassen, damit das Spiel zu Ende ist.

    Also m.E. sagen die Erläuterungen klar was anderes aus, gerade die letzten beiden Sätze:

    "Häufig ist eine Mannschaft, die nach Ablauf der regulären Spielzeit noch Gelegenheit zur Ausführung eines Freiwurfs hat, nicht mehr daran interessiert, ein Tor zu erzielen; entweder ist das Spiel bereits entschieden oder die Entfernung zum Tor zu groß. Obwohl die Regeln eine Ausführung des Freiwurfs vorschreiben, sollten die Schiedsrichter diesen als ausgeführt betrachten, wenn ein Spieler in wenigstens annähernd korrekter Position den Ball nur fallen lässt
    oder den Schiedsrichtern aushändigt. Will eine Mannschaft ihre Wurfchance noch wahrnehmen, müssen die Schiedsrichter ihr diese gewähren (selbst wenn sie nur sehr gering ist), aber darauf achten, dass die Situation nicht zu einem zeitaufwändigen „Theater“ wird. Deshalb sollten sie die Spieler beider Mannschaften rasch in die korrekten Positionen bringen, damit der Freiwurf unverzüglich ausgeführt werden kann."

    Quelle: Aktuelle Regeln

    Hallo zusammen,

    habe gerade Flensburg - Kiel geguckt und war irritiert.

    Kiel führt mit einem Tor kurz vor Schluss, Kiel im Angriff, es wird Freiwurf für Kiel gepfiffen, Schlusssignal, Kiel feiert.

    Die Schiedsrichter bestehen auf Ausführung, obwohl die Kieler offensichtlich nicht mehr werfen wollen.

    Abwehr muss sich hinstellen, es wird angepfiffen , Kieler lässt den Ball fallen.

    War war da los?

    Solche Szenen seh ich sonst nur noch im Kinderbereich oder bei Alte Herren, aber doch nicht in der Champions League.

    Die Anweisung sagt doch, wenn ein Spieler den Ball übergibt oder hinlegt, muss er nicht mehr ausgeführt werden.

    Aber dafür müssen sich doch nicht erst alle aufstellen und dann angepfiffen werden, oder?

    Wenn klar ersichtlich ist, dass eine Mannschaft nicht mehr ausführen will, ist das Spiel für mich beendet.

    Ich dachte, im Profihandball gilt das erst recht.

    ?(

    Viele Grüße
    Michael