Beiträge von Rheiner

    Das Problem ist nicht Schauspielerei mach keinem Gesichtstreffer. Kommt vergleichsweise sehr selten vor.

    Das Problem (das seit der WM massiv zugenommen hat) ist Schauspielerei nach Treffern. Die Gefoulten wissen, sie haben dann nichts zu verlieren, weil es mindestens zwei Minuten gibt. Sie schicken damit die Schiris zum Bildschirm und hoffen auf Rot (was leider zu oft klappt).

    Welche "vermeintlichen" Skandale?

    Wettskandal (ohne dass jemals eine manipulierte Entscheidung gezeigt wurde) und jetzt der angeblich gefälschte Fitnesstest (der auch nicht gezeigt wurde).

    Damit waren zwei der drei besten Gespanne der Welt weg. Das kann man nicht so leicht kompensieren. Dafür sind die letzten Jahre zu wenige top Gespanne nachgerückt.

    Bei den Slowenen hat man zurzeit Glück, dass Slowenien nicht um Titel spielt.

    Die Leistungen der Schiedsrichter bei diesem Turnier sind wirklich unter aller Sau und auf Sicht ein riesiges Problem für den Handball.

    Es haben in den letzten Jahren zu viele Top-Gespanne aufgehört (Karriere beendet bzw. wegen vermeintlicher Skandale raus) oder sind über ihrem Leistungszenit.

    Es gibt zurzeit die beiden Slowenen als bestes Gespann der Welt. Und dann kommt lange gar nichts (wenn man davon ausgeht, dass die Nordmazedonier draußen sind).

    Und mit der Roten-Karte-Linie seit der WM (verbunden mit dem grottigen Videobeweis) ist es noch deutlich schlimmer geworden. Denn bei Olympia und EM 24 waren die Leistungen noch gut.

    Deshalb ja meine Idee vom Aussetzen für drei Angriffe. Ich vermute, dass das die Schauspielerei eindämmen könnte.

    Wenn er gar nicht getroffen wurde und schauspielert, gibt‘s zwei Minuten.

    Das ist aber auch nicht das Problem. Problem ist die Schauspielerei, wenn ein Gesichtstreffer vorlag.

    Da gab‘s früher 2 Minuten, fertig. Heute hoffen die Gefoulten beim Video-Roulette auf Rot.

    Gibt es denn eine Möglichkeit solche Schauspielerei zu ahnden, wenn die Schiedsrichter nach Ansicht des Videobeweises feststellen: da war nichts!

    Sie machen es ja (in den allermeisten Fällen), wenn sie getroffen werden!

    Das kann man nicht als Schauspielerei ahnden.

    Das Problem ist, dass sich die Schiedsrichter von der Schauspielerei zum Video treiben lassen.

    Und da geht‘s dann (wenn ein Gesichtstreffer da war) nur um zwei Minuten oder Rot. Der Gefoulte hat also durch die Oscar-Leistung nichts zu verlieren.

    Und wieder komme ich mit meiner Regelforderung:


    TRAINERCHALLENGE!

    Spielen wir das hier durch:

    Portugal hätte Challenge gezogen.

    Schiris hätten gesehen, dass die Ausführung nicht hätte angepfiffen werden dürfen.

    Die Zeit darf nicht zurückgedreht werden, wenn sie von Schiri/Delegierten nicht angehalten wurde.

    Ein Anwurf darf nicht mehr ausgeführt werden, wenn die Zeit um ist.

    Also Entscheidung: Spiel vorbei, Tor zählt nicht.

    Hätte Portugal gar nichts gebracht (außer 1 Tor minus statt 2).

    Mich würde ehrlich gesagt mal die Diskusion interessieren, wenn das Ganze genau anders herum gewesen wäre (31:30 für Portugal und Anwurf Portugal) ?

    Bitter und Co. hätten fiese Sachen über die Schiris rausgelassen.

    Ich hab gedacht, das Niveau von der WM 2009 bei RTL ist am Mikro nicht mehr zunterbieten.

    Bitter ist kurz davor, das hinzukriegen.

    Ich finde, die Schauspielerei hat durch den Videobeweis (insbesondere seit der letzten WM) ganz massiv zugenommen.

    Denn die Gefoulten wissen ja, dass es bei Gesichtstreffern mindestens 2 Minuten gibt. Und Video ist Roulette - mit ner guten Chance auf Rot.

    Meines Erachtens (beispielsweise zur Halbzeit) hätten sich die Schiedsrichter die Szene noch mal angeschaut und auf Wiederholung des Anwurfs entschieden.

    Das wär regeltechnisch nicht gegangen, weil man die Zeit nicht nachträglich zurückstellen darf, wenn sie von den Schiedsrichtern oder

    dem Delegierten nicht angehalten wurde.

    Da gab es bei Dänemark - Schweden vor zwei Jahren einen Regelverstoß - da wurde das nochmal klargestellt.

    Und ein Anwurf wird bei abgelaufender Zeit nicht mehr ausgeführt.

    ? Das passiert doch häufig, habe aber noch nicht wahrgenommen, dass dann die Zeit angehalten wird.

    Ja, aber in diesem Fall ist es sehr offensichtlich, dass Schluroff das absichtlich machte - er wollte m.E. gar nix anderes, als dass er zurückgepfiffen wird

    und die Zeit runter läuft.

    Ich glaube auch, dass es hier besser gewesen wäre, die Zeit anzuhalten, damit alle mal korrekte Positionen einnehmen.

    Da waren die Schiris schon im Kopf in der Kabine.

    Kein Siebenmeter für das Foul an Dujshebaev fand ich schon strittig.

    Es sah von hinten etwas anders aus als von der Seite.

    Beim ersten Sehen hab ich sofort gedacht: Da war keine Lücke, keine klare Torgelegenheit, Freiwurf.

    Von hinten war da ne halbe Lücke zu sehen. Ich find Freiwurf okay. Ne wirklich klare Torgelegenheit war‘s für mich nicht.

    Also zum Verständnis: Fischer spielt auf Uscins, der meterweit in der gegnerischen Hälfte steht. Darf das unabhängig von den Portugiesen im Wurfkreis so gemacht werden oder habe ich etwas versäumt?

    Nein, die Schiris dürfen den Anwurf gar nicht anpfeifen, weil da schon zwei Deutsche weit in der gegnerischen Hälfte sind.

    Ich glaube übrigens, dass Schluroff gar nichts anderes wollte, als dass der Anwurf zurückgepfiffen wird, um die Zeit runterlaufen zu lassen.

    Die Frage ist, ob die Ausführung vor Anpfiff und bevor die Deutschen in der anderen Hälfte waren, schon entscheidend und regelwidrig gestört wurde. Konnte ich jetzt so schnell nicht sehen.