Was denn jetzt?
57 Prozent für Topspiel oder 57 Prozent für kein Topspiel?
Ist hier kein Achtklässler, der das mal vorrechnen kann?
Was denn jetzt?
57 Prozent für Topspiel oder 57 Prozent für kein Topspiel?
Ist hier kein Achtklässler, der das mal vorrechnen kann?
Es vielleicht wünschenswerter für viele Fans, wenn zwei Topteams aufeinandertreffen, aber wahrscheinlicher ist es natürlich nicht. 2 aus sieben sind eben weniger wahrscheinlich als fünf aus sieben.
Ich bin kein Mathematiker.
Aber bei vier Spielen und drei Topteams, ist die Chance doch größer, dass bei einem Spiel zwei Top-Teams sind,
als wenn alle drei Top-Teams in drei verschiedenen Spielen landen.
So wie ich das sehe, ist es wahrscheinlicher, dass zwei der Top-Teams (Kiel, Löwen, Flensburg)
im Viertelfinale aufeinandertreffen, als dass sie sich aus dem Weg gehen.
Und an den Handball-SR ganz allgemein. Legt die Regeln einfach in Spielen auf beiden Seiten gleich aus. Dürfte doch nicht zu schwierig sein, oder?
Zeitstrafenverhältnis 2:2, jede Bank mit einer Verwarnung...
Nein, ich finde den Vorwurf, dass nicht auf beiden Seiten gleich gepfiffen werde, nicht berechtigt.
Auch gestern nicht.
Mir werden gerade in dieser Saison in der Bundesliga etwas zu schnell 2 Minuten gezogen.
Aber vielleicht gucke ich auch nur zu viel Champions League (wo ein völlig anderes Strafmaß durchgezogen wird,
viel großzügiger). Wahrscheinlich könnte man das in der Bundesliga gar nicht so pfeifen.
Ist aber auch egal, denn solange das auf beiden Seiten gleich gepfiffen wird, ist doch alles okay.
Und das ist m.E. in den allermeisten Spielen der Fall.
Ich fand das mit dem Kopftreffer sehr gut gemacht von den Schiedsrichtern.
Ballbesitz Magdeburg, fertig.
Es gab bei uns im Verband mal eine Anweisung, dass man, wenn es aus kurzer Distanz und überraschend
für den Gegner passiert, auch 2 Minuten geben kann. Weiß nicht genau, wie die Anweisung in der Bundesliga lautet.
Scheinbar ohne Strafe - gut so!
Niemals Rot aus dem Spiel heraus!
Es sei denn, es ist ganz klar, dass es Absicht ist.
Davon konnte in Magdeburg natürlich keine Rede sein.
Beim Freiwurf und 7-Meter ist es anders. Da trägt der Werfer die Verantwortung
und es ist auch Rot, wenn es keine Absicht ist.
Wikipedia und 31 Jahre alte Urteile (die heute nicht mehr im Ansatz anwendbar sind).
Gibt's auch noch was vom Feldhandball?
Man kann dies jetzt natürlich noch bis zum Erbrechen weiter diskutieren...man kann es aber auch einfach mal bleiben lassen
Ja, du hast Recht.
Haken wir's ab.
"als tätlichkeit im sport bezeichnet man ein stark regelwidriges verhalten gegen den körper eines gegners ohne die aussicht in den besitz des spielgerätes zu gelangen "
Nach der Interpretation wäre fast jedes Foul nach 8:5 eine Tätlichkeit und es würde immer eine Sperre geben.
Schlag ins Gesicht: Tätlichkeit. Zurückreißen des Wurfarmes: Tätlichkeit. Starker Stoß in der Luft: Tätlichkeit.
Stoß im Gegenstoß von hinten: Tätlichkeit...
Dann bräuchte man nicht mehr 8:5, 8:6a und 8:6 b, sondern würde alle drei Regeln zu einer einzigen zusammenfassen.
Merkst du selbst, das da was nicht stimmt?
@ Baden: Du hast Recht, das Wort Tätlichkeit steht nicht wörtlich in Regeln.
