Beiträge von Huhn

    Endlich verstehe ich das Ziel des Ganzen - Livebesucher sollen aus den Hallen fern gehalten werden. Keine Spiele am Samstag (für mich ein Angriff auf meine persönliche Handballkultur nach mehr als 30 Jahren Dauerkarte bei einem Verein, der stets den Samstag Abend als Anwurfzeit bevorzugt hat, aber das ist wohl ein Einzelschicksal).

    Ich finde das, moderat formuliert, sehr fragwürdig. Sonntag 12.30 familienfreundlich? Weiß ich nicht. Für viele Familien die einzige Möglichkeit, vielleicht mal zusammen zu speisen. Aber, ach ja, ist ja nicht schlimm, können ja in Zukunft alle zusammen vor dem Fernseher hocken und gucken...

    Gefällt mir persönlich überhaupt nicht, aber vielleicht habe ich ja Glück und des TBV steigt ab...

    Reichweitengewinn? Für die meisten Menschen wird der Tag auch zukünftig nur 24 Stunden haben... Wenn Handball mehr von dieser Zeit haben will, wird er irgendwas anderes aus den Seh- oder Lebensgewohnheiten der Menschen verdrängen müssen... Ob das gelingt, wage ich zu bezweifeln (egal, wer die Rechte hat) ... Deswegen halte ich such nichts davon, solch absurde Anwurfzeiten wie So., 12.30, einzuführen.

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    Wetzlar duerfte Favorit sein, aber Auswärtspunkte braucht Lemgo dieses Kalenderjahr noch, denke ich. Da von den verbliebenen 7 Spielen in 2016 5 auswärts stattfinden, beginnt man am Besten heute damit. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es ja nicht, in Wetzlar zu gewinnen. Alles kann nichts muss, würde ich zu diesem Spiel sagen. (Muss-Auswärtsspiele, falls jemand weiß was ich meine, werden für Lemgo die Spiele beim BHC und GWD.) Meiner Meinung nach punkten heute sowohl Balingen als auch der BHC, weshalb ein unerwarteter Punktgewinn nicht völlig verkehrt wäre.

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    Das Posting würde ich so unterschreiben!

    Ich weiß ja nicht, wie man in Gummersbach plant. Vielleicht könnte man Christoph Schindler im Winter verpflichten, wenn er in Gummersbach keinen Vertrag über die Saison hinaus bekommt.

    Ist auch so'n Typ, den ich mir in der derzeitigen Situation beim BHC vorstellen könnte.

    Szilagyi wird beim Spiel z. B. gegen den TBV kurz vor Weihnachten im Kader des BHC stehen und, wenn erforderlich, auch spielen.
    Bin zwar kein BHC-Insider, aber hätten wir `nen Pokertisch hier, würde ich All-in gehen (Ja, inklusive Weihnachtsgeld. :D)

    Schotty: Wer lesen kann (alle Quellen), ist klar im Vorteil. ;)

    Mit um die Mittagszeit war wohl sonntags um 12 Uhr gemeint.


    Sonntags um 12.00 Uhr Handball-Bundesliga?
    Eine genitale Idee, wie ich finde.
    Ich vermute es gibt durchaus Menschen, die aufgrund einer weitaus besseren Idee schon entmündigt worden sind.

    Bei 8:13 sah ich allmählich die Felle schwimmen, diese Führung hat FAG aber schnell verdaddelt. Ebner, der Hermann in dieser Phase auf RR ersetzt hat, mit tollem Auftritt und zwei Treffern über RR sowie womöglich zu schnellen Beinen für Barud, der ihn deswegen rotwürdig erwischt hat. (Kann man, denke ich, vertreten, die Karte.)

    Ich bin mir nicht so sicher, ob im Fall einer nicht gänzlich auszuschließenden Niederlage des TBV ein Trainerwechsel bevorsteht.

