Beiträge von Rheiner

    @ Samson992: Du musst 15:7 und 15:8 voneinander getrennt sehen.

    In 15:7 geht es um Fehler während der Wurfausführung.
    Also der Werfer springt z.B. beim Wurf oder wirft im Laufen.
    Da werden Würfe ohne Anpfiff wiederholt.

    Hier (in Regel 15:8) geht es um Fehler nach der Wurfausführung, d.h. wenn der Ball bereits die Hand des Werfers verlassen hat.
    Also. z.B. er legt den Ball hin und stellt den Fuß drauf oder prellt den Ball, wenn alle eine korrekte Position hatten.
    Da muss es sofort in die andere Richtung gehen, egal ob angepfiffen war, oder nicht.

    Ist halt nur etwas verwirrend und in verschiedenen Versionen ausgedrückt im Regelheft.
    Aber habe ja nachgefragt; es bleibt so, wie es ist (und wie ich es gerade erklärt habe).

    Zitat

    Original von frank1706
    Hallo Rheinland-SR,

    ich weiss ja nicht welches Regelbuch du da zur Hand hattest, aber in meiner Ausgabe der Internationalen Handballregel des DHB, Stand 1.August 2005 steht:


    ???????????????????????????????????????????????ß

    Gruß Frank

    Wie kann das denn sein?

    Ich habe auch Ausgabe 1. August 2005 und bei mir steht bei 15:8 (wörtlich abgeschrieben):

    "Grundsätzlich ist jede Regelwidrigkeit direkt nach der Wurfausführung zu ahnden. Gemeint sind Regelwidrigkeiten nach 15:2 Absatz 2, z. B. der Werfer berührt den Ball ein zweites Mal, bevor dieser einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat, er prellt ihn oder legt ihn auf den Boden und nimmt ihn wieder auf (13:1a, siehe jedoch 15:7 Absatz 3)."

    Habe auf jeden Fall mal an richtiger Stelle nachgefragt, wie das hier auch vorgeschlagen wurde.

    Es bleibt, wie es ist, also Fehler nach der Wurfausführung (also wenn der Ball bereits die Hand verlassen hat) = Sofort Freiwurf dagegen.

    Was jetzt aber diese Änderung im Text soll, weiß ich auch noch nicht.
    Aber egal, ich weiß jetzt, wie ich pfeifen muss, das ist das Wichtige. :)

    @ Uwe: Danke für deine Antworten, auch im anderen Thread.

    Der Verweis auf 15:2 war vorher auch schon da und gerade auch weil er jetzt immer noch da ist, ist das sehr uneindeutig.

    Weil da wird ja extra noch mal betont, dass ein Wurf dann ausgeführt ist, wenn der Ball die Hand des Werfers verlassen hat.
    Warum sollte dann korrigiert werden, wenn nach der Ausführung eine Regelwidrigkeit begangen wird?

    Wie gesagt, da wurde seit den letzten Änderungen so oft drauf hingewiesen (Fehler nach Ausführung = Sofort FW für den Gegner); da versteh ich nicht, wieso die jetzt ausgerechnet diesen Satz geändert haben.

    Und es steht ja nicht klar drin, dass bei Fehlern nach nicht angepfiffenen FW jetzt korrigiert werden muss.
    Aber halt auch nicht mehr, dass nicht korrigiert wird.

    Und wie gesagt: Auch da, wo alle Regeländerungen detailliert stehen, steht von dieser Änderung nichts.

    ?(

    Hallo zusammen,

    habe mich jetzt mal intensiv mit den neuen Regeln beschäftigt und mir alles durchgelesen, was ich finden konnte.
    Zwei Themen sind mir dabei aber noch nicht so ganz klar geworden; vielleicht einigen von euch ja auch noch nicht ganz.

    Ich mache zwei separate Threads auf, weil das sonst zu viel und zu unübersichtlich wäre.


    Falsche Ausführung von Würfen

    Wenn ein Spieler bei der Ausführung eines nicht angepfiffenen Freiwurfes springt oder läuft, muss der Freiwurf mit Anpfiff wiederholt werden (nach Korrektur); Regel 15:7. Soweit klar.

