Beiträge von Huhn

    t. suton nach nettelstedt......leider....
    und da er in lemgo schon abgesagt hat, denke ich zu 99%

    Spätestens, seitdem auf der TBV-Homepage gestern eine ( für mich ) ziemlich überraschende und begrenzt informative Zusammenfassung der "bisherigen" Neuzugänge aufgeführt würde, war zu erwarten, dass Suton nicht beim TBV bleiben wird. Mit Feuchtmann-Perez kriegen wie ja jemanden, der im Gesicht so ähnlich aussieht. ;)

    Sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da ich einen gestanden Abwehrspieler, der dann auch noch Torgefahr über HL entwickeln kann, auch sehr gerne sehen würde. ( Ist natürlich die Frage, wen man nun verpflichten - können - wird. ) Sicher hat Suton schon einige ( sehr ) gute Spiele für den TBV abgeliefert, insbesondere beim wichtigen Spiel in Minden, aber sportlich gibt es da meiner Meinung nach einige Abgänge, die schwerer wiegen.

    Abgesehen davon: Vater-Sohn Konstellationen im Profisport halte ich für sehr gewagt, aber es sind ja alle alt genug ( falls es denn tatsächlich Lübbecke werden sollte ).

    Freundschaft!


    Schließe ich aus. Wenn, dann halblinks in der Deckung. Ist auf jeden Fall kein ausgewiesener Abwehrspieler. Ich glaube, bei Chile wurde der auch eher auswechselt. Hat natürlich auch etwas mit der Kraft zu tun, wenn er einer der drei Top-Offensivspieler dieser Mannschaft war.

    Vielen Dank für Deine Einschätzung!

    Es gibt ein Video über ihn bzw. mit seinen Spielszenen aus der vergangenen CL-Saison bei youtube - durchaus hübsch!

    Mich würde es nun übrigens überraschen, wenn Tim Suton auch nächstes Jahr noch in Lemgo spielen würde.

    Der TBV verpflichtet Erwin Feuchtmann-Perez aus Istanbul für den Rückraum.
    Kann jemand was über ihn berichten?

    Ja, das klingt nach Handball-Exot ( wertfrei gemeint ). Mich würde noch interessieren, ob er in der Vergangenheit im Deckungszentrum gespielt hat bzw. dort eingesetzt werden soll.

    @ Alf: Weißt du das?

    Ist zwar ne spachliche Feinheit, aber dennoch mal gepostet (weil sie durchaus auch interessant hinsichtlich der 'moralischen Bewertung' ist)

    Huhn schreibt:

    Nee, wenn die Rechtsmittel Erfolg hätten, wäre GWD nicht sportlich abgestiegen, da der 16. Tabellenplatz kein Abstiegsplatz wäre (im Gegensatz zu Balingen letztes Jahr, die sind letztes Jahr sportlich abgestiegen - aber mir liegt völlig fern, das gegeneinander auszuspielen. Das Balingen drin geblieben ist, fand ich völlig okay aus mehrerlei Gründen - muss man halt zwei Saisons mit 19 Mannschaften spielen, geht ja auch).
    ....

    Oh ja, die Moral - ein hübscher Begriff, musste nur gerade noch mal die Definition davon ersuchmaschinen. ;)

    Also, mein "persönliches Moralempfinden", dass ich bislang hier ausgeblendet habe, sagt: Mach keine Welle, GWD, und akzeptiere einfach die Konsequenzen von dem, was Du Dir in 36 Spielen erspielt oder eben nicht erspielt hast. Da gibt es aber sich auch andere Meinungen. ;)

    Naja, ob man jetzt die Situation Minden 2015 mit Balingen/Hamburg 2014 vergleichbar findet oder nicht, ist wohl der jeweiligen persönlichen Sichtweise geschuldet - mir fallen spontan auch je 3-5 Argumente "pro" und "contra" ein.

    Unabhängig davon finde ich es aber absolut legitim, wenn ein Geschäftsführer versucht, Schaden von seiner Firma abzuwenden. Sportlich ist der GWD abgestiegen bzw. wird es es in ca. 24 Stunden sein. Dass der Verein / sein Geschäftsführer versucht, dies auf einem nicht-sportlichen Weg zu verhindern, kann ich ihm nicht verübeln, auch weil viel dranhängt (und sei es z.B. "nur" eine Halbtagsstelle auf der Geschäftsstelle, die in der 2. Liga nicht mehr finanzierbar wäre).

    Ich persönlich habe in dieser Frage relativ wenig Sympathien für GWD, da ich die Argumentation ( soweit wir sie heute kennen?! ) für mehr als nur fragwürdig halte ( im Gegensatz zu der Balingens vor 12 Monaten, aber das ist nur mein persönliches Rechtsempfinden, an dem sich unsere Gesellschaft irritierenderweise nicht immer orientiert ), aber dass man es versucht, wenn eine Chance besteht, kann ich nicht mal Hotti ;) vorwerfen.