    Mein spektakulärer Lösungsvorschlag lautet Heimsieg. Wenn man den Glauben daran nicht vorzeitig verlieren will, sollte man tunlichst nicht an die beiden letzten Heimspiele gegen FAG denken. Wahrscheinlich sollte man heute das Denken sowieso nicht übertreiben und sich lieber ein Zitat vom ehemaligen TBV-Trainer Iouri Chevtsov ins Gedächtnis rufen: "Bevor wir sterben, müssen wir kämpfen."

    Also, ich hoffe, das Spiel werden alle, auch sportlich, überleben und tippe mal ganz was Verrücktes: Heimsieg mit 2 Toren. (Ja, ich weiß, glaubt sonst kein Mensch und Nein, habe bislang heute keinen Alkohol getrunken und auch das BMT respektiert.)

    ...

    edit: für mich haben wir erstaunlicherweise noch keine eingespielte formation- haben auf etlichen positionen
    oft gewechselt mit sehr mässigem erfolg und dem resultat, dass einige spieler verunsichert wirken und ihre vorjahresform
    lange nicht erreicht haben

    Ja, das ist wohl so. Habe den Eindruck, dass z. B. Kogut sich bisher nicht sonderlich wohl fühlt, wenn er von der Bank in das Spiel kommt. In der letzten Saison waren alle Punktgewinne eng mit ihm verknüpft. Ich denke Suton liegt es eher, in ein Spiel hereinzukommen. Hat vielleicht was mit dem Alter/Erfahrungshorizont und/oder Selbstverständnis eines Spielers zu tun.

    Bei allen Wechseln haben wir eines aber in dieser Saison noch nicht gesehen (wüsste zumindest nicht, wann): Ramba im Angriff. So ganz verstehe ich das nicht, zumal man sich in weiten Phasen des Spieles vielleicht auch mal einen Abwehr-/Angriff-Wechsel sparen könnte.

    Tja, was soll man sagen?
    Etwa "Angeschlagene Gegner sind gefährlich?"
    Demnach müssen wohl beide aufpassen.
    Ich spekuliere nicht über den Ausgang dieses Spieles, eher über die Aufstellung der LInkshänder. Vielleicht eine Chance für Vorlicek von den Youngsters, in den Kader zu rutschen und ggf. zu spielen? Oder geht Ebner auf RR und Lukas Zerbe auf RA? Beides denkbar (vielleicht ja auch beide zunächst neben der Bank). Ich würde vielleicht einfach mal Vorlicek hochziehen. Ich denke jedenfalls, man wird mit vier Linkshändern ins Spiel gehen.

    How bizarre... Der neue Ungar laut lz nach seinem hoffnungsvollen einstand gleich so an der Hand verletzt, dass er wohl eine weile ausfallen wird... Tja, wenn es läuft, dann läuft es halt...

    Kann gerade nicht direkt verlinken, die quelle befindet sich unter http://WWW.lz.de und dann lokalsport.

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    ob das der große Wurf ist? Einen 20 jährigen Ungarn in den Abstiegskampf zu werfen? Vermutlich war er am Ende billiger als Höning und verfügt über mehr Spielpraxis. Dagegen spricht der Auslandsschock. Als 20-jähriger zum ersten Mal im Ausland. Ist die Baustelle auf RL nicht größer? Ich hab noch kein Spiel gesehen, aber von den Statistik her scheint sich zu bestätigen, dass der Russe eher ein Flop ist und Suton auf RL gerutscht ist. Ist dem so?
    Die große Frage wird sein, ob er einigermaßen Abwehr kann, was ich mir bei einem 20 jährigen in der stärksten Liga der Welt ehrlich gesagt kaum vorstellen kann.

    Naja, erster Schritt ins Ausland und eine gute Chance gleich zwei Trainer zu erleben. Da kann man nur alles Gute wünschen. Für mich bleibt Kehrmann Entlassungskandidat Nummer eins.
    Mein Tipp; am 4.12 gegen Balingen ist das erste Schicksalsspiel. wobei natürlich in Stuttgart und vorher gegen Göppingen auch Chancen auf Punkte bestehen.