8:6 b) beschreibt aber genau das, was im Volksmund als "Tätlichkeit" bezeichnet wird.
Genau dafür gab es früher den Ausschluss.
Da aber wirklich harte Fouls, die zu Verletzungen führen, da nicht inbegriffen waren (weil es eben nicht abseits der Spielhandlung ist),
hat man 8:10 a) hinzugefügt, damit es da eben auch eine Sperre geben kann.
Und wenn ich den ballfuehrenden Gegenspieler stoppe, habe ich doch immer einen Bezug zu einer Spielhandlung, oder nicht?
Richtig!
Aber da das so nicht bei Wikipedia steht, kriegen das einige nicht mit...
Tätlichkeit :
tätlichkeit ist eine bewusste besonders starke regelwidrige körperliche einwirkung auf den körper eines anderen spielers
Völlig falsch! Eine Tätlichkeit ist eine Aktion gegen den Gegenspieler ohne jeglichen Bezug zu einer Spielhandlung!
Im Regelheft ist das 8:6 b).
weiterhin ist doch das foul eine sehr deutliche klare tätlichkeit...
Oh Gott, jetzt geht alles durcheinander.
Mit einer Tätlichkeit hatte das nichts zu tun.
Bitte mal Anweisungen durchlesen (nicht nur den Regeltext selbst), dann mal den Unterschied zwischen Foul
und Tätlichkeit lernen - und dann können wir weiterreden.
Es bleibt dabei: In der Szene wird nirgendwo in der Bundesliga oder international die blaue Karte gegeben -
und auch nirgendwo wird das so gelehrt, dass man die da geben soll.
Stoßen in der Luft ist z.B. viel gefährlicher als der Stoß gestern. Aber selbst wenn der Spieler voll auf den Rücken knallt, gibt es da keine blaue Karte, wenn
der Angreifer sofort aufsteht!
Jetzt lasst uns bitte nicht wieder die klaren Sachen diskutieren, die klar im Regelheft stehen.
Abpraller vom Gegenspieler (sowohl beim Pass als auch beim Torwurf) stehen klar in der Tabelle,
sowohl für Fälle vor als auch nach dem 6. Pass.
Torwurf/Passversuch vor dem 6. Pass und Ball prallt von der Abwehr zurück zum Werfer oder Mitspieler ab: Pass zählt!
Die gleiche Situation nach erfolgtem 6. Pass: Die Mannschaft hat noch einen zusätzlichen Pass!
Das ist klar!
Frage war jetzt halt nur, was passiert, wenn der Ball vom Mitspieler abprallt.
Ich tendiere da stark zu Funkruf (Pass zählt), weil es sonst wenig Sinn machen würde.
Aber leider heißt das bei der Regel nichts, denn da macht vieles wenig Sinn.
@ Frank: Du verwechselst die Tabellen.
Tabelle 1 (die bis Punkt 15 geht) beschäftigt sich mit Aktionen vor dem 6. Pass (bzw. solchen, die dann zum 6. Pass führen).
Die Tabelle auf Seite 87 im Link betrifft Aktionen nach dem 6. Pass.
Den Unterschied hatte ich oben schon beschrieben.
Nein, offiziell ist keine Verletzung/Behandlung nötig für einen Bericht.
In der Praxis wird es aber so gehandhabt:
Weder Tätlichkeit noch Behandlung = Kein Bericht.
Muss euch nicht gefallen, aber das ist seit Jahren so
(auch schon vor der blauen Karte).
PS: Es geht hier um Fouls. Beleidigungen
und so ziehen natürlich auch eine blaue Karte nach sich.
Der DHB hat übrigens drei Musterformulierungen für Beispiele rausgebracht, die zu einer blauen
Karte gemäß 8:6 a) (also Foul, keine Tätlichkeit) führen:
"8:6a: Disqualifikation gegen Nr. 9 (Muster) vom HC A, gem. 8:6a (Spielstand 11:7). Er stieß beim Gegenstoß den vor ihm laufenden Spieler Nr. 7 (Probe) vom TuS B von hinten, dass er heftig an die Wand fiel und sich so verletzte, dass er behandelt werden musste.
