Beiträge von Rheiner

    @ Frank: Das Blocken des Balles mit Abstand-Unterschreitung willst du mit Strafwurf und Disqualifikation bestrafen!

    Aber dieses Blocken kann nur stattfinden, wenn der Ball im Spiel ist (also wenn der Ball die Hand des Werfers verlassen hat).

    Darum fällt das Blocken des Balles nicht unter Regel 8:10 c) - völlig unabhängig davon, wann der jetzt den Abstand verkürzt hat.

    Führt der Werfer aus und der Ball wird geblockt, ist 8:10 c) nicht anwendbar, weil der Ball im Moment des Blockens im Spiel ist! Punkt.


    Im zweiten Fall, wenn alle korrekt stehen muss die Situation einfach anders beurteilt werden. 8:7c in Verbindung 8:10c. Und das sind Regeln an die ich mich halte.

    Nein, du wendest hier eine Regel an, die du nicht anwenden darfst.

    Voraussetzung für 8:10 c) ist, dass der Ball NICHT im Spiel ist.

    Sobald der Ball die Hand verlassen hat (und das hat er ja, wenn er geblockt wird), ist der Ball aber im Spiel.
    Also ist 8:10 c) NICHT anwendbar!


    Stehen alle korrekt und ein Spieler unterschreitet absichtlich den 3m Abstand dann ist das für mich ganz klar unsportlich und entsprechend mit Rot und 7m zu sanktionieren.

    Dann begehst du einen klaren Regelverstoß.

    Man kann sich die Regeln nicht machen, wie man will.

    Und noch mal: Die Kriterien für diese Regel sind seit 5 oder 6 Jahren unverändert!
    Nur die Folge (Strafwurf statt Bericht) ist anders, aber die Kriterien (dass Blocken des Balles nach der Ausführung
    nicht dazu zählt z.B.) sind gleich geblieben!

    Und jetzt haben sie es mit dem Abstand ja extra noch ins Regelheft reingeschrieben.

    Wer dann als Schiedsrichter da immer noch nen Regelverstoß begeht, sollte die Pfeife lieber an den Nagel hängen.
    Das haben die Mannschaften nicht verdient, dass da seitens der Schiedsrichter Spielwiederholungen in Kauf genommen werden, nur weil
    sie die Regeln nicht kennen oder nicht akzeptieren wollen.

    "geile Handballspiele" ?
    Auf dem Papier?

    Geile Spiele für die "Eventies", die vornehmlich auf die ganz ganz großen Namen stehen, aber lediglich 5-10 Bundesligamannschaften benennen können?

    Quatsch.

    Das sind einfach hochklassige, spannende Spiele, die es in keinem anderen Wettbewerb im Welthandball in der Dichte gibt.

    Das hat mit "Eventies" überhaupt nichts zu tun!

    Allerdings habe ich ein Spiel gesehen (ich werde nicht verraten, wo und wann, mein Ziel ist nicht die aktuelle Schiris anzuzeigen) wo ca. 8 Sekunden vor dem Spielende ein Freiwurf ausgeführt und in ca. einem halben Meter Abstand vom Gegnern absichtlich geblockt wurde. Es gab eine rote Karte und einen Strafwurf. In diesem Fall wäre dann theoretisch auch ein Einspruch möglich gewesen, richtig?

    Ja, klarer Regelverstoß. Wenn der Strafwurf spielentscheidend ist, wird das Spiel wiederholt.

    Wenn der Ball die Hand verlassen hat (bei der Ausführung) ist der Ball im Spiel und darum kann Regel 8:10 c) nicht greifen, wenn der Ball dann geblockt wird.

    Das war in den letzten Jahren, als es den Bericht statt Strafwurf gab, schon genauso.

    S. auf den Seiten 74 und 75 den Punkt "Abstandsvergehen" im aktuellen Regelheft.

    Höhepunkt der beiden war letzte Saison das Spiel Kielce vs. Flensburg. Das war wirklich beschämend einseitig kommentiert!