    Ich glaube tatsächlich, dass die Frage, ob der Ungar nun etwas mehr oder weniger Gehalt als Höning bezieht, hier kein bzw. kein entscheidendes Kriterium ist. Da man ihm einen Vertrag bis 2019 gegeben hat und ihn dem Vernehmen nach seit 2014 im Auge hat gehe ich davon aus, dass man ihm zumindest mittelfristig einiges zutraut ( ob berechtigt oder nicht: time will tell, wie immer ). Kurzfristig muß er Abwehr sicherlich nicht unbedingt können (Ramba, Stenbäcken, Mansson, Klimek und Valiullin sind rein zahlenmäßig genug "Innenblocker", um hier mal mit Hermann bzw. Bartok Angriff/Abwehr wechseln zu können). Wünschenswert wäre es (für mein Verständnis), wenn er kurzfristig 10 bis 20 Minuten im Spiel offensiv ordentlich Attacke machen kann (heißt für mich: Torgefahr ausstrahlen ohne allzu viele unnötige Ballverluste zu erzeugen). Für meine Begriffe wäre das etwas, was dem TBV durchaus helfen würde (Paradebeispiel dafür das verlorene Heimspiel gegen GWD am 1. Spieltag), denn das hat man in den letzten 12 Monaten eher nicht gesehen. Klar ist: Rolf Hermann wird weiterhin die Hauptlast auf dieser Position zu tragen haben. Aber auch er wird ja langsam ein "alter Sack" (bin ich ja auch schon längst), weshalb ich diesen Schritt auch perspektivisch sehe. Wie gesagt, ich finde den Wechsel an und für sich absolut nachvollziehbar. Da ich den Neuzugang noch nie gesehen habe, hoffe ich einfach das Beste. Angesichts der sehr überschaubaren Spielanteile in dieser Saison für Höning ist das sportliche Risiko bei dieser Aktion m. E. aber überschaubar.

    Um auf den Rest ( z.B. Thema RL oder Trainderdiskussion) habe ich gerade leider keine Zeit mehr, aber hier gibt es ein recht frisches, ganz interessantes (wie ich finde) Interview mit Florian Kehrmann aus der vergangenen Woche dazu:
    Kehrmann sieht Grundproblem in der Abwehr | TBV Lemgo - LZ.de

    Edit:
    Tja, Rückraum Links ist tatsächlich ein Fragezeichen. So wahnsinnig groß waren die Spielanteile von Suton auf RL gar nicht, mehrheitlich hat er, zumindest von dem, was ich gesehen habe, tatsächlich auf RM agiert. Was aber auch bedeutet, dass die Spiuelanteile von Kogut wesentlich geringer ausgefallen sind als im Vorjahr. Im Vorjahr galt für mich der Leitsatz "Ohne einen mindestens gut spielenden Kogut punktet Lemgo nicht." Dafür hat er bislang in dieser Saison relativ wenig Spielanteile gehabt. Auf RL hat man nominell drei Spieler (Stenbäcken, Ramba, Valliulin). Ramba spielt nur Abwehr. Warum, weiß ich nicht genau, denn Stenbäcken fing zwar ganz gut an, reduzierte sich dann aber bis zur gäntlichen Unauffälligkeit aus dem Spiel, und Valliulin ist in einigen Spielen gar nicht eingesetzt worden. (Kiel, Erlangen etc). Aktuell habe ich den Eindruck, dass einige Spieler nicht gut damit zurecht kommen, im Laufe eines Spieles eingewechselt zu werdne und nicht von Anfang an auf der Platte zu stehen. Ich weiß nicht, ob es anderen Betrachtern der TBV-Spiele auch so geht. Um Valliulin aber als Flop zu bezeichnen, hat er bislang viel zu wenig "angerichtet". Es hat, so sieht es für mich aus, noch nicht jeder seine Rolle gefunden in dem Team.