    Tja, eigentlich ein hübsches Spiel zum Abschluss, neben dem THW die offizielle kann auch der TBV seine "inoffizielle" Meisterschaft feiern - kann man nach dieser Saison wohl so sagen.

    Mein Bruder u. Ich sind gerade aus Lemgo zurück gekommen vom Spiel TBV Lemgo vs. HSV Handball 45:26!!! Gratulation an den TBV zum Klassenerhalt.

    Und was soll man sagen, Lemgo hat den HSV Handball von der 1. Min bis zur 60 Min platt gemacht. Der TBV war von Anfang an bissiger und griffiger als der HSV. Hinzu kam dass beim TBV alles passte. Da griff ein Rädchen ins andere!!!

    PS: Ich glaube wir können uns auf Jens Bechtloff freuen

    Das könnt ihr bestimmt - und ich bin sehr traurig, dass Feile heute sein letztes Spiel für den TBV gemacht hat! Vielen Dank, Feile - and all the best!

    Die Gegenwehr vom SCM hin und vom HSV her ist mein Fazit: entscheidend war GWD - TBV im April in der Kampa-Halle in Minden.

    Sportlich bitterster Abgang beim TBV ist übrigens für mich: Dan Beutler. Dafür, dass ich mich Anfang des Jahres echt fragte, was wir mit dem alten Schweden wollen ... ;)

    Ich packe das mal unter Wechselgerüchte, denn wenn ich nichts verpasst habe, kehrt Tim Suton nach aktuellem Stand nach der Saison zu den Rhein Neckar Löwen zurück. Im Vorbereicht der LZ zum letzten Heimspiel der Saison des TBV ( Endspiel Teil zwei für den TBV Lemgo | LZ.de - Lokalsport ) fehlt der Name Suton allerdings bei den zu verabschiedenden Spielern.

    Soll uns das sagen, das er im Falle des Lemgoer Klassenerhalts beim TBV bleibt? Dass Spieler und TBV das sich so vorstellen, ist ja seit längerem bekannt.

    Nach dem, was man heute von den Füchsen gesehen hat, ist ein Heimsieg von Erlangen gegen Berlin wohl nicht gerade utopisch ( war er aber vorher auch schon nicht ). Magdeburg ist personell etwas angeschlagen und dezimiert, was Mindens Chancen erhöht. Ich gehe davon aus, dass der TBV gegen Hamburg gewinnen muss, um den 34. Spieltag in relativer Ruhe verbringen zu können. Die Chancen dafür sind gut - einer geht noch, denke ich!

    @ tobi_m: aus meiner Sicht wird es nächstes Jahr nicht unbedingt schwerer für den TBV, die Klasse zu halten, als dieses - das kann ich auch gerne noch versuchen zu begründen, aber nicht bevor der Klassenerhalt feststeht. By the way: Dresrüsse und Hornke haben nach dem Spiel gegen Hannover im öffentlichen Interview ( sogenannter "Fan-Talk" ) auf Anfrage mitgeteilt, im Falle eines Abstieges beim TBV zu bleiben.

    Der TBV hat es nun selbst in der Hand, diese Saison zu einem sportlich glimpflichen Ende zu führen - eine Niederlage vom GWD in Kiel vorausgesetzt würden 4 Punkte aus den Heimspielen gegen Hannover und Hamburg nach menschlichem Ermessen ( sprich: Torverhältnis ) reichen. Das war jetzt mal eine andere Variante von "Dieses Spiel müssen wir gewinnen", da ich das allmählich auch nicht mehr hören kann. Also, zwei Heimsiege, dann kombinierte Meister- und Klassenerhaltsfeier in Kiel, anschießend hübsch Sommerurlaub und dann mal gucken und sich überraschen lassen, wer so alles beim Trainingsauftakt vorbeischaut - so oder so ähnlich könnte der Masterplan lauten. ;)

    Wird die Ablöse direkt nach Mannheim durchgereicht? Oder werden jetzt nochmal Gespräche mit Benni Herth geführt? ...

    Ich kann mir vorstellen: sowohl als auch.

    Mir persönlich gefällt Suton allerdings wesentlich besser auf RM als auf HL. Beim TBV würde ich gern nächste Saison auf HL neben Stenbäcken noch jemanden sehen, der auch mal für' n einfaches Tor gut ist, aber die wachsen ja nicht unbedingt auf Bäumen.