    Jetzt geht es mir um eine Situation, in der alle eine korrekte Ausgangsstellung haben, und der Werfer dann anfängt zu prellen, oder den Ball hinlegt und den Fuß draufstellt. Da wurde doch immer wieder darauf hingewiesen (in mehreren Erläuterungen und Regelklarstellungen), dass dann nicht korrigiert werden dürfe, sondern direkt Freiwurf gegen die ausführende Mannschaft gegeben werden müsse (da der Ball ja die Hand des Werfers verlassen hatte und dann erst der Fehler kam).

    So stand es bisher in 15:8:

    "Grundsätzlich ist jede Regelwidrigkeit direkt nach der Wurfausführung zu ahnden. Gemeint sind Regelwidrigkeiten nach 15:2 Absatz 2, z. B. der Werfer berührt den Ball ein zweites Mal, bevor dieser einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat, er prellt ihn oder legt ihn auf den Boden und nimmt ihn wieder auf (13:1a, siehe jedoch 15:7 Absatz 3)."

    Jetzt wurde hier der erste Satz entscheidend verändert (Rest ist wie vorher).

    Es heißt dort nun:

    "Grundsätzlich ist jede Regelwidrigkeit in Verbindung mit der Ausführung eines angepfiffenen Wurfs direkt nach der Wurfausführung zu ahnden."

    Das ist mir gerade nur durch Zufall aufgefallen, da nirgendwo auf diese Änderung hingewiesen wird (selbst wo detailliert aufgelistet ist, welche Sätze alle geändert wurden).

    Was heißt denn das jetzt für einen nicht angepfiffenen Freiwurf in der Situation? Also, wenn alle Spieler richtig bereitstehen für den Freiwurf und dann legt der Spieler den Ball hin und stellt den Fuß drauf? Sofort Freiwurf dagegen (wie bisher), oder Korrektur?

    Vielleicht weiß da jemand von euch Bescheid.

    Viele Grüße,
    Michael

    Hallo zusammen,

    habe mich jetzt mal intensiv mit den neuen Regeln beschäftigt und mir alles durchgelesen, was ich finden konnte.
    Zwei Themen sind mir dabei aber noch nicht so ganz klar geworden; vielleicht einigen von euch ja auch noch nicht ganz.

    Ich mache zwei separate Threads auf, weil das sonst zu viel und zu unübersichtlich wäre.


    Letzte Spielminute - Ball im Spiel

    Ich habe 8:10 d) noch nicht so ganz verstanden. Da steht:

    "Wenn der Ball in der letzten Spielminute im Spiel ist und der gegnerischen Mannschaft durch ein Vergehen im Sinne von Regel 8:5 oder 8:6 die Chance genommen wird, in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen, ist das Vergehen nicht nur mit Disqualifikation laut 8:5 oder 8:6 zu bestrafen, sondern es muss auch ein schriftlicher Bericht eingereicht werden."

    Meine Fragen konkret:

    1. Ist es hierfür völlig egal, wie es steht?

    2. Muss nun eine klare Torgelegenheit vorliegen, oder nicht?
    Das ist sehr schwammig formuliert mit "Chance genommen wird, eine klare Torgelegenheit zu erreichen".

    3. Ist es korrekt, dass das Ganze nur für gesundheitsgefährdende Aktionen und Tätlichkeiten gilt (8:5 und 8:6). Bei "leichteren" Fouls ist es also egal, ob letzte Spielminute und klare Torgelegenheit - die werden geahndet wie sonst auch? Mir ist der Zusammenhang zwischen Vereiteln einer klaren Torgelegenheit in der letzten Spielminute und der Härte des Fouls nicht klar.


    Kann gut sein, dass mir das alleine so geht, aber diese Regel ist mir irgendwie noch ein Rätsel.

    Freue mich über jede Antwort.

    Viele Grüße,
    Michael

    Habe mal eine Frage:

    Ich kann die Stärke der Mannschaften ziemlich schlecht einschätzen.

    Nehmen wir mal die männliche A-Jugend und hier die beiden Finalisten Düsseldorf und Friesenheim.