    Das war das Spiel, wo Mattias Andersson ne klare rote Karte nicht bekam, er Flensburg dann im Spiel hielt -
    und am Ende waren es die Schiedsrichter schuld, dass Flensburg verlor, ne?

    Anderssons Aktion wurde nachher natürlich komplett totgeschwiegen.

    :pillepalle:

    Für von Behren war Kiel "3 bis 4 Tore besser als Veszprem", hätte wegen der Schiedsrichter aber 5 bis 6 Tore besser sein müssen.

    :lol::lol::lol:

    Das ist doch komplett lachhaft.

    Und Petrzika zieht immer noch das durch, was er 2009 bei RTL gelernt hat:

    Deutsche Mannschaften, die von überharten Gegnern und unfairen Schiedsrichtern benachteiligt und verkloppt werden
    ziehen halt viel besser als deutsche Mannschaften, die einfach so verlieren.

    Das hat 2009 super funktioniert und das zieht der seitdem konsequent durch.
    Es gibt keinen anderen deutschen Handball-Kommentator, der das so systematisch und gezielt macht.

    Und die TV-Experten kennen die Regeln immer noch nicht.

    Frank von Behren gerade bei Veszprem - Kiel bei einem Freiwurf; Passiv-Warnzeichen ist angezeigt:

    Die Ausführung (also der Pass des Ausführenden zum Mitspieler) zählt nicht als Pass".

    :wall::wall::wall:

    Da darf man sich nicht wundern, wenn das dann in unteren Ligen erst recht alles
    durcheinander geht.

    @ Paul Jonas: Es werden in den letzten 30 Sekunden eigentlich die Fälle mit 7-Meter bestraft, die das ganze Spiel über schon progressiv bestraft werden würden.
    Die Kriterien sind die gleichen, nur die Auswirkungen dann halt andere.

    Wenn das vorher nicht gemacht wird, liegt das nicht an der Regel, sondern an der Umsetzung.
    Und zwar nicht an der Umsetzung der neuen Regel, sondern an den Regeln für die ersten 59:30 Minuten,
    die sich ja diesbezüglich überhaupt nicht geändert haben.

    Die spielleitende Stelle ist nicht befugt, im Spielbericht eingetragene Disqualifikationen aufzuheben oder die vom Schiedsrichter vorgenommen Einstufung eines Vergehens zu ändern

    Wenn der Spieler raus oder das Spiel vorbei ist, kann ich nichts mehr einstufen!
    Benennen, aber nicht mehr regeltechnisch bewerten.

    Das reicht ohne Angabe Regelbezug leider nicht aus. Ohne Regelbezug keine Sperre

    Das gilt für im Spiel.

    Aber wenn der Spieler raus ist (und das ist er bei 3 x 2) darf man m.E. keine D + B und damit auch keinen Regelbezug angeben
    (weil die Regelbezüge eben für eine Disqualifikation mit Bericht sind, die ich hier aber nicht geben kann).

    Bei nem Vergehen nach dem Spiel geb ich ja auch keinen Regelbezug mehr an.
    Bei nem Spieler, der schon vorher Rot hat, ist das m.E. das Gleiche.

    Ist das falsch?

    @ Hagi63:

    Nein, eben nicht!

    Genau das wollte ich ja erklären:

    Noch mal: Die blaue Karte darf hier nicht gegeben werden und der Regelbezug in dem Fall darf nicht in den Spielbericht!

    Denn sonst tritt sofort eine Automatiksperre ein - die es hier aber nicht geben darf.

    Das hat mit "Tatsachenentscheidung" nichts zu tun!

    Wenn das kein Sarkasmus ist bist du wohl ein klein wenig auf dem Holzweg.

    ?(?(?(

    Was hab ich denn Falsches gesagt?

    Ich habe gesagt, dass es in dem Fall keine blaue Karte geben darf, demnach auch kein Regelbezug reingeschrieben wird und es
    deshalb auch keine Automatiksperre (also die sofort und automatisch läuft) gibt.