    Der MT bringt das einen bundesligaerfahrenen Mittelmann mit Qualität als Ersatz für den verletzten Stammspieler auf dieser Position und danach eine breitere Bank, wenn Fahlgren wieder fit ist. Gleichzeitig nimmt es ihm den Druck schneller wieder gesund werden zu müssen. Der TBV hingegen hat mit Andrej Kogut ja bereits einen Nachfolger verpflichtet und kann einen Spieler von der Gehaltsliste streichen, der wahrscheinlich nur noch von der Bank gekommen wäre. Eine oft zitierte Win-Win-Situation.

    Theoretisch ist Kogut ja (bisher) der Nachfolger von Herth gewesen.

    Herth genießt in meinen Augen bei Kehrmann eine höhere " sportliche Wertschätzung", als es bei Pfannenschmidt zuletzt der Fall gewesen ist. Man könnte glauben, dass die früh in der Saison gefallene Entscheidung, den auslaufenden Vertrag mit Herth nicht zu verlängern, unter Kehrmanns Verantwortung nicht unbedingt so gefallen wäre. Da Herth meines Wissens nach noch nichts über seine sportliche Zukunft hat verlautbaren lassen, wäre ich nicht sehr überrascht, sollte diese doch im Lippischen liegen - wobei weder Kogut noch Herth (m. W. n.) im Deckungszentrum ihre Stärke haben. Im Zusammenhang mit Schneiders Flexibilität (RL, KM) wäre das schon ein weniger an Optionen.

    Zu dem für mich überraschenden Wechsel selbst: finde ich schade. Schneider hat sich immer reingehauen, weder sich noch andere in seinem Spiel sonderlich geschont und auch Emotionen reingebracht. Er hat sich nie gescheut, Verantwortung zu übernehmen, was dann auch mal schief gehen kann bzw. auch hier und da vielleicht mal etwas überdreht aussieht. Es war jedenfalls nie langweilig, ihn bei der Arbeit zu beobachten!

    ... Klar, es mag für alles plausible Gründe geben, die sich für einen Außenstehenden nicht erschließen. Ich habe aber seit einigen Spielen den Eindruck, dass Kehrmann nicht immer glückliche Entscheidungen trifft. Wie sehr ihr das?

    Schöne Frage, über die sich trefflich philosophieren lässt. Generell kann man nicht sagen, finde ich, dass der TBV seit dem Trainerwechsel spielerisch besser geworden ist - was aber auch daran liegt, dass es in diesem Bereich auch in dieser Saison nie das große Problem gab. In der Zeit unter Pfannenschmidt hat sich der TBV in vielen Spielen dieser Saison eher selbst geschlagen, als dass er einem besseren Gegner unterlegen war - typische Beispiele sind für mich die Heimspiele gegen Berlin, Göppingen und Lübbecke, wo man in Phasen von 5 bis 15 Minuten völlig den Kopf verloren hat und Bälle en masse weggeworfen hat ( in Form von "unforced Errors", wie man im Tennis sagen würde ) und den Gegner reihenweise zu Tempogegenstößen einlud. Das wirkte teilweise so, als ob sich die Rückraumspieler, die sich alle in diese zwischenzeitliche Chaos eingebracht haben, kaum namentlich kannten. Was Kehrmann für mich in erster Linie geschafft hat war es, diese "black out Phasen" zu minimieren.

    In den jüngsten Spielen gegen den BHC und in Minden gab es für mich während des Spiels einige sehr gute Entscheidungen des Trainers: z. B. kam Dresrüsse für den keineswegs schwachen Beutler zur 2. Hälfte gegen den BHC, z. B. kam ein ballsicherer Höning für eine lange Phase in Minden für Hermann, was zwischenzeitlich das Spiel beruhigt hat und in der Schlussphase einen frischen Hermann brachte, der dann noch wichtige Treffer markierte.

    Beim Spiel gegen Gummersbach nun waren es ja im Prinzip die gleiche Dinge, nur gingen sie allesamt nicht auf: Dresrüsse kam herein und hielt nichts. Lemke erhielt nach starkem Beginn eine offensive Pause und kam danach nicht mehr recht in Tritt. Sicher, es sieht immer etwas ungut aus, wenn die getroffenen Maßnahmen nicht funktionieren. Beim Spiel gegen Gummersbach galt das für fast alles, auch für die letzte Unterzahl des TBV ca. 6 Minuten vor dem Ende, als auf einmal nicht der Torwart für den 6. Feldspieler rausging, wie es seit fast zwei Jahren bei geschätzten 90 % aller Unterzahlsituationen gehandhabt wird. Auch das sah nicht gut aus, da diese Unterzahl ziemlich daneben ging. (Mich persönlich hat z. B. diese Unterzahl-Sache am Meisten beschäftigt. Ich weiß aber auch nicht, ob es anders besser gelaufen wäre.)