    In welcher Liga bei den Männern könnten die mithalten? Also wo würdet ihr die von der Stärke her einordnen?

    Ist natürlich nur theoretisch, aber mich interessiert das echt mal.

    Da ich schon sowohl an meinen Deutschkenntnissen, als auch meinem Regelverständnis gezweifelt habe, habe ich meinen Landesverband gefragt, und von seinem Lehrwart eine ganz klare Aussage bekommen (habe die Mail jetzt nicht wörtlich zitiert, sondern nur inhaltlich. Aber wenn ihr wollt, frage ich gerne, ob ich es zitieren darf;
    Ist aber inhaltlich wirklich genau das.)

    Der Passus bzgl. der günstigeren Stelle gilt natürlich nur, wenn die nicht fehlbare Mannschaft auch in Ballbesitz war (also der Regelverstoß von der abwehrenden Mannschaft kam).
    Wenn A in Ballbesitz ist und den Wechselfehler begeht, kann B den Freiwurf nur am Auswechselraum von A ausführen.

    Es handelt sich ja um eine Vorteilsregel (also dass B, wenn sie vorher den Ball hatten, nicht benachteiligt wird, wenn A einen Regelverstoß begeht) und diese kann natürlich nur Anwendung finden, wenn die Mannschaft, die dann den Ball bekommt, auch vorher diesen hatte.


    PS: "Dasselbe" bezieht sich natürlich alles noch auf "Regelverstoß der abwehrenden Mannschaft".
    Also, die Regel gilt nicht nur bei Wechselfehler, sondern auch bei Verstoß gegen 4:2, 4:3 usw.
    Aber halt alles nur, wenn die nicht fehlbare Mannschaft auch in Ballbesitz war. So steht es da und so ist es richtig.

    Zitat

    13:6
    Wenn ein Schiedsrichter oder Technischer Delegierter (der IHF oder eines kontinentalen/nationalen Verbandes) das Spiel wegen eines Regelverstoßes durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen der abwehrenden Mannschaft unterbricht und eine Ermahnung oder eine persönliche Strafe ausspricht, sollte der Freiwurf an der Stelle ausgeführt werden, an welcher der Ball sich bei der Spielunterbrechung befand, sofern für die ausführende Mannschaft eine günstigere Stelle ist als die, an der die Regelwidrigkeit begangen wurde.

    Das für mich entscheidende Wort habe ich fett markiert.

    "Regelverstoß der abwehrenden Mannschaft".

    Das heißt, wenn B in Ballbesitz an der FW-Linie von A ist und A einen Wechselfehler begeht, dann FW B an der FW-Linie von A.

    Aber mir geht es darum, was ist, wenn die angreifende Mannschaft (ca. an der eigenen FW-Linie in Ballbesitz) den Regelverstoß begeht und daraufhin der Zeitnehmer pfeift (wie in meinem Beispiel).

    Es geht doch hier um eine Vorteilsregel.
    Also, dass wenn B den Ball an der FW-Linie von A hatte, nicht bestraft (an den Wechselraum zurückgeschickt) wird, wenn A einen Regelverstoß begeht. Das ist völlig klar.

    Aber wenn B den Ball gar nicht hatte, gibt es doch auch keinen Vorteil zu wahren und das spiegelt sich für mich in 13:6 ("Regelverstoß der abwehrenden Mannschaft") auch wider.

    Theo: Du hast Recht, der Ballbesitz (also welches Team) ist gar keine Frage, sondern klar geregelt.

    Mir geht (und ging) es jetzt aber allgemein um folgende Frage:

    Vergesst jetzt mal das, was bisher hier gesagt wurde und stellt euch einfach vor, Torwart A hält einen Ball, wirft zu einem Mitspieler am eigenen Torraum, der jetzt langsam nach vorne prellt.
    Als er ca. an der (eigenen) 9-Meter-Linie ist, pfeift der Zeitnehmer und meldet Wechselfehler von A (gerade begangen, also Zeitnehmer hat sofort gepfiffen).

