Beiträge von Rheiner

    Das sollte eigentlich alle Fragen beantworten.

    Also du würdest in beiden Fällen vor der Ausführung (aber nach Anpfiff) Freiwurf bzw. Abwurf gegen die Mannschaft des Werfers pfeifen,
    oder versteh ich das jetzt falsch?

    Ist eine falsche Sperre beim 7-Meter bzw. ein Laufen durch den Kreis des Mitspielers beim Einwurf diese "unkorrekte Position", von
    der hier die Rede ist?

    Die entscheidende Frage ist halt in beiden Fällen, ob der Wurf erst ausgeführt werden muss, bevor ich auf Freiwurf/Abwurf für die andere Mannschaft
    entscheiden kann, oder ob ich es nach dem Anpfiff schon kann.

    Vor allem bei dem 7-Meter bin ich hin-und hergerissen. Ich weiß es einfach nicht.

    Und wenn ich den Wurf erst ausführen lassen muss:

    Kann ich auf Freiwurf für die Abwehr entscheiden, sobald der Ball aus der Hand ist, oder muss ich erst das Ergebnis des
    7-Meter-Wurfes abwarten.

    Hallo zusammen,

    ich habe zwei Fragen, die in den letzten Spielen aufgetreten sind und die ich mir auch mit
    dem Regelheft nicht eindeutig beantwortet kriege.

    Die Fragen hängen inhaltlich zusammen:

    1. 7-Meter, wird angepfiffen, dann begeht der Mitspieler des Werfers vor der Wurfausführung eine klare falsche Sperre
    gegen einen Abwehrspieler (drückt ihn weg), um einen Vorsprung für einen möglichen Abpraller zu haben. Positionen der Spieler (Abstand usw.) sind korrekt.

    2. Einwurf für Blau weit vorne in der gegnerischen Hälfte. Wird angepfiffen, weil das Spiel vorher unterbrochen war;
    dann läuft der Mitspieler des Werfers vor der Ausführung quer durch den Kreis, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

    Entscheidung?

    Viele Grüße,
    Rheinland-SR

    Stellt sich die Frage, ob die PArtie überhaupt gewertet werden kann. das ist ja wie der einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs - oder?

    Da magst du Recht haben, ist aber in dem Moment als Schiedsrichter ja nicht meine Sache.

    Ich muss entscheiden, wie weitergespielt wird: In Unterzahl oder nicht?

    Und da bin ich mir unsicher.

    Hallo zusammen,

    folgende Frage, die ich mir nicht beantworten kann (weil auch die Fragen im Regelfragenkatalog nicht
    genau die Frage beantworten):

    A3 bekommt eine Hinausstellung. Dann stellt sich heraus, dass er nicht im Spielbericht eingetragen ist
    und die Mannschaft hat auch schon 14 Spieler eingetragen, die alle anwesend sind.

    Alle haben gepennt, Spieler muss vom Spielfeld und von der Bank und MVA kriegt Gelb - das ist alles klar.
    Auch, dass ich keine persönliche Strafe gegen A3 eintragen kann, ist klar.

    Meine Frage: Spielt A jetzt trotzdem in Unterzahl weiter (also die Hinausstellung als Mannschaftsstrafe eintragen),
    oder verfällt die Strafe?

    Viele Grüße,
    Rheinland-SR


    Was bedeutet "Der Trainer hat die nicht akzeptiert"?

    Erst einmal komplett ignoriert und sich dann mindestens noch in zwei Quali-Spielen eingetragen auf die Bank gesetzt. Der Spielwart ist vor dem nächsten Spiel nach der Sperre in der Halle zu ihm hingegangen und hat gesagt "Du bist gesperrt, du darfst nicht auf der Bank sitzen!". Das war ihm völlig egal.

    Im Spielbericht wurde kein Einspruch gegen die D + B angekündigt, weil keiner wusste, dass es eine gegeben hatte (wie gesagt: kein Regelbezug, keine Mitteilung an MVA's und Kampfgericht und aus der Begründung ging klar hervor, dass es ne Progressionsreihe war).
    Dass die Strafe in die Berichts-Spalte eingetragen wurde, hat auch keiner bemerkt; nicht einmal die Schiedsrichter.

    Hätte er überhaupt dann nachher noch Einspruch einlegen können, ohne den im Spielbericht angekündigt zu haben?

    Hallo zusammen,

    es gibt momentan ziemliche Diskussionen bezüglich einer Sperre gegen einen Trainer und ich würde mich freuen, wenn da vor allem mal die Rechtsexperten was zu sagen würden:

    Trainer war schon mehrfach gesperrt und hat Geldstrafen bekommen (wegen Beleidigungen, Nicht-Bezahlen der Schiedsrichter usw.), also so ein Trainer, von denen wohl jeder welche kennt.

    Jetzt bekam er in einem Qualispiel eine Verwarnung, eine Hinausstellung und dann eine Disqualifikation.
    Schiedsrichter haben das auch so auf der Rückseite begründet, dass er nach der Hinausstellung weitermeckerte und dafür disqualifiziert wurde. Kein Regelbezug und die Schiedsrichter haben mir (ich war unbeteiligt) klar gesagt, die rote Karte sei ohne Bericht gemeint gewesen (allerdings wurden sie nicht von der spielleitenden Stelle befragt).

    Aber im Spielbericht (weiß jetzt nicht, ob alle Verbände den gleichen haben) ist das Feld in der Disqualifikations-Spalte des MVA belegt (durch das Wort "Team-Time-Out", da kann man also keine Zeit eintragen). Also wurde es in die Spalte "Disqualifikation mit Bericht" eingetragen. Das haben die Schiedsrichter nicht bemerkt.

