Beiträge von Rheiner

    Worum geht es den Kritikern an der Aktion denn jetzt eigentlich? Um den Inhalt, wofür die Kapitäne sich einsetzen, darum, dass sie sich überhaupt für irgendwas einsetzen, mögt ihr keinen Regenbogen oder vor was habt ihr Angst? ?(

    Das wurde doch jetzt alles mehrfach gesagt - die Argumente sind ausgetauscht.

    Wenn jemand sich bei einer Veranstaltung für etwas einsetzt, ist es immer seltsam danach zu fragen, warum er es bei einer anderen Veranstaltung nicht gemacht hat. Ich verstehe nicht einmal was das damit zu tun hat.

    Es zeigt, dass sehr wohl das Gestgeberland Polen Gegenstand seiner Zeichensetzung ist - und es damit in erster Linie politisch ist.

    Erklär mir bitte einmal, wie man unpolitisch sein kann, Rheinland-SR.
    Also rein technisch. Wie geht das?

    Ich habe nur gesagt, dass Politik nichts auf dem Handballfeld zu suchen hat.

    Er kann das ganze Jahr Stellung beziehen - aber im Spiel geht es um Handball und nicht um Politik.


    Was wäre eigentlich passiert, wenn Tobias Karlsson ohne vorherige Ankündigung mit dieser Binde aufs Feld gegangen wäre? Meine Vermutung: gar nichts.

    Genau.

    Aber genau den Trubel wollte er ja um das Thema haben.

    Wenn es ihm wirklich nur darum gegangen wäre, die Armbinde zu tragen, hätte er das getan.

    Aber er wollte ne Diskussion haben.

    Natürlich geht es da hauptsächlich um Kritik gegen das Gastgeberland.
    Auch wenn er das nicht so klar weiß - aber jeder (naja, fast jeder) weiß das.

    Ich finde es richtig, dass man politische Botschaften und Kritiken von Beteiligten einer großen Sportveranstaltung nicht zulässt.
    Sollen die Fans Flagge zeigen, aber bitte nicht Spieler oder Trainer.
    Es geht hier um Sport - Politik hat auf dem Feld nichts zu suchen.

    Denen, die gerne wetten, kann ich übrigens die Systemwetten auf Unentschieden empfehlen.

    Man sucht sich z.B. die 6 engsten Spiele raus - und tippt alle im 2/6-System unentschieden.

    Also man spielt so jedes der 6 Spiele in ner Zweierkombi - spielt dann quasi 15 Kombiwetten (jedes Spiel mit jedem kombiniert), und braucht dann zwei Unentschieden, um abzuräumen.

    Das klappt eigentlich nur bei Europameisterschaften (bei ner WM sind die Leistungsunterschiede zu groß und in der Bundesliga gibt's zu wenige Unentschieden) - und hat in der Vergangenheit schon gut funktioniert.

    Könnt ihr ja mal ausprobieren.

    Ich hab's jetzt auch für den ersten Spieltag versucht (alle Spiele des ersten Spieltages, außer Frankreich und Kroatien).

    Aber doch nur unter 2 Prämissen, oder?
    1) Er bewertet die Situation so, dass die RNL noch die Möglichkeit für einen erfolgversprechenden Angriff haben.
    2) Er weiss, dass die Regel im Pokal nicht gilt.

    Zu 2: Nein, Thorsten hat es im Podcast anders gesagt.

    Schneider hatte in dem Moment wohl gar nicht diese Siebenmeter-Regel im Kopf, weil er
    nicht davon ausging, dass dieses Ballmitnehmen am gegnerischen Torraum zum Siebenmeter führen könnte.
    Auch Melsunger, Fans und Kommentatoren haben sich ja unmittelbar nach dem Spiel deshalb aufgeregt, weil sie meinten, dass
    diese Aktion zu wenig wäre, um in diese 7-Meter-Regel zu fallen.

    Dass die Regel im Pokal gar nicht gilt, wurde auch den Melsungern erst später klar (hat auch deren Trainer
    im Interview und der Verhandlungsbeauftragte im Podcast gesagt).

    Eine Korrektur zu dem, was Thorsten Zacharias gesagt hat:

    Es hätte nach der im Pokal gültigen Regel nicht Freiwurf, sondern Abwurf für die RNL geben müssen!

    Wenn schon die ganzen Diskussionen, muss dann am Ende wenigstens auch festgehalten werden, was denn nun richtig gewesen wäre.

    Und der Unterschied kann gerade am Ende wichtig sein, weil ein gepfiffener Freiwurf auf jeden Fall noch ausgeführt wird, ein Abwurf aber nicht mehr nach Abpfiff.

    Und eben das sehe ich nicht so! Die Schiris haben einen Ermessensspielraum etwas als unsportlich oder es grob unsportlich zu sehen! Sehen sie es als grob unsportlich, dann müssen sie wie von Dir beschrieben verfahren! Wenn es "nur" unsportlich ist, dann nicht!

    Sorry, Oko, aber du hast das immer noch nicht verstanden.

    Diese Aktionen werden dadurch zum besonders grob unsportlichen Verhalten, dass sie in der letzten Spielminute ist!

    In den ersten 59 Minuten ist es unsportliches Verhalten; in der letzten Minute besonders grob unsportliches Verhalten.

    Da gibt es keinen Ermessensspielraum.

    Also, das war jetzt auf die im Pokal (und allen Amateurligen) gültige Regel bezogen.

    Die Verhandlung findet in Frankfurt/M statt

    Hallo Thorsten,

    mir ist klar, dass du bis zur Verhandlung nichts sagen darfst, darum versuch ich es auch gar nicht erst.

    Aber kannst du vielleicht danach hier etwas dazu sagen?

    Also, wie es zu der Entscheidung kommen konnte und warum ihr die Entscheidung beim Time-Out nicht korrigieren
    konntet?

    Das sind natürlich die Fragen, die die Handballfans in solchen Fällen interessieren.

    Vielleicht kannst du ja nach der Verhandlung (bzw. nach dem Wiederholungsspiel) da kurz etwas zu sagen.

    Außerdem waren es ja die Melsunger selbst, die direkt nach dem Spiel dauernd mit Verhältnismäßigkeit und Fingerspitzengefühl argumentiert haben und
    von der Regel nichts wissen wollten (auch hier im Forum).

    Erst als sie gemerkt haben, dass sie ein besseres Argument haben (nämlich, dass die falsche Regel angewendet wurde), änderte sich das.

    Wie man's gerade braucht...

    @ wmk:

    Seitd em Spiel wird andauernd mit Verhältnismäßigkeit argumentiert und dass diese Regel (egal, wo die jetzt angewendet wird)
    ja völlig unverhältnismäßig sei.

    Auch Semrau und Stephan haben sich darauf gestürzt, anstatt mit Regeln zu argumentieren.

    Und auch hier im Thread dreht sich das Meiste noch um Sinn und Gerechtigkeit dieser Regel.

    Das war nur meine Antwort auf die Diskussion.

    Dass diese (für mich sehr verhältnismäßige) Regel im Pokal nicht angewendet werden durfte, hab ich verstanden.