    Die Frage ist jetzt einfach: Wo hat Team B Freiwurf?

    Für mich ist das eigentlich klar, aber hier gibt es wohl andere Meinungen.
    Würd mich freuen, wenn wir das noch klären könnten.

    Also ist für dich nach der Fragestellung Mannschaft A (die des Torwartes) in Ballbesitz (und nicht wie hier fast alle wie selbstverständlich annehmen, Team B)?

    Und trotzdem Freiwurf B an Freiwurflinie A?

    Zitat

    Original von Theoitetos
    @Rheinland-SR
    Mannschaft A ist in der Abwehr, wieso sonst sollte das Geschehen sich um den Torkreis drehen? Auch bei einem grad möglich startenden Gegenstoss, wäre für B die FW-Linie immernoch günstiger als der Auswechselraum von A.

    Nichts in die Fragen hineininterpretieren, einfach lesen und antworten.

    Also, ohne was hineinzuinterpretieren: Für mich ist nach der Fragestellung überhaupt nicht klar, wer den Ball zuletzt berührt hat.

    Dass der generische Torwart den Ball abgewehrt hat und der Ball jetzt im Torraum rollt, ist für mich nach der Frage sogar noch etwas wahrscheinlicher, als dass ein Spieler von B zuletzt am Ball war. Und da gehe ich nur von der Fragestellung aus und interpretier nichts.

    Und wenn A in Ballbesitz war (den Ball zuletzt berührt hat), kann es doch nicht Freiwurf B an der FW-Linie geben.
    Sondern natürlich nur, wenn B auch in Ballbesitz war.

    Zum Vergleich:

    Wenn sich A z.B. jetzt einfach den Ball an der eigenen Freiwurflinie zuspielt, und dann der Wechselfehler von A kommt, gebt ihr doch auch keinen Freiwurf für B an der Freiwurflinie von A, oder? Sondern am Auswechselraum.
    Und das wäre hier in der Konsequenz dasselbe, wie wenn Torwart A den Ball nur als letztes berührt hat.

    Zitat

    Original von Theoitetos
    Zur vollständigen Verwirrung, was ist wenn der Ball liegt (andere IHF-Frage)?

    Klare Sache: Abwurf A mit Anpfiff, da der Ball nicht im Spiel war.
    Hat aber hier mit der Frage nichts zu tun.

    Zitat

    Original von couglyn
    Damit ist mMn alles klar. Es gibt auf Grund des Wechselfehlers logischerweiße Freiwurf für B. Da sich der Ball im Kreis befindet, ist die günstigste Stelle die 9m-Linie. Bei einer Ausführung an der Wechselmarkierung ergäbe sich für die angreifende Mannschaft ein Nachteil.
    Deshalb aus meiner Sicht B und C richtig.

    Lies mal bitte 13:6 genau.

    Der Passus mit der "günstigsten Stelle" gilt für den Fall, dass die abwehrende Mannschaft den Wechselfehler begangen hat.

    Wenn A aber in Ballbesitz war (den Ball zuletzt berührt hat), waren sie die angreifende Mannschaft und darum gilt das mit der "günstigsten Stelle" für B nicht.

    Und das Problem bei der Frage ist für mich halt, dass wir nicht wissen, wer zuletzt in Ballbesitz war.

    Ich hab's, ehrlich gesagt, noch nicht so verstanden.

    A begeht den Wechselfehler, Ball war im Spiel, also Freiwurf B - soweit klar.

    Die Frage ist nur wo.

    Stellt euch einfach vor, Mannschaft A hat sich den Ball an der eigenen Freiwurflinie zugespielt, als der Pfiff vom Zeitnehmer kam (denn de facto wäre das für die Frage, wo weitergespielt wird genau das Gleiche, wie wenn Torwart A den Ball einfach zuletzt berührt hätte) .

    Wo hat Mannschaft B dann Freiwurf? Am Auswechselraum von A, oder nicht?