    Jetzt hat die spielleitende Stelle eine Sperre ausgesprochen (Begründung war, dass er Wiederholungstäter war).
    Eine Automatiksperre gab es natürlich nicht, aber die Sperre wurde dem Verein durch die spielleitende Stelle zugestellt.
    Der Trainer hat die nicht akzeptiert und sich trotzdem in allen folgenden Spielen auf die Bank gesetzt.
    Jetzt gibt es Theater und es sind richtig lange Sperren im Gespräch.

    Meine Frage ist: War die spielleitende Stelle berechtigt, diese Sperre für das Spiel mit der Disqualifikation auszusprechen?

    Ein Argument, was heute fiel, war, dass jede Disqualikation an einen Offiziellen (!) automatisch eine mit Bericht sei und die spielleitende Stelle eine Sperre aussprechen dürfe. Eine Disqualifikation an Trainer habe auch immer eine Geldstrafe zur Folge (egal, wehalb die Disqualifikation war). Der angebliche Beleg für die These war u.a. genau dieser Spielbericht mit dem belegten Feld. Ich habe mir den Spielbericht angeguckt und es stimmt wirklich: Das Feld für die normale Disqualifikation existiert nicht, sondern nur das mit Bericht.
    Das Argument ist, dass das so beabsichtigt sei und es für Trainer halt nur Disqualifikationen mit Bericht gebe.

    Trotzdem kommt mir die Argumentation sehr merkwürdig vor und ich habe das auch noch nie gehört.
    Ich muss aber auch zugeben, dass ich von diesen Rechtssachen nicht so viel Ahnung habe.

    Also, lange Rede, kurzer: Laut Vorderseite war es eine D + B, auf der Rückseite gibt es keinen Regelbezug und aus der Begründung geht klar hervor, dass es die normale Progressionsreihe war - darf die spielleitende Stelle eine Sperre aussprechen?

    Schon mal danke!

    Viele Grüße,
    Rheinland-SR

    Fragen an Thorsten: Stellt der DHB Schiedsrichter für das Spiel Kretzsche gegen Buschi? Haben viele Schiedsrichter Interesse an so einem Spiel? Hattest du zu deiner aktiven Zeit selbst Lust, solche Spiele zu pfeifen?


    2) In Deutschland ist die Altersgrenze für Schiedsrichter 16 Jahre. In Frankkreich werden meines Wissens für Jugendspiele unter bestimmten Bedingungen schon 14-jährige zugelasssen. Gibt es in dieser Richtung Pilotprojekte bzw. Bestrebungen?


    Das stimmt so nicht. Bei uns im Kreis liegt die Altersgrenze schon seit Jahren bei 14 Jahren.
    Ist wohl von Kreis zu Kreis (oder von Verband zu Verband) verschieden, aber generell ist ab 14 erlaubt.

    Ich war hin- und hergerissen.

    Es lag kein Wechsel vor, es war kein Spieler zu viel auf dem Feld und nen taktischen Vorteil gab es auch nicht (dass der außerhalb der Wechselmarke reinging, war klar der unmöglichen Halle geschuldet und der hat auch nicht versucht, das irgendwie taktisch einzusetzen).

    Weil unserer Meinung nach deshalb regeltechnisch keine Regelwidrigkeit vorlag (ich hätte z.B. nicht gewusst, welchen Regelbezug ich bei Nachfrage hätte nennen sollen, wenn ich gefragt worden wäre und wir die Zeitstrafe gegeben hätten), haben wir keine Zeitstrafe gegeben.

    Ob das richtig war, weiß ich nicht genau.
    Ich kann aber im Regelwerk nichts finden, was dagegen spricht.

    Hallo zusammen,

    habe gestern folgende Situation gesehen und es gab ziemliche Diskussionen:

    Ein Spieler von B wird auf dem Feld behandelt (u.a. vom MVA), Zeit ist angehalten, A war vor der Unterbrechung in Ballbesitz. Währenddessen legt der MVA von A die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und der Zeitnehmer pfeift und hält die grüne Karte hoch.

    Was würdet ihr machen?

    Viele Grüße,
    Rheinland-SR

    Tja, so ist das. Die Schiedsrichter gegen Kielce im Rückspiel haben in den letzten zweieinhalb Minuten ihre Linie zu Gunsten der Heimmannschaft völlig aufgegeben (7-Meter, Strafen, Zeitspiel) und den Löwen damit (unbewusst) ins Viertelfinale geholfen.

    Aber das ist natürlich was gaaaaanz anderes. :rolleyes:

    Bei Laola1.tv gibt's die Highlights von Flensburg.

    Da sieht und hört man, dass nicht die Sirene entscheidend war, sondern dass das Kampfgericht pfiff.

    Sieht man auch daran, dass der Tor-Schiedsrichter beim Pfiff sofort zum Kampfgericht guckte.

    Die Hallen-Sirenen sind ja oft minimal verzögert. Wenn der technische Delegierte (oder wie auch immer das heißt) den Schiris
    sagt, dass die Zeit rum war, werden die sich dran halten.

    Jetzt haben die Löwen schon Glück.

    In den letzten zweieinhalb Minuten erst nen klaren Siebenmeter für Kielce, dann ne klare Zeitstrafe gegen die Löwen nicht geben (doppelt bitter für Kielce, weil Passiv dann auch aufgehoben gwesen wäre).