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich sehe den Trainer Kehrmann weder besonders positiv noch besonders negativ in der relativ kurzen Zeit, in der er nun verantwortlich für die BuLi-Mannschaft verantwortlich ist. So wie Pfannenschmit nicht alles falsch gemacht haben wird, wird Kehrmann sicher nicht alles richtig machen. Der Unterschied sind Nuancen, denke ich.
    *Ironie an*
    Unter Pfannenschmidt gingen in dieser Saison die meisten engen Spiele mit -1 verloren.
    Unter Kehrmann gingen in dieser Saison die meisten engen Spiele mit +- 0 unentschieden aus.
    Hätte man einen weiteren Trainerwechsel vorgenommen, würde man wahrscheinlich die meisten engen Spiele mit +1 gewinnen.
    *Ironie aus und Gute Nacht!*

    Ich persönlich gebe es auf mit Rechnungen und Prognosen, wer wann wie den Klassenerhalt schafft, dafür habe ich diese Saison schon viel zu oft daneben gelegen. Beispiel gefällig? Ich habe angenommen, Gummersbach würde Minden schlagen können, Lemgo daheim Gummersbach und Minden in Hamburg gewinnen. Kam alles anders, mein Fazit also: ich betrachte nur noch das große Ganze. Heißt für mich: Ja, vermutlich holt Lemgo noch maximal 4 Punkte. Wenn sie das tun, können sie damit aber auch noch absteigen. Auf der anderen Seite können sie auch vielleicht nur zwei Punkte holen und damit drinbleiben. (Letztere Variante erscheint mir momentan sogar wahrscheinlicher.) Vielleicht hat dann sogar Erlangen noch eine Chance, aber alle bis Platz 14 sind für mich zwar vielleicht nicht theoretisch, aber doch praktisch aus dem Schneider. Aber hey - ich liege dieses Jahr sowieso ständig daneben. :rolleyes: Vier Wochen Spielpause finde ich in einer solchen Phase der Saison übrigens echt fragwürdig (ja, vor allem in Bezug auf meine eigenen Nerven.)

    Es fällt mir persönlich erst seit 4 oder 5 Heimspielen des TuS so richtig auf, aber der Zuschauerschnitt beim TuS dürfte in diesem Zeitraum so in etwa 2.000 betragen, was mir doch ziemlich dünn vorkommt. Wie sieht der über die Saison aus und was war die eigentliche Erwartung? Grüße aus der Nachbarschaft.

    Ich bin opimistisch für dieses Spiel. Das Nervenkostüm des TBV wirkt intakt. Gegen den BHC konnte man einen 3-Tore-Rückstand zur Halbzeit drehen, in Minden hat man 45-50 Minuten eine Leistung gezeigt ( vor allem Abwehr ), die diesem Eindruck entspricht. Diese "do-or-die-Spiele" sollten für Selbstbewusstsein gesorgt haben. Das Gummersbach für den TBV nicht unschlagbar ist, hat auch das Hinspiel gezeigt, in dem sich - mit Verlaub - der TBV eher selbst geschlagen hat, als dass er aktiv vom VFL besiegt wurde.

    Fraglich beim TBV sind wohl Herth und Schneider, wobei ich davon ausgehe, dass zumindest einer von Beiden im Kader sein wird. Und falls nicht: Beim Spiel in Minden hat Suton gezeigt, dass er auf RM prima zurecht kommt: wenige Ballverluiste und unnötige Fehler, was man auch zu Höning sagen kann und nicht immer und überrall für alle TBV-Rückraum-Akteure gilt. Ich freue mich auf ein stimmungsreiches Spiel. Mein Tipp: Heimsieg mit 3 bis 5.

    Fast vergessen vor lauter Abstiegsk(r)ampf: Morgen kommt mit Carsten Lichtlein ein Spieler, der im Laufe der vielen (7? 8?) Jahre, die er für den TBV gespielt hat, nach meinem Verständnis zu einem der beliebtesten Spieler der nicht ganz kurzen Bundesliga-Geschichte des TBV geworden ist. Zum Glück sind wir ja nicht beim Fussball, weswegen mir ein freundlicher und angemessener Empfang dieses Spielers garantiert erscheint, aber wenn ich auch nur einen sehe, der bei seiner Begrüßung pfeift, werde ich glaube ich Lust haben, jemanden in den A... zu treten. ;)

    Huhn: Überträgt denn Radio Lippe das Spiel komplett?

    Ich schätze das Verhältnis Musik/Anmoderation zu Liveeinblendungen des Spiels etwa 2:1 ein. Anschließend gibt es dann üblicherweise noch ein Interview mit einem TBV-Spieler, manchmal auch vor dem Spiel / in der Halbzeit mit einem "Offiziellen" des Vereins.