    Zitat

    Regel 13:6
    Wenn ein Schiedsrichter oder Technischer Delegierter (der IHF oder eines kontinentalen/nationalen Verbandes) das Spiel wegen eines Regelverstoßes durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen der abwehrenden Mannschaft unterbricht und eine Ermahnung oder eine persönliche Strafe ausspricht, sollte der Freiwurf an der Stelle ausgeführt werden, an welcher der Ball sich bei der Spielunterbrechung befand, sofern für die ausführende Mannschaft eine günstigere Stelle ist als die, an der die Regelwidrigkeit begangen wurde.

    Wenn A in Ballbesitz war, waren sie die angreifende Mannschaft, und dann kann der FW für B m.E. nur am Ort der Regelwidrigkeit, also Auswechselraum, sein.

    Oder?

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zu der Regelfrage 318:


    Der Ball rollt im Torraum von Mannschaft A. In diesem Moment pfeift der Zeitnehmer und erklärt, dass A5 einen Wechselfehler verursacht hat. Richtige Entscheidungen?

    a) Abwurf
    b) Hinausstellung von A5
    c) Freiwurf für B an der Freiwurflinie
    d) Freiwurf für B am Auswechselraum von A


    Hinausstellung ist klar und da der Ball, wenn er im Torraum rollt, als im Spiel gilt, ist auch Freiwurf für B klar.

    Aber müsste ich jetzt nicht, um zu entscheiden, wo der Freiwurf ausgeführt wird, wissen, welche Mannschaft zuletzt in Ballbesitz war?

    Wenn B in Ballbesitz war (den Ball als letztes berührt hat), Freiwurf an der Freiwurflinie von A, weil das günstiger für sie ist, als am Auswechselraum von A. Das ist hier auch als richtige Lösung angegeben.

    Wenn aber z.B. der Torwart von A als letztes am Ball war (was nach der Fragestellung mindestens genau so wahrscheinlich ist), gilt A als in Ballbesitz, und dann muss der Freiwurf am Auswechselraum von A ausgeführt werden.

    Da ich das nicht weiß, ist die Frage doch eigentlich nicht vollständig zu beantworten; oder?

    Viele Grüße,
    Michael

    PS: Ja, ich weiß: Im Zweifel einfach auswendig lernen und ankreuzen.
    Aber es interessiert mich trotzdem in dem Fall. Vielleicht habe ich da auch einfach einen Denkfehler drin.

    Mal kurz zur Konstellation:

    Wenn Österreich gewinnt, sind Österreich und Island weiter.
    Bei Sieg Serbien, Serbien und Island weiter.

    Bei Unentschieden zwischen Serbien und Österreich und 1 oder 2 Punkten von Island, sind Island und Österreich weiter.

    Bei 36:36 oder niedrigerem Unentschieden zwischen Serbien und Österreich, sind Island und Österreich weiter, egal wie Island spielt.

    Bei 37:37 bei Österreich - Serbien und Niederlage Island, ist Österreich weiter und derjenige, der von Island und Serbien dann das insgesamt bessere Torverhältnis hat.

    Bei 38:38 oder höherem Unentschieden zwischen Serbien und Österreich und Niederlage von Island, sind Serbien und Österreich weiter.

    Also würde Österreich auf jeden Fall ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen.

    Korrekt so?

    Hallo zusammen,

    heute gab es bei Island - Serbien folgende Situation:

    Kurz vor Schluss stand's unentschieden, Island in Ballbesitz.
    Pass an den Kreis, klare Abwehr durch den Kreis,
    Schiedsrichter entschieden ca. 7 Sekunden vor dem Ende auf
    7-Meter für Island, ohne Zeitstrafe.

    Zeit wurde nicht angehalten, sondern lief runter, Schlusssignal ertönte.
    Dann normal Anpfiff und Ausführung

    Meine Frage: Hättet ihr das bei dem Spielstand, in der Phase, auch so gemacht, also Zeit runterlaufen gelassen oder hättet ihr die Zeit direkt bei der 7-Meter-Entscheidung angehalten?
    Bin mir da unsicher.

    Viele Grüße,
    Michael

    PS: Der Ball wurde übrigens vom Torwart gehalten und prallte genau zum Isländer zurück, dessen Nachwurf aber natürlich nicht mehr zählte.