    Eine - zumindest für mich - überraschende Aktion:

    News TBV-Lemgo

    Donat Bartok, 20-jähriger Junioren-Nationalspieler aus Ungarn, also ab sofort beim TBV (Vertrag bis 2019). Beheimatet ist er im rechten Rückraum. Wie Rolf Hermann und Max Höning, der gleichzeitig an den ASV Hamm bis Saisonende ausgeliehen wird.

    Ich kann Bartok nicht beurteilen, habe ihn niemals spielen sehen. Sachdienliche Hinweise wären also willkommen. ;)

    Grundsätzlich ist es für mich nachvollziehbar, dass der TBV hier gehandelt hat. Für mich als Zuschauer hat Max Höning nach der frühen Phase der vergangenen Saison, in der er für mein Verständnis in der Phase von Hermanns Verletzung in wichtigen Spielen seine Fähigkeit, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen, eindeutig nachgewiesen hat, einen Schritt zurück gemacht. In dieser Saison saß er bislang häufig neben der Bank. Warum wieso weshalb, kann ich leider nicht sagen.

    Von dem jungen Ungarn darf man sicher keine Wunderdinge erwareten. Aber wer weiß, wenn er weniger darüber nachdenkt als wir Fans (also als ich z. B.), was er kann und was er nicht kann, ist vielleicht auch für einen so jungen Spieler der Schritt in eine neue Liga und, nebenbei, ein neues Land ein Schritt, der sich prima bewerkstelligen läßt.

    Als Lemgoer freut man sic h ja eigentlich sowie über etwas Paprika im Spiel. ;) (Good old times, und so).

    Max Höning (und auch dem ASV Hamm): all the best!

    Ein sehr interessantes und offenes Interview mit Christoph Theuerkauf nach dem Abpfiff und dabei sagt er etwas entschiedenes.
    Er hätte viele Jahre in Mannschaften gespielt, die vom Kader nicht so stark waren, wie der aktuelle TBV Kader und er wäre damit nie abgestiegen. Der grobe Wortlaut. Daraus resultiert eine einfache Schlussfolgerung: Wenn der Kader genug Qualität besitzt, man dies aber nicht auf die Platte bekommt, siehe nach 9 Spieltagen mit 4 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht und auswärts gar nichts holt (schon letzte Saison), dann muss der Trainer gehen. So Leid es mir für die TBV-Spieler-Legende Florian Kehrmann tut.

    Vielleicht sollte man hier noch erwähnen dass Deine Schlussfolgerung, die ich nachvollziehen kann, zumindest nach meinem Verständnis nicht die ist, die Theuerkauf in dem Interview zieht.

    https://www.radiolippe.de/sport/tbv-lemg…go-podcast.html

    Man kann in den Auswärtsspielen dieser Saison auch nicht den Ansatz einer Verbesserung im Vergleich zur miserablen Auswärtssaison 2015/2016 erkennen - also, ich zumindest kann das nicht. Abschüsse in Kiel und Magdeburg, in Leipzig kultiviert und gepflegt verloren (alles wie im Vorjahr) und in Gummersbach gegen einen situationsbedingt in etwa auf Augenhöhe befindlichen Gegner Mittel und Wege gefunden, das Spiel zu verlieren (wie letzte Saison beim BHC, in Stuttgart). Seit Saisonbeginn 2015/16 hat der TBV bei den letztjährigen Absteigern Lübbecke und Eisenach gepunktet, sonst nirgends. Auswärts geht gar nichts. Mein Optimismus für das nächste Spiel in Stuttgart ist unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Aktuell sehe ich den TBV als Absteiger.

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    Der Livestream hat bei mir nur selten gut funktioniert, hatte irgendwann keinen Nerv mehr auf die ganzen Unterbrechungen.

    Mein Eindruck: Ein sehr fehlerhafter VFL schlägt nicht unverdient einen noch viel fehlerhafteren TBV. Gefühlt sind das zwei oder drei Niederlagen, denn man verliert irgendwie allmählich den Glauben.