8:6a: Disqualifikation gegen Nr. 9 (Muster) vom HC A, gem. 8:6a (Spielstand 11:7). Er stieß den sich im Sprungwurf befindlichen Gegner Nr. 7 (Probe) vom TuS B von der Seite / von hinten so, dass er direkt mit dem Rücken / Gesäß auf dem Boden aufkam. Der Spieler musste lange behandelt werden.
8:6a: Disqualifikation gegen Nr. 9 (Muster) vom HC A, gem. 8:6a (Spielstand 11:7). Er traf beim aktiven Abwehrblock den gegnerischen Werfer Nr. 7 (Probe) vom TuS B mit der Hand so im Gesicht, dass die Nase heftig blutete."
Quelle: DHB
Damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, für was es z.B. die blaue Karte gibt.
Und natürlich für Tätlichkeiten (da ist die Auswirkung egal).
Wenn ihr Recht hättet, bräuchte man nicht mehr Regel 8:5 und 8:6 a), sondern würde beide in eine zusammenfassen.
Denn, was ihr als Argument für eine blaue Karte heranführt (Gesundheitsgefährdung, Absicht und nur gegen den Gegner, nicht zum Ball)
sind Kriterien für 8:5, also eine rote Karte.
Da die Regel aber nicht die Auswirkungen berücksichtigt, wurde 8:6 a) eingeführt.
Denn vorher gab es einen Ausschluss mit Sperre ja nur bei Tätlichkeit.
Ein gesundheitsgefährdendes Foul mit auch noch so schlimmer Vetletzungsfolge zog keine Sperre nach sich.
Genau deshalb wurde 8:6 a) eingeführt, um die Verletzungsgolge mit zu berücksichtigen.
Würde man die Unterscheidung nicht machen, würde man 8:5 streichen, wenn sowieso
jedes gesundheitsgefährdende Foul 8:6 a), also mit Sperre, wäre.
Daher wird nicht gezählt, wenn der Wurf vom Gegner geblockt wird.
Wenn der Abpraller beim Werfer oder einem Mitspieler landet doch!
Also, der Wurfversuch ansich ist kein Pass, das stimmt.
Aber dadurch, dass er zurück zu meiner Mannschaft kommt (nicht wenn er ins Aus geht), wird er dann zum Pass.
Und zwar sowohl beim versuchten Pass als auch beim Torwurf.
Nur wenn der Torwurf nach dem 6. Pass erfolgt und dann abprallt, wird nicht "7" gezählt,
sondern es kommt sogar ein zusätzlicher Pass dazu (also man hat noch einen).
Das heißt, wenn ich nach dem 5. Pass aufs Tor werfe und der Abpraller landet bei mir oder meinem Mitspieler,
müssen wir sofort aufs Tor werfen.
Wenn ich aber erst nach dem 6. Pass werfe und der Ball landet bei mir oder einem Mitspieler, haben wir sogar noch
einen zusätzlichen Pass.
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Es wird viel über die 7.-Feldspieler-Regel geschimpft.
Aber wirklich unausgereift und unlogisch ist die Passiv-Regel.
Würde ich analog zu Fall 3 als zählbaren Pass werten. Dort berührt oder blockt ein Abwehrspieler den Ball, der dann zum Passgeber zurückspringt. Der Pass wird gezählt.
Hier ist es halt der Mitspieler.
Das weiß sowieso kaum jemand, dass ein Abpraller zurück zum Werfer als Pass gilt.
Aber wenn es der Abwehrspieler ist, kann man's wenigstens mit der Tabelle belegen.
Frage zur neuen Passiv-Regel, die ich mir leider auch mit der Tabelle nicht beantworten kann. Situation heute im Spiel gehabt:
Spielerin will Mitspielerin anspielen, diese kriegt das im Nach-vorne-Laufen aber nicht mit.
Ball prallt von ihrem Rücken ab und fliegt zur Pass-Geberin zurück?
Pass oder nicht?