    Ist doch alles richtig, oder nicht?

    Dass die spielleitende Stelle natürlich trotzdem eine Sperre aussprechen kann, ist ja klar.
    Aber die muss dann auch erstmal ausgesprochen werden, im Gegensatz zur Automatiksperre.

    Die Frage, die für mich hier viel zu kurz kommt, lautet:

    Besteht überhaupt das Interesse der Zuschauer daran, dass jedes Spiel live übertragen wird?
    Gibt es dafür einen ausreichend großen Markt?

    Ich glaube das nicht.

    Ein Topspiel der stärksten Liga der Welt hat im Free-TV etwa so viele Zuschauer wie ein Viertliga-Fußballspiel.
    Wer soll denn dann ein durchschnittliches HBL-Spiel gucken; vor allem, wenn es davon dann 40 Stück im Monat gibt?
    Und dann noch im Pay TV?
    Dann ist bei vielen Spielen die spannendste Frage, ob mehr Leute in der Halle oder an den Bildschirmen sind.

    Danke schonmal wenn jemand etwas mehr Klarheit reinbringt.  :)

    Ich versuche mal, das Wichtigste kurz zusammenzufassen:

    Das alles Entscheidende ist die Unterscheidung zwischen "Ball im Spiel" und "Ball nicht im Spiel"!


    Wenn der Ball im Spiel ist (also Spiel läuft und kein 7-Meter, Freiwurf, Anwurf, Einwurf oder Abwurf gepfiffen ist):

    Bei einem Foul gegen den Angriff, bei dem man sowieso Rot geben würde, gibt es in den letzten 30 Sekunden den Strafwurf dazu. Es sei denn, der gefoulte oder der nächst angespielte Mitspieler macht noch das Tor.


    Wenn der Ball nicht im Spiel ist, also ein offizieller Wurf, also ein Freiwurf, Einwurf, Anwurf oder Abwurf gepfiffen ist (die Spielzeit muss aber laufen:(

    Wird die Ausführung des offiziellen Wurfes durch den Abwehrspieler verhindert, (durch z.B. Wegwerfen des Balles, Festhalten des Balles, Festhalten des ausführenden Spielers o.ä. vor der Ausführung), gibt es in den letzten 30 Sekunden statt Gelb oder 2 Minuten nun Rot und Strafwurf.

    Achtung: Ein Abstandsvergehen bei Freiwurf, Einwurf oder Anwurf wird nur dann so bestraft, wenn der Spieler den Wurf nicht ausführt. Führt er doch aus und der Abwehrspieler blockt den Ball, kann es nur 2 Minuten und Freiwurf geben.

    Optimal für die Spannung wäre es sicherlich, wenn man keine idiotische Gruppenphase mit acht Teams hat. Es hat schon seinen Grund, warum der Fußball zum Beispiel den Modus spielt, den er spielt.

    Das Gefälle zwischen der einen Hälfte und der anderen Hälfte der Teams ist einfach zu groß.

    Wenn man Vierrergruppen macht, sind entweder die, die weiterkommen vorher schon klar (wenn man
    zwei gute und zwei schlechte in eine Gruppe packt), oder (wenn man durcheinander mischt) es fliegen einige starke
    Teams schon in der Gruppe raus, in anderen Gruppen sind alle Teams völlig uninteressant, und
    dann hast du einige gähnend langweilige Achtelfinals.

    Bei dem Modus jetzt ist die Vorrunde in der Frage, wer weiterkommt, zwar nicht sehr spannend,
    aber 1. hat man viele tolle Spiele in der Vorrunde, 2 kommen die starken Teams alle weiter und 3. gibt's spannende K.O.-Spiele.

    Für den Fußball-CL-Modus ist der Abstand zwischen gut und schlecht im Handball einfach zu groß.
    Und er wird auch nicht kleiner, wenn man dann noch die Zahl der Spiele der kleineren Teams
    von 14 auf 6 reduziert.